Neustadt-Geflüster - die Woche

Was bewegte die Neustadt in dieser Woche?

Der Elberadweg ist immer noch nicht weg gebaggert, zwei "falsche" Spanier machen Wein, Unser Neustadt-Original: Das Navajo. Außerdem gab es einen Aprilscherz. Ich wünsche allen Lesern ein frohes Osterfest.

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Alle Meldungen der Woche im Überlick!

Der Silberschmied von der Rothenburger

Der Silberschmied von der Rothenburger

Der Name Günther gehört in der Neustadt zum Schmuck wie sonst nur der Name Neumann zum Eis. Rund 40 Jahre hat Volker Günther auf dem Bischofsweg, in der Nummer 8, da wo jetzt Tinte getankt wird, Schmuck hergestellt, verkauft und repariert. Sein Sohn Harald hat dort die Lehre gemacht und als der Vater 1994 den Laden für immer schloss, wollte er alles neu machen - seit 1996 gibt es nun den Schmuckladen "Navajo".

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Christoph Eske in seinen Adventure Rooms.

Das Abenteuer kann beginnen

Der erste Abenteuerraum ist fertig. Was drin ist, ist streng geheim. Noch geheimer, wie man rauskommt. Ich darf mal schnuppern, grusle mich schon nach wenigen Minuten. Christoph Eske zeigt mir, wie die Kandidaten sich hier später befreien können. Morgen kommen die ersten Besucher, die können sich schon im Aufzug über eine ganz nette Begleitung freuen.

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Um das Stückchen Radweg schlagen zurzeit hohe Wellen in der Stadtpolitik.

Trotz April: Radweg ist noch da

Nach eigenen Angaben hätte die DresdenBau gestern die 59 Meter Radweg auf ihrem Grundstück an der Leipziger Straße 33 wegbaggern können. Bislang ist das noch nicht geschehen. Ob es an der Zwangsgelddrohung der Stadtverwaltung liegt? Denn das Straßen- und Tiefbauamt hat der Grundstücksinhaberin Regine Töberich untersagt, "die Benutzung des Elberadweges zu erschweren oder zu verhindern". Das bestätigte Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) und fügte hinzu, dass der Bescheid, "wie in derartigen Fällen üblich, mit der Androhung eines Zwangsgeldes verbunden" ist. Die Höhe des angedrohten Zwangsgeldes soll bei 5.000 Euro liegen.

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In den Neustadt-Kinos ab 2. April

In den Neustadt-Kinos ab 2. April

Schauburg: "Gespensterjäger - auf eisiger Spur" Der Film für die ganze Familie wartet mit großen Namen des deutschen Kinos auf. Von Anke Engelke über die bezaubernde Karoline Herfurth bis hin zu Christian Ulmen. Tom muss Hugo dem MUG, ein mittelmäßig unheimliches Gespenst, helfen, denn Hugo kann nicht in seine Gespenstervilla zurück, weil sich dort ein gefährliches UEG, ein Urzeitliches Eisgespenst, eingenistet hat und arktische Kälte im Hochsommer in der ganzen Stadt verbreitet. Weitere Infos

Die anderen Filme der Woche:

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Ein Laden für den Bauch

Ein Laden für den Bauch

Seit Anfang März hat die Kantine im Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) einen neuen Betreiber. Für die Küche verantwortlich zeichnen nun der Fleischer Andreas Koreng und Promi-Koch Georg Bauch. Grund genug, da mal hin zu schlendern. Das SIB-Gebäude ist der mächtige Altbau an der Königsbrücker Straße 80, knapp unterhalb der Tannenstraße. Hinein gelangt man über den Hof. Drinnen weist ein zierliches Schild zur Kantine.

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Um die Sperrung wirksam durchzusetzen, wird der Abschnitt von der Polizei überwacht.

Baustart - Königsbrücker Straße gesperrt

Völlig überraschend haben heute Morgen die Bauarbeiten zur Sanierung der Königsbrücker Straße begonnen. Im ersten Schritt wird der Abschnitt zwischen Louisenstraße und Bischofsweg aufgerissen. Möglich wurde der Baubeginn durch eine Gesetzeslücke. Der verantwortliche Bauamts-Chef, Professor Dr. Reinhold Krötnix, erläutert: "Im Jahr 2000 wurde eine Ausbau-Variante vom Stadtrat rechtskräftig beschlossen. Die setzen wir jetzt um." Damals gab es mehr als 1000 Eingaben und auch das Regierungspräsidium (heute Landesdirektion) hatte wegen fehlender Radwege die Förderfähigkeit bestritten. Doch das ist heute kein Hindernis mehr.

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Jochen Distelmeyer - Foto: PR/Frank Zauritz

Distelmeyer liest mit Musike

Das Sänger zum Stift greifen und mal eben fix ihre Gedanken zu Papier bringen, ist nix Neues und von Rocko Schamoni "Dorfpunks" oder Sven Regener "Herr Lehmann" auch ziemlich erfolgreich umgesetzt worden. Nun widmet sich also der Kopf der inzwischen aufgelösten Hamburger-Schule-Truppe Blumfeld dem geschriebenen Wort. "Otis" heißt sein erster Roman und am Mittwoch wird er daraus lesen.

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Koko La Douce - Neustadt-Stranger mit Charme

Ein Farbtupfer im Alltagsgrau

Sie schwebt durch den Eingang. Plötzlich ist das kleine Lädchen voll. Küsschen links, Küsschen rechts. Mir wird warm ums Herz und schon plaudert sie los. Weshalb sie zu spät ist und ob ich schon lange gewartet hätte - ganz Diva. Es dauert keine zehn Sekunden und wir sind beim Thema Sex. Huch! Mit wem habe ich mich denn hier verabredet.

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Damals residierte noch die Sächsische Staatsbank im Gebäude.

Hochhaus historisch

Während am Hochhaus am Albertplatz die Flügel schon auf die künftige Höhe heruntergebrochen sind und der Einkaufskomplex rund um das alte Haus immer mehr Gestalt annimmt, erreichte mich dieses historische Foto aus dem Jahre 1932.

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Präsentiert Schinken vom Eichelschwein: "Miguel" Matthes

Zwei "falsche" Spanier machen Wein

Vor knapp einem Jahr hat "Miguel", der eigentlich Michael Matthes heißt, das Barceloneta übernommen. Mit ihm wandelte sich das kleine Lokal allmählich, zwar gibt es immer noch Tapas und vor allem spanischen Wein, aber aus dem Mainstream-Angeboten der Vorbesitzerin und den klassischen spanischen Kulinaria ist jetzt ein Lädchen für Kenner geworden. Nun hat er sich mit dem zweiten falschen Neustadt-Spanier Karl "Carlos" Blanke zusammen getan und einen eigenen schweren Roten geschaffen.

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