Schütz-Konservatorium wird städtisch

Die Hauptgeschäftsstelle des Heinrich-Schütz-Konservatoriums auf der Glacistraße

Die Hauptgeschäftsstelle des Heinrich-Schütz-Konservatoriums auf der Glacisstraße

Am Donnerstagabend hat der Dresdner Stadtrat entschieden, dass das Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden (HSKD) künftig als Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Dresden agieren wird.

Ab 1. Januar 2018 wird das HSKD, welches über zwanzig Jahre als gemein­­­nütziger Verein gewirkt hat, als Institution der Stadt Dresden auftreten. Für die größte Musikschule Dresdens, mit rund 6.000 Schülern ist es der langersehnte Schritt in eine finanzielle Sicherheit.

„Um die musikalische Bildung Dresdner Kinder und Jugendlichen weiter voranzutreiben, war dies ein langgehegter Wunsch und unabdingbar“, sagt die HSKD-Geschäftsführerin, Kati Kasper. Der Verein sei stolz, dass er nun bald zur Landeshauptstadt gehöre.

Der Konzertsaal des Konservatoriums.

Der Konzertsaal des Konservatoriums.

Nach langer Konzeption und immer wieder auftretenden Planungs­­un­­­sicherheiten, ist es ein positives Zeichen und Bekenntnis der Stadt, dass die Arbeit der Pädagogen des HSKD einen hohen Stellenwert hat. Das HSKD gibt es seit 1996. Bislang war die Schule mit 94 Mitarbeitern als Verein organisiert und finanzierte sich über Zuschüsse von Land und Stadt.

Im Stadtrat war die Übernahme des Konservatoriums umstritten. Vor allem die CDU-Fraktion hat die Gründung des städtischen Eigenbetriebs abgelehnt.

Die Hauptgeschäftsstelle des HSKD befindet sich auf der Glacisstraße, unterrichtet wird aber in vielen Teilen Dresdens, in der Loge zwischen Bautzner und Böhmischer Straße treffen sich zum Beispiel Chor- und Tanzensembles.

In der Loge zwischen Bautzner und Böhmischer Straße wird getanzt und gesungen.

In der Loge zwischen Bautzner und Böhmischer Straße wird getanzt und gesungen.

Heinrich-Schütz-Konservatorium

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