Waffenfund am Gymnasium Dreikönigschule

Wesentliche Teile des Gymnasiums „Dreikönigschule“ (DKS) werden zurzeit saniert. Bei der Freiflächengestaltung des Schulhofes haben Bauarbeiter Ende August unter einer Platane ein größeres Waffenversteck ausgehoben. Nicht mehr als einen halben Meter tief vergraben waren die historischen Waffen.

Dabei handelt es sich laut hinzugezogenen Experten vom Landesamt für Archäologie um Hieb- und Stichwaffen noch unbekannten Alters, darunter zahlreiche Degen und Bajonette. Woher genau sie stammen und wer sie versteckt haben könnte, ist noch nicht geklärt. Der Fund wird zunächst archiviert und die Aufarbeitung und Ausstellung geprüft. Für die Schüler des DKS war das dann tatsächlich mal Geschichte live.

Haupteingang der Dreikönigschule

Haupteingang der Dreikönigschule

Schulsanierung DKS

Noch bis zum August 2020 wird das Gymnasium an der Louisenstraße 42 schrittweise saniert. Der Schul-Komplex besteht aus drei denkmalgeschützten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Bis Oktober 2017 dauern die Arbeiten am Haus C (Hinterhaus) an. Im Frühjahr 2018 ziehen alle Schüler und Lehrer des Gymnasiums vorübergehend an den neuen Doppelschulstandort nach Tolkewitz, damit die Sanierungsarbeiten an den Häusern A (Vorderhaus) und ab August 2019 am Haus B (Hinterhaus) beginnen können.

So soll der Hof der Dreikönigschule mal aussehen - Visualisierung: NBHG Architekten Dresden

So soll der Hof der Dreikönigschule mal aussehen – Visualisierung: NBHG Architekten Dresden

Die Sanierung der Schule findet unter Leitung der Stesad GmbH statt, die Rohbauarbeiten am Haus C sind abgeschlossen, derzeit wird der Innenausbau vorgenommen, diese Arbeiten sollen bis Oktober abgeschlossen werden. Während die Gymnasiasten dann im Frühjahr nach Tolkewitz umziehen, machen sich in den Hinterhäusern die Grundschüler der 15. Grundschule breit. Denn auch diese soll nächstes Jahr rekonstruiert werden. Ab 2019 wird dann auch das vordere Hinterhaus, das Haus B, saniert. Und 2020 können die Gymnasiasten dann in das modernste Gymnasium der Stadt einziehen.

Erbaut 1894

Erbaut 1894

Geschichte des Gymnasiums

Das heutige Gymnasium Dreikönigschule ging 1992 im Zuge der sächsischen Schulreform aus der 22. Polytechnischen Oberschule hervor. Das Schulgebäude Haus A (an der Louisenstraße) wurde 1894 als 22. Bezirksschule errichtet worden und hatte die Luftangriffe vom 13. Februar 1945 relativ unbeschadet überstanden. Kurz nach der Gründung der Schule 1992, zunächst noch unter dem Namen Gymnasium Dresden-Neustadt, wurde das Gebäude innen saniert, erhielt neue Sanitäreinrichtungen und eine moderne Heizanlage.

Da bereits bei der Eröffnung 1992 die Räume für ein dreizügiges Gymnasium nicht ausreichten und die Schülerzahlen rasch zunahmen, wurden 1996 die Häuser der ehemaligen 13. Mittelschule und des ehemaligen St.-Benno-Gymnasiums, die um den gemeinsamen Schulhof lagen, angegliedert.

Am 31.Oktober 1997 erhielt das Gymnasium Dresden-Neustadt durch die Altschülerschaft der ehemaligen Dreikönigschule den Namen dieses einst berühmten sächsischen Gymnasiums verliehen. Aktuell ist die Schule nur teilausgelagert, da Haus C grundhaft saniert wird. In Haus A und Haus B findet bis Februar 2018 weiterhin normaler Schulbetrieb statt.

Die Dreikönigschule wird derzeit saniert.

Die Dreikönigschule wird derzeit saniert.

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6 Kommentare zu “Waffenfund am Gymnasium Dreikönigschule

  1. Klicker
    5. September 2017 at 18:33

    Clickbait

  2. Maxe
    5. September 2017 at 20:19

    Falls da was davon „zu viel“ ist, ich nehme je ein Stück ;-)

  3. Alauner
    5. September 2017 at 21:47

    Was genau soll daran Clickbait sein? Was gefunden wurde steht doch bereits im Titel.

  4. ein anderer Stefan
    6. September 2017 at 07:40

    @Alauner: Don´t feed the Trolls.

  5. Klicker
    6. September 2017 at 08:44

    Also bitte, Herr Launer, es ist ja wohl offensichtlich, dass du hier womöglich scherzhaft mit AfD-typischer Verdrehung der Tatsachen eine Überschrift hingeknallt hast, die natürlich nicht falsch ist, aber auch nicht genau das zusammenfasst, was im Artikel steht. Du hättest auch „Historischer Waffenfund…“ schreiben können, aber dann hättest du wohl nicht halb soviele Klicks bekommen. Wir alle müssen unsere Miete bezahlen, schon klar. Aber dann musst du auch damit rechnen, dass dir das jemand unter die Nase reibt.

  6. 6. September 2017 at 11:16

    Geschätzter Klicker, der Herr „Alauner“ ist ein Leser. Das bin nicht ich.

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