Phase IV schließt Ende März

Nach reichlich zehn Jahren schließt die Videothek Phase IV auf der Königsbrücker Straße. Das bestätigte Inhaber Sven Voigt heute auf Nachfrage.

Im Januar 2006 hatte er mit einem Partner das Lädchen mit dem riesigen Video-Angebot aufgemacht. Damals hatte ich beim Antrittsbesuch noch Befürchtungen geäußert, dass ihm der Ausbau der Königsbrücker Straße die Kunden verschrecken könnte. Später hatte dann direkt gegenüber ein Video-Verleih aufgemacht. Doch Voigt hat sie alle überlebt.

Sven Voigt inmitten von Horror und Thrillern

Sven Voigt inmitten von Horror und Thrillern

Nun kann er aber mit der Konkurrenz aus dem Internet nicht mehr mithalten. „Streamen gehört inzwischen zum Alltag“, erklärt Voigt, dadurch kommen immer weniger Leute in den Laden um sich einen Film auszuleihen. „Es gibt in den legalen Portalen zwar nur wenige typische Phase-IV-, also Arthouse- und Independent-Filme, aber gegen die Dumping-Preise und die Bequemlichkeit hatten wir es schwer.“

Das Wort Ausverkauf nimmt er nicht in den Mund, aber „ein paar Filme werde ich schon verkaufen.“ Die schönsten Filme will er auf jeden Fall behalten. Bis Ende März wolle man noch eine ordentliche Party feiern, die Krönung dessen wird dann wohl der inzwischen legendäre Geburtstagsparty in der Scheune am 30. Januar sein. Wie es für ihn persönlich weiter geht, hat er noch nicht geplant.

Infos und Öffnungszeiten der Filmgalerie Phase IV

  • Filmgalerie Phase IV, Königsbrücker Straße 54, 01099 Dresden, Telefon: 0351 6567641, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 14-23 Uhr, Sonnabend 11-23 Uhr und Sonntag 14-20 Uhr

Nachtrag: mittels Crowdfunding versucht die Phase IV einen Neustart.

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41 Kommentare zu “Phase IV schließt Ende März

  1. Enna
    15. Januar 2016 at 18:33

    sehr sehr schade! :(

  2. Mimi Schrillmann
    15. Januar 2016 at 18:45

    Danke an Sven Voigt und die Phase IV! Schade, dass Ihr schließt.

    (Aber „Indiependent-Filme“?)

  3. rudi
    15. Januar 2016 at 19:25

    Indie vs. Independent

  4. 15. Januar 2016 at 19:35

    Oh nö

  5. 15. Januar 2016 at 19:36

    Danke, ich hab’s korrigiert.

  6. Konrad Krause
    15. Januar 2016 at 19:39

    Und wenn wir alle einen Fonds gründen? Den Neustädter Filmverleihfonds? Ich bin mit 50 Euro dabei.

  7. nike
    15. Januar 2016 at 19:48

    Was? Das geht nicht!

  8. Katharina
    15. Januar 2016 at 20:16

    Schade! Kommen bis März auf jeden Fall noch ein paar Mal rum!!!

  9. Urs
    15. Januar 2016 at 22:42

    Das war zwar absehbar, ist aber sehr, sehr tragisch. Die Phase IV war für mich immer ein Musterbeispiel, wie sich Qualität gegen Internetramsch durchsetzen kann. Obwohl Streamen ja tatsächlich objektiv viel bequemer ist, als zwei mal in die Videothek zu rennen.
    Überlebt die Phase IV wenigstens als Streming-Portal? Die mir bekannten Portale bieten wirklich nur Schund. Aber ich habe auch noch nicht richtig gesucht.

  10. nepumuk
    15. Januar 2016 at 22:49

    Ornee, ausgerechnet die einzige Anspruchs-Videothek dieser großen Stadt! Und schade, daß zunehmend die schönen Läden oder gar „Institutionen“ zu machen – die Wertigkeit des Stadtlebens: Luisenhof, Puppen-Langner … und da waren zuletzt noch einige mehr. Was ist eigentlich Phase hier im Elbtal? Sind wir bald reine Schlafstadt mit 2000 Bäckereien und Friseurläden? Kultur kostet, aber es kostet nur ein Wenig. Seltsam, diese Knauserigkeit trotz Wohlstands. Noch ein leerer Laden mehr. Selber schuld.

  11. Christiane
    16. Januar 2016 at 01:06

    Geht nicht.
    Geht nicht klar.
    Geht einfach nicht.
    Überhaupt nicht.

    Da muss man was tun.

    Klar. Oder?

  12. Katrin Funke
    16. Januar 2016 at 07:22

    Furchtbar. Das ist wirklich ein schwerer Verlust. Ausgerechnet der einzige Laden weit und breit, der anspruchsvolles Kino bot. Ich war dort so gerne.
    Langsam macht das keinen Spaß mehr.

  13. Robert
    16. Januar 2016 at 09:51

    Laut DNN ist Herr Voigt ja an einer Weiterführung des Geschäfts interessiert, solange sich ein „Mäzen“ findet, der die Finanzierungslücke schließt. Kann dieser Mäzen nicht Crowdfunding sein? Auf diese Weiße wurde sogar schon mal ein Kino gerettet! (Name und Ort des Kinos hab ich vergessen, das Thalia berichtete).

  14. dfrkk
    16. Januar 2016 at 10:39

    Oh nein, ich habe doch gerade noch Silvester mit einer grandiosen Filmentdeckung (Gainsbourg) aus der Phase gefeiert und mich gedanklich schon zum Verlängern meines Mitgliedsausweises aufgemacht.Aber ich verstehe die Entscheidung, da es mir auch vor einem Jahr genauso ging.
    Ich wünsche Sven und seinem Team alles Gute und vielen Dank für viele ungewöhnliche und melancholische Filmabende… Manchmal auch lustige und actionreiche, wenn mein Freund aussuchen durfte… ihr habt halt alles … Danke!

  15. Rudakov
    16. Januar 2016 at 10:51

    Das Internet walzt alles nieder und zum Schluss sitzen alle zu Hause und schreiben/bloggen/posten/senden usw. wie schön früher alles war als man sich noch aus dem Sessel hochhieven musste und sogar vor die Haustür…die Bequemlichkeit siegt letztendlich scheinbar immer. Die Frage, wo das Geld bleibt – also in der Region oder bei irgendeinem Firmensitz irgendwo – ist belanglos.

    Auch andere sehr renommierte Videotheken z.B. das Videodrom in Berlin mussten längst kapitulieren ( http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bl&dig=2015/02/17/a0131&cHash=c3baf867760efa8dc31b5ea5bc712af1 ), denn die Betreiber müssen davon leben können.

    Die Idee die Phase IV als Teil eines kulturellen Angebots (ähnlich wie Theater etc. oder teilweise Kinos) zu subventionieren und damit am Leben zu halten, finde ich richtig.

    Sven und seinem Team alles Gute und Danke für die zahllosen herrlichen Filmabende – hoffentlich gibt es eine Zukunft für die phantastische Phase IV.

  16. Andrea
    16. Januar 2016 at 10:56

    Also ich wäre beim crowfunding auf jeden Fall dabei! Lieber Anton, falls so etwas geplant ist, kannst du es bitte an dieser Stelle posten? Das muss man doch verhindern können, so gute Filme inkl. der Beratung bekommt man nirgendwo sonst. Liebe phase Iv, habt ihr denn über eine crowfunding-projekt schon mal nachgedacht?

  17. Erich
    16. Januar 2016 at 15:13

    Crowdfounding ist bestimmt geeignet um ein kurzfristige Finanzierungslücke zu schließen.
    Längerfristig wäre evtl. eher ein monatlicher Mitgliedsbeitrag sinnvoll. Aber ob genügend Leute bereit wären, sagen wir z.Bsp. 3…5€, zu zahlen? Ich fürchte da siegt wieder die Mentalität „Geiz ist geil“… Oder?
    Es wäre/ ist sehr schade, dass wieder ein Stück Individualität verschwindet…. :-(
    Danke für Eure bisherige Einzigartigkeit!

  18. abrazzo
    16. Januar 2016 at 15:20

    Ich würde mich auf jeden Fall beteiligen, wenn es ein Finanzierungskonzept geben sollte! Crowdfunding, Förderverein oder sonstwas.
    Es geht doch nicht an, daß wir vor dem Internet kapitulieren!!

  19. Tobias
    16. Januar 2016 at 15:56

    Sehr schade !
    Danke für viel Herzbut und Authentizität.
    Bleibt kreativ und der Neustadt treu.
    Danke. Danke. Danke.

  20. Görlikind
    16. Januar 2016 at 21:56

    Wenn so eine Institution nicht mal in der Neustadt überleben kann, ist nicht mehr viel übrig von der ehemaligen Kulturstadt Dresden. Und mit Scham müssen wir zugeben – wir Neustädter sind auch nicht anders als alle anderen. Bequem, geizig und niveaulos. Laßt uns den Laden retten!

  21. walter
    16. Januar 2016 at 22:50

    Wozu das Fördervereinsgedöns? Geht einfach hin und leiht euch Filme aus, löhnt die Filmmiete und ihr helft der Videothek (und habt selber auch was davon). Da braucht’s kein Vereinsblabla. Wer das bis jetzt nicht gemacht hat, wird auch keinem Förderverein beitreten.

    • Krimolo
      17. Januar 2016 at 12:15

      Ich würde zum Beispiel monatlich einen festen Beitrag von 5-10€ zu zahlen, einfach weil es mir das wert wäre, also die Phase zu erhalten. Hingegen schaffe ich es zeitlich nicht regelmäßig genug mir Filme auszuleihen um auf diesen Betrag pro Monat zu kommen.

  22. Marcus
    17. Januar 2016 at 15:06

    Ich bin vor etwas mehr als fünf Monaten von NRW nach hier gezogen.
    Einer der Sachen, die ich schon in der „alten Heimat“ gebookmarkt hatte, war Phase IV und ich wurde nicht enttäuscht.
    Vielen lieben Dank für fantastische Filme, sehr gute Beratung, super freundliche Menschen hinter der Theke und die Inspirationen vom Drehrad!!!
    Schade, dass die „Liebe“ nur so kurz gehalten hat!

  23. fino
    17. Januar 2016 at 20:08

    Nur weil ich nicht 2 x die Woche hingehe heißt das nicht, dass ich die Sache schlecht finde. Förderverein wäre eine gute Idee, und ich wäre dabei. Ein paar Bier weniger im Monat für ein Kulturangebot, dass dann noch da ist wenn ich es später mal brauche. Wenn wir wollen, dass die Neustadt einzigartig bleibt müssen wir uns alle engagieren. Ich glaube in uns steckt als man denkt.

  24. Anne
    18. Januar 2016 at 08:54

    Meine Kölner Lieblingsprogrammvideothek lebt auch mit undoder durch deutlich höhere Preise, pro Film und Monat.
    Lieber Herr Voigt, rechnen Sie das doch nochmal durch, wieviele mit der Bereitschaft zu wieviel mehr Beitrag und Gebühr machte einen Mäzen wett?
    Wir wollen nicht ohne Sie!

  25. Shiva
    18. Januar 2016 at 14:44

    Leute, ihr habt es doch selbst durch Kommodifizierung des Kiez + Gentrifizierung mitgemacht.
    Und jetzt darüber wundern, das die guten Läden + Kultur den Bach runtergeht.
    Da könnt ihr doch nicht nur das Internet und Co als Hauptverursacher verantwortlich machen, nee.
    Und Det wird noch schlimmer werden, da is nix mehr dann mit Szene und so.
    Ick sach nur: Prenzlauer Berg, es war einmal.

    • fino
      19. Januar 2016 at 09:30

      Gentrifizierung ist hier mal ganz klar nicht das Problem, würde im Umkehrschluss bedeuten, dass nur die Zugezogenen einen Internetanschluss nutzen. Die Kundschaft der Filmgalerie kommt aus dem gesamten Stadtbereich.

  26. Lhotse
    18. Januar 2016 at 17:04

    @ Shiva
    Wäre nicht „Neustadt, es war einmal“ zutreffender?
    Der Prenzlauer Berg kann zwar als abstossendes Beispiel herhalten, befindet sich jedoch fern von Dresden,
    auch wenn die „Entwicklung“ in der Neustadt
    Schlimmstes befürchten läßt.

    Herrn Voigt drücke ich beide Daumen in der Hoffnung,
    das sich eine Lösung oder ein Finanzier finden läßt –
    eine Schließung wäre äußerst bedauerlich
    und ein großer Verlust!

  27. Piezke
    18. Januar 2016 at 18:14

    das geht ja mal sowas von gar nicht. das ist ABSOLUT ******

  28. 18. Januar 2016 at 18:48

    Idealerweise geht der Bestand in den der Dresdner Bibliotheken über.

    Dort rammeln die Leute eh täglich mit tonnenweise DVDs/Blurays raus und rein. Leihen geht noch immer klar, nur eben bezahlt kaum eine_r offenbar gerne mehr für ein großes Medienangebot als den Bibo-Jahresbeitrag. (Von wg. das Streamingdienste-Argument.)

    Unter Umständen ist es in diesem Umfeld möglich, kuratierte „Filme des Monats“ zusammenzustellen. Kooperationen böten sich an.

    So etwa hat die Hauptbib beeindruckend viele Fassbinderfilme obwohl sie doch größtenteils dem Publikum bzw. der Entleihquote verpflichtet ist. Und die (kostenlose) SLUB scheint ein ewiger Geheimtipp zu sein trotz Riesenauswahl an obskurereren Streifen und auch an Dokumentarfilmen.

  29. lisl
    18. Januar 2016 at 22:50

    das ist noch schlimmer, als würde bui zu machen. ein herber verlust, wenn es wirklich so weit kommt! bei crowdfunding oder monatlichem mitgliedschaftsbeitrag wären wir auch dabei. weiter hingehn versteht sich ja MINNNdestens einmal die woche von selbst.
    wenn die phase wegfällt, dann ist das noch ein grund weniger hier zu bleiben. ohne mist.

  30. lisl
    18. Januar 2016 at 22:52

    in leipzig ist die Alpha 60 übrigens auch schon seit juli weg vom fenster!! los dresden!

  31. walter
    19. Januar 2016 at 02:14

    Ihr könnt doch Mitglied in der PhaseIV werden. Kostet 10 EUR pro Jahr, dafür sind die Ausleihgebühren niedriger. Und wer seine Mitgliedschaft beim Ausleihen nicht angibt bzw. nichts ausleiht, hat de facto 10 EUR gespendet. Wenn reichlich 2.000 Leute mitmachen,wäre zumindest ungefähr ein Gehalt von ca. 1.500 EUR für einen Vollzeit-Mitarbeiters (oder halt 2 Teilzeit-MA) abgesichert . Miete, Filmkosten, die restlichen Gehälter etc. stehen dann allerdings immer noch in den Sternen.
    Also: 2.000 Leute finden, die pro Jahr 10 EUR abdrücken und das jeder Jahr wieder, dann sind zumindest 2 Teilzeitgehälter drinnen. Wer’s für realistisch hält, kann es ja gerne starten…
    Mann, ich finde es jetzt irgendwie selber doof, so pesimistisch daherzuschreiben, aber m.E. muss sich ein Geschäft selber tragen. Mit einem rein privaten Unterstützerverein wird’s auf Dauer schwer werden.

  32. clumsy
    19. Januar 2016 at 13:32

    …ich würde auch 5€, statt die üblicherweise anfallenden 2,40€ für 2 Tage zahlen. Aber damit bin ich bestimmt allein.
    Die Nachricht hat mich schwer getroffen, konnte gleich nicht mehr richtig arbeiten. Grüße an das Team, ich werde euch vermissen!

  33. Zorro
    20. Januar 2016 at 08:51

    Scheiß Mainstream! Macht alles kaputt.
    Die ganze Familie ist sehr sehr traurig. :-(

  34. Nette
    20. Januar 2016 at 12:29

    Das darf doch nicht wahr sein! Wieder ein Teil unserer Neustadtkultur verloren gegangen. Der Stadtteil erhält gerade durch solche kleinen feinen Galerien, Läden und Initiativen das besondere Flair. Das ist schützenswertes Kulturgut!!
    Ich sichere meine Unterstützung zu.

  35. g.malino
    21. Januar 2016 at 14:04

    Hiobsbotschaft!
    Also Ihr damals aufgemacht habt, hab ich Euch um diese Goldgrubenidee echt beneidet. Damals wars auch oft voll und Ihr habt zu zweit geschuftet. Für 12 Angestellte bei (gefühlt) rückgängigen Kundenzahlen reicht das dann natürlich nicht mehr. Aber eine Frage soll doch erlaubt sein: Wieso keine Preiserhöhungen um den Ausverkauf zu verhindern? Ne Espressoautomaten in Betrieb nehmen? Öffnungszeiten verkürzen? Ehrlich gesagt vermute ich andere Gründe, die ja im DNN Interview auch genannt werden.
    Echt Schade.
    @Walter: Woher willst Du wissen obs die 2000 Mitglieder nicht schon gibt? Leider sinds keine 2 Halbzeitstellen, sondern 12 die zu bezahlen sind. Zumindest beim derzeitigen Konzept.
    @Sven: Willste vielleicht verkaufen? Wieviel? Mist, hab immer noch nicht im Lotto gewonnen…Halt durch, Vinyl war auch schon tot und kommt n bisschen wieder.

    Nee, wenn ich so drüber nachdenke, die jetzt Jungen können mit dem Konzept Videothek (selbst wenns die beste der Welt ist) leider nichts anfangen, die älteren ziehen weg und das bekloppte Internet gaukelt permanente Inhalte vor, nur einen Mausklick entfernt, legal, illegal, scheißegal. Schöne neue Welt. Leider kein Geld mehr mit zu verdienen, außer halt alleine, ohne Mitarbeiter, aber dann hat die Liebste nen Trennungsgrund und die Kinder fragen Sonntags „Mama, wer issn der Onkel?“.
    Mal sehen wie lange Norman vom Zentralohrgan noch durchhält. Was gibts sonst noch? Stübbing, sonst nüschte! (Bui zählt nich, weil das is n anderes Geschäftsmodell) Wegziehen is leider auch kein Argument, woanders ists noch finsterer. Ah, Geschäftsidee: N Videothek/Vinyl/Bücherladen mit Espressomaschine und zwei Koreanern die das Ding in jeweils 10h-Schichten bewirtschaften, zum Mindestlohn für 8h natürlich!

    Was bleibt?
    Kaffee und Kuchen!
    So, geh jetzt brechen!

  36. g.malino
    21. Januar 2016 at 14:08

    Achso: Neustadtkultur? Quatsch! Das Viertel lebt längst von den Partytouristen und den Eltern/Schwiegereltern die hier Ihre Studenten-Kinderlein besuchen kommen. Und die brauchen weder Buchläden (naja, denen reicht Thalia), Plattenläden, oder Videotheken. Die brauchen Kuchen und Pensionen/Appartments.

  37. Frank
    21. Januar 2016 at 20:42

    Auch ein Schade und ein Danke von mir.

    Und wieder ein Schritt mehr in eine Zukunft von Stadt, die wir eigentlich ja alle nicht wollen.

    „Weißt du noch damals, als hier alles noch Läden waren und man einfach an den Schaufenster vorbei gehen konnte und Sachen entdecken konnte. Ach ja warn das noch schöne Zeiten.“

  38. walter
    22. Januar 2016 at 13:52

    @g.malino
    ich meinte nat. zusätzliche Mitglieder. Die jetzt schon vorhandenen sind bei der aktuellen Finanzsituation ja schon mit eingerechnet. Und wie viele dort arbeiten: k.A., mir ging es nur darum, mal das Verhältnis zwischen Aufwand und was man damit erreichen kann zu zeigen. Mit 100 Enthusiasten reißt man da halt auf Dauer nicht viel.

  39. 3. Februar 2016 at 11:57

    Nachtrag: mittels Crowdfunding versucht die Phase IV einen Neustart.

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