20 Jahre danach – im BRN-Museum

Joachim Schuster hat 1990 und 2010 die Neustadt fotografiert und die Bilder in einem Buch gegenübergestellt „20 Jahre danach“ heißt es und wird am Sonntag um 14 Uhr im BRN-Museum im Stadtteilhaus vorgestellt.

Joachim Schusters Buch über Dresden Neustadt 1990 und 2010

Joachim Schusters Buch „20 Jahre danach“

Schon die Bilder seines Streifzuges durch die Neustadt-Ruinen im Jahre 1990 wären eine Ausstellung wert. Doch 2008 zog die Tochter von Joachim Schuster auf die Sebnitzer Straße. Er erinnerte sich an die alten Bilder und machte sich auf die Suche nach den Motiven und hielt sie erneut fest.

Daraus ist nun ein Buch entstanden, dass die Veränderungen im Viertel recht gut dokumentiert. Der Titel: „20 Jahre danach … die Dresdner Neustadt 1990-2010“. 1990 hatte er verfallenen Fassaden mit seiner Exa und einem Orwo Dia-Farbfilm festgehalten. Angereichert hat er die Bilder mit Textpassagen aus dem Buch „Der Turm“ von Uwe Tellkamp. Ein wunderschönes Bilderbuch voller sentimentaler Erinnerungen.


Am kommenden Sonntag wird das Buch nun im BRN-Museum im Stadtteilhaus vorgestellt. Begleitet wird die Vernissage vom Dresdner Duo „Mokka Andante“.

Die Neustadt 1990 und 2010

Ausstellung und Buchpräsentation „20 Jahre danach … die Dresdner Neustadt 1990-2010“, Stadtteilhaus Dresden-Neustadt, Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden, Sonntag, 10. Januar, 14 Uhr. Das Buch ist für 22 Euro im gut sortierten Buchhandel erhältlich, unter anderem bei „Büchers Best“, „Lesezeichen“, „Treibgut“, „Art & Form“ und „Thalia“.

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2 Kommentare zu “20 Jahre danach – im BRN-Museum

  1. Tomski
    7. Januar 2016 at 11:46

    22,- € für ein Buch, was im Umfang ca 30% von Günter Starkes „Starkes Viertel“ (25,-) ausmacht..!?
    Gefüllt mit Knipsereien, die nicht im Ansatz sich mit Starkes Material messen können, „umrankt“ von wirklich schlechtem LayOut..!?

    Leute, das ist Wucher!! Wartet besser, bis das Büchlein in ein oder zwei Jahren für 6,95 als Remitente zu bekommen ist.
    Das wird vermutlich nicht mal so lange dauern, ich sage diesem Werkchen mal den Status „bleiern“ im Ladenregal voraus.

  2. nepumuk
    7. Januar 2016 at 16:21

    Mich macht beim Buch eher der längst verjährte Zeitraum bis 2010 stutzig. Da wäre jetzt doch 25-jähriges und bis 2015 drin gewesen.
    Gestern sah ich bei neuen Kalendern mit Bildern über Sachsen oder Dresden, daß allzu häufig uraltes Material genutzt wird. Da steht bisweilen die Frauenkirche noch allein am Neumarkt. So gehts nicht, liebe Verleger.

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