Kunst als Schlüssel zur Freiheit

Going Public - Grafik/Foto von: Ani Gevorgyan

Going Public – Grafik/Foto von: Ani Gevorgyan

Morgen startet die Transkaukazja in Deutschland. Fünf Künstler aus Armenien, Georgien und Aserbaidschan erkunden die sächsische Kultur und zeigen ihre eigene. Am Freitag wird das Projekt in der Neustadt eingeleitet mit einer Diskussion zum Thema „Kunst als Schlüssel zur Freiheit“.

„Im Kaukasus brennt das Thema Meinungsfreiheit nicht nur Künstlern unter den Nägeln“, erklärt Marcus Oertel, Transkaukazja-Projektmanager und Geschäftsführer im Kultur Aktiv e.V. „Doch auch in Deutschland und Europa steht das Thema im Moment auf dem Prüfstand“. Spätestens seit dem Attentat auf die Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo in Paris, aber auch seit den medienkritischen Tönen auf den Protest-Demonstrationen von Pegida in Dresden und anderswo, werden Fragen nach Meinungsfreiheit, Satire, Dialog etc. vermehrt gestellt und bedürfen neuer Diskussionen und Reflexionen.

    Die Termine für Dresden:

  • Freitag, 11. September, 16 Uhr, Diskussionsrunde Gemeindesaal Martin-Luther-Platz 5, 01099 Dresden
  • Freitag, 11. September, 19 Uhr, Vernissage „Going Public“, Galerie Neue Osten, Bautzner Straße 49, 01099 Dresden
  • Sonnabend, 12. September, 18 Uhr, Präsentation und Kennenlernen mit den Künstlern & Transkaukasische Schaschlik-Party, Bautzner Straße 22, 01099 Dresden (Hinterhaus)

Bis zum 23. September werden die kaukasischen Künstler durch Sachsen reisen, dabei ihre eigenen Projektideen zum Thema präsentieren und mit den Gästen über Meinungsfreiheit und Kunst diskutieren. Transkaukazja ist eine einzigartige interdisziplinäre Präsentation zeitgenössischer Kunst aus dem Kaukasus in Deutschland und Europa. Kultur Aktiv ist seit 2009 offizieller deutscher Partner und hatte in den letzten Jahren mehrfach kaukasische Künstler in Deutschland präsentiert.

Grafik (unten): Foto von Ani Gevorgyan

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1 Kommentar zu “Kunst als Schlüssel zur Freiheit

  1. 9. September 2015 at 12:43

    „Kunst als Schlüssel zur Freiheit“

    Kunst als Brechstange zur Freiheit

    und als Zapfhahn
    Kunst als

    Dosenöffner zur Freiheit
    Kunst als

    S-Bahn
    zur Freiheit

    als zugeschweißter LKW
    zur Freiheit

    Kunst als
    Gasthaus zur Freiheit

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