Halbzeit an der Albertbrücke

Das neue Gleis auf der Albertbrücke ist schon asphaltiert. Foto: Winfried Schenk, www.menschen-in-dresden.de

Das neue Gleis auf der Albertbrücke ist schon asphaltiert. Foto: Winfried Schenk, www.menschen-in-dresden.de

Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Prof. Reinhard Koettnitz, informierte gestern über den Baufortschritt auf der Albertbrücke. Ab Ende August fährt die Bahn auf neuem Gleis, ab September wird der Fuß- und Radverkehr über die Brücke geleitet und ab November soll die Autofahrspur in Richtung Neustadt frei gegeben werden.

Bauarbeiten Brücke
Im August wird der Asphalt auf die Fahrbahn aufgetragen. Im Bereich der Gleisanlage sind bereits 80 Prozent der Fläche asphaltiert. Die Schweißarbeiten an den Schienen dauern noch an. Von der Altstädter Seite wurde begonnen, Granitplatten zu verlegen, so dass bereits über die Hälfte geschafft ist. In den ersten beiden Brückenbögen von Altstädter Seite ist bereits das 1,30 Meter hohe Geländer angebracht. Die Sandsteinbrüstung der Albertbrücke steht zu 80 Prozent. Ab Montag, 24. August 2015 soll die Straßenbahn auf dem neu errichteten Gleis fahren.

Reiner Zieschank und Reinhard Koettnitz - Foto: Winfried Schenk, www.menschen-in-dresden.de

Reiner Zieschank und Reinhard Koettnitz – Foto: Winfried Schenk, www.menschen-in-dresden.de

Straßenbauarbeiten
Am Kreuzungsbereich Sachsenplatz sind die Straße und die Gehbahn des Terrassenufers, des Käthe-Kollwitz-Ufers, der Florian-Geyer-Straße und der Einmündung Lothringer Straße fertiggestellt. Der Kreuzungsbereich vor der Brücke sowie die Einmündung Sachsenallee bzw. Florian-Geyer-Straße sind noch in Arbeit. Auf der Neustädter Elbseite ist die Haltestelle Hoyerswerdaer Straße am Rosa-Luxemburg-Platz zur Hälfte fertiggestellt. Letzte Restarbeiten sind am Platz selber und an der Anbindung zur Brücke notwendig.

Autospur im November
Um den Fertigstellungstermin im Sommer 2016 einzuhalten, soll der Fußgänger- und Radverkehr bereits Mitte September von der Behelfsbrücke auf die fertige Brückenseite verlegt werden. Damit hat die Baufirma Platz für die Technologieanpassung und Vorbereitung des Baufeldes. Mit der Außerbetriebnahme der Behelfsbrücke werden darüber hinaus Reparaturarbeiten in Höhe von rund 200 000 Euro sowie Unterhaltungskosten von rund 80 000 Euro gespart. Die Freigabe einer Fahrspur für den Individual-Verkehr wird bis November 2015 verschoben.

So soll die Brücke aussehen. Visualisierung: www.dresden.de

So soll die Brücke aussehen. Visualisierung: www.dresden.de

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9 Kommentare zu “Halbzeit an der Albertbrücke

  1. Alraune
    31. Juli 2015 at 10:36

    so geht es wunderbar voran, wenn die Grünen mal nicht dazwischenfunken.

  2. Torben
    31. Juli 2015 at 11:51

    @ Alraune
    Hast du eigentlich gewusst, dass Elefanten die einzigen Säugetiere sind, die nicht hüpfen können? Das hat zwar AUCH nichts mit dem Beitrag zu tun, wollte ich dir und allen anderen mal gesagt haben.

  3. E-Haller
    31. Juli 2015 at 13:03

    @ Alraune: Und die Sanierung wäre schon ein ordentliches Stück weiter, hätte nicht die FDP ständig dazwischengefunkt…

    Falls es als Anspielung auf die Köbrü zu verstehen war: auch da wurde ein bestehender, beschlossener und baufähiger Kompromiss durch das „bürgerliche“ Lager aufgekündigt.

    Tun Ignoranz, selektive Informationsaufnahme und billigstes Klischeedenken eigentlich weh?

  4. Grüner
    31. Juli 2015 at 14:23

    @Alraune: Hast Du Nachtschattengewächs zu viel gelb-blauen Dünger abbekommen, dass bei Dir solche seltsamen Kommentare austreiben?

  5. Alraune
    31. Juli 2015 at 19:57

    Allein diese drei Kommentare waren meinen Post wert, denn mindestens einmal am Tag sollte man herzhaft gelacht haben.

  6. nepumuk
    31. Juli 2015 at 22:09

    Herzlichen Glückwunsch, alraune. Aber zu früh gefreut: allein lachen zählt nicht! Über deinen Posting-Kindergarten haben sicher mehr Leute gelacht. Aber eigentlich tust du mir leid. Langeweile? Keine Freunde? Geh doch mal raus, es ist grad Sommer. Halleluja.

  7. antonstädter
    2. August 2015 at 14:35

    Komisch, bei der Visu fehlen interessanterweise die baumdicken Oberleitungssäulen (von Masten zu schreiben wäre hier glatt ein Euphemismus) mit ihren ebenso filigran-einfühlsamen Peitschenlampen und die ästhetisch besonders wertvollen Neugeländer, die zukünftig verhindern sollen, was in der fast 140jährigen Geschichte des Bauwerkes meines Wissens nach nie vorgekommen ist: das ein Passant aus Versehen über die Brüstung fällt.

    Zufall?

    Ich finde es schon zum Erbr…en, wie hier ein historisches Bauwerk (zum wiederholten Male – siehe Marienbrücke) ohne Not, Sinn und Verstand verunstaltet und rein technokratischen Nutzungsanforderungen unterworfen wird.

  8. Karsten
    2. August 2015 at 16:47

    @antonstädter: Ich versteh es nicht. Das Erste, was ich beim Betrachten der Viso sah, waren Lampen und Geländer. ??? Und sei doch nicht so negativ, so ewiggestrig und in der Geschichte erstarrt. Auch die Albertbrücke existiert nicht seit dem Urknall, auch sie wurde mal von Menschen gebaut. Waren die Menschen damals auch so wüterich-empört? Oder waren sie froh?

  9. antonstädter
    3. August 2015 at 20:51

    @Karsten: Dann empfehle ich noch einmal genaues Betrachten des Bildchens. Und, fällt was auf? Richtig: Was zu sehen ist, sind die historischen Geländer. Und nur diese. Und, richtig beobachtet, die LAMPENmasten auf den Austritten, über die ich mich allerdings gar nicht geäuß0ert habe. Wie aber bezieht eigentlich der abgebildete Straßenbahnwagen denn seinen Fahrstrom? Luftleitung?

    Meine Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Verdummung der Allgemeinheit mittels gefakten Heile-Welt-Bildchen. Vielleicht solltest Du Dir das ganze Elend mal vor Ort betrachten und dann noch einmal vergleichen…

    Wenn übrigens alle gegenüber ästhetischen Fragen so gleichgültig wären, hätten man die Brücke auch gleich abreißen können. Das wäre „ehrlicher“ gewesen. Übrigens hat es wenig mit „in der Geschichte erstarrt“ und „ewiggestrig“ zu tun, wenn man sich um die Bewahrung historischer Baudenkmäler sorgt, die ohne Not einem imaginären, und in diesem Fall völlig unnötigen, Fortschrittswahn geopfert werden. Das hat mit Progressivität nämlich so rein gar nichts zu tun, sondern zeugt einfach von Gleichgültigkeit und Desinteresse.

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