Es stinkt zum Himmel …

Ein seltenes Wurstexemplar, gesichtet auf der Martin-Luther-Straße

Wenn es nur so eine Wurst gewesen wäre. Foto aus dem geruchsneutralem Archiv

Ich hätte schreien sollen. Eben noch rasselt ein Kleinbus des Ordnungsamtes (neudeutsch: Polizeibehörde) an mir vorbei, als dieser Typ seinen lausigen Köter direkt vor meinen Augen auf den Bürgersteig scheißen lässt. Das was da raus kommt, ist leider keine Wurst, die man mit einer Plaste-Tüte einfach in den nächsten Mülleimer entsorgen könnte. Aus dem Hintern des Hundes quillt ein hellgelb bis ockerfarbener Brei. Im Moment des Austritts breitet sich ein Gestank aus, der mich mitsamt meinem Begleiter auf die andere Straßenseite treibt.

Ich hätte schreien sollen, doch der Typ zum Hund war mir nicht geheuer – sah kräftig aus und sportlich und schaute ziemlich fies drein. Natürlich machte er sich nicht die Mühe, sich mal zu bücken und den Brei irgendwie wegzuräumen. Wer weiß, was passiert wäre, hätte ich ihn angeschrien. Vielleicht hätten ja die Herren in den blauen Uniformen ihren Bus gewendet und den Burschen mit meiner Zeugenaussage zu einem Ordnungsgeld verdonnert. Welche Strafe zahlt man eigentlich für das Bürgersteig-Zuscheißen und stundenlange Geruchsbelästigung? Das Gesetz sieht Ordnungsgelder bis zu 1000,- Euro vor – aber dafür muss der Hund sein Geschäft schon im Sandkasten am Kinderspielplatz erledigen. Ein einfacher Gehweg-Schiss kostet wahrscheinlich noch nicht mal 50,- Euro. Und ob der wilde Typ das je bezahlen würde?

Eigentlich ist es ja besser geworden mit dem Kot auf den Straßen. Vor ein paar Jahren noch gehörte der schielende Gang, immer ein Auge auf den Boden gerichtet, zum Alltag. Neuerdings sind die Fußwege sauberer, das liegt vor allem an den häufigeren Reinigungen und an den auf einigen Straßen neugepflanzten Bäumen mitsamt Baumscheiben. In denen sammelt sich jetzt allerdings der Hundekot.

Mit dem stinkigen Thema möchte sich am kommenden Dienstag auch die Neustadt-CDU beschäftigen. Der Ortsverband lädt zur Diskussion ins „Wenzel – Prager Bierstuben“ in die Königstraße 1 ein. Unter der Überschrift: „Uns stinkt’s! Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung“ wird ab 19 Uhr diskutiert. Als Referenten und Diskutanten stehen Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU), der Neustädter Ortsamtsleiter André Barth und der Leiter des Polizeireviers Dresden-Nord, Polizeirat Thomas Wurche, Rede und Antwort. Die Moderation übernimmt der Ex-Ortsbeirat und jetzige CDU-Stadtrat Gunter Thiele.

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51 Kommentare zu “Es stinkt zum Himmel …

  1. Zackbäm
    17. April 2015 at 17:35

    Das ist echt ein Problem. Überall die Haufen und faule Hundehalter, die es nicht wegräumen. Das ist nicht nur in der Neustadt ein Problem.

  2. Genervt
    17. April 2015 at 18:33

    Es ist besser geworden ??? Das was es vieleicht weniger geworden ist – sind die Haufen größer geworden!!! Wenn man in sowas tritt kann man die Schuhe gleich weghaun.

  3. TomDD
    17. April 2015 at 18:39

    da sollte man erst einmal die typen vom Alaunpark oder den Elbwiesen zur Kasse bitten. was da abgeht und liegen bleibt, ist einfach asozial! zumal die Elbwiesen erst gereinigt worden.

  4. KOTFREIE NEUSTADT
    17. April 2015 at 18:40

    Ich habe manchmal das Bedürfnis den stinkend faulen Hundehaltern den Kot direkt in die Hacksen zu werfen. Das ist so eine Unverschämtheit! Bei einem Durchfall mag es wohl wirklich problematisch sein – aber bei normalen Ausscheidungen kann es wohl echt nicht zu viel verlangt sein, den Mist einzupacken. Ich bin sonst kein Freund von der übertriebenen Anwesenheit von Ordnungshütern. Aber in diesem Fall sollte meiner Ansicht nach die Präsenz erhöht werden und gleichzeitig die Strafen wesentlich drastischer ausfallen.

  5. Ingo
    17. April 2015 at 20:07

    NA
    Wer keine anderen Probleme hat schreibt über Hundedurchfall..
    Mal ehrlich
    Keine anderen Themen?

  6. Jochen
    17. April 2015 at 21:59

    es nervt enorm immer wieder den Kindern die Sch… von den Schuhen und Klamotten zu kratzen, es nervt soweit, dass mir Gedanken kommen, die nicht mehr nett sind. Das Schreiben über etwas was dermaßen nervt hat meinen Segen.

  7. _
    17. April 2015 at 22:04

    Ist mir auch unklar, warum die Leute den armen Hunden ein Leben in der Großstadt antun.

  8. TomDD
    17. April 2015 at 22:46

    es nervt auch enorm, wenn schreiende Kinder von antiautoritären Eltern erdulden muss.

  9. Piet
    18. April 2015 at 09:00

    Dass einige Menschen zum reinen Selbstzweck eine Spezies verzüchten, in einer vollkommen naturfremden Umgebung halten und sich dann auch noch als Tierfreunde ausgeben ist das wahrlich tragische an der Hundshaltung im städtischen Raum. Von einem derartigen Personenkreis ist keine Rücksicht zu erwarten.

  10. tamara koiber
    18. April 2015 at 09:07

    es nervt enorm wenn man die zerdepperten flaschen, die kotze oder wildpinkler sieht die lässig an die häuserwände urinieren. der anton sollte sich nicht über hundehaufen wundern sondern über die menschen die zu dämlich sind ihre essensreste in die tonne zu schmeissen, sondern sie lieber an scheiben schmieren oder auf autos ablegen. hundehaufen sind das kleinste übel. aber das allerkleinste.

  11. lustigpeter
    18. April 2015 at 10:42

    Fazit:
    vor großen Leute haste Angst, du kannst Läuse sehn aber nicht erkennen das der Hund ein Magenproblem hat, und die Neustadt ist sauber ( lol )
    PS.: an die wenigen Hundebesitzer die es nicht schaffen sich zu bücken, macht den Dreck wech (wenn möglich)

  12. .
    18. April 2015 at 14:57

    Dünnschiss lässt sich nicht so einfach entfernen? Wie soll man den in eine Tüte rienkriegen, tropft doch sofort wieder runter. Dann ist der Fußweg noch verschmierter.
    Wenn ich in Scheiße trete, bin ich selber schuld, weil ich nicht aufgepasst habe wo ich hintrete! Euren Kindern habt ihr tagtäglich beim Windeln wechseln den total verschmierten Hintern sauber gemacht und jetzt stellt ihr euch wegen einem bisschen Hundekacke am Schuh an? Was ist da wohl ekliger?!

    TomDD: Da geb ich dir 100%ig recht. So manche Leute müssten sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor sie andere kritisieren. Deren Kinder dürfen alles, schreien nur rum und nerven, wenn aber ein Hund nur mal Wau sagt wird rumgeheult, weil man sich gesört fühlt.

    Ach ja, bevor jemand falsche Schlüsse zieht: Nein, ich habe keinen Hund!

  13. 18. April 2015 at 15:24

    von der Kackfarbe kann man auf das Futter schließen….und das ist das hochbeworbene ach so gesunde viel Weizen enthaltene „F….c“

    und der Hund scheint es nicht zu vertragen !!

    sodaswarmeinSenfdazu

    grussi…. :-P

  14. anni
    18. April 2015 at 16:22

    Hundebesitzer-Training, weniger Hunde in der Neustadt neuzulassen, Hundesteuer rauf…

  15. TomDD
    18. April 2015 at 17:53

    @. : danke dir.

  16. lhotse
    18. April 2015 at 21:51

    @ .sagt
    Und Kinder hast du wohl auch nicht, da Hundekacke zehntausendmal
    ekliger ist und zum Himmel stinkt.
    Kinder verrichten ihr Geschäft auch nicht auf dem Gehsteig,
    sollte dir das bei deinem geistigen Erguss
    entgangen sein.

  17. 19. April 2015 at 09:48

    Hundescheiße: Ein scheiß Spiegel der Gesellschaft.

    Noch mehr Bürokratie, noch mehr Ordnungshüter, noch mehr Strafen, noch mehr Unmut lösen das Kot-Problem nicht sondern vergrößern bereits bestehende Probleme und radikalisieren die Menschen noch stärker. (siehe Kommentarspalte)
    Zauberwörter sind Wertevermittlung und Zivilcourage oder wie Anton es richtig formuliert „Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich!“
    Einfaches Beispiel und um am Text zu bleiben: Nicht anschreien, sondern nicht müde werden höflich darum zu bitten, den Kot zu entsorgen. Bestenfalls mit einem Lächeln, denn das wirkt tatsächlich Wunder und schützt vor körperlicher Sanktionierung durch Hund oder Halter! :)

  18. 19. April 2015 at 09:55

    Angst gegen sauberes Viertel…

  19. sylvia
    19. April 2015 at 16:27

    Zumindest sind meine Kinder, als wir noch in Löbtau gewohnt haben, weitaus öfter in Hundesch… getreten als hier in der Neustadt. Zudem entsorgt mittlerweile wenigstens die Hälfte aller Hunderbesitzer den Kot von Straße oder Wiese.

    Die Automaten regelmäßiger mit Tüten zu befüllen, wäre äußerst hilfreich, lieber Anton. Evtl. kannst du das ja mal bei der Stadt anregen? Nicht jeder geht zu MC Geiz und kauft sich dort Kotbeutel… warum auch immer.

  20. julia
    19. April 2015 at 20:11

    … haha … ist ja wohl klar das Hundescheiße scheiße ist.
    BÄH
    BÄH
    BÄH

  21. ein anderer Stefan
    19. April 2015 at 20:51

    Manche Hundehalter sind ja auch der Meinung, dass die Stadt den Dreck wegzumachen hätte – sie zahlen ja Hundesteuer… (Lassen die dann auch das Altöl in den Gully laufen? Autohalter zahlen ja auch KfZ-Steuer)

    Dass ein Hund Futter mit hohem Weizenanteil nicht verträgt, ist ja echt ne Überraschung. Nach meinem Schulwissen sind Hunde primär Fleischfresser, die ein bisschen Gras als Verdauungshilfe fressen. Sollte sich da in den letzten 30 Jahren grundlegendes geändert haben?

    Das mit den Kinderwindeln – nur weils hinkt, isses noch kein Vergleich. Die meisten Eltern haben sich da heute ausgesucht, und machen den Dreck ihrer lieben Kleinen selbstverständlich weg. Das gleiche müsste auch für Hundehalter gelten – wird ja keiner gezwungen, einen Hund zu halten. Und wenn ich auf der Straße in Fäkalien, gleich welcher Herkunft und Konsistenz, reintrete, ist das einfach nur eklig. Kotze oder Pisse ist allerdings auch eklig, keine Frage.

    Hundehaltung in der Großstadt, am besten noch Huskies, Windhunde oder Hütehunde, ist meist nicht artgerecht. Gut, bei so ner Fußhupe mags noch gehen, für die ist ja die Baumscheibe vor der Haustür ja schon Wildnis. Aber prinzipiell ist das nicht die beste Idee, einen Hund mitten in der Großstadt zu halten.

  22. sylvia
    19. April 2015 at 21:58

    @ein anderer Stefan: Dann schau mal in die Büsche um die beiden Kinderspielplätze im Alaunpark… da passt der Vergleich schon eher…

  23. Magda
    19. April 2015 at 23:17

    Scheinbar hat die CDU sich ein Thema ausgesucht, dass auf große Emotionen trifft :)
    Anton: Warum wirbst du hier so für diese Partei?

  24. else
    20. April 2015 at 01:32

    also mal ganz ehrlich…wer sich hier aufregt über nen schiss, wohnt sicherlich erst seit paar Jahren in Dresden bzw. Dresden-Neustadt.
    Kurz nach der Wende sah es mal hier mal noch gaaaanz anders aus. Da war jeder Fußschritt fast ein Schisstritt und außerdem könnt ihr (die Meckernden) mal im Prießnitzgrund ne Runde spazieren gehen. Da liegen nämlich nicht nur Kackhaufen rum…NEIN da liegen mitten im Wald und überall zu finden, Kackhaufen in Plastiktüten rum. Da frag ich mich, was die Plastik im Wald zu suchen hat?!
    Vorschlag von mir wäre ein Mülleimer, vorallem in der Natur, wo der Plastemüll entsorgt werden kann und sollte. Der kleine Haufen verottet doch eh! Für die Straßengegenden könnt ihr das einem Lebenwesen nicht verzeihen? Ich meine, wir sind bequem, faul und gesteuert. Zum Glück haben wir hier alle ein Klo…zum Glück gehts uns allen zu gudd, ne!? Mein gottchen, habt ihr problemchen!!!!

  25. lustigpeter
    20. April 2015 at 02:02

    @ einandererstefan …ob 2 hektar oder 70m² der hund wird nur rumlümmeln es sei den man unternimmt was mit ihm….also blödsinn von wegen nicht artgerecht

    oder martinlutherkirche im eck da ist auch ein hund der sich den arsch abwischt ^^

    https://www.mensch-hund-check.com/cms/service/1×1-der-hundehalter.html

  26. Neo
    20. April 2015 at 08:23

    Bevor die Hundehalter hier über Kinder herziehen,
    sollten sie bedenken, das diese Windeln tragen und ihr
    Geschäft nicht mitten auf der Strasse verrichten.
    Vielleicht ist es an der Zeit, das auch Hunde Windeln
    tragen müssen. Technisch machbar wäre es.

  27. Ecki
    20. April 2015 at 11:04

    @lustigpeter: was hat das mit der Martin-Luther-Kirche zu tun?

  28. Neo
    20. April 2015 at 12:23

    Es entzieht sich bestimmt nicht nur
    meinem Verständnis, das eine Szene gibt,
    die Tretminen im öffentlichen Raum befürwortet, bzw. um
    Verständnis wirbt und davon ausgeht, das artgerechte
    Haltung in einer Großstadt gegeben ist.

  29. Martin Luther
    20. April 2015 at 12:50

    Es gibt einen Hund in der Martin-Luther-Kirche? Darf ich mit dem spielen? Und wohlerzogen ist er auch noch, nimmt sogar Papier…

  30. tom
    20. April 2015 at 14:13

    Wen wundert’s da, dass manche vergiftete Köder auslegen?

  31. Böhler
    20. April 2015 at 14:39

    Unabhängig davon, dass natürlich jeder den Dreck seines Hundes wegzumachen hat:
    Wieviele Hundebeutelspender gibts eigentlich in 01099? 3?

    Da gibts echt noch ein bisschen Nachholbedarf. Genau so wie mit öffentlichen Mülleimern/Papierkörben.

  32. Martin Luther
    20. April 2015 at 14:48

    @Böhler: naja,ich fürchte, dass die Spender immer mal wieder dem Vandalismus zum Opfer fallen (würden).

    Es tut nicht weh, wenn man selbst eine Tüte dabei hat.

  33. 20. April 2015 at 15:20

    @Martin Luther: Das ist sogar vorgeschrieben. Ohne Beutel dabei zu haben, kann man belangt werden. (Siehe Neustadt-Geflüster vom 18. April 2013)
    @Böhler: Mir sind zumindest in der Äußeren Neustadt nur drei Standorte bekannt, „Förstereistraße“, „Alaunplatz“ und „An der Prießnitz“, an der Johann-Meyer-Straße steht auch noch einer. Fehlende Mülleimer hatten wir auch schon mal öffentlich beklagt (Neustadt-Geflüster vom 10. April 2014).

  34. Martin Luther
    20. April 2015 at 15:32

    @Anton ja, ich weiß. Ich wollte das nur nicht schreiben, weil es sonst von einigen gleich wieder heißt… lassen wir das.

  35. Ecki
    20. April 2015 at 16:28

    @Anton & Böhler: und je eine Tütenspender Lessingstr.11/Ecke Tieckstr. und einer Melachthonstr. gegenüber Nr. 22/ Ecke Lessingstr., alles 01099.
    Richtung Elbe sieht es also richtig gut aus!

  36. sylvia
    20. April 2015 at 16:30

    Im Alaunpark selbst stehen 4 Tütenspender, die allerdings immer leer sind…

  37. Lhotse
    20. April 2015 at 16:45

    Mh, ist der Steuerzahler wirklich zuständig für Kotbeutel,
    Tütenspender usw.? Diejenigen, die immer alles liegen lassen,
    werden volle Tütenspender auch weiterhin ignorieren.
    Lieber vermehrte Kontrollen und das Ordnungsgeld drakonisch erhöhen.

  38. Böhler
    20. April 2015 at 17:11

    Es tut natürlich nicht weh, wenn man Tüten dabei hat. Aber allein ein paar mehr Mülleimer würden das Problem schon drastisch reduzieren.
    Viele haben leider keinen Bock die gefüllten Tüten durch die Kante zu tragen. Was ich natürlich nicht gutheiße.

  39. nepumuk
    21. April 2015 at 08:40

    Mal abgesehen davon, dass die „illustre Schar“ an „ordentlichen bürgerlichen“ Partei- und Amtlern, traut versammelt in den traditionellen „Bierstuben“ der Königstrasse, eine recht biedere Sache zu werden scheint, ist es schon seltsam, dass es offenbar keine wichtigeren themen gibt, man sich weiterhin zum saubermann der neustadt stilisiert, trotz dem sumpfigen Morast im eigenen furzkonservativen Hause.

    Erst kürzlich gemeldet: das Sauberkeitskonzept für dieses Jahr ist – fortführend des letztjährigen – längst in allen trockenen Wischtüchern. Es ist fix, das Geld vergeben. Was soll sinnfreies und wohl beabsichtigt-bierseeliges Gelaber heute abend in den „Stuben“ bringen? Vermutlich ähnlich konsistente Verbalrückstände, wie das gelblich-bräunliche von oben. Dieser dort sitzenden (vermutlich) paralleluniversen Zombierunde (kommt Patti Schreibbär auch?) wirds wohl gefallen. Aber vielleicht male ich mir es auch zu schön und bunt aus, und es kommten tatsächlich „besorgte Bürger“ oder „wütende Anwohner“, die den Schmutz noch in ganz anderen Ecken auszumachen meinen. Ich bin mir sicher: es wäre viel besser, solchen Abend mal für Straßen“kinder“, Erwerbslose, Geknechtete, Geknebelte, Unterkühlte, Einsame, Unterbelichtete, ja für alle Erniedrigten und Beleidigten abzuhalten anstatt um ungelegte Tretminen zu palavern. Ein quasi „sozialistisch/kollektivistischer CDU-Abend“ (mit 1 (?) Freigetränk für alle) würde auch den Fortbestand dieser Partei in Großstädten befördern. Ansonsten und v.a. heute abend sehe ich schwarz – allerdings nicht so schwarz, daß es nicht auch wieder lustig sein könnte, sofern man mit entsprechender Satire-Brille hinginge.

  40. Franzi
    21. April 2015 at 10:18

    @else: Ich reg mich auch immer wieder drüber auf, über diese Sch….! Und nein: ich wohne nicht erst seit Kurzem hier, sondern seit 17 Jahren. Muss ich deswegen toleranter gegenüber intoleranten Mitmenschen werden, die ihre gute Kinderstube völlig vergessen haben??

    Neulich: eine Frau mit Hund, so ca 28, und ner großen Tasche Pfandflaschen, die wohl in den Netto sollten. Sie ist in der Kamenzer, kurz vorm Netto, da sch…. der Hund noch mal so richtig schön auf den Fußweg. Sie bückt sich aber artig und macht die W… mit nem Kotbeutel weg. Und dann? Dann legt sie den verknoteten Kotbeutel beim nächstgelegenen Haus aufs FENSTERBRETT !!!

    Dann hat sie ihren Hund am Zaun gegenüber dem Netto festgebunden,- in der Zeit habe ich mir den Beutel mit spitzen Fingern geschnappt und bin zu ihr rüber. Zugegeben sind sie dann mit mir etwas durchgegangen aber ich hab mich schrecklich aufgeregt! Ich hab sie angeschnauzt und ihr den Kotbeutel in ihre Flaschentasche fallen lassen. Soll froh sein, dass ich ihr den Beutel nicht um die Ohren gehauen habe,- ich war kurz davor! :-(

  41. lustigpeter
    21. April 2015 at 13:21

    @ecki die neuse hat halt auch ihre orte wo menschen hinscheißen und ich rede nicht von kindern zbs martinlutherkirche rechts neben dem eingang

  42. Martin Luther
    21. April 2015 at 15:14

    Und Franzi? Nch stolz drauf?…

  43. Franzi
    21. April 2015 at 16:58

    @ML: Das ich es nicht getan hab? Nein,- ich bin eine Versagerin. Bei sowas fehlt mir der Mut, trotz aller Empörung! Es hätte ihr sicher gut gestanden, die Sch…den Kopf herunterfließen zu spüren.

  44. Alauner
    22. April 2015 at 13:00

    Es nervt auch ziemlich, ***Teile des Kommentars wurden entfernt, entsprechen nicht der Hausordnung*** von TomDD und . hier lesen zu müssen. Ich bin generell für ein Hundeverbot in der Stadt.

  45. TeaTime
    23. April 2015 at 09:56

    Das ich das heute früh tatsächlich noch erleben durfte kann ich immer noch nicht fassen: Hundebesitzer beeilt euch, die Stadt Dresden hat es wahrhaftig nach gefühlten 4 Monaten geschafft, die Hundekotbeutelstationen (kurz: Shitstations^^) am und im A-Park neu zu befüllen. Also schnell raus und einen kleinen Vorrat sichern. Aber übertreibts nicht.
    Kleine Beispielrechnung: Mein Hund stuhlt 2 – 3 mal am Tag. Macht in der Woche 21 Beutel. Macht im Monat also 84 Kotbeutel. Da die Stadt DD gerade aufgefüllt hat, denke ich sollte man sich vorausschauender Weise 165 Kotbeutel sichern. Dann sind zumindest 2 Monate ohne Hasstiraden von „Neustadtverbesserern“ theoretisch möglich. Theoretisch! Die finden ja immer was…

  46. Franzl Lang
    23. April 2015 at 14:03

    Hey TeaTime, wie wärs mit selber kaufen?! 1000 Stück bei Amazon 12,99. Das darf dir deine Fußhupe doch wert sein!

  47. Martin Luther
    23. April 2015 at 14:44

    @TeaTime: Sie übersehe etwas – die Stadt ist nicht dafür zuständig, Ihnen die Beutel bereitzustellen. Solche Tüten kann man an vielen Orten kaufen; immer vier-fünf an die Leine gebunden und vergessen nahezu unmöglich.

    Na, hoffentlich muss der Hund bei Ihrer Rechnung nicht versehentlich nicht vier Mal am Tag, sonst darf er an einem anderen Tag nur ein Mal….

  48. Lhotse
    23. April 2015 at 17:04

    @TeaTime
    M.L. hat vollkommen recht und davon ausgehend,
    das Sie sich über „Neustadtverbesserer“ echauffieren,
    die lieber einen Hundekot freien Gehweg benutzen und Sie
    demzufolge nichts gegen Hundekot haben –
    wie wäre es mit Einfrieren im Tiefkühlfach . . .
    Dann gibt es garantiert keine Probleme mehr mit
    den „Neustadtverbesseren“ . . .

    @Anton
    Ich weiß, ist schon ein alberner Vorschlag, aber bei den
    vielen Befürwortern hier kommt vielleicht der ein oder andere
    da in’s Grübeln . . . (-;

  49. TeaTime
    27. April 2015 at 11:50

    Lhotse, was soll ich einfrieren? Wenn der Kot gemeint ist, hab ich immer noch das Problem der fehlenden Kotbeutel…
    Franzl Lang, es ist mir bewusst, dass ich die Beutel auch kaufen kann. Jetzt kommen die „Abers“: Ich versuche lokal zu bleiben und bin für vernünftige Arbeitsbedingungen. Da fällt Amazon aus. Desweiteren kann ich doch wohl ein klein wenig Entgegenkommen bei meinen Reinigungsbemühungen erwarten. Ich zahle eine Steuer und erhalte (fast) keine Gegenleistung. Was soll das? Die Leute die (größtenteils) am Wochenende in den Park strömen, ihn zupinkeln und vollgemüllt hinterlassen bekommen noch gratis blaue Mülltüten, Mülltonnen und irgendwann auch noch ne öfffentliche Toilette dazu. Alles ohne zusätzliche Steuerzahlungen.Ha, na klar, dafür zahl ich Hundesteuer. Oder?

    Martin Luther: Wenn mein Hund 4 mal am Tag seinem Geschäft nachgeht bleibt er dafür den nächsten Tag zu Hause. :-D :-D :-D (<–das sind lachende Smilies, es war also spaßig gemeint)

  50. Martin Luther
    27. April 2015 at 12:48

    @TeaTime:

    falsch. Die Hundesteuer ist eine Aufwandsteuer und eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die den Staat zu keiner Gegenleistung verpflichtet bzw. die nicht zweckgebunden ist. Ähnlich wie die KfZ-Steuer.

    Sie zahlen Hundesteuer, weil Sie sich einen Hund halten (so, wie Sie KfZ-Steuern zahlen, weil Sie ein KfZ „halten“.) Möglich, dass Sie mit Ihrer Hundesteuer Straßenreparaturen finanzieren (die Gelder dafür kommen NICHT zwangsläufig aus der KfZ-Steuer).

    Solche Tüten bekommen Sie auch im Bioladen. Sie müssen nicht die völlig überteuerten Beutel kaufen, die als Hundekotbeutel ausgewiesen sind. Das ist nichts anderes als die Tüten, die Sie in jedem Laden bekommen.

  51. julia
    27. April 2015 at 13:00

    Gehts noch … eigentlich doch klar, wenn klar ist, dass ich mit einem Hund raus gehe und dieser dann ‚Scheißen‘ muss, ich auch dafür sorge wie und wo und was damit passiert, … und das ‚Eine‘ hat doch mit dem ‚Anderen‘ nix zu tun.

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