Moritz und das Neustadt-Buch

Nachwuchsschriftsteller Moritz Schade am Alaunplatz.

Nachwuchsschriftsteller Moritz Schade am Alaunplatz.

Gerade mal 20 Jahre alt ist Moritz Schade und hat schon sein erstes Buch geschrieben. Seit fünf Jahren zieht der Radeburger mit der Kamera und Zettel und Stift durch die Neustadt und trifft ihre Bewohner. All diese Eindrücke hat er jetzt in einem Buch zusammengefasst: „Lebensart – Momentaufnahme eines Dresdner Stadtteils“ – damit es erscheinen kann, sammelt er jetzt Geld.

Die Pläne sind schon ziemlich konkret, die Finanzierung ambitioniert. 144 Seiten sollen es werden, in einem großen quadratischen Format mit vielen Farbfotos. 1000 Stück sollen gedruckt werden. Moritz hat viele Verlage angeschrieben, bekam aber fast nur Absagen. Der „Notschriftenverlag“ aus Radebeul war bereit das Projekt zu realisieren, allerdings nur, wenn Moritz Schade sich um die Finanzierung kümmert. Dafür greift der Nachwuchsschriftsteller auf ein bewährtes Mittel zurück: „Crowdfunding“.

Das Buchprojekt läuft auf der Plattform dresden-durchstarter.de und Moritz hat dort in den ersten Tagen schon knapp 1500,- Euro eingesammelt, 5600,- sollen es werden. Wenn die angestrebte Finanzierungssumme nicht zustande kommt, wird an alle Unterstützer das Geld zurück gezahlt und Moritz legt sein Buch „erstmal auf Eis“.

Zu den im Buch portraitierten Neustädtern gehören unter anderem der Protest-Fotograf Lothar Lange und Ex-Oberbürgermeisterkandidat Michael Winkler oder die Tänzerin Ka Dietze. Einen Überblick über den Inhalt gibt das Crowdfunding-Bewerbungsvideo:

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3 Kommentare für “Moritz und das Neustadt-Buch

  1. studi
    2. März 2015 um 10:52

    Gibt es auch einen Link zu der Crowd-Funding Aktion?

    • 2. März 2015 um 11:42

      Danke für den Hinweis, habe das mal ergänzt.

  2. Pingback: « Moros

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