Zweite Auflage: Bunt. Weltoffen. Laut.

Plakat am Projekttheater

Plakat am Projekttheater

Das Bündnis Dresden Nazifrei ruft für heute zur zweiten Auflage der Demonstration „Bunt. Weltoffen. Laut.“ auf. Start ist wie in der vergangenen Woche am Schlesischen Platz am Bahnhof Neustadt.

Die Organisatoren möchten ein „buntes und lautes Signal für eine weltoffene Gesellschaft“ setzen und sich gegen die Welle rassistischer Mobilmachung der letzten Wochen stemmen.

Auftakt ist wieder um 16:30 Uhr vor dem Bahnhof Neustadt, gegen 17 Uhr soll die Demonstration starten, über die Augustusbrücke geht es zum Theaterplatz. Dort findet ab 17.30 Uhr die Kundgebung des Bündnis „Dresden für alle“ statt. Ab 18 Uhr soll die Demonstration dann weiter über Postplatz, Dr.-Külz-Ring auf die St. Petersburger Straße und in Sicht- und Hörweite vorbei an der Auftaktkundgebung von Pegida (Skatepark, Lingner-Allee) ziehen.

Die Organisatoren versprechen ordentlich Musik für unterwegs und auch etwas warmen Tee.

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34 Kommentare für “Zweite Auflage: Bunt. Weltoffen. Laut.

  1. nurmalso
    15. Dezember 2014 um 15:46

    Gibts wieder 10 Euro von der Staatsregierung für alle, die mitlaufen? Von den Staatsmedien gibts dann vielleicht auch nen Anstecker als ‚Held der DDR’… ääääh sorry, BRD natürlich. Die demokratischen Prinzipien wie Meinungsfreiheit, Toleranz, Unparteilichkeit der Presse usw. nähern sich gerade so weit an, dass man fast schon durcheinander kommt.

    • 15. Dezember 2014 um 16:29

      @nurmalso: Ist diese Argumentation Dein Ernst? Info zur 10-Euro-Debatte: Die Agentur Blaumond hatte per Anzeige Luftballon-Verteiler gesucht, die für 10-Euro pro Stunde auf der Demo (Sternlauf) am vergangenen Montag Luftballons verteilen sollten, die für die Kampagne „So geht Sächsisch“ des Freistaates werben sollten. Daraus jetzt zu schließen, dass die Staatsregierung alle Sternlaufteilnehmer (laut Polizeiangabe 9.000) bezahlen würde, ist schon irgendwie ganz schön Aluhut und Chemtrail, oder? Und was genau sind in Deinen Augen eigentlich Staatsmedien?

  2. sylvia
    15. Dezember 2014 um 17:36

    Lass mal, Anton … an all den endlosen Debatten um dieses Thema lässt sich wenigstens endlich erkennen, „mit wie viel zu wenig“ Intelligenz unsere nächsten Mitmenschen so ausgestattet sind ;-)

  3. zackbäm
    15. Dezember 2014 um 19:35

    Klar @sylvia, wenn man eine andere Meinung als der gemeine Neustädter hat, ist man pauschal dumm und Nazi..

  4. HinzundKunz
    15. Dezember 2014 um 21:24

    @zackbäm
    Wo hat sie das denn behauptet?

    Wenn innerhalb einer Demo „Frei, sozial und national!“ und „Lügenpresse, auf die Fresse!“ skandiert wird und die Leute nicht spätestens an dem Punkt diese Demo verlassen, so wie heute geschehen, dann allerdings sind diese Typen die trotzdem weiter mitlaufen meiner Meinung nach mit „dumm“ noch sehr wohlwollend tituliert.

  5. HinzundKunz
    15. Dezember 2014 um 21:57
  6. HinzundKunz
    15. Dezember 2014 um 22:27

    @nurmalso
    Toleranz? Ich bitte Dich, immer wenn Du das Wörtchen „Toleranz“ in den Mund nimmst, ist das doch nur blanker Zynismus. Ich würde beinahe Wetten, das geht nicht wirklich, ohne das sich bei Dir auch ein „spontaner“ Würgreflex bemerkbar macht, stimmt`s?

  7. Klaus W.
    16. Dezember 2014 um 01:45

    Ich verstehe wirklich nicht, warum hier „HinzundKunz“so austickt? Warum berichtet er nicht lieber, was er mit Überstunden und anderweitig materiell für die Unterstützung von Asylsuchenden leistet?

  8. falky
    16. Dezember 2014 um 04:03
  9. Loui
    16. Dezember 2014 um 07:08

    Lieber Anton, bitte etabliere die Schließung von Kommentaren bei deinen Beiträgen.
    Danke!

  10. Soziologe
    16. Dezember 2014 um 08:12

    Schon wieder 5000 Demonstranten mehr als beim letzten Mal: Pegida hat ungebrochenen Zustrom. wie kommt das? Als Soziologe habe ich da so meine eigene Erklärung: unglücklicherweise kommen in Dresden mehrere verschiedene Komponenten zusammen, die sich gegenseitig verstärken.

    1. Der Dresdner „Opfermythos“: ein Phänomen, das mich bis heute in Erstaunen versetzt und keineswegs nur in rechten Kreisen verbreitet ist. Im Gegenteil: es ist eine Mehrheit der Bevölkerung, die bis heute glaubt, Dresden sei im zweiten Weltkrieg stärker als andere Städte zerstört worden. Fragt doch zum Test einfach mal einen x-beliebigen Dresdner, welche deutsche Stadt im 2. W-Krieg am meisten zerstört worden ist? Die Antwort ist fast immer „Dresden“ (Die Wahrheit sieht anders aus – wird hier aber bis heute von links bis rechts ausgeblendet). Folge: eine Einstellung „Wir haben übermäßig Opfer bringen müssen“.

    2. Der „sächsische Minderwertigkeitskomplex“: die Pegida-Demos finden nicht in Rostock, Frankfurt/Oder, Berlin statt, sondern in Dresden. Warum? Ich denke, es hat auch mit dem spezifisch sächsischen Minderwertigkeitskomplex zu tun. Da ist zum Einen die Sprache, über die sich andere gern lustig machen. Sowas schweißt zusammen. Fatalerweise nach dem gleichen Muster, wie beim Opfermythos: „man tut uns Unrecht, wir sind Opfer und müssen zusammenhalten“. Eine Freundin von mir (Ostdeutsche, die aber Hochdeutsch spricht) erzählte mir neulich, wie oft sie sich in Dresden allein aufgrund ihrer hochdeutschen Aussprache schon als „Wessi“ einstufen lassen musste. Die Folge ist, das die „Urdresdner“ ein diffuses Gefühl „gegen ALLES Fremde“ entwickelt haben.

    Pegida ist in der Tat ein SEHR typisches Dresdner Phänomen!
    Traurig aber wahr.

    PS: In Kassel gab es gestern einen Pegida-Ableger mit 80 Demonstranten, in Bonn sind 300 gekommen.

  11. Fridolin
    16. Dezember 2014 um 10:07

    @Loui: Wieso? Anton gönnt sich in meinen Augen ein sehr kostbares Gut: er lässt unterschiedliche Meinungen aufeinander reagieren. Es ist ja nicht so, als ob er ungefiltert jeden seinen Müll einstellen lässt. Respekt, Anton! Sich alle Kommentare durchzulesen und überhaupt die Nerven dafür aufzubringen,- meinen Lob! Traurigerweise wird das aber weder von den Rechten („Du zensierst“), noch von den Linken („Du gibst den Rechten hier eine Plattform, sich zu äußern“) geschätzt. Es wäre wirklich an der Zeit für mehr MITTE, mehr liberale Töne. Eigentlich ist nämlich weder der rechte, noch der linke Rand die Mehrheit. Die Mehrheit, das sind doch eigentlich WIR, wir „Mitte“.

    Nur leider können wir euer linksrechts-Getöse irgendwie einfach nicht mehr hören und ziehen uns daher lieber ganz zurück…

  12. 16. Dezember 2014 um 11:09

    @ Soziologe:

    Ich würde beide Thesen unterstützen und erweitern: In den letzten Jahren haben die Stadt-Oberen um den 13. Februar herum, mit ihrer unglücklichen Symbolwahl (Menschenkette), mit ihrer Diffamierung linken Engagements und ihrer Akzeptanz rechten Engagements ein Klima geschaffen, in dem Ausgrenzung und Nationalismus als O.K. gelten können.

  13. Flappi
    16. Dezember 2014 um 13:45

    @Torsten u Soz.: Komischerweise gedenkt KEINE andere deutsche Stadt so ihrer teilweisen Zerstörung wie Dresden. Hat man von vergleichbaren Gedenken in Köln, Dortmund, Hamburg gehört? Höchstens zu besonderen Gedenkjahren aber doch nicht JEDES Jahr. Nur in Dresden kann man gar nicht genug bekommen vom Opferrausch. Warum ist das so?? Mir ein Rätsel.

  14. gyhly
    16. Dezember 2014 um 14:08

    @soziologe: sehr gut beobachtet! Ich wuerde noch den Verlust des Privilegs der Residenzstadt durch die Fuerstenabdankung 18/19 hinzuzaehlen, was man z.B. beim betrachten jeder flasche des „tafelgetraenks“ aus radeberg nachvollziehen kann. mit anderen worten: der dresdner will seinen geenisch wiederhaben! trotzdem plaediere ich hier zum wiederholten male fuer meinungsfreiheit!

  15. zuWIDA
    16. Dezember 2014 um 14:44

    Eine gute Analyse findet Ihr hier!

  16. ein anderer Stefan
    16. Dezember 2014 um 18:10

    @Torsten: mich würden Begründungen und Belege für Deine Aussagen interessieren.

  17. HinzundKunz
    16. Dezember 2014 um 18:19

    @Klaus W.
    Wenn Du mit Deinem Verständnis schon an dem Punkt scheiterst, was sollte es dann bitte bringen, es Dir noch einmal extra zu erklären?!

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-in-dresden-die-kruden-aussagen-der-demonstranten-a-1008735.html

    Deinen Kommentar würde ich einfach einmal zu der Sammlung von Wortmeldungen diverser Pegida-Freaks in diesem SPON-Artikel mit hinzufügen wollen.

    Auch sehr lesenswert:
    Pegida-Demonstration in Dresden: „Ich geh ooch ma zum Döner“
    http://www.taz.de/Pegida-Demonstration-in-Dresden/!151378/

    Mir gruselt, oh wie mir gruselt! Gute Besserung!

  18. HinzundKunz
    16. Dezember 2014 um 19:45

    @ein anderer Stefan
    Nun, beginnen könnte man mit den Vorkommnissen der letzten Wochen bzw. Monate und beispielsweise mit einem Innenminister Markus Ulbig der im Angesicht der Naziaufmärsche öffentl. erklärte „Antifaschismus ist keine Lösung“ nur um dann wenige Wochen bzw. Monate später sogar noch eine Sondereinheit gegen „Asylrechtsmissbrauch/Ausländerkriminalität“ ins Leben zu rufen, zu der sogar einige Oberhäuptlinge der Cops sagen, dass es Blödsinn ist, weil unnötig, nachdem man, aufgrund der gefahrenen breiten Repressionsmaßnahmenpalette gegen Neonazi-Gegner, sich vor Gericht eine „Schelle“ nach der anderen abholen durfte.
    Und so ziehen sich diverse Begebenheiten, Taten, Untaten, Verunglimpfungen, Relativierung mittels Gleichsetzung, so durch die letzten Jahrzehnte, führen sie auch zu diesem anderweitig festgestellten eben ganz speziellen „sächsischen Demokratieverständnis“ und in Summe dann eben auch zu dem Ergebnis, das hier von Torsten aufgezeigt wurde. Eines steht jedenfalls für mich relativ fest, nämlich, sollte sich der Quatsch noch eine Weile hinziehen, eventuell auch noch weiter aufschaukeln, dann muss man kein großer Prophet sein, um zu sehen, dass es hier im Februar 2015 höchstwahrscheinlich wieder etwas unruhiger werden wird, unruhiger jedenfalls, wie es in den letzten 2-3 Jahren zunehmend endlich nicht mehr war.

    Ach, und wäre ich ein radikaler Islamist mit Terrorabsichten, aber noch ohne „zündende“ Idee, dann wüsste ich spätestens seit gestern Abend, an wen ich mich hier in der Bundesrepublik wenden muss, um es maximal eskalieren zu lassen.

    Jede Wette, das diese Pegida-Bewegten im Fall des Falles, man hätte hier im Land einen Terrorakt mit islamistischem Hintergrund begangen, einen hysterischen und wild keifenden Mob mit Lynchjustizgelüsten bilden würden, der dann sehr schnell die Ebene der sogenannten „Reichskristallnacht“ erreichen wird?!? Und wetten, in Ermangelung von Verstand und natürlich von Muslimen in Dresden, werden die sich dann gegen alles und jeden wenden, wer oder was nicht in ihr Raster passt, wie man/etwas sein muss, um „deutsch“ zu sein?!?

  19. ein anderer Stefan
    16. Dezember 2014 um 22:20

    @ HinzundKunz: Danke. Ich wollte aber auch gerne wissen, wieso die Menschenkette eine „unglückliche Symbolwahl“ ist.
    Du beschreibst zudem, dass die Rechtslastigkeit in erster Linie von der Landespolitik ausgeht, während Torsten dies den „Stadt-Oberen“ anlastet.

    Dass es da zum großen Knall kommen kann, zumal nächstes Jahr auch noch der 70. Jahrestag ansteht, steht außer Frage. Nur: was tun? Hilft eine Gegendemo weiter? Lassen die Pegidas dadurch ab von ihrem Tun? Sieht eher nicht so aus. Nach dem Ticker, den du weiter oben verlinkt hast, gehe ich davon aus, das die „Pegidas“ Rechte, Rechtsextreme, Sympathisanten oder Mitläufer sind – wenn bei einer Demo rechte Parolen gebrüllt werden, gehe ich davon weg, wenn ich damit nicht in Verbindung gebracht werden möchte. (Das gleiche gilt sinngemäß auch für linksextreme Parolen, im Kaliber von Deutschland verrecke, oder der „Anrufung“ von Bomber-Harris – damit will ich auch nicht assoziiert werden.)

    Dass aus einigen der Pegidas bei passendem Anlass ein wütender Mob werden kann, ist im Rahmen des Möglichen. Ich denke nicht, dass alle dort derart gewaltbereit sind. Im Moment macht es auf mich den Eindruck, dass dort eine Menge Leute unterwegs sind, die ein Gemisch aus Angst, Frust und Wut mit sich herumtragen und nun von einigen rechtsextremen in eine Richtung gelenkt werden. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Rechten Farbe bekennen – angefangen haben sie ja schon. Dadurch, dass die Rechten das langsam angehen, wirkt es nicht gleich so drastisch auf die Leute, die sich langsam daran gewöhnen, mit Rechten zusammen herumzulaufen. Eine perfide, aber offenbar wirksame Strategie.

    Der oben erläuterte Opfermythos scheint mir plausibel zu sein, wenn auch nicht recht begründet: Im Vergleich geht es Sachsen besser als den anderen ostdeutschen Bundesländern, und Dresden geht es insgesamt auch recht gut, würde ich meinen. Aber es geht ja nicht um Fakten, sondern um Emotionen. Das muss man zur Kenntnis nehmen und damit arbeiten. Man kann -zig Mal erklären, dass es in Sachsen sehr wenige Ausländer gibt usw. Helfen wirds nicht viel.

  20. HinzundKunz
    17. Dezember 2014 um 01:40

    „Was der Pöbel ohne Gründe einst glauben lernte, wer könnte ihm durch Gründe das – umwerfen?

    Und auf dem Markte überzeugt man mit Gebärden. Aber Gründe machen den Pöbel misstrauisch.

    Und wenn da einmal Wahrheit zum Siege kam, so fragt euch mit gutem Misstrauen: ‚welch starker Irrtum hat für sie gekämpft?'“

    Friedrich Nietzsche (Werk: Also sprach Zarathustra)

  21. Realist
    17. Dezember 2014 um 04:50

    Zu Soziologe!
    Punkt1!-Darum geht es ueberhaupt nicht,..Ich kann genauso Hamburger Einwohner dessen befragen und die werden wohl ebenso der Meinung sein ihre Stadt hatt es am meisten getroffen,..schlichtweg darum geht es aber ueberhaupt nicht wenn Du das noch nicht begriffen hast!Das „Sie“ erspare ich mir,…an dieseer Stelle.
    Zu Punkt 2!
    „Du“siehst das vollkommen falsch,stell dir vor ich hab auch Freunde in NORD-OST-SÜD-WEST.-kannst Du dir das Vorstellen oder sind deine Theorie damit nicht vereinbar-gar-oder dein stupides Studium nicht ganz konfirm`?=??
    Jeden Menschen der einfach so von uns gew#hlten Politikern als stupide gar als Rechts bezeichnet wird,ist doch die eigentliche Frechheiht ! ! ! Es gehen nicht umsonst so viele Buerger auf die Strasse da diese im gegensatz zur Politikerclientel eben nicht den roten Teppisch sondern teilweise das“****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. Beleidigung ****“ vor die Haustür bekommen,..und das ist nunmal FAKT!
    Sry aber da Stimmt im Lande nun mal was nicht mehr,das hatt auch mit den fatalen Aussagen der Politiker,die wo ja alle sofort als“Nazis“ bezeichnen,die wo aber wie geschrieben alle nur noch-blos ja um Gottes-Willen-ja nimmer in bestimmte Viertel sich ohne Polizei geschweige Bodyguards sehen lassen???
    Also Hallo !!
    ****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. Beleidigung ****
    Mfg

  22. Frank
    17. Dezember 2014 um 08:14

    @Realist: Deiner Rechtsschreibung nach muss es sich bei Deiner Spezies um einen noch nicht sehr lange in Deutschland lebenden Ausländer handeln. Ich begrüße es jedenfalls sehr, dass Du so wacker an unseren Diskussionen teilnimmst. Schließlich kann auch das als Versuch von Integration gelten. Bravo! Weiter so! Nur: Wendungen wie „die, wo“ etc werden im Deutschen nur umgangssprachlich von Mindergebildeten benutzt,- vielleicht sprichst Du einfach mal mit Deinem Integrationsbeauftragten. Auch ein Deutschkurs könnte Dir weiterhelfen, wie er für alle zu uns kommenden Neubürger kostenlos angeboten wird. Gebe dich nicht auf! Noch ist es nicht zu spät! Unsere Sprache ist zwar eine schwierige Sprache aber selbst für Leute wie Dich erlernbar. Ich glaube an Dich!

  23. Rechtschreibkeule
    17. Dezember 2014 um 08:48

    Na, wenn die Nazikeule nicht passt, wird eben die Rechtschreibkeule ausgepackt.

    Aber Frank beachte: der Imperativ von „geben“ lautet „gib“. Also Vorsicht beim Steineschmeißen, wenn man selbst im Glashaus sitzt.

  24. Zschertnitzer
    18. Dezember 2014 um 10:17

    @Soziologe
    Wenn es etwas mit dem 13. Februar zu tun hat, dann dadurch, dass die etablierte Politik in Dresden in den letzten Jahren stark nach links verschoben wurde, ohne die Bevölkerung mitzunehmen. Mittlerweile ist es en vogue überall unreflektiert vom „Opfermythos“ zu reden, dazu pauschal falsche Tatsachen zu verbreiten (wie der unselige Beitrag von Esther Bajarano in der Tagesschau) und unkritisch jede noch so antideutsche Aktion abzufeiern oder dann einfach stillschweigend zu übergehen, obwohl man sonst ganz gern immer mal ein Fass aufmacht.

    Dieses Jahr hat sich ja nun der Gauck für die Menschenkette angekündigt, um Gesicht gegen die „Nazis“ von Pegida zu zeigen, und die Oberbürgermeisterin lässt zur Strafe für die großen Demonstrationen die Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof ausfallen. Wie das wohl ankommen wird.

    Ich freue mich auf Ihre Analyse.

  25. Freddy
    19. Dezember 2014 um 11:32

    Sehr aufschlussreich dazu auch die aktuelle Diskussion aus Görlitz:

    http://www.sz-online.de/nachrichten/sie-haben-kein-recht-sich-hier-festzusetzen-2997815.html

    ****Kommentar gekürzt … Siehe Hausordnung … Urheberrecht.

  26. Max
    19. Dezember 2014 um 14:19

    Hut ab vor soviel klaren Worten und soviel Schneid. Das sind Leute von dem Schlag Mensch den es leider viel zu wenig gibt. Vor allem die ewig den selben Brei labernden Politiker und Asylromantiker können sich eine Scheibe abschneiden.Dem Herrn Stöcker macht keiner etwas vor, der weiß wovon er redet.

  27. Seldon
    19. Dezember 2014 um 16:51

    @Max, wie schon mehrfach von Anton angemerkt, kommt Ironie im Blog nur schlecht rüber. Auch den verlinkten Text kann man eigentlich nur als Satire lesen. Sowas kann doch nicht ernst gemeint sein!
    Halbmond auf der Kirche, reisefreudige Neger? Da hat wohl jmd. den einen oder anderen Schuss nicht gehört!
    Zu Ruanda: bswp. hier

    • 19. Dezember 2014 um 16:57

      @Seldon: Im Kontext der anderen Max’schen Kommentare muss ich leider schlussfolgern: das war keine Ironie.

  28. Seldon
    19. Dezember 2014 um 18:08

    Hallo Anton, hab‘ ich auch vermutet…Auch wenn ich eigentlich keine Antwort erwarte, würde mich schon interessieren, was Max meint, was einen Görlitzer „Unternehmer“ prädestiniert, Aussagen über Asylbewerber und Asylpolitik zu treffen?
    Aussagen wie:
    „Jedes Volk muss sich seiner Peiniger und Tyrannen selbst entledigen“ (Wie bspw. die Deutschen sich von Hitler befreiten? btw: da gab’s doch auch ein paar Flüchtlinge…)
    „Die Menschen müssen sich trotzdem selbst organisieren und sich selbst helfen.“ ist ja grundsätzlich richtig: Betriebsrat, Gewerkschaften usw in seinem Kaufhaus werden sicher gefördert wie nur was…
    Aber dann: „Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Abendbrottisch, und dann kommen drei solche Kerle und sagen, sie wollen mitessen. Das wollen Sie doch auch nicht! “ (400.000 Asylanträge bei 80Mio Bevölkerung. Da müßte es doch besser heißen: „Stellen sie sich vor, sie sitzen mit zweihundert Leuten im Restaurant und essen ein Drei-Gänge-Menu, und dann kommt Einer und fragt nach einer Scheibe Brot…“ Ja-nee, geht überhaupt nicht!
    „Weihnachten! Hören Sie auf mit dem Firlefanz!“ Naja, aus Kaufhausbesitzer sollte er dass jetzt nicht so laut sagen, auch wenn er hier wieder Recht hat!
    „zehn Prozent Türken in den Städten“ Faktencheck: Nach Informationen des Auswärtigen Amtes lebten im Dezember 2012 in der Bundesrepublik Deutschland ca. drei Millionen Menschen türkischer Herkunft, von denen etwas mehr als die Hälfte die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Also bei 80Mio Ew unter 5% in ganz D-Land.
    Seit 2005 kehren mehr Türkeistämmige aus Deutschland in die Türkei zurück, als von dort nach Deutschland zuwandern.
    Naja, scheint noch etwas hin, bis der Muezzin von der Frauenkirche ruft…

    Eine echte Koryphäe, der Mann!

  29. christoph
    19. Dezember 2014 um 18:26

    na das ist ja mal ein zukunftsweisender Ansatz von dem Herrn Stöcker.. erst dürfen „die Ausländer“ dem Herrn ein pralles Konto bescheren, indem sie irgendwelche drecksarbeiten machen, die sonst keiner will, und dann sollen sie aber bitteschön schnell wieder in ihre Heimat rurückkehren :) … warum hält der sich nicht gleich Sklaven, das wäre am Ende sogar noch billiger für ihn.

    Irgendwie sind die Ansichten des Herrn Stöcker und auch die dieses Pegidafrontmännchens ganz schön wirr… der eine lässt Ausländer für sich schuften und wünscht sie eigentlich schön weit weg, der andere hat Türkische Freunde/ islamische Trauzeugen und will gleichzeitig sein schönes Abendland vor der Islamisierung bewahren…

    macht alles gaaaanz viiiel Sinn

    frohe Ostern C.

  30. Max
    19. Dezember 2014 um 19:26

    Das war ganz bestimmt keine Ironie. Ich mag Ironie sehr und hätte dementsprechend eindeutig formuliert.
    Pegida, Halbmond auf Kirche und reisefreudige Neger isind aber nur eine Randerscheinung gemessen an dem was die nächsten Jahre auf uns zukommt. Könnte in etwa so aussehen:

    -2014 – Die Regierung in Athen und die Europäische Union warnen vor Neuwahlen in Griechenland. Sie fürchten einen Triumph der linken Syriza-Partei

    -2014 – 22.12 erste Pegida in München, mit Grund 80% Ausländeranteil in Neuperlach Süd, größte Moschee Europas soll in München gebaut werden und hier ist es richtig heftig

    -2015 – In München steigen Mieten Stromkosten und das bei fallenden Löhne und bei weiter steigenden Zeitarbeitsverträgen

    -2015 – Es gibt Neuwahlen und Syriza-Partei gewinnt, 80% Schuldenschnitt und Aussetzung der Reformen – Drachme kommt zurück – Die restlichen Schulden werden weiter in Euro bedient

    -2015 – erste Banken in der EU straucheln und die EZB greift ein

    -2015 – Pegida Demos springen auf immer mehr Städte über

    -2015 – Russland geht die ersten Bank Pleite, Rubel und Öl fallen weiter und Putin-Bär zieht den Osteuropa OS$

    -2015 – Russland kommt der Nato zuvor und besetzt die Ukraine

    -2015 – China und Indien schließen sich dem OS$ an

    -2015 – Japan ist nach einem erneuten schweren Erdbeben zahlungsunfähig (Schuldenschnitt) und schließt sich dem OS$ an

    -2015 – Rohstoffe aus Russland gibt es nur noch in OS$

    -2015 – Griechenland nach Neuwahlen 7% Wachstum

    -2016 – Banken kollabieren in der EU, England und USA, bei den Notenbanken laufen die Pressen heiß

    -2016 – USA, EU und England stecken in der größten Wirtschaftskrise der Geschichte

    -2016 – In Frankreich wird Le Pen mit 56% stärkste Partei

    -2017 – Die EU und der Euro haben immer mehr Probleme, Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen verlassen die EU

    -2017 – Deutschland wählt AFD mit 60%, SPD und Grüne nicht mehr im Bundestag

    -2018 – Der Alptraum deutscher Politiker, die Deutschland immer nur dienen wollten ist Realität,
    der Ausgleich von ESFM und ESM+EZB = die Pleite Deutschland.

    2018 – Ausländer verlassen fluchtartig Deutschland und kehren in ihre Heimatländer zurück.

    -2018 – EU und Euro sind Geschichte

    -2019 – Gott sei DANK, der Spuck ist vorbei, Scheiß auf das verlorene Jahrzehnt

  31. Seldon
    19. Dezember 2014 um 20:39

    Hallo Max,
    interessante Zeitachse.
    2014, ja, Syriza könnte bei Wahlen vllt. tatsächlich zulegen, gar gewinnen. Scheiinbar sind tatsächlich von der Krise Betroffene, die tatsächlich nichts mehr zu verlieren haben, eher bereit, ihre eigenen Interessen von denen ihrer „Arbeitgeber“ zu unterscheiden.

    Wie wär’s mit folgender Prognose:
    2015: Syriza triumphiert in Griechenland, Spanische Arbeiter besetzen Fabriken, Landflächen und plündern Supermärkte, in Irland gewinnt die 2014 aus Protesten gegen steigende Wassertarife hervorgegangene Massenbewegung an Fahrt, Betriebe werden enteignet, die Regierung gestürzt, Polizei und Militär verweigern den Befehl, auf ihre eigenen Leute zu schießen…..
    2016-europaweite Kämpfe gegen Ausbeutung, gewaltätige Reaktionen der Staatsapparate werden durch die Massenbasis der Bewegung und deren internationaler Vernetzung und Solidarität innerhalb kurzer Zeit neutralisiert. Trotzdem viele Tote und Verletzte…
    2017 Die Menschen nehmen ihre Dinge selbst in die Hand, organisieren sich frei und unabhängig in Arbeiterräten, Kommunen, Genossenschaften

    2027 auch in Deutschland begreifen die Letzten, dass eine Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum in wenigen Händen und Ausbeutung der Arbeitskraft vieler nicht im Interesse der Mehrheit ist, auch wenn es immer noch jmd. gibt, auf den man herabschauen kann, da der relative Wohlstand, in welchem man es sich so bequem gemacht hat und den man nun bedroht sieht, aus der stärkeren Ausbeutung von Mensch und Natur jenseits des vergoldeten Tellerrands beruht.

    Naja, nicht wirklich realistisch, im Grunde hast Du ja auch Recht mit den Aussagen zu steigenden Mieten usw, also sinkendem Niveau auf der einen Seite (Arme werden ärmer, nicht ganz so Arme werde arm usw….) Reiche werden, na? reicher und vllt solltest Du mal in diese Richtung schauen und nicht auf die aller Ärmsten Schweine!

    Krisen und deren Ursachen usw. vllt mal hier recherchieren.

  32. Erpresster
    19. Dezember 2014 um 21:06

    Lieber Max, wollen Sie uns alle erpressen, damit wir Ihnen ein Schweigegeld zahlen? Dieser Stuss ist doch Nötigung und grenzt an Körperverletzung!
    Und berufen Sie sich bitte nicht auf Gott. Das wäre nämlich obendrein noch Gotteslästerung.

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