Bunt – weltoffen – laut

Um 16.30 Uhr startet der Neustädter Teil des Sternlaufes „Dresden für alle“ am Schlesischen Platz am Bahnhof Neustadt. „Dresden für alle“ ist eine Kampagne, die von diversen Akteuren der Dresdner Zivilgesellschaft initiiert wurde, um in Zeiten von Pegida ein klares Bekenntnis zu einer weltoffenen Stadt zu setzen. Von sechs verschiedenen Punkten der Stadt wollen die Teilnehmer der Demonstration zum Rathaus laufen.

Die Demonstration wird von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis unterstützt. Das Spektrum reicht von der Linken und dem Bündnis „Dresden Nazifrei“ über Kirchen und Religionsgemeinschaften bis hin zu Gewerkschaften, der Oberbürgermeisterin und dem sächsischen Ministerpräsidenten.

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12 Kommentare zu “Bunt – weltoffen – laut

  1. ein anderer Stefan
    8. Dezember 2014 at 16:59

    Ich kaufe ein „er“ für die Bürgmeisterin, die zudem noch ein „Ober“ vor sich herträgt…

    • 8. Dezember 2014 at 18:42

      Danke Stefan, hab es korrigiert. Sorry Klahra, das hat sich überschnitten.

  2. Klahra
    8. Dezember 2014 at 18:40

    @ ein anderer Stefan:
    wohl am Glühwein genascht?

  3. Frantischek, Josef
    9. Dezember 2014 at 08:22

    Als Zugezogener fremdel ich nach wie vor mit dieser Stadt: erst die total emotionalisierte Diskussion um die Waldschlößchenbrücke, die wohl ganz Deutschland verwundert hat,- nun jeden Montag 10.000 Leute gegen Überfremdung in einer Stadt, die praktisch NULL Ausländer hat. Die wenigen, die es gibt, arbeiten als Türken, Italiener, Vietnamesen hauptsächlich in der Gastronomie. Sie sind also selbstständig, arbeiten quasi rund um die Uhr und zahlen gute Steuern. Ich wüsste auch nicht, ob ich Lust hätte, in Berlin-Kreuzberg zu leben aber davon ist Dresden nun wirklich weit entfernt. Was soll das überhaupt sein, „DEUTSCH“???? Unter fast all Euren Vorfahren sind „Nichtdeutsche“, die in vergangenen Jahrhunderten eingewandert sind. Und? Seid Ihr deshalb heute weniger integriert? Schon seltsam, dieses Dresden…manch einer vergisst, das die DDR damals für die meisten Westdeutschen schon gar nicht mehr zu Deutschland gehörte. Selbst laut Ausweis der DDR war man nicht „Deutscher“, sondern „DDR-Bürger“. Heute will ein Großteil der Ossis „überdeutsch“ sein….vielleicht gerade deshalb.

  4. nepumuk
    9. Dezember 2014 at 09:36

    nunja, was sog. „wessis“ meinten, war doch ihrer unkenntnis infolge desinteresses geschuldet. „ddr-bürger“ konnten die ossis schonmal gar nicht sein, da eine ddr nie anerkannt war – bis fast zuletzt. gemeint ist „deutsche zweiter klasse“ – ach herrje, lang ists her.
    richtig ist auf jeden fall die feststellung, dass debatten in dresden seltsame blüten treiben können – selten gehts da um wirklich entscheidende themen. auch die diskussionskultur könnte man deutschlandweit durchaus als „grandios“ bezeichnen – viel plumpes geschrei, stets fragwürdige rädelsführer, erschreckend wenig sachkenntnis – das ist die troika und schlussendlich reden alle aneinander vorbei. quasi episoden aus einem irrenhaus. worans liegt? – denkts euch aus.

    aber, lieber frantischek, nimms nicht so ernst. da ist stets viel medienbauscherei dabei und es gibt ja auch viele viele andere, die dieser pseudowelt nicht nachlaufen.

  5. masser
    9. Dezember 2014 at 09:54

    PEGIDA= ****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. Unterstellungen und Beleidigungen ****…die Sprecherin kann selber nicht hochdeutsch reden und möchte doch aufpassen, dass sie von den eigenen Kameraden nicht missverstanden wird. Es fällt mir schwer in Worte zu fassen, wie ich mich für diese Personen fremdschäme.
    Bleibt nur zu hoffen, dass auch die Gegendemonstrationen weiterhin Bürger mit klarem Verstand auf die Straße treibt, um diese menschenverachtende Bewegung bloßzustellen.
    Danke an alle Gegendemonstranten und weiter so…

  6. Fotzibär
    9. Dezember 2014 at 09:55

    @nepomuk: sicher, gibt es viele andere. Wenn aber deutlich mehr Menschen bei Pegida mitlaufen (und es auch noch von Mal zu Mal mehr werden!) als bei der Gegendemo, naja, dann gibt einem das schon zu denken. Die Empfindlichkeiten der „Wessis“ rühren vielleicht auch daher, das sie sich oft ebenfalls auf seltsame Art ausgegrenzt fühlen. Ich hab selbst auch manchmal das Gefühl, dass man hier eher prinzipiell gegen ALLES Fremde ist. Egal ob aus Damaskus oder Darmstadt.

  7. 9. Dezember 2014 at 19:06

    Guten Abend miteinander,
    Ich verfolge das Thema schon den ganzen Tag und langsam raucht mir echt der Kopf. Echt Krass wie die Teilnehmerzahlen von Medium zu Medium abweichen, von 5500 bis 20000 ist echt alles dabei

    • 10. Dezember 2014 at 09:38

      @claudi: Ich würde mich an die Angaben der Polizei halten. Die kennen sich mit dem Schätzen von Demonstrationsteilnehmerzahlen am Besten aus.

  8. Klaus W.
    9. Dezember 2014 at 23:44

    „Dresden für Alle“ ? … kann das im Internetzeitalter nicht im bestimmten Regionen der Welt mißverstanden werden?

  9. Pompom
    10. Dezember 2014 at 06:05

    Man könnte es auch einfach kurzgefasst so sagen: In Dresden gibt es einen Rechtsdrall! Pegida gestern, das Landgericht will Ramelows Immunität aufheben heute. Auf dem rechten Auge ist man in Dresden ganz offensichtlich blind! Schämt Euch!

  10. murk
    12. Dezember 2014 at 16:50

    Am Montag gehts weiter!

    Um 17:30h ist die Kundgebung von „Dresden für alle“ am Theaterplatz. Sternmarsch gibts diese mal keinen, aber „Dresden Nazifrei“ läuft trotzdem ab 16:30 Uhr vom Bhf Neustadt.

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