Kundgebung und Infomarkt auf dem Albertplatz

Während in der Dreikönigskirche heute der Dialog „Asyl in Dresden“ stattfindet, ruft die von Kirchen, Gewerkschaften und Vereinen getragene Initiative für Weltoffenheit und Religionsfreiheit ab 18 Uhr zu einer Kundgebung für Weltoffenheit und Religionsfreiheit am am Albertplatz auf.

„Wir wollen diesmal ganz konkret Flüchtlinge unterstützen und eine Art Kontaktbörse auf die Beine stellen“

Sagt Christian Demuth, Vorsitzender des Vereins Bürger.Courage. Auf der Veranstaltung wollen sich Initiativen vorstellen, die bereits konkret in den Stadtteilen helfen. Dresdnerinnen und Dresdner können so Kontakte knüpfen. „Es gibt zwar in Dresden schon einige Menschen, die in lokalen Initiativen Flüchtlingen helfen. Aber es braucht noch viele mehr – sei es, um den Kindern Deutsch beizubringen oder sich in Deutschland zurechtzufinden“, ergänzt Marko Schmidt vom Sächsischen Flüchtlingsrat. Auch Sportvereine oder Kulturvereine seien hier wichtige Ansprechpartner.

Die Veranstaltung sei bewusst parallel zur großen Informationsveranstaltung der Stadt und zur wohl erneut stattfindenden Demonstration der sogenannten „Pegida“ gelegt worden, um deutlich zu zeigen, dass es viele Dresdner gibt, die Flüchtlingen helfen wollen. „‚Pegida‘ ist nicht das Volk, wie sie behaupten. Das ‚Volk‘ ist heutzutage zum Glück liberal, religiös, demokratisch, atheistisch, widersprüchlich und vielfältig, genauso wie es die nach Dresden kommenden Flüchtlinge auch sind“, meint Demuth. „Wir Dresdner haben uns immer als weltoffen bezeichnet. In diesen Zeiten haben wir mal die Möglichkeit, es wirklich zu beweisen.“

Zudem wird erneut der Posaunen-Chor spielen, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, mit zu musizieren. „Es soll eine Kombination zwischen Engagement und Musik geben. Daher sind alle herzlich eingeladen auch Musikinstrumente mitzubringen und zu musizieren“, so Schmidt.

  • Kundgebung und Infomarkt für Weltoffenheit und Religionsfreiheit am Albertplatz, Montag, 24. November, 18 Uhr, weitere Infos auf der Facebook-Site „Dresden für alle„.

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