Heute #NoPegida Demonstration

Heute Nachmittag ab 17 Uhr findet am „Goldenen Reiter“ eine Demonstration gegen rechte Propaganda und menschenverachtende Einstellungen statt. Initiator ist die „Undogmatische Radikale Antifa“ (URA), unterstützt wird die Demonstration unter anderem von den Piraten Dresden, die auf ihrer Website zur Teilnahme mit folgenden Worten aufrufen: „Kommt zahlreich (…) bis der braune Mob wieder verschwindet.“

Hintergrund: Ebenfalls für heute hat die Pegida (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) in Dresden zum vierten Mal zu einer „Montagsdemonstration gegen Glaubens- und Stellvertreterkriege auf deutschem Boden“ aufgerufen.

Zu diesem Thema ist heute auch eine aktuelle Erklärung Dresdner Kirchen, Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftlicher Initiativen erschienen, die sich klar gegen die Inhalte der Pegida-Demonstrationen positioniert. Darin heißt es unter anderem:

„Der Hass gegen den Islam und die Ablehnung der Aufnahme Asylsuchender bestimmen die Positionen der Pegida. Demgegenüber treten die unterzeichnenden Organisationen für die Religionsfreiheit und die Aufnahme Asylsuchender in Dresden ein. Die Radikalisierung Einzelner darf nicht auf eine gesamte vielfältige Religion übertragen werden. Wir wollen uns nicht vor den Folgen von Krieg, Not und aktuellen weltweiten Krisen verschließen. Wir als Unterzeichner_innen sehen es als unsere humanitäre Pflicht und als Gebot der Stunde, Geflüchtete auch in Dresden aufzunehmen und ihnen Schutz zu gewähren. Gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Fluchtzahlen ist dies nur eine kleine Geste.

Migration und Einwanderung haben unsere Gesellschaft seit jeher bereichert. Offenheit und Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Lebensentwürfen und persönlichen Erfahrungen stellen einen Gewinn für Dresden dar. Die Aufnahme Asylsuchender in Dresden muss auch in dieser Weise gedacht werden und darf nicht nur bloße Verwaltungsaufgabe sein. Unabhängig davon, welchen Aufenthaltsstatus eine Person hat, ist sie Einwohner_in der Landeshauptstadt. Viele Dresdner_innen, die sich für ein friedliches Miteinander und gegen rassistische Mobilisierung in unserer Stadt engagieren, stehen für eine andere Stadtgesellschaft.

Die rechtskonservativen und nationalistischen Parolen der PEGIDA widersprechen unserer Auffassung von einer weltoffenen und auf Akzeptanz der Verschiedenheiten von Menschen beruhenden Gesellschaft.“

Unterzeichnet ist die Erklägung durch:

    Islamisches Zentrum Dresden e.V.
    Jüdischen Gemeinde zu Dresden
    Superintendent Christian Behr, Ev. Kirchenbezirk Dresden-Mitte
    Superintendent Albrecht Nollau, Ev. Kirchenbezirk Dresden-Nord
    Dompfarrer Norbert Büchner, Dekan der kath. Gemeinden für Dresden
    Ökumenische Landesarbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus
    Albrecht Engelmann, Ausländerbeauftragter Ev. Luth. Landeskriche Sachsens
    pax christi Dresden
    Marc Lalonde,Vorsitzender des Ausländerbeirats Dresden 2011-2014
    Ausländerrat Dresden e.V.
    Bürger.Courage e.V.
    HATiKVA-Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.V
    Kulturbüro Sachsen e.V.
    Opferberatung des RAA Sachsen e.V.
    Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.

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153 Kommentare zu “Heute #NoPegida Demonstration

  1. max
    10. November 2014 at 12:54

    Es ist schon die 4.Pegida Demo und ich bin wieder dabei.
    Kommt selbst, um Euch ein Bild zu machen. Die Leute und Familien dort sind friedlich im Gegensatz zur URA-Demo
    von letzter Woche (bei der ich auch eine Weile mitgelaufen bin) und deren Teilnehmer Gewalt gegen Andersdenkende ausübten.

    Gegen die widerwärtige political correctness. Auf geht`s :-)

  2. Daniel
    10. November 2014 at 13:15

    Werde bei der #NoPegida-Demo dabei sein. Traurig, dass in Dresden jetzt wöchentlich Alltagsrassismus durch falsche Vorurteile gegenüber Ausländern gesät wird. Salafisten/Islamisten werden von den Pegida-Anhängern mit Ausländern und Flüchtlingen über einen Kamm geschert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieser Mob mit Fackeln vor den Asylheimen Dresdens steht und die rechte Ideologie der Pegida-Demonstranten zur konkreten Bedrohung für Einwohner Dresdens wird.

  3. Lars
    10. November 2014 at 13:28

    Schon bei der Namensgebung der Demo Pegida (Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) kann einem nur schlecht werden. Viel Spaß beim Spaziergang mit dem braunen Mob Max.

  4. matze
    10. November 2014 at 13:46

    „Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.“ – Mark Twain

    Christen, Juden, Muslime… Wer wird als Nächster verfolgt?

  5. 10. November 2014 at 13:59

    @max:

    Pegida verunglimpft Menschen, die solidarisch mit und besorgt um schwächere Menschen sind, als „sog. Gutmenschen“. Was genau ist daran friedlich und gewaltfrei?

  6. Mandy
    10. November 2014 at 14:05

    @Lars.
    Brauner Mob?
    Das zeigt doch mal wieder,wie sehr du dich mit dieser Thematik auseinandergesetzt hast.

    @Daniel.
    Fackeln vor den Asylheimen?
    Sowas von lächerlich.

    Informiert euch doch bitte erstmal richtig,bevor ihr so einen „Müll“ verbreitet.

  7. Max
    10. November 2014 at 14:08

    @ Lars – Danke. Den werde ich haben. :-)

  8. Katjusha
    10. November 2014 at 14:22

    Hier der Aufruf zu der Antirassistischen Demonstration gegen Pegida: http://uradresden.noblogs.org/

    Hier die Hintergründe zu Pegida und deren Veranstalter: http://venceremos.sytes.net/artdd/artikel/cog/der-unpolitische-facebook-mob-macht-mobil.html

  9. Elbeländler
    10. November 2014 at 15:25

    Hinterm Horizont gehts weiter! …ganz friedlich ab 18:30 auf dem Postplatz

  10. Dirk
    10. November 2014 at 15:26

    Geil, keine Ahnung wer da läuft aber alle als Rechts Denunzieren. Das ist die moderne Bücherverbrenung. Bravo! Hauptsache nopegida wirft heute wieder mit Flaschen und verprügelt ältere Teilnehmer auf dem Weg nach Hause.

  11. Thomas
    10. November 2014 at 15:30

    ich dachte neustadt-ticker wäre etwas sensibilisiert, was die medien betrifft?! mochte die seite immer gerne, nur hier wird der mist, der in den medien steht 1:1 kopiert. was ist mit der vielbeworbenen akzeptanz und toleranz? da gehen leute auf die straße, weil denen die wirklich schlimme politische korrektheit in diesem land auf den geist geht und gleich sind es nazis usw…avenarius hatte sich dieser tage schon so ein eigentor geschossen, und nun ihr. nicht gut – daumen runter!

  12. Max
    10. November 2014 at 15:32

    @ Katjusha, wenn ihr dann fertig seid mit Eurer URA-Demo – kann ich Dich auf ne Brause einladen?

  13. Lucy
    10. November 2014 at 16:03

    @Max
    Vielleicht bekommst du mal deinen Beißreflex in den Griff und schaust dir an wer so alles die „Erklärung gegen die Pegida-Demos“ unterzeichnet hat … komisch klingt gar nicht so nach radikalem, gewaltbereiten Klientel

  14. Besorgter
    10. November 2014 at 16:07

    unterschiedliche Meinungen und Herangehensweisen sind ja möglich. Aber bei allem redet ihr hier mit Menschen und über Menschen. Euer Ton macht mir Angst. Etwas mehr Mäßigung täte gut!

  15. Lucy
    10. November 2014 at 16:24

    nopegida wirft heute wieder mit Flaschen und verprügelt ältere Teilnehmer auf dem Weg nach Hause.

    genau! und anschließend wird der Weihnachtsmann öffentlicht gekreuzigt!
    tststs so ein Quatsch …

  16. andi
    10. November 2014 at 16:27

    Wenn man mal die Glotzpöbel aufmachen würde und sich weniger mit der angeblichen System-Presse beschäftigen würde, würde man erkennen, dass da eine ganze Reihe stadt- und regional bekannter Nazis mitlaufen.

    Zum Beispiel die Konsorten von Faust des Ostens. Die sich für eine ganze Reihe rassistischer Übergriffe verantwortlich zeichnen.

    Aber selbst das würde den Protagonisten des selbst ernannten Volkes wohl nichts ausmachen, wenn sie es erkennen: Auf der Demo sind sie ja friedlich! Was sie abseits davon machen, interessiert nicht. Sind altbekannte Argumentationsmuster.

  17. Max
    10. November 2014 at 16:33

    @ Lucy – wer beißt denn? Komm heute einfach mal rum bei Pegida. Und die anderen hier auch. Ich war letzte Woche auch bei der URA-Demo. Die war extrem unharmonisch and I felt very bad vibrations…

  18. oha
    10. November 2014 at 17:15

    @Thomas ist mir auch aufgefallen…Da treffen sich seit Monaten jeden Montag MENSCHEN auf der Hauptstraße, aber darüber gelesen hab ich hier noch nix…, oder irre ich mich da?

    Da kann man ja „froh“ sein, dass am goldenen Reiter der Treffpunkt ist, ist ja noch ganz knapp Neustadt…;-)

    Naja und das Kommentare bei einigen Beiträgen nicht möglich sind, zeigt doch wie weit es schon gekommen ist! Da besteht doch die Angst beim erstellen von Beiträgen in eine Ecke gestellt zu werden und da lässt man lieber die Funktion weg und macht dann für die Leute die immer dierekt alle in EINEN Topf werfen noch Werbung!

  19. ein anderer Stefan
    10. November 2014 at 21:05

    Die pegidas sind mir vorhin über den Weg gelaufen – da waren einige Gestalten dabei, denen ich lieber nicht allein im Dunkeln begegnen möchte. Spontan würde ich die auch irgendwo rechts verorten. Und Deutschlandfahnen auf politischen Demonstrationen dieser Art sind mir suspekt – beim Fußball meinetwegen, aber hier? Nee, so rein optisch war mir das Spektakel unheimlich und wirkte rechts auf mich. Jedenfalls fand ich es unangenehm genug, dass ich da nicht mitgehen möchte.

  20. Kurt
    10. November 2014 at 22:19

    Danke für die Veröffentlichung der Erklärung hier. Sehr erhellend!
    Da treffen sich die Monotheisten auf einem gemeinsamen Nenner. Wie kann man auch Religionskritik üben und eine Religion gar öffentlich ablehnen. Das geht ja gar nicht!
    Ich befürchte für die nächste Erklärung, daß dann Atheisten offen verteufelt werden. Die Wiederverschärfung des Blasphemieparagrafen steht bei diesen Leuten schon lange auf dem Plan. Ein Verbot jeglicher Religionskritik ist ein Fernziel. Hier wird es eben über die Schiene „Antirassismus“ versucht. So weit ist das alles normal bei den Klerikern.
    Aber daß sich neuerdings auch erklärt linke Vereine dafür einspannen lassen, war mir neu. In diesem Sinne: „Religioten aller Länder, vereinigt Euch!“

  21. kanneko
    10. November 2014 at 22:20

    http://www.briefmarkenwettbewerb.de/galerie
    ….so Ihr Lieben… und nun gebt mal bitte Eure Stimme ab, beim Briefmarkenwettbewerb von Post Modern…. natürlich für unsere BRN Flagge, damit sie ab 2015 um die Welt geht und unser Stadtteilfest noch bunter wird…. Danke, lg

  22. nepumuk
    10. November 2014 at 23:01

    kann mal jemand kluges einschätzen, ob sich das jetzt zum ersatz für den blockierten 13.februar auswachsen könnte – quasi aufmärsche mit tarnkappe und durch die hintertür?

  23. ein anderer Stefan
    10. November 2014 at 23:37

    @nepumuk: Klar kann das können, aber Prognosen sind ja bekanntlich schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

  24. Daniel
    11. November 2014 at 01:39

    Ich habe das Ungute Gefühl, dass wir auf dem Weg zu einer Art 13. Februar sind. Ab jetzt aber jeden Montag. Diesmal waren 1700 Rechte bei der Pegida-Demo. Und die NoPegida-Seite wird da bestimmt nicht ewig hinterherhinken und auch immer größer. Keine Ahnung, was das wird, wenn hier mal auf jeder Seite 1000-2000 stehen. Man kann nur hoffen, dass es wie bei den meisten Montagsdemos den Rechten mit der Zeit zu langweilig wird und das ganze sich wieder auflöst. Ebenso kann man sich aber auch vorstellen, dass die Pegida-Leute irgendwann nicht mehr sinnlos durch die Stadt marschieren wollen, sondern wie in Berlin sich vor Asylunterkünften versammeln. Schlimm genug, dass die Rechten schon wöchentlich vor der Frauenkirche „wir sind das Volk“ skandieren dürfen. Das selbe persönlich gegen Flüchtlinge vor deren Unterkünften finde ich aber deutlich schrecklicher.

  25. andi
    11. November 2014 at 07:07

    Ein furchtbares Gemisch gestern! Auf der Demo folgen alle dem Ansatz, die bürgerliche Fassade aufrechtzuerhalten. Eine altbekannte Nazi-Strategie, die im Zuge von PEGIDA wieder fröhliche Urständ feiert.

    Bei genauerer Betrachtung sieht man dann, wer sich alles untermischt. Unter anderem Dresden-West, Faust des Ostens, Alt-Nazi-Hools, freie Kräfte, Nazi-Rocker und viele mehr. Am Rande der Demo bzw. vor und danach geben sie dann auch ihre Zurückhaltung auf, die angeblich friedliche Haltung ist nur während der Demo und strategisch.

    Beste Werbung für Dresden: Bei dem mickrigen Anteil an Migranten ein solche Masse gegen die angebliche Islamisierung auf der Straße. Da schüttelt man doch anderswo nur den Kopf und denkt, was da tief im Osten nicht richtig läuft…

  26. Max
    11. November 2014 at 08:10

    Es waren gestern auch Migranten bei Pegida. Aber auch Rechtsradikale.Das muss man ehrlich zugeben. Aber auch die hält eine lebendige Demokratie aus. Bei URA stehen auch Radikale in den Reihen. Die haben natürlich versucht die Pegida-Demo am Postplatz zu stürmen. Nur Dank der Polizei die eine 3er Kette bildete kam es zu keiner Gewalt. Danke dafür.

  27. Max
    11. November 2014 at 09:43

    Es waren ca. 2000 Menschen (letzte Woche ca. 1300) bei Pegida und ca. 400 bei URA (letzte Woche ca. 200)

    • 11. November 2014 at 10:19

      @Max: Die Polizei spricht von 1700 und 300. Und danke für den Hinweis mit der 4. Demonstration. Ich passe das im Artikel mal an.

  28. Seldon
    11. November 2014 at 10:13

    da gehen leute auf die straße, weil denen die wirklich schlimme politische korrektheit in diesem land auf den geist geht

    Vielleicht sollten die ihren Geist mal etwas öffnen und über ihren kleinen Puppenstubentellerrand hinausblicken. „Politische Korrektheit“? Mag ja sein, dass einige der Patrioten tatsächlich aus Sorge um „ihr“ Land, aus Angst vor „Überfremdung“ usw. auf die Straße gehen. Aber vllt. sollten die sich mal die FRage stellen, warum Migranten aus ihren Ländern flüchten, welche Rolle dabei auch DEutschland spielt, welche Geschichte der verpassten Integration von „Gastarbeitern“ hinter uns liegt, welche unmensachlichen ZUstände in Asylheimen herrschen, ob die Unmöglichkeit, legal zu arbeiten, seinen zugewiesen Landkreis zu verlassen usw. der Integration hilfreich sind.
    Und sie sollten sich fragen, ob die Gefahr von durchgeknallten Islamisten wirklich so groß ist, wie uns von den mainstream-medien gern eingeredet wird. Im Straßenverkehr kommen jährlich > 3000 Menschen um, aufgrund ärztlicher Kunstfehler 19.000. Da muß so ein islamischer Terrorist lange für stricken! Wer äußert da öffentlich seine große Sorge um „unsere Menschen“. Und, last but not least: täglich verhungern 40.000 Kinder! Sterben Hunderte in Kriegen. Das macht mir ehrlich gesagt weit mehr Sorgen!

  29. Max
    11. November 2014 at 11:59

    @ Anton – in der Sächsischen Zeitung stehen 1700 Teilnehmer bei Pegida (URA 300) und letzte Woche war in der SZ von rund 1000 Teilnehmern die Rede. Die ca. 2000 gestern kommen schon hin. Jedenfalls wollen die Ausländerbeiräte etc. welche obigen Aufruf gestartet haben nun auch eine Montagsdemo hinlegen. Es geht in deren Augen natürlich nicht an die bisherige Deutungshoheit von Moral und Meinung abzugeben.
    Es geht schließlich um Felle und Pfründe *g*

    • 11. November 2014 at 12:03

      Die SZ hat die Zahlen von der Polizei übernommen. Meiner Erfahrung nach können die am Besten die Mengen schätzen.

  30. HinzundKunz
    11. November 2014 at 14:15

    Wenn diese Leute behaupten, keine Rassisten zu sein, dann bedeutet dass doch nicht viel, nur mangelnde Selbstreflexion, was bei Neonazis häufig gegeben ist. Auch ist eine Demo nicht unbedingt für einen Familienausflug geeignet, das sollte jedem normalen Menschen eigentlich klar sein, denn eine Demo hat im weitesten Sinn immer auch etwas mit „Kampf“ zu tun und wer seine Kinder dahin mitschleppt, sollte eigentlich dem Jugendamt gemeldet werden. Eines steht doch fest, auch die andere Seite wird nun natürlich viel mehr mobilisieren und der Widerstand gegen diese fremdenfeindlichen Deutschlandfähnchen schwingenden Unmenschen, gegen diese Rassisten und Neonazis, wird sicher zunehmen. Was denkt ihr denn? Dass man solchen Leuten die Straße überlässt, ohne Gegenzusteuern, nur weil die perfiderweise mit Kinderwägen als Schutzschild anrollen? Das anzunehmen, wäre wiederum mehr als naiv.
    !Venceremos!

  31. Max
    11. November 2014 at 14:38

    @ Hinz und Kunz : Ist doch schön, wenn sich die Proleten gegenseitig den Kopf einschlagen. Den Kapitalisten und „die
    da oben“ freuts dass die Gesellschaft weiterhin gespalten ist und in deren Interesse gelenkt und gegeneinander ausgespielt werden kann.
    Wirkliche Veränderungen gehen heutzutage nur,wenn sich „die da unten“ einig sind. Davon sind wir allerdings meilenweit entfernt.

  32. kanneko
    11. November 2014 at 15:48

    Danke Anton… sehr nett, lg

  33. Daniel
    11. November 2014 at 17:32

    Max schreibt völligen Unsinn. Die Gegendemonstranten haben nie versucht, die Nazi-Demo zu stürmen. Ganz im Gegenteil, es war eine entspannte Stimmung, alle waren gut gelaunt, gab gute Musik… Das heißt natürlich nicht, dass wir unsere Positionen nicht ernst meinen. Die sollen ja bei den Pegida-Anhängern ankommen. Die Initiatoren aus der Nazi-Szene sind vielleicht ein hoffnungsloser Fall, aber vielleicht merkt ja der eine oder andere mitlaufende Bürger, dass er auf die Ideologie von Rechtsextremen hereingefallen ist. Viele scheinen das nicht zu realisieren. Wer für Nazi-Forderungen eintritt, wird selbst zum Nazi. Laut zu sein und Krach zu machen gehört zu einer guten Gegendemo dazu.

  34. oha
    11. November 2014 at 18:50

    @Daniel, wenn das die Argumente sind mit denen Ihr demonstriert, wird es schwer sein die Bürger zu überzeugen….“Wer für Nazi-Forderungen eintritt, wird selbst zum Nazi“.

    Laut sein und Krach machen gehhört zu einer Gegendemo…naja ^^

    @andi was den nun???

    Anteil Migranten 39.000 – „mickrig“
    Anteil Demo 2.000 – „Masse“

    Wie darf man Deine Definitionen verstehen?

  35. Max
    11. November 2014 at 19:52

    @ Daniel – und wer am lautesten Krach macht hat Recht?

    „Wir sind Naaazis, asoziale Naaazis, wir schlafen unter Brücken oder in der Bahnhofsmission“ :-)

  36. HinzundKunz
    11. November 2014 at 22:15

    @Max
    Ja, wer den größten Wirbel macht, hat die besseren Karten. Er gewinnt deshalb nicht immer auch zwingend, aber wie sagt das Sprüchlein „wer sich nicht rührt, der friert“. Um das zu unterstreichen, schlage ein Geschichtsbuch an beiahe beliebiger Stelle auf!
    Auch wenn ich mich an dem Punkt einmal mehr wiederhole, doch ich denke, so knallhart sollte man es begreifen, denn alles andere beruht eher auf Wunschdenken:
    „Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.“ Bertolt Brecht

  37. HinzundKunz
    11. November 2014 at 22:54

    @Max
    Um Dir klar zu machen, wie wichtig es mir ist, diesem Irrsinn entgegenzutreten und dass es einige Dinge gibt, die eben einfach indiskutabel sind, zeigt doch schon der Umstand, dass sich der 9.November im Bewusstsein der Welt eben auch als der alles überragende Schandfleck in die deutsche Geschichte eingebrannt hat.
    https://lh3.googleusercontent.com/-bprhPaWKkEU/VGKAJx3rb8I/AAAAAAAABIw/j3IVZPJgwOY/w506-h380/Stolpersteine%2B9.11.2014%2BSchauburg.jpg
    Im Gedenken an die Opfer der Schoa! Gesehen am 9.11.2014 in Dresden, Kreuzung Königsbrücker Strasse/Bischofsweg, an einem der VIELEN in Dresden vorhandenen Stolpersteine, die jeder für sich, für einen bestialisch ermordeten jüdischen Mitmenschen/Familie stehen, der/die einst an dieser Stelle lebte, bis er/sie in die Fänge von Verbrechern geriet.
    Danke an diejenigen, auf die diese mahnende Aktion zurückgeht!

  38. HinzundKunz
    11. November 2014 at 23:09

    „… die Fänge von Verbrechern geriet, deren geistliche Erben am 10.November 2014 leider wieder durch Dresden zogen!“

    Patriotische Europäer???? Frage, was kostet uns wirklich richtig Geld und gehört auch nicht nach Europa??? Richtig, das Christentum, es wurde hier nur schon etwas früher in die Köpfe der Menschen geprügelt. Ob es wohl so weit bei denen im Kopf reicht die da demonstrieren? Eine Demo für komplette Besteuerung des Kirchenvermögens bzw. auf Gewinne/Einnahmen, das wäre doch mal `ne Idee!? Eine Demo gegen religiös motivierte Sonderrechte im Allgemeinen wäre konsequent, doch darauf werde ich wohl noch etwas warten müssen.

    Wollte ich eigentlich noch anfügen!

  39. Hans im Glück
    12. November 2014 at 00:39

    @ Anton Launer- so wie du den Artikel der No Pegida verfasst hast muss ich annehmen das du ein Unterstützer der No Pegida bist begründe das bitte ?? Solltest du nicht neutral bleiben??

    @ Lucy – das mit den agressiven Teilnehmern der Antifa kann ich nur bestätigen, 04.11. auf der Brücke es war gruselig,dort wurden 3 Passanten als Nazis beschimpft geschlagen usw, am besten finde ich die junge Frau in dem Lautsprecherwagen die steht dem Herren vom 3. Reich in nichts nach so was stumpfes und dummes habe ich selten gehört. Auch das Alter der Antifateilnehmer ist im Schnitt so bei 18-20, ich glaub da gehts einfach darum ich bin dabei und gröll mal bisschen rum wa.

    @ Daniel- Die Antifa war richtig agressiv am Montag, und wenn ich sowas lese die Initiatoren der Nazi Szene da wird mir einfach schlecht, ich glaube ihr seit einfach ein bisschen platt das ca 2500 Leute da waren ihr nur gut 300, schon das alleine spricht Bände.

    @ andi – auch dies kann ich nicht bestätigen vielleicht sind da vereinzelte SuperNaziHooliganRocker dabei, wobei ich mich dann ernsthaft fragen musst in wievielen Kreisen du dich so rumtreibst.

    @ ein anderer Stefan- also wenn ich eine Deutschlandfahne in der Hand habe bin ich Rechts verstehe ich das richtig ?? Außer beim Fußball mhhhhhhhh auf die Erklärung bin ich richtig gespannt, sind dann andere Länder die immer und überall ihre Fahnen schwenken auch Rechts oder einfach nur stolz auf ihre Kultur und ihr Land, stimmt das haben wir absolut verlernt.

    @ Seldon- dir muss ich ja zum Teil Recht geben, die Politik verpennt hier fast alles, aber es gibt einfach zuviele Ausländer und Asylbewerbe die unser Sozialsystem ausnutzen, geh mal nach Dortmund Duisburg usw da gibt es Stadtteile da gibt es kein deutsches Rechtssystem mehr. Da wird die Polizei von ausländischen Clans eingeschüchtert wieeeeeeeeeeeee kann das sein, und ganz erhlich die Neustadt ist doch kein sicheres Pflaster mehr was da im Sommer so nachts in den dunklen Ecken rumlummert und auf betrunkenen wartet um die abzuziehen, das Geschrei ist dann immer erst groß wenn es einen selber ereilt.

    So ich bin mal auf eurer Geschrei gespannt ;))

    Achso ich persönlich fand die Pegida Demo diesen Montag sehr gut und kann in keinster Weise wiederbeben was hier geschrieben wird von Nazis und Co, und den Montag davor fand ich die Antifademo einfach nur lächerlich, wie von einem Hetzer gemacht sehr traurig, dort wurde Scheiß Deutschland gebrüllt mhhhhhhhhh, da muss ich mich fragen warum seid ihr dann noch hier ?? Konnte mir keiner sagen ;))

  40. Martin Luther
    12. November 2014 at 05:04

    @Daniel: Laut ist und Krach macht, wer inhaltlich nichts zu sagen hat.

  41. ein anderer Stefan
    12. November 2014 at 08:36

    @ Hans im Glück: Nein, nicht jeder, der eine Deutschlandfahne schwenkt, ist rechts – jedenfalls hoffe ich das. Zu welchen Gelegenheiten wird denn die Fahne rausgekramt? Zu offiziellen Feier- und Gedenktagen von staatlicher Seite. Zu Fußballspielen der Nationalmannschaft. Mitunter auch zu irgendwelchen Festen. Welche Aussage wird damit verbunden, wenn ich die Fahne auf einer politischen Demo schwenke? Vor allem auf dieser Pegida-Demo, die ja offensichtlich eine nationalistische und ausgrenzende Aussage hat? In meinen Augen wird damit eine fremdenfeindliche Haltung unterstrichen, in dem ich auf einer Demo, in der es um die „Abwehr“ fremder Einflüsse geht. Was kommt als nächstes? „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein?“ Stolz kann man höchstens auf eigene Leistungen sein, meinetwegen auch auf die Lieblingsmannschaft, wenn sie gewinnt. Aber stolz auf den Zufall der Geburt? Wohin das führen kann, sollte gerade in Deutschland keiner Erläuterung mehr bedürfen, man kann es aber auch überall in der Welt beobachten.
    Fremdenfeindlichkeit verhindere ich nicht, indem ich Fremde ausgrenze. Inhaltsleerer Nationalismus ist ein Nährboden für allerlei üble Ideen.

  42. Max
    12. November 2014 at 09:00

    @ ein andere Stefan – Zufall der Geburt? Du bist das Produkt Deiner Eltern und die ihrerseits das Produkt ihrer Eltern.
    Wie es Dir und Deinen Eltern heute geht ist der Arbeit und dem Fleiß Deiner Großeltern zu verdanken. Du bist vielleicht zufällig entstanden aber nicht in zufällige Umstände hineingeboren sondern in eine Kultur und Umwelt die durch Arbeit und Fleiß Deiner Vorfahren geformt wurde. Und darauf kann man sehr wohl stolz sein.

  43. HinzundKunz
    12. November 2014 at 10:26

    @Hans im Glück
    Du und diese Art der Sichtweise auf die Dinge bist der Grund für eine Gegendemo! ;)
    Wer betrügt hier die Sozialsysteme? Diejenigen die es können und wissen, wie es geht, denn allein im Jahr 2009 sind jedenfalls laut Rechnungshofbericht 2400 deutsche Beamte wegen Kindergeldbetrugs aufgeflogen.

  44. oha
    12. November 2014 at 11:11

    @ein anderer Stefan

    vielleicht ist man Stolz in einem Land zu leben und ein Teil davon zu sein, welcher das Ganze am laufen hält. Made in Germany ist doch z.B. hoch angesehen und irgendwer muss doch die Sachen hergestellt haben, die wurden uns ja nicht mit in die Wiege gelegt. Kann man nicht Stolz sein, wenn man deutsch ist und Deutschland demnächst z.B. ohne Atomkraftwerke auskommt.

    Eine Leistung erbringe ich natürlich nicht mit der Geburt, aber in dem Moment wo ich für meinen Verein, Land, oder Familie etwas beisteuere,dass es funktioniert kann ich doch Stolz sein…

    Wenn einer aus dem Ausland hier Erfolg hat und sich voll einbringt und am Ende komplett integriert ist, spricht man Ihm ja auch seinen Respekt aus, dass er es geschafft hat. ZU RECHT!

    Jetzt erkläre es bitte nicht mit, „Ja die Gegebenheiten, sind ja auch besser in Deutschland“, dann würde es ja zumindest für die Leute gelten, die dies durch Ihre bereitgestellte Leistung ermöglicht haben.

    Stolz auf einen Verein zu sein, nur weil er gewonnen hat, finde ICH keine Leistung, weil der Spieler ja die Leistung auf dem Spielfeld erbracht hat.

    Im Umkehrschluss ist nicht jeder der hier geboren wurde ein Mensch der das Nazigen in sich trägt und sich ständig rechtfertigen muss, oder für Dinge gerade stehen muss die er nicht zu verantworten hat!

  45. Max
    12. November 2014 at 11:25

    @ Hinz und Kunz – in Deinem Hirn sind etliche intellektuell gut begründete aber nicht desto trotz oder gerade deswegen weltfremde Konstrukte eingeprügelt. Das läßt sich
    wohl nicht mehr ändern aber gestehe bitte jedem seine Meinung zu und akzeptiere dass es Mehrheiten gibt, welche
    eben nicht Deiner Denkweise entsprechen. Zitat Helmut Schmidt:“Die mutlikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

  46. HinzundKunz
    12. November 2014 at 12:45

    @Hans im Glück
    Ich weiß nicht wie das andere hier sehen, aber ich denke, es gibt gewisse Dinge, da verbietet sich einfach Neutralität. Der Punkt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, unter dem Deckmantel der Religionskritik gehört dazu, und wenn du dort mitläufst, denn werden wir uns sicherlich noch öfter begegnen. Und NEIN, ich muss eben nicht alles Tolerieren!!! Was Du abends Deiner Frau erzählst, ist mir rille, doch auf der Straße Forderungen zu stellen die menschenverachtend, die so dermaßen verlogen einseitig sind in der Betrachtung, widersprüchlich und diskriminierend, da wird es Gegenwind geben und der bläst einem eben dann schon einmal frontal ins Angesicht.

  47. ein anderer Stefan
    12. November 2014 at 13:03

    @ Max: Gut, vielleicht wird es mit „Zufall des Ortes der Geburt“ klarer, was ich meine. Nur weil ich zufällig im Land X geboren wurde, ist das für mich noch kein Grund, auf dieses Land stolz zu sein. Was meine Vorfahren geleistet haben, dafür kann ich dankbar sein, wenn es mir ein gutes Leben ermöglicht. Ebenso bin ich der Gesellschaft dankbar, dass sie mir meine Freiräume ermöglicht. Aber stolz macht mich das noch nicht. (Stolz ist nicht umsonst eine der „Sieben Todsünden“)

    @oha: Das hatte ich ja auch geschrieben, dass man auf eigene Leistungen stolz sein kann. Auch finde ich es legitim, auf Leistungen, die in Deutschland erbracht werden oder wurden und „die Welt“ irgendwie weiterbringen, stolz zu sein (mir fällt spontan das mp3-Format ein, dass in Deutschland entwickelt wurde.), weil es zeigt, was mit den richtigen Rahmenbedingungen möglich ist. Dieser Rahmen wiederum ist das Ergebnis einer entsprechenden Gesellschaftsordnung, die in vielerlei Hinsicht Freiräume läßt.

    Aber warum muss ein Ausländer erst Leistung bringen und sich voll integrieren, bevor man ihn respektiert? Sollten wir nicht jeden Menschen respektieren, unabhängig von seiner Leistung? Aber der Respekt scheitert ja offenbar schon bei Inländern, wie hier zu lesen:
    http://www.sueddeutsche.de/leben/alltagsrassismus-unter-weissen-1.2202098

  48. studi
    12. November 2014 at 13:11

    Alle die hier so stolz sind auf Deutschland und dessen Wohlstand sollten sich mal ernsthaft Gedanken darüber machen, wer denn den Wohlstand für Deutschland erarbeitet. Dann wird einem nämlich schnell vieles etwas klarer. Woher kommen denn unsere Kleidung (immer die neuste Mode und so billig, dass man jedes Jahr neu kaufen kann!), die tollen Smartphones, der super tolle 3D-Fernseher und was weiß ich noch alles? Wenn das alles zu einem fairen Preis produziert werden würde, wäre es ganz schnell aus mit der Überflussgesellschaft.

  49. HinzundKunz
    12. November 2014 at 13:24

    Der Standpunkt/Kommentar von @ein anderer Stefan trifft den Punkt!
    Stolz, damit geht es schon los, kann man nur auf etwas persönlich Geleistetes sein, nicht auf Dinge, für die man ja gar nichts kann, weil man einfach in diese Gegebenheiten hineingeboren wurde. Glücklich kann man sein, mehr aber auch nicht. Wie kannst Du denn bzw. wo hast Du denn an der sogenannten Energiewende mitwirken können/mitgewirkt? Was hast du damit zu tun? Worauf willst Du dabei stolz sein? Stolz auf die Landschaften, oder auf den Baumbestand in Deutschland, der an anderen Orten dieser Welt platt gemacht wird, um die stark gestiegene Nachfrage nach Kohle, auch in Deutschland, zu befriedigen (Mountaintop removal mining)? Da gibt es doch wirklich nichts, wo man stolz entwickeln könnte, oder? Es ist eher grotesk und peinlich, sollte es einem zumindest sein.
    „Das schmutzige Geschäft mit der Kohle“
    https://www.youtube.com/watch?v=FYbOed2qBP0&list=UU-hLgu2ytgxaRUI_XfkwW7A

  50. s.
    12. November 2014 at 13:42

    für max, hans im glück und den anderen verirrten: https://www.youtube.com/watch?v=7_ibuafDF7U

  51. oha
    12. November 2014 at 15:53

    @HinzundKunz

    ich leiste mir durch meine geleistete Arbeit die Möglichkeit, meinen Stromanbieter aussuchen und bezahlen zu können. Das ganze nennt sich dann Ökostromanbieter…

    Es war auch nur ein Beispiel…Kennst Du die Vita ALLER Leute die das sagen? Dann sag nicht pauschal gibts nicht, sondern frage worauf er stolz ist und welchen Anteil er geleistet hat!

    Auch war die Aussage…“was kommt als nächstes“, „Ich bin stolz ein Deutscher zu sein…“ hätte wäre könnte

    @ein anderer Stefan…diese von Dir genannten Rahmenbedingungen sind doch der Grundstein. Respekt fängt doch erstmal damit an, sich an diesen Rahmen zu halten und diesen zu respektieren. In diesem Fall zu akzeptieren, dass gewisse radikale Formen einer Religion hier nicht gewünscht sind und den Rahmen sprengen!

    @studi würde es teurer sein, müsste man auch pauschal mehr verdienen, ob das dann in den Taschen der Arbeiter landet denke ich nicht. Für den einen oder anderen kommt dann evntl. noch dazu sich was „geleistet“ zu haben, ob er dann glücklich ist oder sogar stolz….keine Ahnung!

  52. Max
    12. November 2014 at 16:27

    Wenn schon die Inländer nicht auf Deutschland stolz sein dürfen,wollen,sollen oder es nicht lieben dürfen,sollen, wollen – 2013 war Deutschland für Ausländer das beliebteste Land weltweit lt. einer BBC-Umfrage…

    http://www.bbc.com/news/world-europe-22624104

    Ergo – wer Deutschland toll findet,zeigt Solidarität mit Ausländern

  53. Franzl Lang
    12. November 2014 at 17:19

    @Max: Dann zieh doch ins Ausland, da kannst du mit den anderen Ausländern gemeinsam stolz auf Deutschland sein ;)

  54. HinzundKunz
    12. November 2014 at 17:41

    @Max
    „Ergo – wer Deutschland toll findet,zeigt Solidarität mit Ausländern“ Waaaaas? ;D … hahaha … aber wenn dann diese „Ausländer“ in das tollste Land der Welt hinein wollen, da hört der „Spaß“ aber auf, oder was? ;)

  55. HinzundKunz
    12. November 2014 at 17:50

    @oha
    „Ökostromanbieter“ … sehr vorbildlich, nur leider ist die Industrie, besonders der Teil mit großem Energiebedarf, in dem Punkt nicht wirklich weiter gekommen, da man sich gegenseitig blockiert um den „Status quo“ möglichst lange aufrechtzuerhalten.

  56. ein anderer Stefan
    12. November 2014 at 18:04

    @ oha: Wer legt denn bitte fest, welche Formen der Religion hier „erwünscht“ sind und welche nicht? Schau mal ins Grundgesetz, Artikel 4 (2) „Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“ Da ist nicht von bestimmten Religionen oder deren Formen die Rede. Wenn jemand unter Berufung auf seine Religion eine Straftat verübt oder dazu aufruft, dann hat das erstmal nichts mit Religion zu tun, sondern ist eine Straftat, für die Polizei und Justiz zuständig sind.

    Ich finde den Gedanken unerträglich, dass sich hier irgendwelche Leute anmaßen wollen, zu bestimmen, welche Religion hier geduldet ist und welche nicht.

    Es komme mir keiner mit „Die tolerieren uns aber auch nicht“. Mimimi. So what? Was gibt uns das „Recht“, Intoleranz mit gleicher Münze heimzuzahlen? Und vor allem: Was nützt denn das? Wenn ich Intoleranz mit gleicher Intoleranz entgegentrete, verhärte ich die Fronten doch nur, und verhindere jeden Fortschritt, jede Annäherung.

    Max: Du kannst von mir aus stolz auf Deutschland sein, soviel du willst. Ich halte das für unsinnig, und sehe, dass daraus allzu leicht eine Haltung „wir sind besser als die“ abgeleitet wird, die in der Konsequenz zu Fremdenfeindlichkeit führt.

  57. oha
    12. November 2014 at 19:11

    @ein anderer Stefan nicht erwünscht heißt nicht verboten…und zu signalisieren, dass man keinen Bock darauf hat ist nichts anderes als Artikel 5 MEINUNGSFREIHEIT!!! Seit wann werden Gesetze auf Demonstrationen beschlossen?

    Lass gut sein, DU hast Recht und ich m(k)eine Meinung….

  58. Zwergspitz
    12. November 2014 at 19:11

    Ich würde gern erfahren, was ich mir unter einer „Islamisierung des Abendlandes“ überhaupt vorstellen und wo sie gerade in Dresden zu spüren sein soll!?

  59. kanneko
    12. November 2014 at 20:55

    …es ist kein Privileg hier geboren zu sein,… sondern einfach nur Glück…. Angst um Euren Habitus?…. lasst los und teilt…

  60. oha
    12. November 2014 at 20:59

    @kanneko man wird auch nicht religiös geboren, ansonsten geb ich Dir Recht!

  61. HinzundKunz
    12. November 2014 at 22:16
  62. HinzundKunz
    12. November 2014 at 22:28
  63. oha
    12. November 2014 at 23:50

    @HinzundKunz das Du Dich gerne auf sinkenden Schiffen aufhälst, hast Du hiermit unterstrichen…

    DEN musste ICH einfach noch bringen :-) :-)

    @Zwergspitz lies noch mal genau, wie sich die Demonstration nennt…

  64. ein anderer Stefan
    13. November 2014 at 00:47

    @ oha: wenn diese Demonstrationen nichts ändern sollen, welchen Zweck haben sie dann? Natürlich ist eine Demonstration ein Ausdruck der Meinungsfreiheit und daher ja auch legal. Was soll sie denn signalisieren? Effektiv doch „wir wollen euch (Muslime) hier nicht“. Und damit bin ich bei einer fremdenfeindlichen Haltung, die hier die Religion als äußeres Merkmal nimmt.

  65. Max
    13. November 2014 at 08:17

    @ ein anderer Stefan – Du verwechselst Zuzugsbeschränkung von Ausländern nach dem Modell von Kanada,Australien,Schweiz oder Südafrika mit pauschaler Fremdenfeindlichkeit. Pegida will ersteres. Egal welcher Religion die Einwanderer angehören.

  66. oha
    13. November 2014 at 08:42

    @ein anderer Stefan… um es kurz zu machen, ist der Grund der freien Meinungsäußerung der Anlass gewesen, der mich dazu bewegt hat, meinen Senf dazuzugeben.

    Leider lässt der Koran und deren Lehren nichts anderes zu als festzustellen, dass sich diese Religion fremden Kulturen eher feindlich gesinnt gegenüber steht und den europäischen Rahmen Ihrer Religion anzupassen versucht. Es wird also versucht Gesezte dementsprechend umzuändern, dass diese Religion unterstützt.

    http://www.politische-bildung-brandenburg.de/node/7395

    Wenn z.B.Straftaten im Namen einer Religion ausgeübt werden, so ist das Ganze nicht mit der Religion in Verbindung zu bringen, sondern „nur“ eine Staftat. Andererseits sollen gesetzte im Namen der Religion geändert werden…keine Kreuze, Kopftuch auf Arbeit, kein Schwimmunterricht….

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/justiz-skandal-deutsche-richterin-rechtfertigt-eheliche-gewalt-mit-koran-a-472849.html

    Was denn nun??? Der Koran steht für die Mehrheit ÜBER dem Gesetz!

    http://religion.orf.at/stories/2619481/

    Wie gesagt ich bin nur genervt, dass sobald hier jemand auf die Straße geht pauschal geurteilt wird und immer die üblichen Verdächtigen (auch pauschal), zu einer ANTIbewegung aufrufen…Anti Anti Anti, warum demonstriert Ihr nicht alle bevor so eine Demo stattfindet. Thema „Wir wollen mehr Islam“, weils dumm wäre oder einfach nur FÜR EINE SACHE?

    oder weil es einfacher ist nur laut zu sein und Krach zu machen. Dezidierte Aussagen und Forderungen werden dann wieder mit der Nazikeule erstickt… Bist Du gegen die FED bist Du judenfeindlich, bist Du gegen den Islam/Salafismus bist Du fremdenfeindlich.

    Das man in dem Moment aber selber zum WAHREN Judenfeind wird, wenn man für den Islam ist, fällt da keinem auf….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Judenvertreibungen_aus_arabischen_und_islamischen_L%C3%A4ndern

    Im übrigen war ich selber noch nicht auf so einer Demo, werde mir aber beim nächsten Mal selber ein Bild machen!

  67. Seldon
    13. November 2014 at 11:47

    @Patriotismus
    (franz.: Vaterlandsliebe). P. bezeichnet eine besondere Wertschätzung der Traditionen, der kulturellen und historischen Werte und Leistungen des eigenen Volkes. In einem negativen Sinne kann P. zu nationaler Arroganz, Chauvinismus und übersteigertem Nationalismus führen (Hurra-P.). Im positiven, zeitgemäßen Sinne kann P. als Bekenntnis zu den demokratischen Grundlagen der Gesellschaft und zur Verteidigung der Grund- und Menschenrechte (Verfassungs-P.) verstanden werden. (http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/politiklexikon/17999/patriotismus)
    Welche kulturellen und historischen Werte schätzen denn diese Patrioten? Goethe, Schiller, Lessing (Ringparabel: )? Welche Rechte, außer dem auf maximale Verblödung, verteidigen sie denn?
    „Es gibt keine patriotische Kunst und keine patriotische Wissenschaft. Beide gehören wie alles hohe Gute der ganzen Welt an und können nur durch allgemeine freie Wechselwirkung aller zugleich Lebenden in steter Rücksicht auf das, was uns vom Vergangenen übrig und bekannt ist, gefördert werden.“ Goethe
    „Diejenigen Tugenden werden am lautesten gepriesen, zu deren Ausübung weder Gedankenarbeit, noch Energieentfaltung, noch Selbstüberwindung gehört, vor allem also diese beiden: Patriotismus und Gottesfurcht.“ Arthur Schnitzler

    Da sind Pegida und Islamisten wieder vereint.

    Den Islam als generell gewalttätig und mit westl. Werten unvereinbar darzustellen, zeugt von nun ja…einer gewissen Ignoranz. Ohne Islam wären im christlich-abendländischen Mittelalter sämtliches vorchristliches (insb. griech.) Wissen verloren gegangen würden wir ohne Null rechnen usw.

    Aus der Bibel kann man auch so manch Gewalttätiges herauslesen, nicht zuletzt wurden mit ihr in der Hand unzählige Verbrechen verübt.

    Und ja, auch im Namen Allahs. Was D-Land nicht daran hindert, gute Geschäfte mit Saudi-Arabien zu machen, wo gemäß der Scharia öffentlich geköpft wird (muß man kein IS-Terrorist für sein). Aber Flüchtlinge werden hierzulande zu Sündenböcken gemacht… Solange die „Patrioten“ sich an den Ärmsten der Armen abreagieren, ohne auch nur ansatzweise Zusammenhänge zu globalen Entwicklungen, (wirtschaftlichen) Interessen usw herzustellen, sind es für mich einfach nur ein ressentimentgeladener, besitzstandswahrender, angstbeladener und mit Dummheit geschlagener Verein.

  68. HinzundKunz
    13. November 2014 at 12:55

    @oha
    Selbst wenn, ich kann gut schwimmen!
    Richtig ist, es gibt Strömungen, die sich sehr bewusst gegen „irdische“ Gesetzgebung richten, aber das ist nur ein Teil der „Wahrheit“ und den kann man austrocknen, wenn man wöllte. Ich für meinen Teil lehne Religion grundsätzlich ab, denn in meinen Augen sind all die monotheistischen Religionen pure Ammenmärchen und alleinig erfunden als ein Mittel zur Kontrolle bzw. zur Beherrschung der Massen.
    Nur fällt es vielen nicht so auf, das auch das Kirchenrecht, nichts mit Suche nach Gerechtigkeit zu tun hat, und dass die, abgesehn von einem Tebartz-van Elst, von der Presse sehr in Ruhe gelassen werden. (Siehe: Pedofile die noch immer durch die Kirche geschützt werden.)
    Auch die Kirchen, stellen sich geduldeter Maßen über das Gesetz. Fangen wir doch also endlich an, erst einmal vor der eigenen Haustür zu kehren!

  69. HinzundKunz
    13. November 2014 at 13:06

    @oha
    Da zum Beispiel ein „Pierre Vogel“ eben deutscher Konvertit ist, macht das diese Demos sehr lächerlich. Was willst du mit den Typen machen, alle ausweisen?
    Der Punkt ist doch, dass mit der Analyse von Marx alles gesagt wurde, nur gehandelt wird nicht dem entsprechend. Marx sagte:
    „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.“

  70. HinzundKunz
    13. November 2014 at 13:13

    @oha
    „in dem Moment aber selber zum WAHREN Judenfeind wird“

    Da könnte man auch sagen, jeder heute einen „VW“ kauft, der wäre Antisemit.

  71. oha
    13. November 2014 at 14:01

    @HinzundKunz

    „Da könnte man auch sagen, jeder heute einen “VW” kauft, der wäre Antisemit“.

    Wenn VW sich gegen Juden ausspricht, so wie der Islam dann schon.

    Ansonsten ist man es wahrscheinlich mindestens, wenn man damit zu einer Montagsmahnwache fährt….

    „Auch die Kirchen, stellen sich geduldeter Maßen über das Gesetz. Fangen wir doch also endlich an, erst einmal vor der eigenen Haustür zu kehren“.

    Auf gehts, man wird Deinen Lärm nicht überhören, Kirchen verfügen ja oft über eine sehr gute Akkustik….

    „Da zum Beispiel ein “Pierre Vogel” eben deutscher Konvertit ist, macht das diese Demos sehr lächerlich“.

    Super, Hitler war Östereicher, haben wir jetzt die Möglichkeit alle Schuld von uns zu weisen?

    Mit dem Islam oder Christen zu leben ist doch möglich, ob da nun ein konvertierter dabei ist oder welche Herkunft auch immer, ist doch egal.

    In dem Moment wo aber die Religion Gesetzte bricht oder versucht zu verändern ist Schluss. Da ist es mir auch egal ob es der heiliger Kinderfi…ist oder der heilige Krieg…

    Ich gönne Dir den letzten Beitrag, ich bin raus und Du wahrscheinlich „endlich“ vor einer Kirche…

  72. HinzundKunz
    13. November 2014 at 15:02

    @oha
    Versteckt, durch die Hintertür! Das Emirat Katar ist doch drittgrößter Aktionär bei VW, auch gehören ihnen große Teile der Deutschen Bank, und unterstützt gleichzeitig massiv, die Hisbollah und einige weitere Terrororganisationen in Syrien.

  73. oha
    13. November 2014 at 22:27

    @HinzundKunz sorry aber es fällt mir einfach zu schwer da nix mehr zu sagen!

    Das ist ja krass, Mensch da ist ja VW quasi unterwandert von einem Staat…warte mal lass mich kurz googeln…;-)

    http://www.lmdfdg.at/?q=Emirat+Katar+

    ups das ist ja ein Islamischer Staat!

    Moment mal könnte dann meine These dann doch mit DEINEM Beispiel untermauert worden sein.

    Um Dir noch ein wenig Unterstützung für Deinen kleinen Ausrutscher zu geben. Ich denke man muss sich als Anteilseigner der Geschäftsordnung eines Konzerns anpassen, oder insgesammt dem Standort, des Firmenhauptsitzes…

    Das selbe gilt für JEDE Religion in Europa inkls. der dort vorherrscheneden Gesetze!

    jetzt ist aber wirklich Schluss!

  74. Hans im Glück
    13. November 2014 at 22:42

    @ s- bitte schön anschauen, du schickst mir was vom MDR(schon wenn ich den Ton der Sendung sehe wird mir schlecht schöne Hetze ) und einer Linken die absolut keinen Plan von der Wirklichkeit hat was auf unseren Straßen los ist, wir sind hier eine absolute Ausnahme in DD noch,

    @ Hinz und Kunz- nimm mal deine Rosa Brille ab und click dich mal durchs Netz ist voll davon

    https://www.youtube.com/watch?v=gXxbdlNU5sc

    und dann noch eine ganz persönliche Frage kann jeder Hinz und Kunz in deinen Kühlschrank greifen und sich bedienen ??

  75. Hypertext
    14. November 2014 at 01:07

    Es ist schon erstaunlich wie eine gereizte Minderheit in diesem Forum reagiert, hat sie doch die Mehrheit in den Medien wo sie das Volk mit ihrem linken Faschismus täglich drangsaliert. Leute die bei stalinistischen Lesbokratinen,wie Alice Schwarzer,eine Ausbildung genossen haben. Die Linken sind dermaßen weltfremd und scheinen auch nicht zu wissen das erst nach dem nationalen Denken das globale Denken sich entwickeln kann. Und auch mit Marx hat sich in diesem Zusammenhang keiner von dieser Minderheit beschäftigt. Und was sich da Montags auf der Haupstrasse versammelt, diese gestelzte 68er Kommune, wird diese Welt längst nicht mehr verändern. Das sind Leute von Übergestern. Leute die sich abschotten und sich verstecken hinter diesem Flowerpowermist. Die Neustädter hat man bestohlen, man hat ihnen ihr Viertel schon lange weggenommen und duldet nur noch Teile dieser Menschen solange sie kommerziell verwertbar sind. Und diese enttäuschte Minderheit sucht Schutz bei der Antifa.

  76. HinzundKunz
    14. November 2014 at 01:09

    @oha
    Nein, eben nicht, denn den Demonstranten dort, geht es sicherlich nicht um Katar und da liegt das Problem begraben, denn wer den Leuten dort vor Ort einmal zuhört, der erfährt auch, warum die im Einzelnen eigentlich wirklich da sind. Das man auf dem Fronttransparent ein Hakenkreuz symbolisch in einem Eimer versenkt macht es nicht wirklich besser und würde seitenverkehrt getragen mehr Sinn machen.
    http://www.publikative.org/2014/03/14/aus-schlagworten-werden-brandsaetze/

  77. HinzundKunz
    14. November 2014 at 01:31

    @Hans im Glück
    Tja, ich denke da liegt ein Problem vieler Leute, einfach zu viel im Netz unterwegs und dann auch noch auf zweifelhaften Seiten, wie „Infokrieger“. Nun, und das erklärt dann auch die vielen Halbwahrheiten. Geh einfach mal wieder an die frische Luft, oder traust Du dich schon nicht mehr hinaus? Ich gehe jede Wette, Du hast schon ernsthaft darüber nachgedacht aufgrund der gigantischen persönlichen Bedrohungslage eine „Waffenbesitzkarte“ zu beantragen, in der Hoffnung, durch den Besitz einer 9-mm-Wohnzimmerflak das Sicherheitsgefühl wiederzufinden!?

  78. qwertz
    14. November 2014 at 02:16

    also bei mir darf jeder hinz und kunz in meinen kühlschrank greifen und sich bedienen. nationalität, religion, hautfarbe, geschlecht, sexualität spielen da keine rolle. nur für nazis gilt das nicht.

  79. Seldon
    14. November 2014 at 11:40

    Wer greift denn in Deinen Kühlschrank, Hans i.G.? In meinen greift der Staat zu, über 10..20% MWSt., und bevor was drin landet hat der Arbeitgeber „seinen“ Anteil meiner Arbeit behalten, hat (nochmal) der Staat 30..40% EkSt abbekommen usw. Und davon werden dann zu 80% Dinge finanziert, die ich nicht bestellt und nicht gewollt hab…Ein paar zehntausend Flüchtlingen, die aus Kriegs- und Krisengebieten unter Lebensgefahr es bis nach D-Land geschafft haben, nehmen Dir sicher nicht die Butter vom Brot. Stattdessen wird Dir der ganze Eßtisch von Staat und Unternehmen drunter weggezerrt: Lohnzurückhaltung bei steigenden Gewinnen, staatlich geförderte Steuervermeidung, Einschränkung des Streikrechts, Verteidigung am Hindukush, Bankenrettung usw usf…Denk mal drübernach, wo der „Feind“ sitzt!

  80. HinzundKunz
    14. November 2014 at 12:27

    Eben solche Reden, wie die von @Hypertext,
    solche Reden bzw. Gespräche mit ähnlichem Inhalt, und noch wesentlich schlimmer, kann man auf diesen „patriotischen Demos“ belauschen, wobei belauschen der falsche Begriff wäre, denn man unterhält sich ja mit Absicht so laut, damit es auch jeder mitbekommt, wo man eigentlich steht. Wer fragt da noch, warum Gegendemos nötig sind? Mir reicht schon zu wissen, wer da alles so mitläuft, um dagegen zu sein.

  81. Lenbach
    14. November 2014 at 14:57

    Die ganze „Kein-Mensch-ist-illegal“-Fraktion wird sich auch noch umschauen.

    Was glaubt Ihr eigentlich, wie das funktionieren soll? In diesem Jahr sollen es weit über 200.000 Asylbewerber werden, nächstes Jahr 300.000. Und immer so weiter? Plus Familiennachzug? Denkt Ihr eigentlich soweit oder geht es hier um „Nie wieder Deutschland!“?

    Schon jetzt weiß man nicht, wohin mit all den Leuten, Proteste allerorten (auch von den „Gutis“, wenn es sie plötzlich persönlich betrifft), Machtkämpfe zwischen Moslems und Christen in den Asylbewerberheimen, Islamisten gegen Kurden, aber Ihr wollt mit aller Macht den Bürgerkrieg importieren. Ihr braucht auch nicht glauben, daß Ihr am Ende mit diesen Leuten am Runden Tisch sitzt und über Frauenquoten und Schwulenrechte diskutieren könnt.

    Das Asylrecht, das ursprünglich richtigerweise für politisch Verfolgte gemacht wurde, ist mittlerweile zu einem Instrument ungeregelter Einwanderung verkommen. Und Ihr findet das gut.

  82. ein anderer Stefan
    14. November 2014 at 17:23

    @ Lenbach: Und was ist die Alternative? Die Leute im MIttelmeer ersaufen oder in Syrien erschießen lassen? Ist ja weit genug weg, geht uns ja nichts an. Und wird nicht allerorten vom „demographischen Wandel“ geredet, und dass zu wenig Kinder geboren werden? Dann lasst uns die Leute hier aufnehmen, sie integrieren und die bornierte, abgestumpfte, staubige, müde Gesellschaft erneuern lassen. So what?

    „Diesen Leuten“ pauschal jedwede Vernunft abzusprechen und als nicht gesprächsbereit disqualifizieren, ist natürlich sehr hilfreich. Versuch mal jemandem, der bisher noch nach sehr traditionellen Rollenmustern gelebt hat, alleine die Gleichberechtigung der Frau nahezubringen. Das wird nicht einfach sein – aber wenn man es gar nicht erst versucht, weil man meint, dass diese „Wilden“ das ja eh nicht verstehen, und am besten in Afrika bleiben sollen, kann es nicht gelingen. Die MEnschen werden herkommen, so viel ist sicher. Also müssen wir sehen, was wir tun können, damit es funktioniert. Das wird nicht einfach, nicht ohne Konflikte und ohne tiefe Mißverständnisse ablaufen können. Und? Mauer bauen, diesmal um ganz Deutschland? Die europäische Idee begraben, und wieder ins 19./frühe 20. Jh. zurückfallen?

    Der Feind, wenn man denn einen braucht, ist nicht der Flüchtling aus Syrien oder Afrika, der ein besseres Leben sucht. Der Feind ist der, der die Menschen ihrer Menschenrechte beraubt und es so weit kommen läßt. Wer das ist? Cui bono? Wenn man diese Frage beantworten kann, weiß man es.

  83. paul
    14. November 2014 at 19:26

    Ich habe die ganze Diskussion aufmerksam gelesen und muß jetzt leider mal ausführlich dazu etwas sagen.
    Diese Pegida finde ich sehr armselig. Für mich haben die Worte „Patriot“ und „Idiot“ mehr als nur ein paar Buchstaben gemeinsam. Trotzdem muß man die Resentiments wahrscheinlich ernster nehmen als die Mehrheit das bislang tut. Die Leute tot zu brüllen oder mit Eiern zu bewerfen löst das dahinter stehende Problem jedenfalls nicht.
    Ich glaube es geht hier um das „Wir-Gefühl“ das jeder irgendwie braucht, um sich wohl zu fühlen. „Wir“ alteingesessenen Neustädter sind auch irgendwie stolz auf unseren Stadtteil und rümpfen die Nase über jeden hergelaufenen Yuppie der sich über jedes Graffiti und jedes Schlagloch aufregt und zudem die Mieten hochtreibt. Aber wir reden da von „Gentrifizierung“, nicht von Überfremdung. Im Grunde sind diese Gefühle und das, was die Ultra-
    Deutschen auf die Strasse treibt aber sehr ähnlich. Man hat Angst, sich nicht mehr zu Hause zu fühlen. Nur wird das nie wirklich reflektiert.
    „Wir“ im Sinne der Pegida sind offenbar die weißen, deutschsprechenden (Akzentfrei, aber gerne mit Dialekt)sauberen und arbeitssamen Mitbürger, die jeden Morgen mit frischgewaschenem Hals ihrer Arbeitsstelle zu streben. „Ihr“ (also alle anderen) bedroht unseren Lebensstil. Religion hat meiner Beobachtung nach rein gar nichts damit zu tun. Wenn ein „guter“ Deutscher freitags gerne in die Moschee gehen würde, wäre das vermutlich völlig o.k. Auch der westlich gekleidete, voll assimilierte Türke, der nicht im Teehaus Wasserpfeife raucht, sondern in der Bierkneipe selbstgedrehte Zigaretten wäre akzeptabel.
    Ich habe aus arbeitsgründen 2 Jahre in Köln-Ehrenfeld gewohnt. Einem Stadtteil, in dem es mehr Türken gibt als in ganz Sachsen zusammengenommen. Es sieht schon fremd aus, aber was die Deutschen Tugenden angeht, sind die Türken allen anderen weit überlegen. Zum Beispiel der absolute Fanatismus wenn es um die große Hausordnung geht etc. Trotzdem sind das „die Fremden“.
    Um den Sumpf der Fremdenfeindlichkeit zumindest etwas zu drainieren, müßte eine Diskussion darüber stattfinden, was genau zu dem „Wir-Gefühl“ gehört und wie man es vielleicht so angstfrei erweitern kann, daß auch Platz für anderen darin ist

  84. egal
    14. November 2014 at 19:55

    @lenbach at all:

    „ihr“ habt keinerlei argumente! angst hier, vorurteile da und irgendein diffuses bauchgefühl dort – aber keine fakten.
    ja, es gibt ein paar verstrahlte religionshonks. die gibbet aber irgendwie auch bei toitschen briefmarkensammler*innen und der cdu.
    hierzulande werden „frauen“ auch ohne kopftuch diskriminiert und angegriffen. hierzulande werden menschen mit nichtheteronormativen identitäten diskriminiert und abgegriffen. hierzulande werden menschen anderen glaubens diskriminiert und angegriffen. diskriminiert und angegriffen von „euch“ „biodeutschen“! hierzulande seid „ihr“ die diskriminierenden körperöffnungen für stoffwechselendprodukte!
    alte*r, z.b.: ehrenmord? wie oft les ich von ehrenmord. z.b. wenn die jutta den horst verlässt, kann es passieren, dass jutta, kevin und doreen mal jutta, kevin und doreen waren, weil horstis ehre dat nich aushält! ehrenmord?!
    und „glaubenskriege auf deutschem boden“, ernsthaft? jedes wochenende hauen sich irgendwelche kartoffeln auf’e rübe, weil sie entweder an den die „geißböcke“ glauben oder an die „pillendreher“. an …namo oder „die wismut“!

    was vergessen…? ach ja, der feind steht sowieso immer links, gell?! scheiß SAntifa! die einen geben aufs mett, weil sie andere für lebensunwert erklären und die andern geben aufs mett, weil sie mit diesem menschenverachtenden scheiß nicht d’accord gehen. scheiß „rotgrünversifften linksfaschisten“! jetzt mal ohne mist, akif pirincci?! naja, hauptsache schumi wird gesund …

    deshalb: wer mit (neo-)nazis in einer demo mitläuft und dieselben ressentiments von sich gibt, muss sich den stempel des schlecht-, oder besser, bösmenschen aufdrücken lassen!

    ach ja, die pöhsen medien: schon scheiße, wenn endlich mal halbwegs seriös bericht erstattet wird, gelle?!
    mindestens ein mitorganisator der pegida war mit seinen nazikumpels zur hogesademo in köln! bekannte und bekennende nazis (despang, gansel, thomas, eißler, …) mobilisieren für pegida und laufen auch da mit! ach ja, sorry! alles für die sache, oder wie?!

    ich hoffe inigst, dass von euch rassist*innen…(selbstzensur) keine*r je selbst in die lage kommt hilfe irgendwoanders suchen zu müssen! einen riesen haufen auf euch kalte …(selbstzensur)!
    … (selbstzensur)eure …(selbstzensur) radfahrer*innenmentalität!!!

    das shöne ist, „wir“ haben humor statt hass und die bessere musik!

    http://www.youtube.com/watch?v=HvPyo0W-0v0
    https://www.youtube.com/watch?v=ihpfRQ-POFI
    https://www.youtube.com/watch?v=orOkxdg0zaI

    ps: @ anton -> soweit ich im bilde bin ist das #nopegida von den piraten in die welt gesetzt worden. die demo der ura hieß wohl irgendwas von „rassismus demaskieren“, oder so!

  85. Hans im Glück
    15. November 2014 at 00:29

    @ Hinz und Kunz- stimmt das Nezt lügt auch die Youtube Videos sind alle quatsch, ich habe mir dann mal die Mühe gemacht und mich auf die Straße getraut in unserm schönen Dresden, beim HBF ging es los eigentlich nichts aufälliges ein paar nette Geschäfte bisschen langweilig aber na gut, dann schlenderte ich nach draussen Richtung Innenstadt da sah ich junge Männer zwischen 20-25 standen etwas Abseits bin ich mal hin und fragte hey alles klar mhh keine Antwort, aber ein kleine weiße Packung wollten sie mir aufdrehen ,mhh dacht ich mir davon nehm ich lieber mal Abstand, einfach so Mehl schwarz verkaufen geht doch nicht, naja bin ich mal weiter gestiefelt, da wurde ich zwar noch etwas beschimpft aber gut kann ja mal vorkommen, weiter gings in die Altmarktgalerie, da gings in einen schicken Bekleidungsladen da wurde ein Mann von 2 Verkäufern festgehalten
    die Jungs von der Security kammen auch gleich und nahmen in mit.

    Was der wohl gemachthat? Dummerweise standen gegenüber vom Laden jetzt 5 von den Jungs und fuchtelten wild mit einem Messer in Richtung Verkäufer etwas lauter wurde es auch leider konnte ich kein Wort verstehen, diese Touristen wieder kommen aus Algerien/Tunesien und wollen einfach so die Kleidungsstücke
    mitnehmen naja andere Länder andere Sitten. Puhh das war ganz schön viel Stress also erstmal ab nach Hause und später noch in die Neustadt was trinken. Treffpunkt Internetcafe Mondial heee da standen einige Jungs vom HBF und der Altmarktgalerie was die hier wohl machen?? So dann gabs mal wieder zuviel Schnäpse im Lebo und dann noch bisschen gezappelt im Luden und Zille. Ich wankte nach Hause war ganz schön schwer mit diesen ollen Füßen, ha da war es doch wunderbar das ich noch Gesellschaft bekamm 3 netten Herren die ähnlich aussahen wie die Jungs aus der Altmarktgalerie und HBF leider fand ich mich etwas später jämmerlich auf dem Asphalt wieder und fühlte mich etwas leer so ohne Geld/Handy/Schlüssel, naja dacht ich mir kann ja mal passieren diese Touristen wieder tz tz tz .

    Dann musst ich noch nach Leipzig zur ner Freundin die Lehrerin ist sie war ganz ausser sich, sie erzählte mir das sie ein Schüler beleidigt hätte, da meinte ich so schlimm kanns doch nicht sein. Du dumme deutsche Hurre hast mir gar nichts zu sagen, sollen seine Worte gewesen sein. Der Vater wurde daraufhin eingeladen, er fragte ganz erstaunt wieso mein Sohn hat doch recht .

    Und jetzt würde ich meinen lieben Hinz und Kunz gerne noch mit nach Dortmund Nordtstadt / Duisburg / Leverkusen / Essen / Wuppertal nehmen da gibts sogar schon eine andere Polizei nennt sich Sharia geile Typen, ich glaub ich war im wilden Westen juhu
    ganze Clans regieren dort Viertel rechtsfreier Raum yes

  86. Max
    15. November 2014 at 08:55

    @ egal – der Verlust an Idendität und Kultur geht schonmal mit Groß-und Kleinschreibung los…Argument Nr.1
    Setzt sich dann bei der Sprache fort – Stichwort „Kanackendeutsch“. Geht weiter über Umweltschutz – schonmal in Nordafrika gewesen? Dort siehts aus wie auf der Müllkippe.
    Willst Du sowas? Ich nicht. Und wer ernsthaft importierte Ehrenmorde und ethnischen Konflikte ZUSÄTZLICH zu irgendwelchen Hooligan“treffen“ oder Werner-verkloppt-Regina-Szenarien in Deutschland möchte dem ist auch nicht mehr zu helfen. Wir haben genug eigene Probleme als das wir uns noch sehenden Auges zusätzlich und vorsätzlich welche importieren. Wie dumm ist DAS denn?. Und reich sind wir schon lange nicht mehr. 13 Millionen Menschen droht Armut in Deutschland. Demographischer Wandel? Wir sind 80 Millionen
    und ein dichtbevölkertes Land. 20 Millionen weniger sind kein Problem. Platz ist Luxus. Wer mal in Asien war, weiß was ich meine. Und wer nur geistige Tiefflieger ins Land holt und das mit Fachkräftemangel begründet, hat das Problem Fachkräftemangel nicht verstanden und ist ein Zyniker.

    Aber mal ehrlich: im Grunde genommen ist der Drops gelutscht.
    Weder Pegida noch irgend ein anderes Bündnis wird etwas erreichen können. Dafür ist die Masse zu träge und die Gesellschaft zu heterogen bzw. ideologisch indoktriniert.Es wird leider wie immer: Erst muss es einen Riesenknall geben bevor die Leute aufwachen.Dann aber will es keiner gewesen sein und alle haben es doch irgendwie schon immer gewußt. Hasta la vista…

    „Wir sind Naaazis asoziale Naaazis, wir schlafen unter Brücken oder in der Bahnhofsmission“ :-)

  87. Radler
    15. November 2014 at 10:08

    Ich stimme paul zu. Man löst das Problem nicht, in dem man es in Grund und Boden schreit oder ignoriert. Das scheint ja langsam auch in der Politik anzukommen. Erfreulich durfte ich feststellen, dass man jetzt überlegt, wie man besser informieren kann, wie man die Bürger im Vorfeld besser mit einbinden kann und wie man es schaffen kann, dass Ängste etc. abgebaut werden und die Asylsuchenden besser integriert werden können (Tag der Offenen Tür, Willkommens“partys“, …). Ich denke, dass könnte der richtige Weg sein. Und ich denke auch, dass etliche, die bei Pegida mitlaufen, auch nichts anderes wollen. Es geht darum, dass man sich im Vorfeld mal Gedanken macht und sozusagen einen Plan hat. Bis jetzt war vieles einfach nur planlos. Und wenn man das in den Griff bekommt, dann ist den Rechten jede Grundlage (die Situation für sich auszunutzen) genommen.

  88. Max
    15. November 2014 at 11:53

    P.S. noch ein Argument aus dem ganz realen Leben: Pegida will das bestehende Gesetze und Vorschriften auch umgesetzt werden. Ganz einfach und nicht mehr und nicht weniger. Thema Abschiebung: Im Spiegel Nr.44/2014 werden unter der Überschrift „Nur wenige werden abgeschoben“ Zahlen ausreisepflichtiger Ausländer dargestellt. Sachsen beherbergt demnach 5500 Ausreisepflichtige mit oder ohne Duldung. 1750 davon sind ohne Duldung. Würde die Regierung dafür sorgen zumindest diejenigen ohne Duldung abzuschieben, wären sofort mehr Unterkünfte für Menschen in wirklicher Not, also Flüchlinge aus Kriegsgebieten vorhanden. Damit würden auch die 15 Millionen Euro für neue Asylunterkünfte in Dresden zumindestgekürzt werden können und z.B. für die Sanierung einer Schule eingesetzt werden können. Das Ding ist aber das sobald die RECHTMÄSSIGEN Abschiebungen beginnen würden Antifaoder Refugees welcome lautstark „Rassimus“ skandieren würden und die politisch Korrekten erschreckt alles Handeln einstellen. Wer hat also Recht? Der am lautesten schreit. Tolle Demokratie. Tolle Exekutive.
    Dagegen MUSS man einfach auf die Strasse gehen. Ob es nun was bringt oder nicht.

  89. Tim Strackel
    15. November 2014 at 12:02

    Lieber Hans im Glück, deine kleine Geschichte offenbart ganz deutlich, dass es Dir also nicht um das Verhindern von Religionskriegen oder die Angst vor einer Islamisierung des Abendlandes geht. Du hast ganz einfach nur Angst vor Kriminellen.

    Kann ich verstehen, ich hab auch manchmal Angst. Neulich zum Beispiel, als ich mit nem St.-Pauli-Aufnäher am Straßburger Platz vorbeilief und mir kräftige Kerle mit den Fäusten drohten, oder ein andermal als ich in mein Büro kam und ein paar Crystal-Junkies nach verwertbarem gesucht hatten. Aber deswegen habe ich doch nicht Angst vor allen Deutschen.

    Genauso wenig musst Du Angst vor Flüchtlingen haben, im Gegenteil, wenn Du etwas Zeit übrig hast, engagiere Dich, hilf den Leuten, dass sie schneller aus den Wohnheimen rauskommen können. Denn um so mehr Du von ihnen weißt, um so geringer wird Deine Angst sein.

  90. Fränkie
    15. November 2014 at 12:08

    Hallo Max,
    die Beherrschung der Deutschen Rechtschreibung ist bei Dir auf jeden Fall auch schon verloren gegangen.

  91. HinzundKunz
    15. November 2014 at 15:42

    Es stand leider zu befürchten, dass diese Typen auch in Hannover mitspielen wollen, und nebenbei, einige dieser Leute findet man eben auch montags in Dresden bei der „Pegida-Demo“ wieder:
    https://twitter.com/Rafanelli/status/533574799562637312/photo/1

  92. HinzundKunz
    15. November 2014 at 16:00

    „Du dumme deutsche Hurre hast mir gar nichts zu sagen, sollen seine Worte gewesen sein. Der Vater wurde daraufhin eingeladen, er fragte ganz erstaunt wieso mein Sohn hat doch recht .“

    Ich weiß aus 1. Hand, dass man nichts mit dem Islam zu tun haben muss und trotzdem Kinder auf Lehrer so regieren bzw. die darauf erfolgenden Reaktionen einiger Eltern genau so sind, wie von Dir aufgezeigt.

    Die Gründe für dieses respektlose Verhalten sind also nicht an eine Religionszugehörigkeit gebunden.
    Die Mitarbeiter der Jugendämter könnten dahin gehend Tausende Geschichten erzählen, wenn sie nur dürften.

  93. HinzundKunz
    15. November 2014 at 16:28

    Ob dieser dicke „Dynamo-Hool“ (siehe Verlinkung – 15:42)mitbekommen hat, dass „Lonsdale“ Sponsor von „Roter Stern Leipzig“ ist, und der des „Christopher-Street-Day“ in Köln war, bleibt wohl ein Rätsel. Was sicherlich nicht anzunehmen ist, dass der Typ mit Antirassismus bzw. Antifaschismus etwas am Hut hat.

  94. Hypertext
    15. November 2014 at 23:15

    ****Anmerkung: Kommentar wurde entfernt, da er nicht der Hausordnung entspricht. ****

  95. lutz
    17. November 2014 at 02:54

    Hallo
    Was regt Ihr euch denn alle so auf?
    Wir haben ein Recht auf Meinungsfreiheit!!
    Nur ist der Punkt hier wer dies wahrnimmt und dafür gradesteht wird irgendwie immer in eine Ecke geworfen.!Nämlich in die RECHTE!
    Wer die Demo am Montag in die rechte Ecke schiebt,nur weil die Leute nicht mit der Asyl,-bzw Einwanderungspolitik dieses Staates einverstanden ist,hat in meinen Augen einfach nur Scheuklappen und ist in seiner Müsli und Birkenstockwelt komplett gefangen.
    Und um ehrlich zu sein müssen wir als Deutsche noch grade stehen was vor 70 Jahren war?
    NEIN!
    Wer klaut,betrügt und tanzt Leute an? Das sind die denen IHR Asyl gewähren wollt,das sind die die rumreisen um Sozialleistungen im gesamten Bundesgebiet kassieren!Wollt ihr DIE unter uns haben? Wenn ja dann nehmt sie in Euren Familien auf versorgt Sie und gebt Ihnen zu essen.!
    Macht Ihr das Nein.Der Staat soll es machen -schön nur nicht von meinem Geld was ich als Steuerplichtiger dem Staat geben muss.
    Denn ich habe langsam die Schnauze voll von der Asyl.-Flüchtlingspolitik.Jeder kann hier rein und wütet dann wie ein Berserker hier und IHR unterstützt dies noch.
    Was ich mir wünschen würde?
    Die Einwanderungsgesetzte der USA.
    Da kommt nämlich so was garnicht erst rein!

  96. ein anderer Stefan
    17. November 2014 at 09:56

    @lutz: eine solche Ansammlung von dummen Aussagen habe ich lange nicht mehr gesehen.
    – Wer Menschen pauschal mit „Müsli und Birkenstock“ diffamiert, trägt die Scheuklappen wohl eher selber. Fehlt bloß noch die Bezeichnung „Gutmensch“, um es zu komplettieren.
    – von einem Anteil an Kriminellen zu implizieren, dass alle Asylbewerber kriminell sind, ist hochgradig xenophob und eine rassistische Argumentation vom feinsten.
    – die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen, Asylbewerbern etc. ist eine Aufgabe der öffentlichen Hand.
    – wie bist Du denn unmittelbar von der Flüchtlings- und Asylpolitik betroffen, um die „Schnauze voll“ zu haben? Das wüßte ich gerne.
    – „Jeder kann hier rein“ ist schlicht falsch. Mit der letzten Novelle sind z.B. wieder einige Staaten per Federstrich zu „sicheren Drittstaaten“ erklärt worden. Wer von da kommt, geht auch wieder dorthin.
    – „wüten wie ein Berserker“ – was ist damit gemeint? Wieviele gewalttätige Übergriffe von Flüchtlingen und Asylbewerbern gibt es denn so tagtäglich?
    – „Da kommt nämlich so was garnicht erst rein!“ Menschen als Gegenstand zu betrachten („so was“) ist eine ganz üble Denkweise. Mit der Fomulierung wird den Menschen das Menschsein implizit abgesprochen.

    Der Kommentar zeigt sehr schön, warum diese Demos in die rechte Ecke gestellt werden. Diese Aussagen sind für mich rechts bzw. ausländerfeindlich.

  97. HinzundKunz
    17. November 2014 at 10:24

    @lutz
    Viele weitere so „schlauer“ Menschen, die ähnlich skurril „Argumentieren“ wie Du, kann man eben montags (HEUTE!)auch auf der „Pegida-Demo“ treffen und die Gründe dagegen aufzustehen erklären sich so für intelligente vernünftige Menschen völlig von selbst.
    Ich warte eigentlich nur noch auf die ersten „Dynamo…Dynamo“-Rufe! ;)

    (Ich weiß, nicht alle „Dynamo-Ultras“ sind auch „rechtsorientierte Hools“!)

  98. nurmalso
    18. November 2014 at 13:12

    Es geht doch hier nicht um links oder rechts, sondern um was ganz anderes.

    Schauen wir uns doch mal die Forderungen der Pegida an (copy-paste von der FB-Seite):
    1.Eine Änderung der Zuwanderungspolitik nach dem fairen Modell von Kanada, Australien, der Schweiz oder Südafrika.
    -> ist erstmal nichts Illegitimes
    2. Eine konsequente Ausschöpfung und Durchsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Zuwanderung & Abschiebung
    -> sollte selbstverständlich sein, wie das mit Gesetzen so ist
    3. Null-Toleranz-Politik gegenüber radikalreligiösen Gruppierungen und sofortige Abschiebung der Mitglieder solcher
    -> sofern möglich sicher, passt ja zu Punkt 2; für heimische radikalreligiöse Gruppierungen (radikale Christen, islamistische Konvertiten o.a.) müssen andere Lösungen gefunden werden
    4. Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Zuwanderern
    -> wiederholt quasi Punkt 2, ist aber auch selbstverständlich – wenn ich irgendwo Gast bin, muss ich mich nunmal an die lokalen Gesetze halten
    5. Verstärkte Wiedereinreisekontrollen
    -> in der EU schwer umzusetzen, aber auch sonst nichs Illegitimes oder Radikales
    6. Bewahrung und Schutz unserer Identität und unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur
    -> Das ist wohl der Kern des Ganzen, mehr später
    7. Wir fordern ein Ende des Personalabbaus bei der Polizei und eine Aufstockung der Mittel für diese, damit sie ihren Aufgaben gerecht werden kann!
    -> Fordert ja so ziemliche jede gesellschaftliche Gruppe
    8. Es muss für uns wieder normal sein, öffentlich die Liebe zu seinem Vaterland zum Ausdruck zu bringen! Gegen Antipatriotismus!
    -> Spricht nen guten Punkt an, immerhin haben wir Deutschen eh ein gestörtes Verhältnis zum Patriotismus. Irgendwann muss sich die Psyche aber wieder mal klären. Wie genau das gelingen soll, ohne dass das Pendel gleich in Richtung übertriebenen Patriotismus schwingt, ist der springende Punkt. Anti-Patriotismus ist jedenfalls auch keine Lösung, so weit so richtig.

    Soweit kann ich kein rechtsextrimistisches oder Nazi-Gedankengut erkennen. Selbst der Typ von Dresden-Nazifrei bleibt in seiner Argumentation den Beweis schuldig, was die Pegida zu Nazis macht. Seine einzigen echten ‚Beweise‘, sind vorgebliche Chatkommentare, die von x-wem stammen können bzw. nicht mal nachweisbar sind. Welcher Inhalt der Pegida-Themen aber dazu führt, dass die Demonstranten dort nun Nazis sein sollen, bleibt völlig offen. Was allerdings auffällt: ‚Dresden Nazifrei‘ lebt ja genau von Nazis, und schafft damit Ihre Existenzberechtigung. Können sie also irgendwo jemanden als Nazi brandmarken, haben sie wieder was zu tun und können sich mal wieder Geltung verschaffen. Inquisition 2.0.
    Und klar, da laufen sicher ein paar Rechte bei Pegida mit. Dass das so ist, heisst aber noch lange nicht, dass es eine rechte Demo ist. Immerhin machen ein paar gewalttätige Idioten eine Linken-Demo auch nicht gleich zu einer Demo von Idioten.

    Insofern Nazis – erstmal Fehlanzeige.

    Dann zurück zum Inhalt, „Bewahrung und Schutz unserer Identität und unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur“:
    – Sich für den Erhalt der eigenen Kultur, Traditionen etc. einzusetzen, ist das Recht jedes Einzelnen und jeder Kultur. Passiert ständig überall auf der Welt, völlig selbstverständlich, also nichts Spektakuläres
    – Dass Pegida die europäische Identität als christlich-jüdisch bezeichnet, ist grob gesehen für die letzten, na, 1500 Jahre wohl zutreffend. Natürlich gab es Einfälle durch islamische Reiche, die wurden zurückgedrängt, hinterließen Ihre Spuren, es gab kulturellen Austausch, alles klar. Aber überwiegend stimmt es wohl. Genau wie der Nahe Osten und Nordafrika als vornehmlich islamisch geprägt angesehen werden können.

    – Jetzt die entscheidende Frage: Ist diese europäische Kultur in Änderung begriffen, unter Druck, gibt es gar aktive Absichten, uns etwas anderes ‚aufzuzwängen‘? Dazu interessante Links:
    – Dr. Bassam Tibi: „Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begrifflichkeit des Islam heißt das: Es müsse das „Dar al-Islam“ (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um es in ein „Dar al-Salam“ (Haus des Friedens) zu verwandeln. Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al- Taqhallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor. Eine solche Weltanschauung ist weder mit dem Kultur- noch mit dem Religionspluralismus westlicher Gesellschaften vereinbar, und sie wirkt daher im heutigen Europa wie ein Fremdkörper.“ Mehr interessante Infos hier

    – Necla Kelek: „Wir müssen begreifen, dass von diesen Gruppen ein Krieg gegen den Westen geführt wird. Ein Krieg gegen unsere Werte und unseren Frieden. Diese militanten Islamisten und Dschadisten haben, wie Hamed Abdel-Samad sagt, keine andere Ideologie als die Faschisten und Rechtsterroristen. Auffällig ist, dass die konservativen Islamverbände, die gegen den Rechtsradikalismus aufstehen, nichts tun, um in den eigenen Reihen eine offensive Auseinandersetzung mit den Islamfaschisten zu führen. Das ist die pure Heuchelei. Der Grund ist nicht nur ideologischer, sondern auch ganz profan finanzieller Natur. Einige Islamverbände und Moscheebauten erhalten wie die Salafisten ihre Mittel aus den gleichen Quellen. Und die sprudeln in Katar und Saudi-Arabien.“ mehr hier

    – Es gibt noch unzählige weitere Nachweise für die religiöse/politische Absicht, den Islam in Europa zu verbreiten; man suche nur nach Aktivitäten von Katar und Türkei, über Vereine etc. den Moscheebau zu intensivieren etc. Die tausenden Moscheen und Imame, die nach Europa geschickt werden, bezahlen sich nicht allein aus ein paar Spenden. Ein paar imposante Beispiele hier Welche Aussage sich wohl hinter solchen Mega-Projekten versteckt?

    – Hinzu kommt die demographische Entwicklung: Im Vergleich zu 1990 wird sich 2030 die Zahl der Muslime in Europe verdoppelt haben (von 30 auf 60 Millionen), hier

    „Scheich Mahmud, einst Rektor der Al-Azhar-Universität in Kairo, einer der höchsten religiösen Instanzen des Islam, geht noch weiter: „Christen sind wie eine bösartige und ansteckende Krankheit. Muslime müssen sie ungerecht behandeln, verachten, boykottieren und hart anfassen, um sie zur Annahme des Islam zu zwingen.“ und „Bereits für das Jahr 2065 prognostizieren Wissenschaftler den Anteil der Muslime an der deutschen Gesamtbevölkerung auf dann „etwa 50 Prozent“. Am Rande notiert: In Brüssel (Belgien) waren 2005 bereits 57 Prozent der Neugeborenen muslimisch, in Frankreich sind schon jetzt 25 Prozent aller Schüler islamischen Glaubens.“ – weitere interessante Zahlen in diesem Artikel

    – Und noch etwas, mal von der Stimme Russlands, ein russischer Religionsforscher: „Im Unterschied zu anderen Religionen, vom Christentum bis zum Judaismus, stellt der Islam gegenwärtig eine expansionistische Religion dar. Und gemäß seinen theologischen sowie praktischen Vorstellungen, ist der Islam bestrebt, seinen Einflussbereich zu erweitern, wobei dies auf verschiedenen Ebenen geschieht: Sowohl auf dem Weg der Umsiedlung von Migranten als auch auf den Ebenen solcher hinreichend aggressiven Strömungen des Islams, die bestrebt sind, den Koran, ihre geheiligten Quellen in dem Sinne zu lesen, dass sie die Welt buchstäblich gewaltsam erobern und ein weltweites Kalifat errichten müssen.“
    Weiterlesen:
    http://german.ruvr.ru/2013_05_14/Die-Welt-ist-vom-Islam-ubersattigt/

    – Zuletzt fragen wir doch mal ein paar Salafisten: hier

    Es ist also sehr offensichtlich, dass einige Moslems/Islamisten/Salafisten sehr bestrebt sind, Europa zu islamisieren oder zumindest islamischer zu gestalten. Und ja, das würde auf Kosten unserer eigenen kulturellen Identität erfolgen. Aber vor allem, widerspricht vieles der islamischen Ideologie unseren Grundsätzen von Demokratie, Toleranz und Menschenrechten:
    – Islamisten sehen den Koran/Scharia als Grundlage der Gesetzgebung (als ‚gottgemachte‘ Gesetze) – ‚menschengemachte‘ Gesetze, wie die Menschenrechte, haben sich dem unterzuordnen bzw. sind inakzeptabel
    – Auf dieser Grundlage wird ‚Religionsfreiheit‘ betrachtet: Der Islam hat Vorrang, auf zweiter Stufe stehen andere Religionen, und Atheisten auf dritter Stufe als quasi Rechtlose. Also von „Gleichheit“ keine Spur. (mit allen Konsequenzen)
    – Gleichberechtigung der Frau – darüber muss man nicht weiter referieren. Man schaue sich islamische Staaten wie Saudi-Arabien und Iran an.
    – Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben: Ja, da sind wir noch nicht perfekt. Unter den meisten Moslems ist davon nicht mal zu träumen.
    – Demokratie: Wie hat Erdogan (türk. Präsident) mal so schön gesagt: „Demokratie ist ein Zug. Man steigt auf, und springt ab, wenn man da ist, wo man hin will.“ Ist man erstmal da, bleibt man dort, ergo schafft sie ab. In den letzten Jahren hat er ja bestens bewiesen, dass er genau das umsetzt.
    – Toleranz gegenüber Minderheiten: Die Hardliner demonstrieren ja weltweit, was sie davon halten.

    Das heisst also, dass unter den konservativen/extremen Auslegungen des Islam viele unserer gesellschaftlichen Grundsätze und Errungenschaften in Frage gestellt werden, ja teilweise unvereinbar sind. Und DAS ist etwas, was alle – Linke, Rechte, Bürgerliche, Frauen, Männer, Inländer, Ausländer etc. gleichermaßen Kopfzerbrechen bereiten muss.

    Und zwischen seinen ideologisch gefärbten und christophobischen Aussagen hat HinzundKunz den Nagel auf den Kopf getroffen, mit dem Zitat von Brecht:
    „Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und läßt andere kämpfen für seine Sache, der muß sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage. Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will, denn er wird kämpfen für die Sache des Feindes, wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat.”

    In diesem Sinne, sollten wir uns alle dafür einsetzen, unsere Kultur zu erhalten. Niemand hat etwas dagegen, wenn Moslems in Europa Schutz suchen, und dabei ihren Glauben ausüben wollen. Aber es kann nicht sein, dass sie uns am Ende vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben. Und dass Religion einem als Thema täglich aufgezwungen wird.

  99. Franzl Lang
    18. November 2014 at 14:31

    Die christlich-jüdische Leitkultur scheint ja erst zu existieren, seitdem man den Juden nichts mehr anlasten darf. Sieht für mich verdächtig nach Greenwashing aus.

    Übrigens würde ich mir endlich von allen Seiten mal ein Bekenntnis zu unserer humanistisch-säkulären (!) Leitkultur wünschen, aber da werd ich wohl ewig hoffen.

  100. HinzundKunz
    18. November 2014 at 14:31

    @nurmalso
    Schön das Du mich erwähnt hast! ;) Soso, keine Neonazis:
    http://www.dnn-online.de/queport/jrs?xpath=namred/_2014/_47/bild_original/php76dba4c04f201411172158.jpg

  101. HinzundKunz
    18. November 2014 at 14:35

    Es wimmelt dort nur so von solchen Gestalten. Schön ist auch, wenn Durchsagen erfolgen, bitte auf „Thor-Steiner-Klamotten“ zu verzichten. ;)

  102. oha
    18. November 2014 at 19:52

    @HinzundKunz, sorry aber Du bist wirklich komisch…Du bringst mich immer wieder zum schmunzeln!!

    Kleiner Tip Text lesen ;-)

    https://www.facebook.com/790669100971515/photos/a.795033410535084.1073741829.790669100971515/803811152990643/?type=1&theater

    Ja ich weiß es sind aber dann mindestens Alkoholiker…“Sie hatten eine Fahne“ höhöhö

    @nurmalso Danke für Deine Mühe, besser kann man es nicht erörtern!

  103. oha
    18. November 2014 at 19:54
  104. Unfassbar
    18. November 2014 at 21:09

    @nurmalso
    Vielen Dank, endlich mal ein Versuch hier mit sachlichen Infos zu argumentieren.

  105. christoph
    18. November 2014 at 22:01

    @ nurmalso…

    nurmalso nebenbei erwähnt ist die Christianisierung Europas, wenn man die Zeiträume mal etwas großzügiger betrachtet noch nicht allzu lange her und wurde auch nicht besonders zimperlich vorangetrieben. Der in dieser Region momentan herrschende Glaube ist wenn man mal ein paar Jahre Menschheitsgeschichte Revue passieren lässt, nur ein kleiner Teil von religiösem hin und her…

    Sehr christlich was zB Karl der Große damals so für Ideen hatte. Nur mal ein Beispiel aus der Capitulatio de partibus Saxoniae:

    8. Sterben soll, wer Heide bleiben will und unter den Sachsen sich verbirgt, um nicht getauft zu werden oder es verschmäht, zur Taufe zu gehen.

    Das ist jetzt nur ein ganz kleiner Baustein von dem Fundament Deiner christlich-jüdischen Abendlandskultur… das Rad der Zeit wird sich weiterdrehen und irgendwann wirds einfach keinen mehr interessieren…

  106. oha
    18. November 2014 at 22:12

    @Anton

    Es handelt sich um den sogenannten Reichsadler der Weimarer Republik, welcher später von den Nazis übernomnmen wurde…und modifiziert wurde MIT HAKENKREUZ! Dieser Junge Mann hat diesen quasi zurückmodifiziert…zu der Variante, die in der Weimarer Republik genutzt wurde. Heute heißt er Bundesadler. Auch kann ich kein Hakenkreuz erkennen…und verboten ist diese Variante auch nicht. Dann könnten wir den REICHSTAG auch in Frage stellen…

    Woher ich das weiß:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswappen_Deutschlands

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsadler

    Das das wahrscheinlich noch Kumpels sind und der angebliche Nazi am Wochenende evntl. mit seinem Kumpel und der dominikanischen Frau nen Kaffee drinkt, kann sein, muss aber nicht.

    und nehmen wir mal an das es so wäre, was es nicht ist. Dann ist das Bildmaterial ziemlich dünne bei 3000 „Nazis“ und nur 1 Foto.

    Aber danke für den post wie gesagt, ich habs ja gern mit Fakten . :-)

  107. christoph
    18. November 2014 at 22:53

    haben wir wieder einen Reichstag?

  108. oha
    18. November 2014 at 23:48

    @christoph laut http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsgeb%C3%A4ude schon. Also auch nicht WIEDER.

    Das Reichstagsgebäude (kurz: REICHSTAG; offiziell: Plenarbereich Reichstagsgebäude) am Platz der Republik in Berlin ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Die Bundesversammlung tritt hier seit 1994 zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen.

  109. christoph
    19. November 2014 at 00:01

    blackout… ich war grad eher bei den Institutionen als dem Gebäude an sich

  110. Franzl Lang
    19. November 2014 at 14:56

    Klar, oha, dieser junge Mann ist sicher ein Einserschüler in seinem Geschichtsleistungskurs und großer Fan der Weimarer Republik. Ungeachtet dessen, dass der Adler auf dem Pulli dem der Weimarer Republik in deinem eigenen Link erstaunlich unähnlich ist, und dem des dritten Reichs erstaunlich ähnlich.

    Honi soit qui mal y pense.

  111. Seldon
    19. November 2014 at 17:15

    Man hat also Angst vor Islamisierung und Überfremdung…Da scheint die Strategie, die spätestens seit 9/11 gefahren wird, aufzugehen: Angst zu schüren vor Terrorismus, Mißtrauen gegen Fremde, propagieren sog. „gemeinsamer“ Werte („westl. Werte“, „Demokratie“, „Freiheit“ usw.) und damit Begründung immer neuer Konflikte und Kriege an allen Enden der Welt. Deutschland wird am Hindukush verteidigt, Bürger flächendeckend überwacht, Freiheit in meist Erdölreichen Ländern verteidigt, Despoten in im westl. Sinne unkooperativen Staaten gestürzt, die Festung Europa ausgebaut, Banken gerettet, soziale Sicherungssysteme abgebaut, Sündenböcke präsentiert, die für den „einfachen Mann von der Straße“ einfacher zu „jagen“ sind, als die Profiteure dieses Systems und sw, und sf.

    Wem nutzt diese Unsicherheit? Michael Moore: “Ich versuche den Leuten zu sagen: Fürchtet euch nicht, lasst eure Ängste nicht instrumentalisieren. Man muss doch nur mal hinschauen: Am Flughafen werden uns Nagelclipper, Stricknadeln und Trockeneis abgenommen. Habe ich da was verpasst? Ist mir der Trockeneis-Terroranschlag entgangen? Was einem nicht abgenommen wird, bevor man in ein Flugzeug steigt, sind Streichhölzer und Feuerzeuge – dabei bezog sich das einzige bedrohliche Ereignis seit dem 11. September auf einen Kerl, der versuchte, in einem Flugzeug seinen Schuh anzuzünden! Aber Feuerzeuge und Streichhölzer sind weiter erlaubt. Sie standen in den USA zwar mal auf der Liste der nicht zugelassenen Gegenstände – bis die Tabaklobby durchsetzte, sie wieder zu erlauben. Sind die Interessen der Tabakkonzerne wichtiger als unsere Sicherheit? Oder ist unsere Sicherheit überhaupt von Interesse? Ist sie vielleicht nur ein Vorwand, um ganz andere Interessen durchzusetzen?”
    „Wenn Moore am Ende wieder in Littleton angekommen ist (bzw. am Swimmingpool von Charlton Heston), nach einem Abstecher in die Vorgärten der „Gated Communities“, nach South Central und in die Produktionsstudios der Fernsehshow „Cops“, hat er eine beispiellose Angstkultur ausgemacht, die ganze Wirtschaftszweige finanziert. Die Rechnung sieht folgendermaßen aus: Die von der Angst profitieren, produzieren sie, um sich von ihrem Gewinn Waffen kaufen zu können, mit denen sie dann andere Länder bombardieren, damit in der eigenen Bevölkerung noch mehr Angst geschürt werden kann. Die Toten von Littleton bleiben unterm Strich stehen als die Zinsen dieser ertragreichen Angstproduktion.“

  112. HinzundKunz
    19. November 2014 at 17:21

    @Franzl Lang
    Indem sie (@oha,@Unfassbar,@nurmalso usw.)verharmlosen, bagatellisieren und versuchen für solche Gestalten obskure Erklärungen/Deutungen zu finden, aber für Offensichtliches keinen Blick zu haben scheinen, demaskieren sie sich doch prima selbst. ;)

  113. E-Haller
    19. November 2014 at 21:11

    @ oha: Schon allein die Tatsache, dass man ein solches Shirt wohl kaum im klassischen Handel erstehen kann, spricht für sich…

    Aber jeder, der hier für den Coup feiert, den der junge Mann da geleistet hat: besorgt euch so ein Shirt und zieht es an. Geeignete Anlässe:

    – am 24.12. bei Mami am Mittagstisch
    – beim nächsten Gespräch mit dem Chef
    – Klassentreffen
    – Blind Date
    – …

    Die Symbole mögen „legal“ sein, die Stoßrichtung ist und bleibt aber klar. Und 99% der Bevölkerung würde dieses Shirt als das identifizieren, was es ist und wie es gemeint ist: rechts.

  114. oha
    19. November 2014 at 21:15

    @HinzundKunz ich versuche nur das Gleichgewicht herzustellen.

    Wie gesagt wird hier mit 1 Foto 1 komplette Bewegung angesprochen.

    Das nächste mal hat einer zu kurze Haare, drinkt braunen Rum auf der Demo, hat seinem Kumpel mit der rechten Hand gewunken, stand neben einem von der NPD und so weiter…

    Ich würde mich mit dem Thema auseinandersetzen und versuchen Leute zu überzeugen, aber das ist bei dem Thema wahrscheinlich nicht so leicht für einige.

    Das ich verharmlose halte ich für ein Gerücht, da ich mich auf Fakten berufe und weder altdeutsche Schrift, noch dieser Adler sind verboten. Da kannst Du reininterpretieren, was Du willst Fakt bleibt Fakt.

    Jetzt fehlen nur noch Fakten zu den anderen 2999, bzw. 3000 Teilnehmern und dann hast Du mich Überzeugt!

    Letztendlich ist es doch lächerlich das so was zum Thema wird und als eine Art von Beweis gehandelt wird.

    @Franzl Lang es gibt auch noch Gebäude mit diesem Adler nur halt OHNE Hakenkreuz und ja am Ende ist der vielleicht optisch nicht der hellste wie Du sagst…Den einen oder anderen Dummen gibts in jeder Bewegung und er hat beim T-Shirt drucken entweder alles richtig gemacht oder alles falsch!

  115. E-Haller
    19. November 2014 at 21:39

    Tja, Sheldon – genau so ist es: nach Jahren des Einschwörens auf ein Feindbild nutzt eine Gruppierung die geschürten „Ängste“ aus. Dass sich gerade in Dresden eine Bewegung gegen Islamisierung bildet, ist doch ein Treppenwitz – oder habe ich etwas verpasst? Wo ist sie denn, die akut in dieser Stadt vom Islam ausgehende Gefahr? Wo ist denn der Islam in der Stadt?

    Dank FB und der Infos, die man daraus ableiten kann, scheint sich die Bewegung ja tatsächlich zu erheblichen Teilen aus Dynamo-Kreisen zu generieren. Einer Fan-Gruppierung, die in den letzten Jahren gern von der Presse in üblicher schwarz-weiß-Betrachtung als rechts und gewaltbereit eingeordnet wurde. Auch wenn diese Attribute auf einen gewissen Teil zutreffen dürften, so wird jeder Fan unter dieser Stigmatisierung gelitten haben.

    Ein fruchtbarer Boden, auf den die PEGIDA-Saat da fiel: wieder reagiert die Presse vorverurteilend – obwohl ja überhaupt nichts rechtes gesagt wird (nurmalso hat es uns ja rezitiert, welch unverfängliche Reden da gehalten und welch here Ziele verfolgt werden). Im Auge des einfachen Mannes also genau das selbe Schema – und schon aktiviert man den „jetzt erst recht – Fan/ Demonstranten“ und die Bewegung wächst.

    Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Vielleicht der Vorbote der von einigen mir bekannten Kapitaleignern befürchtet „große Aufstand“ des kleinen Mannes. Auch wenn mir die Ausrichtung absolut missfällt…

  116. ein anderer Stefan
    19. November 2014 at 23:32

    Der große Aufstand des kleinen Mannes wird sich – wenn er denn kommt – leider wieder einmal gegen andersdenkende oder andersgläubige richten. Dieser recht platte Witz illustriert das gut, wie es funktioniert:

    Ein Banker ,ein Bildleser und ein Asylbewerber sitzen an einem Tisch.Auf dem Tisch liegen zwölf Kekse.

    Der Banker nimmt sich elf Kekse und sagt zum Bildleser : Pass auf der Asylbewerber will Deinen Keks.

    Ich empfehle dazu auch „Die Anstalt“ vom 18.11.:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2266204/%22Die-Anstalt%22-vom-18-November-2014
    Vor allem von Minute 15:45 bis 23:00.

  117. HinzundKunz
    20. November 2014 at 00:54

    @oha
    Wie gesagt, und ich weiß, wer sich da sonst noch so alles herumtreibt, was mir reicht, um zu wissen, die werden über kurz oder lang nicht die Lösung, sondern nur ein zusätzliches Problem darstellen.

  118. HinzundKunz
    20. November 2014 at 01:18

    @oha
    https://www.flickr.com/photos/mf-art/15742768545/in/photostream/
    Wetten, wenn der dürfte, dann wäre das sicher eine Reichskriegsflagge, die er lustig schwenken würde?! Und erzähle mir bitte nicht, es wäre auch die Flagge der Weimarer Republik gewesen!

  119. HinzundKunz
    20. November 2014 at 01:28

    Ok, mein Fehler, war gar nicht aus Dresden, sondern wurde bei einer Zusammenkunft weiterer „Patrioten“ in Bautzen geschossen, doch die Motivation beider Demos und deren Gedankenwelten gleichen sich doch einfach zu sehr, da kann schon mal eine „Verwechslung“ vorkommen. ;)

  120. E-Haller
    20. November 2014 at 08:51

    @ oha:

    Fakten:
    Du scheinst ja inzwischen den Typen im schwarzen Shirt auch nicht mehr ganz politisch neutral zu finden. Ok. Bleiben 2999 von 3000.

    2999 von 3000 scheinen nichts dagegen zu haben, dass der 1 von 3000 so rumläuft – mind. ein Zweiter von 3000 nimmt ihn sogar fröhlich an die Hand und lässt sich fotografieren.

    Der Initiator der 3000 nimmt in seiner ersten Stellungnahme keinerlei Anstoß an dem einen, scheint ein solches Shirt also ganz normal zu finden. Nein, diskutiert wird über die Flagge der Dominikanischen Republik, die eigentlich niemand kritisiert hat.

    Alles klar???

  121. 20. November 2014 at 10:37

    Ungestörtes Verhältnis zum Patriotismus bedeutet ‚Schnell eine Deutschlandfahne im Fahrstuhl poppen, ohne das jemand reinkommt‘?
    Von mir aus sollnse (aber nicht vor den Kindern!).

  122. oha
    20. November 2014 at 11:02

    @E-Haller

    „Fakten:
    Du scheinst ja inzwischen den Typen im schwarzen Shirt auch nicht mehr ganz politisch neutral zu finden. Ok. Bleiben 2999 von 3000.“

    FAKT ist: Der Satz geht weiter…bzw.3000 ;-)

    Ganz sö blöd bin ich dann nun doch nicht zu wissen, auf was Du z.B. wartest! :P

    War da nicht von TypEN die Rede…, schon mal was davon gehört Bilder auszuschneiden, auch um nicht Unschuldige (falls der andere schuldig wäre!), mit reinzuziehen. Bearbeitungsdauer 1 min und es können keine Verwechslungen enstehen!

    FAKT ist: Es gab gar keine weitere Stellungname, also war es nicht die ERSTE, sondern die Einzige! WEIL ES NICHT VERBOTEN IST!

    und kritisiert wurde da auch nichts konkret, lediglich ein Foto eingestellt und fertig…auch wurde der Beitrag bearbeitet und nochmal sichergestellt das es NATÜRLICH NUR um den Rechten(vom Bild aus gesehen) geht…“Es ist uns durchaus bewusst, dass links eine Fahne der Dominikanischen Republik ist“!

    Das musste ja nochmal gesagt werden, nicht das der alleszerstörende Beweis evntl. am Ende doch keiner ist.

    Das beste sind immer die screenshots von Kommentaren, um irgendwas zu beweisen, da merkt man dann als Beobachter es wird immer dünner mit den Fakten.

    Fakt ist: Das Netz wäre voll mit Fotos, anderer Demonstranten, die KEINE Nazi´s sind. Wieso man die nicht einstellt? Weil es nichts beweist und nichts am Thema der DEMO ändert.

    Wo das Thema bei „gegen Nazi´s“ im Zuge der Gegendemonstration handelt, frage ich mich seit Montag noch mehr. Ich war nämlich mal Beobachter des Ganzen!

  123. E-Haller
    20. November 2014 at 12:07

    @ oha: Bitte um Aufklärung: Woran erkennt man auf Fotos denn Demonstranten, die „KEINE Nazis sind“?

  124. oha
    20. November 2014 at 13:02

    @E-Haller genausowenig wie man auf Fotos Nazis erkennt…da solche Fotos wie gesagt nichts beweisen, bearbeitet werden können oder von anderen Veranstaltungen sind!

    Es würde sich lediglich dem Stilmittel einiger Leute anpassen, ist aber wie oben schon erwähnt KEINE Lösung oder Beweis.

    Die Frage lautet also woran erkennt man, dass es sich da um Nazis handelt? Nicht schon alleine weil DIESES Foto so EINGESTELLT wurde, im Gegensatz zu NICHT eingestellten Fotos von anderen Teilnehmern, die Du gerade diskutieren willst…

    Mal schauen welche Tür jetzt wieder geöffnet wird. :-)

  125. E-Haller
    20. November 2014 at 15:54

    @ oha: Ich erkenne auf dem diskutierten Foto mind. einen beknnenden Rechten.

    Ich erkenne auf den vielen weiteren verfügbaren Bildern eben nicht, ob es sich um Rechte handelt oder nicht – eben weil nicht alle so doof/ so ehrlich sind, sich offen zu bekennen und man in Köpfe bekanntermaßen nicht reinschauen kann.

    Aber unter diesem Motto scheint der „Spaziergang“ ja abzulaufen: bissl rechtlich unverfängliches Zeug quatschen und ansonsten keine Angriffsfläche bieten – fertig ist die völlig unverfängliche Demo des kleinen Mannes. Wenn dann noch Presse und Gegendemo drauf anspringen: umso besser, jeder Feind von außen stärkt den Zusammenhalt innen. Rechtlich ist ja alles einwandfrei und unverfänglich.

    Clever.

    Aber: Mal sehen, wie lang sich die Mitläufer spazierer tatsächlich noch den Mund verbieten lassen.

  126. oha
    20. November 2014 at 16:57

    @E-Haller sorry dann stell bitte nicht solche Fragen wie:

    „@ oha: Bitte um Aufklärung: Woran erkennt man auf Fotos denn Demonstranten, die “KEINE Nazis sind”?“

    Dein jetziger post zeigt mir doch nur eines, dass Du wirklich und ernsthaft nach Bildern urteilst und dann auch noch so UNclever bist zu fragen wie man das erkennen sollte…

    Dann Anworte ich jetzt mal so OBERschlau damit Du es mit Deiner Sichtweise verstehst…

    schwarzes T-Shirt mit legalen Abbildungen = NAZI
    Klammotten ohne Symbole, Bilder vorzugsweise bunt = kein Nazi

    Captain Captain das Niveau sinkt…

    Ich bin erneut raus und bleib hoffentlich standhaft!

  127. Seldon
    21. November 2014 at 12:20

    Hab‘ nochmal ’n bissle sinniert:
    Die Bürger merken, das gehörig was schief läuft, ihnendie Perspektiven verloren gehen, soziale, finazielle usw. Sicherheit usw. Angst, Sorge, unbestimmte Wut greifen um sich. Das muß man ernst- und aufnehmen. Leider sind die Schlussfolgerungen der Patrioten etwas…nun ja…kurz geschossen und die Suche nach einfachen Wahrheiten und Sündenböcken führt nunmal leider eher in eine rechte Richtung. Sofort mit der Nazi-Keule zu winken ist jedoch auch nicht sonderlich hilfreich, da damit sofort jede weitere Auseinandersetzung mit den wahrgenommenen (wenn auch nicht verstandenen, durchdachten, eingeordneten) systematischen Mängeln des real existierenden Kapitalismus ausgeschlossen wird.
    Ja, es droht weiterer Sozialabbau, ja, die Arbeitssituationen werden prekärer, Zukunftsaussichten düsterer. Das macht Sorge, Angst, Wut. Das die Ursachen nicht in den paar Prozent Flüchtlingen liegen (die im übrigen durch ebenfalls systematische Kapitalinteressen und daraus resultierenden wirtschaftliche und geostrategischen Entscheidungen und Handlungen erst „erzeugt“ werden), ist eigentlich klar (schön illustriert mit dem „Witz“ mit den Keksen vom anderen Stefan)
    Wie der Irrsinn geostrategischer Überlegungen so aussieht, kann man hier mal angucken. Flüchtlinge aus Iran, Irak, Syrien… Deren Schuld?

  128. Kalle
    21. November 2014 at 14:29

    Apropos Piraten und #nopegida:

    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/untitledpage8d32sga04x.jpg

    Die Piraten sind mittlerweile nur noch lächerlich.

  129. Zschertnitzer
    21. November 2014 at 16:44

    Deren Schuld sicher nicht, sagt aber auch niemand, oder?

    Ja, es läuft ne ganze Menge schief und das wird hier im „ausblutenden“ Niedriglohnosten stärker wahr genommen, als im Westen. Gleichzeitig stellt sich das Gefühl ein, dass sich eher um das Wohlbefinden von Flüchtlingen als um die „eigenen“ abgehängten Leute gekümmert wird (Altersvorsorge anyone?). Dieser Eindruck wird durch eine Presse verstärkt, die „nur“ noch über die Notwendigkeit von Zuwanderung und die Probleme von Zuwanderern berichtet, während die Jugend gezwungen ist in den Westen zu gehen, um vernünftig bezahlte Arbeit zu finden und die Alten sich irgendwie bis zur Rente durchwursteln, wenn sie nicht das Glück hatten nach der Wende im Öffentlichen Dienst unterzukommen zu sein. Der Mindestlohn wird daran grundsätzlich nichts ändern, da die Probleme strukturbedingt sind.

    Strategisch besonders geschickt ist es auch, viele Flüchtlinge in „Problem“bezirken wie z.B. Gorbitz unterzubringen und ihnen dort vollsanierte Wohnungen mit Grundausstattung zur Verfügung zu stellen, während die Nachbarn seit Jahren in runtergewohnten Buden mit Möbeln noch aus DDR-Zeiten zurecht kommen müssen. Von der Seite der Stadt, die die Wohnungen bezahlen muss verständlich, Wohnungen in Gorbitz sind nun mal günstiger als in der Neustadt, psychologisch aber denkbar ungünstig. Mal abgesehen davon, dass Integration in die Gesellschaft in Wohngegenden deren autochthone Bevölkerung selbst Defizite diesbezüglich aufweist sicher auch nicht am erfolgreichsten verlaufen wird. Wie wäre es denn mal mit Unterkünften in der Radeberger Vorstadt (nicht Jägerpark!)?

  130. 21. November 2014 at 20:33

    Der Dresdner Bürger Klaus-Dieter
    War in seiner Wohnung Mieter
    Und als im Herbst die Blätter fielen
    Faulten bei ihm sieben Dielen

    Das war Klaus-Dieter nicht geheuer
    Eigentlich wohnte er recht teuer
    Bezahlte sogar jährlich mehr
    Das Wohnen fiel ihm manchmal schwer

    Auf der andren Seite war der Fritz
    Klaus-Dieters Wohnung – sein Besitz
    Und er hatte tausend mehr
    So lief das Geld ihm hinterher

    Er sprach „Ein jeder hat die Möglichkeit
    Soviel wie ich zu haben, jederzeit!
    Nur sind die andern eben leider
    nicht so fleißig. Neider!“

    Das hörte zufällig Klaus-Dieter
    Schon schwoll die Zornesröte wieder
    Er kam gerade von der Schicht
    Das Bier war kühl, sein Ärger nicht.

    Er schnappte sich ein altes Laken
    Und begann darauf zu krakeln
    „Die Ausländer sind unser Tod“
    Und „Die fressen unser ganzes Brot“

    Damit ist er losgezogen
    Um Banken machte er ’nen Bogen
    Traf sich mit andern an der Elbe
    Die Deppen brüllten alle dasselbe

    Der Fritz besah sich mittlerweile
    Eine neue Häuserzeile
    „Der Spielplatz dort muss aber weg“
    Dann unterschrieb er einen Scheck

    Ein zweiter Scheck ging an die NPD
    Ihm tät es nämlich ziemlich weh
    Wenn jemand dieses Spiel durchschaut
    Und ihm auf die Fresse haut

  131. Radler
    22. November 2014 at 01:22

    @Peter Macheli: Sehr schön gedichtet, aber das Problem mal wieder sehr vereinfacht und gleich in die rechte Ecke gestellt. Ja klar, den beschriebenen Fall gibt es auch. Aber ich finde, z.B. Seldon in seinem letzten Kommentar und Zschertnitzer kommen der Sache deutlich näher. Ich habe mir gerade auch mal den Film „Das Ende der Geduld“ angesehen. Das Problem sind nicht die Ausländer, aber sie können zum Problem werden, wenn man keinen Plan hat und nach dem Motto verfährt „lasst sie mal machen – es läuft schon, ist doch alles schön, mich geht es nichts an“. In einem Gespräch mit einem Zittauer kam das gleiche Problem mit der Grenzkriminalität ans Licht. Man hat damals die Grenzen auch aufgemacht ohne einen Plan zu haben. Nach über 10 Jahren kommt man dann auf die Idee, dass es ja gut wäre, wenn die Polizei grenzüberschreitend ermitteln dürfte und wenn diese gemeinsam mit derer unserer Nachbarländer zusammenarbeiten würde. Nur inzwischen ist das Kind in den Brunnen gefallen. Es wird Jahre dauern und enorme Anstrengung verursachen, die Kriminalität wieder einzudämmen. Und genau deswegen gehen doch viele auch auf die Straße, weil sie wollen, dass man sich VORHER einen Plan macht. Und das betrifft viel mehr Bereiche als nur Asylanten oder Ausländer – nur an denen kocht es jetzt hoch und so richtig verwunderlich ist es nicht, dass da auch die Rechten ihre Chance wittern. Dem kam man doch aber nur wirklich begegenen, wenn man die Probleme und die Sorgen der Menschen ernst nimmt und nicht alle gleich in die Rechte Ecke stellt.

  132. oha
    22. November 2014 at 01:36

    Doch bevor Klaus- Dieter zur Elbe ging
    bemerkte die Tochter, Mahnwachen sind ihr Ding
    Sie demonstrierte gar nicht nett
    gegen eine Bank und zwar die FED
    Das Ende vom Lied….
    „Antisemit“

  133. Seldon
    22. November 2014 at 11:59

    Hallo Zschertnitzer,

    Gleichzeitig stellt sich das Gefühl ein, dass sich eher um das Wohlbefinden von Flüchtlingen als um die “eigenen” abgehängten Leute gekümmert wird … Dieser Eindruck wird durch eine Presse verstärkt, …… ihnen dort vollsanierte Wohnungen mit Grundausstattung zur Verfügung zu stellen, während die Nachbarn seit Jahren in runtergewohnten Buden mit Möbeln noch aus DDR-Zeiten zurecht kommen müssen. …

    Weiß ja nicht, welche Zeitungen die so lesen, um ein Gefühl zu entwickeln, es ginge um’s Wohlbewfinden der Flüchtlinge. Der Normalfall sieht doch eher so, so oder so aus, Container- oder Zelte werden aufgebaut, Residenzpflicht, Arbeitsverbot, mangelnde sanitäre, medizinische, soziale Versorgung … ganz abgesehen von Mißhandlungen usw
    Recht niederschwellig kann man auch im Fernsehen mal die Flüchtlingsproblematik präsentiert bekommen, zuletzt ganz eingängig in der Anstalt. Vielleicht mal was als Einstimmung auf die nächste Montagsdemo.

  134. Radler
    22. November 2014 at 14:02

    @Seldon: Ich habe auch die Anstalt gesehen. Wer’s mag – ich nicht. Das hilft doch keinen Deut weiter. Alles in einen Topf schmeißen, umrühren und dann kurz definieren „gut“ und „böse“. So einfach ist die ganze Sache nicht. Wobei man bestimmt Dinge schon hinterfragen sollte (gerade, wofür in Dtl./EU sinnlos Geld ausgegeben wird und wofür kein Geld verfügbar ist). Nur da sind wir wieder bei Themen, die weit über die Flüchtlingsproblematik hinaus gehen und bei der Sache, die ich oben versuchte, anzureißen: Am System ist etwas faul.

  135. Zschertnitzer
    23. November 2014 at 21:21

    @seldon
    Ich rede eher von Dresden. Hier wird zumindest angestrebt Familien dezentral unterzubringen, das sind dann oft auch Wohnungen in Gorbitz. Wo, das erfährt man selten in der Zeitung, sondern eher von Bekannten, die dort wohnen. In der Zeitung kann man aber erfahren, in welchen Vierteln zentrale Einrichtungen anstehen, das sind eher die unterprivilgierten Viertel (nicht die Ortschaften) am Stadtrand.

    Und wenn man Sächsische Zeitung, DNN und Co in letzter Zeit so liest, kommt einen wieder die ideologische Holzhammermethode aus DDR-Zeiten in den Sinn. Das hat damals schon nicht funktioniert.

    Btw.
    Ich habe keine Zeit auf irgendwelche Demonstrationen zu gehen und benötige daher auch keine Einstimmung.

  136. Seldon
    24. November 2014 at 10:05

    Hallo Zschertnitzer,
    gibt ja nun auch kein Grund, jeden Um- und Einzug in der Zeitung zu vermelden. Wenn neben Deine Bekannten eine Familie aus dem Kosovo oder aus Syrien zieht, seh‘ ich hier erstmal kein Problem. Könnte auch ein Satanist, Heavy Metal Fan oder Messie sein, oder Studenten mit seltsamen Schlaf-Wach-Rythmen, oder überforderte alleinerziehende Mütter mit verzogenen Blagen… oder…oder… Will man da jedes Mal ’ne Betroffenheitsdemo veranstalten.
    Wenn Du nicht zur Demo geht’s, guck’s Dir halt an ’nem langweiligen Sonntag-Nachmittag an. Einige Sachen sind schon recht eindrücklich…

  137. nurmalso
    24. November 2014 at 15:22

    @Seldon: Ja, Du versuchst die Dinge in Deiner Dir üblichen Art zurück auf den kommunistischen/klassenkämpferischen Aspekt zu bringen. Ich denke, das ist hier zu kurz gegriffen. Natürlich werden tagtäglich Ängste geschürt, quer durch sämtliche Medien.

    Und doch hat doch jeder Augen zum Schauen: Reise mal durch die europäischen Großstädte, da ist an vielen Orten von ‚christlich-jüdischer Abendlandkultur‘ nicht mehr viel zu sehen, man fühlt sich kulturell eher wie in einer arabischen Stadt. Das ist eine einfache Beobachtung, weder eine Aussage in Angst noch Polemik, einfach nur Fakt. Bspw. war ich in den letzten Jahren alle paar Jahre mal in London – ganz subjektiv betrachtet sind in der Innenstadt inzwischen bestimmt 1/3 Muslime, wohin gegen das in den 90er Jahren kaum sichtbar war. Und mit jedem Jahr wird es deutlich sichtbarer. Das ist kein Problemstatement, es ist einfach nur meine Beobachtung. Und auch wenn sie subjektiv ist, so stimmen meine allgemeinen Beobachtungen doch mit sämtlichen Zahlen überein, die man so liest.

    Nun, wenn man sich mal überlegt, mit welcher atemberaubenden Geschwindigkeit sich das vollzogen hat, innerhalb der letzten, grob und großzügig, 50 Jahre? Man hat teilweise das Gefühl, dass die aktuellen Generationen ein Erbe verspielen, was Jahrhunderte vorher gebraucht hat, um aufgebaut zu werden. Sicher – das Christentum wurde mit dem Schwert verbreitet. Sicher – seit Menschengedenken wurden überall und auch in Europa die Leute vertrieben, sind neue zugewandert etc., das geht ja nachweislich zurück bis zum Neandertaler. Nur – diesmal ist es unsere Kultur, die da im Fokus steht, und die Frage ist einfach, ob wir das zulassen wollen? Ob sie uns so egal ist, dass wir sagen: klar, kein Problem. Ob wir die unbequeme Wahrheit lieber ausblenden, und uns in unser kleines persönliches Leben zurückziehen. Oder ob wir manns/fraus genug sind, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen. Ohne zu übertreiben, aber auch ohne auszublenden. Und aus meiner Sicht ist es Tatsache, dass hier ein gravierender Wandel im Gang ist – der nicht nur das zufällige Produkt der Ereignisse ist, sondern der von einigen Seiten bewusst forciert wird. Interessente Ausarbeitung dazu hier: http://www.ead.de/arbeitskreise/islam/arbeitshilfen/die-islamische-mission.html

    Es geht mir hier auch nicht ums Christentum. Auch Säkularisierung sehe ich als Errungenschaft an, nur das steht genauso in Frage. Es gibt nunmal eine ‚islamische Internationale‘, finanziert von einigen arabischen Staaten, die massiv in Moscheebau und Missonierung investieren. Und ein Hauptfokus dieser Aktivitäten ist Europa. Wenn man sich ansieht, wie schnell aus der Türkei in den letzten 10 Jahren aus einem einigermaßen säkularen Staat ein doch recht islamischer geworden ist – im öffentlichen Leben (gutes Beispiel heute: Erdogan sieht Gleichberechtigung von Mann & Frau als ‚unnatürlich‘ an) – ist das schon besorgniserregend.

    Schaut man sich auch mal die regionalen Konfliktlinien an, hat man das Gefühl, dass überall, wo der Islam an seine geografischen Grenzen stößt, Konflikte herrschen: Russland, China, Indien, Naher Osten (Libanon), Afrika, … sicher spielen immer auch andere Probleme eine Rolle, aber es sind der Zufälle wohl zuviele, darin kein Muster zu sehen.

    Was die Lösung dafür ist? Keine Ahnung. Und ob PEGIDA die richtige Art und Weise ist, das anzusprechen, auch nicht. Aber ich kann die Beweggründe durchaus nachvollziehen. Und ich für meinen Teil finde schon, dass man sich mit dem Thema mal kritisch auseinandersetzen sollte, und den Tatsachen ins Gesicht sehen, und dabei gehts nicht um Dresden, sondern Europa als ganzes. Erst dann kann man weitersehen. Aber heutzutage wird ja schon jegliche kritische Auseinandersetzung im Keim erstickt, mit dem Totschlagargument Islamophobie, Rechts, Intoleranz… was dem Thema nicht gerecht wird, wie Du selbst ja auch sagst.

  138. Seldon
    24. November 2014 at 18:33

    Nur – diesmal ist es unsere Kultur, die da im Fokus steht, und die Frage ist einfach, ob wir das zulassen wollen?

    Unsere Kultur? Goethe? Schiller? Frag‘ mal die Pegidas, wer da Wallensteins Lager kennt, oder den Faust, oder Heines Wintermärchen, oder Walther von der Vogelweide? Unsere Kultur wird doch seit spätestens der Nachkriegszeit fundamental nivelliert, mit Disney-Kram, Coca-Cola, Rihanna und Dschungelcamp… vllt auch bereichert: Rock’n’Roll, Blues, Punk, Ska…Harry Potter, Michel Piccoli, usw. und wieso dann nicht auch Döner, Sitar-Klänge, Sufi-Tänzer und Zigeunermusik?

    Konflikte herrschen weltweit. Ich behaupte weniger an kulturellen als an sozialen und wirtschaftlichen Grenzen: USA/Mexiko/Südamerika, Ukraine, Ex-Jugoslavien, GB/Schottland, Spanien/Katalonien, Arm/Reich, Nordeuropa vs Südeuropa, Schuldner vs. Gläubiger, EXportweltmeister vs. Arbeitsscheue

  139. Seldon
    24. November 2014 at 19:01

    Hallo nurmalso:
    zu London: genau genommen sind’s dort 10% Muslime.
    Aus Pakistan, Indien, Bangladesh…könnte möglicherweise mit der Kolonialgeschichte zu tun haben? Die Kolonien haben übrigens auch innerhalb kürzester Zeit eine neue Kultur übergeholfen bekommen…

  140. Seldon
    24. November 2014 at 19:22

    Und aus meiner Sicht ist es Tatsache, dass hier ein gravierender Wandel im Gang ist – der nicht nur das zufällige Produkt der Ereignisse ist, sondern der von einigen Seiten bewusst forciert wird.

    Zur Untermauerung hast Du Dir aber eine interessante Quelle rausgesucht: „Deutsche Evangelische Allianz“…und die finden jetzt echt negative Seiten des Islam? Überraschung!
    Zit. Wiki: „Die DEA bezieht Stellung zu weltanschaulichen, ethischen, wirtschaftlichen und politischen Themen, beispielsweise zu Religionsfreiheit, Christenverfolgung, Menschenhandel, sozialer Gerechtigkeit, Abtreibung oder Homosexualität und vertritt dabei weitgehend konservative Positionen.

    Zur Homosexualität äußert sich die DEA überwiegend kritisch. Jedoch entschuldigte sich der damalige Vorsitzende Jürgen Werth 2011 auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden bei den Homosexuellen für Respektlosigkeit und schlimme Erfahrungen durch einzelne Evangelikale.

    Die in die Kritik geratenen Versuche einiger Lehrer, kreationistische Inhalte in die schulische Ausbildung einfließen zu lassen, verteidigte die DEA mit dem Verweis auf die Meinungsfreiheit“

    Na da…

  141. Seldon
    24. November 2014 at 19:34

    nochmal dea: ist ja nun wirklich ein mehr als putziger Verein! Fundamentale Christen die fundamentale Islamisten dissen…Zit. zweite Quelle: „Die EVANGELISCHE ALLIANZ ist politisch betrachtet der organisierte reaktionäre Flügel des evangelischen Konservatismus. Ihr Menschenbild orientiert sich an einer anti-liberalen Auslegung der Bibel. Ihre Forderung nach einer christlichen Monokultur ist autoritär und sie ist undemokratisch, da sie eine Vielfalt der Kulturen und der Religionen nur als Bedrohung auffasst. Für die Evangelikalen kann das Christentum nur hegemonial überleben und was ihrer Idee einer christlichen Gesellschaft entgegen steht, muss bekämpft werden. Dies führt zur Ablehnung wichtiger Freiheitsrechte moderner bürgerlicher Gesellschaften, und gegen diese führen die Evangelikalen ausgedehnte Kampagnen und Missionen.“

  142. HinzundKunz
    25. November 2014 at 00:49

    @oha
    [Doch bevor Klaus- Dieter zur Elbe ging
    bemerkte die Tochter, Mahnwachen sind ihr Ding
    Sie demonstrierte gar nicht nett
    gegen eine Bank und zwar die FED
    Das Ende vom Lied….
    “Antisemit”]

    Waaaas? Hahaha … ich hoffe, das geht nicht nur mir so, doch in dem „Verslein“ offenbart sich mir wieder einmal eine obskure Halbgedankenwelt, und wenn hier etwas nicht koscher ist, dann dieser Vers. Warum? Weil diesem Spruch doch wohl als Initial die Behauptung einer jüdischen Weltverschwörung die geistige Grundlage bildet.
    Wer bitte, würde denn versuchen den Bankenprotest flapsig in eine antisemitische Ecke zu treiben, nur um sich persönlich gegen den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit zu verteidigen bzw. nur alte Vorurteile zu kommunizieren, welche sicherlich auf einer selbstgefälligen selektiven Wahrnehmung beruhen, dafür aber sehr großzügig mit ignoranten pauschalisierten Vorwürfen umzugehen bzw. nur Scheinargumente anzubringen? Na wer? Als kleine Gedankenstütze nur so viel, in welchen Kreisen ist „Banken = alles Juden“ der allgemeine, zumindest zum überwiegenden Teil, der Konsens?
    Welche Gruppierung blubbert in dem Zusammenhang immer etwas von einer „jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung“ bzw. einer jüdischen Verschwörung mit dem Ziel der „Erringung der Weltherrschaft des Weltfinanzjudentums“?
    Ist doch eigentlich gar nicht so schwer … und nein, es gibt keinen Telefonjoker!

    שלום ;)

  143. 25. November 2014 at 08:31

    @Mandy:

    „@Daniel.
    Fackeln vor den Asylheimen?
    Sowas von lächerlich.Informiert euch doch bitte erstmal richtig,bevor ihr so einen “Müll” verbreitet.“

    Apropos informieren, liebe Mandy: Informier dich lieber mal über den Kopf dieser sogenannten „friedlichen Protestbewegung“. Tipp: Schau dir mal die Gefällt-mir-Liste von Lutz Bachmann bei facebook an. Darin finden sich zahlreiche rechtsextreme Verbände, Organisationen und Initiativen, darunter zwei NPD-Ortsverbände und die gewaltbereiten HoGeSa-Hools, die in Köln randalierten. Wer immer noch nicht begriffe hat, dass er nach Strich und Faden verarscht wird, wenn man ihm erzählt, bei PEGIDA handele es sich um „friedliche, besorgte Bürger“, der ist einfach nur dumm ohne Ende.

  144. 25. November 2014 at 08:37

    Zschertnitzer:

    Warum muss man denn unbedingt erfahren, wo diese Leute wohnen? WARUM? Ich verstehe es nicht. Wenn einer aus dem Knast entlassen wird, erfährst du doch auch nicht, wo der dann hinzieht. Das hat etwas mit Schutz von Privatsphäre zu tun. Und ob man’s glaubt oder nicht: Auch Flüchtlinge haben ein Recht darauf. Und dafür werden ihre Rechte häufig genug mit Füßen getreten.

  145. oha
    25. November 2014 at 18:48

    @hinzundkunz

    oh oh oh schade nix besseres gefunden was sich auf „nicht nett“ reimt!

    Mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, wenn Du für irgendwas auf die Straße gehst wird IMMER jemand versuchen Dich in eine Ecke stellen zu wollen.

    Genau das war ja das lächerliche bei z.B. den Mahnwachen, dass z.B. eine Ditfurth so einen geistigen Müll erfunden hat…

    Es ist Doch egal wofür Du hier auf die Straße gehst und was Du ansprichst, Du bist doch automatisch in der braunen Schublade…

    Welche Kreise Du meinst weiß ich NICHT und der Telefonjoker wahrscheinlich auch nicht, da MILLIONEN von Menschen gegen dieses Bankensystem auf die Straße gehen/gingen und das WELTWEIT!

    Wenn Du jetzt noch gegen Anonymous bist, dann weiß ich auch nicht.

    http://www.occupy.com/article/momentum-growing-occupy-fed-%E2%80%93-nationalizing-it

  146. christoph
    25. November 2014 at 23:40

    @ oha… man könnte für ein harmonisches Zusammenleben mit allen Menschen die hier vorübergehend oder dauerhaft Zuflucht suchen oder einfach nur hier wohnen möchten auf die Straße gehen… und Überraschung… die braune Schublade bleibt vll zu ;)

  147. Hebräer
    26. November 2014 at 00:17

    @HinzundKunz:
    schön, dass Du Hebräisch kannst. Aber Schalom bedeutet „Frieden, Wohlergehen“. Und da passen Wutausbrüche dieser Art einfach nicht dazu. Weder zu Frieden noch zu Wohlergehen.
    Bei allem Verständnis für Meinungsverschiedenheiten und Meinungsaustausch: Geht das nicht auch ein bisschen zivilisierter? Schalom heißt nämlich, dies meinem Nächsten zu wünschen, auch dem, den ich vielleicht „doof“ finde.

  148. Zschertnitzer
    26. November 2014 at 11:08

    @Jane
    Das habe ich etwas unglücklich formuliert, es war an dieser Stelle erst mal gar nicht als Vorwurf gedacht, eher als Hinweis darauf, dass man in der Zeitung eben nicht alles erfährt, sondern sich auch mal mit den Leuten unterhalten sollte.

    Aber wo du es schon mal ansprichst, ich finde es durchaus eine Meldung wert, in welchen Vierteln Asylbewerber untergebracht werden und in welchen Vierteln eher nicht. Dass damit nicht genaue Adressen gemeint sind, versteht sich von selbst. Mal abgesehen davon, dass ich Flüchtlinge nicht prinzipiell auf eine Stufe mit Knastbrüdern stellen würde.

    Da seldon das auch nicht so richtig verstanden hat, dazu auch noch mal prinzipiell. Es geht mir nicht darum, Flüchtlinge generell als Kriminelle zu sehen oder auf eine Stufe mit notorischen Ruhestörern stellen. Das kommt sicher auch mal vor, auch Zuwanderer und Flüchtlinge sind eben nur Menschen, das war aber nicht der Punkt.

    Es ging mir darum, wie das wohl beim deutschen Prekariat ankommt, wenn die neuen Nachbarn augenscheinlich bessere Wohnbedingungen haben als man selbst.

    Was Pegida angeht, diese bieten ein Ventil für Probleme und Gefühle, die offensichtlich viele umtreiben, was an anderer Stelle nicht geboten wird. Klar, dass sich da Rechte profilieren können, wenn andere darüber gar nicht ernsthaft reden (sondern nur belehren) wollen. Man kann das auch wieder alles mit Nazi abtun und mit Repression überziehen, auch die Antifa setzt ja am nächsten Montag schon auf Anti-Heimat-Krawall, um Vorlagen zu liefern, aber mit demokratischer Lösung hat das nichts zu tun.

  149. Seldon
    26. November 2014 at 11:52

    Es ging mir darum, wie das wohl beim deutschen Prekariat ankommt, wenn die neuen Nachbarn augenscheinlich bessere Wohnbedingungen haben als man selbst.

    Ja, das ist die Frage. Die neue Schrankwand in der Platte soll Neid und Mißgunst hervorrufen, während die Louis XVI-Möbel in der Villa unbeachtet bleiben oder maximal dem Fleiß des Tüchtigen verdankt sein sollen. Die Keks-Geschichte oben…

    Da besteht in der Tat auch ein Defizit an Analyse, Theorie und Klassenbewußtsein bei der Linken.

    Aber man muß es sich auch nicht zu einfach machen und das erstbeste Ventil nutzen, welches einem geboten wird! Sündenböcke sind leichter gefunden, Verhältnisse erkannt und geändert ist aber auch nicht unmöglich!

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