Demo gegen neue Verordnung zur Straßenkunst

Feuershows wie hier zur BRN 2013 sind dann in der Innenstadt dann nicht mehr möglich.

Feuershows wie hier zur BRN 2013 sind dann in der Innenstadt dann nicht mehr möglich.

Ab 1. August gilt in Dresden die Neuregelung zur Ausübung von Straßenmusik und Straßenkunst. In dieser von der Stadtverwaltung festgelegten Übergangsregelung ist für die Innenstadt eine Sondernutzungserlaubnis notwendig. Unter Innenstadt versteht die Verwaltung das Gebiet innerhalb von Albertplatz, Bautzner Straße, Weintraubenstraße, Carusufer, Albertbrücke, Sachsenplatz, Güntzstraße, Straßburger Platz, Lennéstraße, Gellertstraße, Wiener Straße einschließlich Wiener Platz, Ammonstraße, Könneritzstraße, Marienbrücke, Antonstraße, einschließlich Schlesischer Platz.

Die Verwaltung hat angekündigt, die Neuregelung begleitend zu evaluieren und im Anschluss zu überprüfen und will dafür Straßenmusiker und -künstler einbeziehen.

Gegen diese Verordnung rufen die Initiativen „Artists of Dresden“ und „Kultur sucht Raum“ zur Demonstration auf, die am Freitag um 13.30 Uhr am Alaunplatz beginnen soll und über Albertplatz, Schloßplatz und Prager Straße zum Neumarkt führen soll. Dort ist geplant, bis in die Nachtstunden eine Kundgebung abzuhalten.

„Durch dies Neuregelung wird die Straßenkunst in Dresden nicht nur beschnitten, sondern großenteils komplett unterbunden“, erklärt Georg Gräßler, Sprecher der Initiative „Artists of Dresden“. Zum Beispiel seien nach der Neuregelung keine Shows nach 20 Uhr mehr möglich. „Das ist das Aus für Feuershows“, klagt Gräßler. Außerdem müssen Straßenkünstler vor jedem Auftritt, der nur zweimal pro Woche stattfinden darf, einen gebührenpflichtigen Antrag stellen und dafür im Amt persönlich vorsprechen.

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13 Kommentare für “Demo gegen neue Verordnung zur Straßenkunst

  1. Tom
    28. Juli 2014 um 12:35

    Dresden wird ja bald rot-rot grün regiert. da können mal die linken zeigen, was sie so drauf haben. außer reden:-)) ich freue mich drauf

  2. kein Künstler
    28. Juli 2014 um 13:11

    Wäre es nicht eigentlich sinnvoller, die Demo am Rathaus enden zu lassen?

  3. 28. Juli 2014 um 13:52

    Ja ja, der schnöde Mammon. Vielleicht wird ja das eingenommene Geld in Kultur reinvestiert(*wechhau*). Oder aber es deckt nur die Kosten für die Verwaltung einer solch sinnlosen Regelung.
    Ganz schön schwach liebe Stadtverwalter.

  4. kanneko
    28. Juli 2014 um 15:53
  5. Ian Mosad
    28. Juli 2014 um 17:22

    Aber die Lukaskirche darf weiter mit einer Lautstärke bimmeln, dass man sie bis sonstwohin hört.

  6. Tom
    28. Juli 2014 um 18:35

    ror rot grün in der Neustadt und nun in der ganzen Stadt. ich denke mal, die wollen ruhe haben, damit die tollen öko Eltern ihr kinder gut ins bett bekommen. was ist bloss aus dieser Stadt geworden.und jetzt auch noch das sonntagsverkaufsverbot. die ex SED lebt wieder.das viele noicht aus fehlern lernen??!!

  7. 29. Juli 2014 um 11:03

    Geht doch nicht wirklich um die Neustadt, sondern um die Innenstadt. Und hier ist es aktuell tatsächlich nervig. 6-7 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche immer die gleichen 3-4 Musiker, mit immer den gleichen 3-4 Liedern und die laut genug, um durch geschlossene Bürofenster zu dringen. Da muss ich kein Öko-Papa sein, um das blöd zu finden. Es gab eben viele Beschwerden von Anliegern und Geschäften und die Politik musste gleich wieder über’s Ziel hinaus schiessen. Hoffen wir, dass am Ende eine sinnvolle Mitte gefunden wird.

  8. drachenkind
    29. Juli 2014 um 19:01

    was hat denn diese verodnung zur strassenkunst mit öko, papas und rot grün oder dem sonntagsverkaufsverbot zu tun? es wurde von frau orosz angeordnet. im alleingang. ohne die stadträte. aber ja dass hat was von sed, nur dass sie jetzt wohl cdu heißt. wobei man dieser partei schon lange zwei buchstaben aberkennen müsste..

  9. Tom
    29. Juli 2014 um 23:00

    wenn man da die Buchstaben streicht, sollte man die linke(SED)gleich ganz streichen und in dem Club am Lutherplatz Musikanten einziehen lassen. aber die sind ja nun auch dagegen*g* was nun?

  10. Becker Tobias
    29. Juli 2014 um 23:30

    Da sieht man mal wieder in was für einem Land wir hier leben.Scheinbar ist es den Politikern ja lieber wenn die Leute randalierend und saufend um die Häuser ziehen …. armes Deutschland….

  11. ..,-
    30. Juli 2014 um 12:00

    Die Verordnung gilt nur dann, wenn Geld mit der Darbietung eingenommen werden soll. Man kann auch weiterhin zb eine Feuershow machen, darf dabei nur nicht betteln.

    Andere Städte haben solche Regelungen schon seit langem, da muß man sich morgens an einer Vergabestelle anstellen und kann hoffen, dass noch nicht alle Genehmigungen verteilt sind. Wenn man Pech hat, bekommt man einen Platz zugewiesen, der am anderen Ende der Stadt ist und wo keine Menschenseele langkommt. So kann auch kontrolliert werden, dass Leute mit Bafög, Hartz 4usw sich nicht mehr Geld als gestattet dazu verdienen. Man man muß es denen mit dem Bescheißen ja nicht zu einfach machen. Wer nicht grad allzu schlecht ist nimmt schnell mal 30€ – 50€ pro Stunde ein.

    Außerdem regen sich doch immer sämtliche Straßenkünstler auf, dass sich überall die Ziegeuner, Bettelmafia usw mit ihren 2 – 3 Liedern breit machen und andere verdrängen…

  12. julia
    30. Juli 2014 um 14:45

    Alles, aber bitte keine Feuershows.

  13. g.kickt
    1. August 2014 um 14:48

    Frage:
    Wem gehören die Innenstädte?

    An alle die sich hier über Bettlermafia und so echauffieren:
    Einfach mal nachdenken!
    Und Punkt-Punkt-Mondgesicht:
    Das „Andere Städte haben solche Regelungen schon seit langem…“ is ja wohl das blödeste Argument was ich seit dem Kindergarten gehört hab.
    Budapest hat auch schon nen „Pennerverbot“, in NY darfste nicht auf der Strasse rauchen und trinken etc. pp.

    Und?

    Nochmal: Wem gehören die Innenstädte?

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