Energiewende ausdiskutieren

Heute Abend veranstaltet der BUND und Evangelisch-Lutherische Kirchspiel Dresden-Neustadt eine Podium-Diskussion mit dem Titel „Wer übernimmt die Verantwortung für unsere Energiewende?“ Zu den Diskutanten zählen: Johannes Lichdi, Grüne; Jan Schubert, Energiegenossenschaft Neue Energien Ostsachsen; Iris Kloppich, DGB; Monika Schulz-Höpfner, CDU und Wolfgang Rolland, Vattenfall. Den Impulsvortrag hält Felix Ekardt, der Vorsitzende des BUND Sachsen e.V. und Pfarrer Eckehard Möller wird einige Gedanken von Seiten der Kirchgemeinde vortragen.

Neben einer Diskussion um nachhaltige Energien, den Sinn von Braunkohleförderung und deren Auswirkungen und die Gestaltung der Energiewende wollen die Veranstaltater vor allem darüber informieren, wie sich einzelne Personen, Vereine oder Institutionen für einen sinnvollen Umgang mit Energie engagieren können.

  • „Wer übernimmt Verantwortung für unsere Energiewende?“ – Podiumsdiskussion, Moderation: Frank Kutzner, ehemals IFEU-Institut Heidelberg, Donnerstag, 3. Juli, 19.30 Uhr, Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Platz 5

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9 Kommentare für “Energiewende ausdiskutieren

  1. Quatschbude
    3. Juli 2014 um 15:32

    Abgesehen von Pfarrer nur Bonzen eingeladen, die können das alles schön zerreden und werden dafür noch bezahlt. Vergessen wurde: Leute einzuladen, die den ganzen Pfeffer bezahlen müssen jeden Monat!

    Weiterlabern…

  2. Ecki
    3. Juli 2014 um 16:34

    Liebe Quatschbude, genau dafür steht es bei Anton: damit Du Dich eingeladen fühlst und mit denen, die Dich offensichtlich ärgern, diskutieren kannst. Geh hin und tu selber etwas gegen das „Weiterlabern“

  3. anni
    3. Juli 2014 um 22:01

    was hat die Energie-wende mit der Kirche zu tun??

  4. Kirche
    3. Juli 2014 um 23:38

    wahrscheinlich steht Kirche zur Energiewende: aus Verantwortung für die Umwelt (im Kirchenchargon „Bewahrung der Schöpfung“)

  5. Quatschbude
    4. Juli 2014 um 00:10

    @anni: Lass Dir doch von Ecki mal die Betriebskostenabrechnung für die Kirche und das Gemeindehaus zeigen! Auch deshalb hatte ich ihn aus der Kritik herausgehalten… Wenn er die BK-Abrechnung ins Haus kriegt, wird beten allein wohl nicht helfen, da fließen bestimmt auch Tränen. Gott und ihm sei Dank, verliert er aber nie seinen Humor, und genau dafür mag ich ihn. Profitgeiernde Energiespekulanten oder vom Steuerzahler subventionierte Moralapostel hingegen nicht.

    Übrigens war der Winter zu lau und die Energiekosten mussten leider um 1/3 erhöht werden, um die Umsatz-/Gewinnausfälle ALLER, also auch der Ökoerzeuger, abzufedern. Das ist doch reine Verarsche der Nutzer, die winters bei Kerzenschein im Kalten zittern, weil sie sparen wollen (Ökos) oder müssen (Almosenempfänger). Und uns, dem VOLK und Zahler, das als Zitat: „sinnvollen Umgang mit Energie“, verkaufen zu wollen, ist platte Demagogie von Menschen, die damit sogar noch ihr Geld verdienen…

    Ein System, das dachte, man muss den Menschen die Ideologie nur solange einbleuen, bis sie das auch glauben, haben wir erfolgreich hinter uns gelassen. Ich will das niemals wieder haben. Da vertraue ich lieber auf den Pfarrer, der kennt sich mit echtem Glauben wenigstens aus und bete bis zur nächsten BK-Abrechnung…

  6. anni
    4. Juli 2014 um 12:21

    beten allein hilft nicht der Energiewende- höchstens deinem eigenen Gewissen.

  7. anni
    4. Juli 2014 um 13:36

    finde es aber gut, dass die Kirche ihre Tore zum Thema öffnet- sie erhält ja auch Steuergelder vom Staat zur eigenen Verwendung.

  8. Kirche
    4. Juli 2014 um 20:48

    @anni: das wäre zu schön – aber die Kirche bekommt vom Staat keine Steuergelder, sondern Vergütungen für Leistungen wie Kranken- und Altenpflege, die die Kirche dem Staat abnimmt.
    Ausnahme: die Erhaltung wertvoller Baudenkmale unterstützt der Staat mit. Da geht es der Kirche wir jedem anderem Gebäudebesitzer auch.
    ansonsten: wer redet hier von „beten allein“? Das war eine Dikussionsveranstaltung, keine Gebetsrunde. Genau das, was Du vorwirst, ist gerade nicht gemacht worden…
    noch eine Eigenkorrektur: „Jargon“ schreibt sich immer noch mit J, nicht mit Ch; war wohl ein bisschen spät geworden gestern abend

  9. anni
    4. Juli 2014 um 23:35

    habe mich auf Quatschbude bezogen.

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