Im Westen was Neues

So hätte es das Stadtplanungsamt gern.

So hätte es das Stadtplanungsamt gern.

Statt Fußball zu gucken, trafen sich die Ortsbeiräte Neustadt gestern zur Beratung. Die Themen hatten es in sich und so waren auch alle erschienen. Ortsamtsleiter André Barth war so freundlich und gab die Zwischenstände durch. Erstes Thema: Der Russensportplatz. Ein Teil des Geländes wurde im vergangenen Jahr von der Stadt gekauft und soll nun gestaltet werden (Neustadt-Geflüster vom 10. April 2014). Die restliche Fläche des Geländes bis zur Königsbrücker Straße gehört nach wie vor dem Freistaat Sachsen.

Nun hat der Stadtrat die Stadtverwaltung damit beauftragt, für die gesamte Fläche einen Bebauungsplan zu erstellen, um diesen Bereich städtebaulich zu entwickeln. Damit soll der vorhandene Behördenstandort des Freisstaates an der Königsbrücker Straße abgerundet werden und für die neuen Sport- und Spielflächen die Anordnung geregelt werden. Anja Heckmann vorm Stadtplanungsamt stellte die Vorlage vor. Bis zur Rückseite der Grundstücke an der Förstereistraße soll es grün werden. Westlich davon könnte Wohnbebauung eingeplant werden. Das brachte ihr den Einspruch der Grünen ein. Die fordern, dass das gesamte Gelände von Bebauung für Grün- Sport- oder Spielflächen frei zu halten sei. Der entsprechende Änderungsantrag fand im Ortsbeirat eine Mehrheit ohne Gegenstimmen, bei Enthaltung von CDU und FDP.

Hintergrund: Grüne und SPD wollen, dass die Stadt auch die restlichen Flächen noch kauft und auch diese dem Alaunpark zugeschlagen werden.

Derzeit befindet sich der Platz hinter Gittern.

Derzeit befindet sich der Platz hinter Gittern.

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3 Kommentare zu “Im Westen was Neues

  1. anni
    17. Juni 2014 at 22:12

    das klingt ja erst mal gut. wenn es so klappt müsste das LA-Planungsbüro dann noch einmal neu planen- bei den Flächen im Norden.

  2. nepumuk
    17. Juni 2014 at 22:12

    die grünen sollten jetzt nicht übertreiben und generell dort wohnungsbau ausschließen. ausserdem reicht der erweiterte a-park für den nutzungsdruck aus. weitere große grünflächen müssen vielmehr in anderen stadtteilen angegangen werden, wo es kaum solche gibt (v.a f-stadt-löbtau-cotta). so fair sollte man sein. und vielleicht sitzen dann einige statt hier auch mal in ihrem stadtteil. substanzlose maximalforderungen sind hier kontraproduktiv. schaut euch lieber an, wie (nur zum beispiel) hinter der priesnitzstrasse wohnungsbau schon stattfindet. dort wo mal gärten am fluss waren.

  3. Jonk
    19. Juni 2014 at 13:03

    Ich bin weiterhin für ein Freibad an dieser Stelle anstatt den Alaunpark-Zumüllern noch mehr Müllfläche zu überlassen. Die Erweiterung wir keine Entlastung bringen sondern den Müll und die Hundekacke nur mehr verteilen. Schade um die schöne Fläche!!!

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