Ab Montag wird saniert

Rund um die Martin-Luther-Kirche wird ab Montag saniert.

Rund um die Martin-Luther-Kirche wird ab Montag saniert.

Unmittelbar nach den Feierlichkeiten zur BRN wird der Martin-Luther-Platz gründlich umgestaltet. Ziel ist die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Aufenthaltsqualität. Dafür wird die Martin-Luther-Straße komplett gesperrt. Die Umgestaltung wird den Platz gewaltig verändern. 81 Parkplätze werden wegfallen, Fußgänger und Radfahrer bekommen mehr Platz. Der Umbau soll etwa 800 000 Euro kosten.

Die Pläne des Bauausschusses, den Platz zu asphaltieren (Neustadt-Geflüster vom 13. September 2012) sind aus Gründen des Denkmalschutzes nicht durchführbar. Nun wird der ganze Platz mit geschnittenem Pflaster ausgelegt. Die Fahrbahn erhält rotes Granitkleinpflaster mit ebener Oberfläche. Die Fußwege werden mit Granitkrustenplatten versehen. Der an den Gebäuden verbleibende Randstreifen bekommt Kleinpflaster. Bis Ende September soll der nördliche Teil, inklusive Brunnenplatz saniert werden. Anschließend starten im Oktober die Bauarbeiten auf der südlichen Platzhälfte. Die Zufahrtsmöglichkeiten werden in dieser Zeiträume stark beschränkt sein. Die Eingänge der Häuser bleiben zu Fuß erreichbar.
Vor dem Haupteingang der Kirche kann künftig nicht mehr geparkt werden.

Vor dem Haupteingang der Kirche kann künftig nicht mehr geparkt werden.

Die Parkplätze werden komplett neu angeordnet. Künftig können Autos nur noch an den Außenseiten des Platzes schräg zur Fahrbahn abgestellt werden. Der Martin-Luther-Platz erhält insgesamt 43 neue Fahrradständer. Poller sollen die Zufahrt zur Kirche sichern.

Bleiben werden die Hochbeete vor der Kirche. Die werden zwar von vielen Anwohner nur als Hundeklo empfunden, eine Entfernung dieser Beete würde aber bedeuten, dass auch die Bäume darin weichen müssten, da diese die Flächen für ihre Wurzeln brauchen. In den Baumscheiben sollen Beetrosen und Bodendeckern wachsen. Insgesamt sollen drei Bäume gefällt und zehn neu gepflanzt werden.

So soll der Kirchenvorplatz aussehen. Deutlich zu erkennen, der verbreiterte Fußweg an der Martin-Luther-Strraße und die schräg zur Fahrtrichtung angeordneten Stellflächen.

So soll der Kirchenvorplatz aussehen. Deutlich zu erkennen, der verbreiterte Fußweg an der Martin-Luther-Strraße und die schräg zur Fahrtrichtung angeordneten Stellflächen.

Nördlich der Kirche entsteht eine Unterflur-Containeranlage zur Entsorgung von Glasbehältnissen. Im westlichen Teil des Platzes werden vier Papierkörbe aufgestellt. Die Baumaßnahme umfasst darüber hinaus Neubau- und Sanierungsarbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen der Drewag, der Kabel Deutschland GmbH und an Anlagen der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Die Anlage der öffentlichen Beleuchtung muss an die neue Straßengeometrie und -raumaufteilung in Teilen angepasst werden. Die historischen Kandelaber bleiben erhalten.
Auch rund um die Rückseite kann nur noch an den Außenseiten des Platzes geparkt werden.

Auch rund um die Rückseite kann nur noch an den Außenseiten des Platzes geparkt werden.

Die Pläne zur Umgestaltung des Platzes, der Straßen und der Fußwege wurden in mehreren Bürgerworkshops und -versammlungen zwischen 2007 und 2010 erarbeitet. Obwohl seit der letzten öffentlichen Präsentation im Dezember 2010 schon einige Zeit vergangen ist (Neustadt-Geflüster vom 8. Dezember 2010), wurden die Pläne nicht noch einmal öffentlich vorgestellt oder diskutiert.

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34 Kommentare für “Ab Montag wird saniert

  1. Tom
    10. Juni 2014 um 19:12

    Oha, noch weniger Parkplätze. ’s wird eng.

  2. 10. Juni 2014 um 20:03

    ohhhh…..weniger Parkplätze–> mehr Raum für Fußgänger und Radler….(wo sind meine Chips?!)

    dieses Konzept sollte viel mehr greifen…

    grussi…… :lol:

  3. S.Ebnitzer
    10. Juni 2014 um 21:08

    Es wird doch wohl nur der mittlere Teil der Martin-Luther-Straße für Kraftfahrzeuge gesperrt und die Zufahrten von Norden, aber vor allem von Süden her bleiben für Anwohner möglich (Parkplätze)?
    Und dass die ja immer auf eine ausreichend breite Durchfahrtsmöglichkeit für Radfahrer achten…

  4. hortkind
    10. Juni 2014 um 22:00

    S.Ebi, das meine ich auch!

  5. Hecht-Nachbar
    11. Juni 2014 um 00:22

    gut das es in der Neustadt sooo viel parkplätze gibt. Wie wärs mal mit nem Parkhaus nur für Anwohner?

  6. E-Haller
    11. Juni 2014 um 08:40

    @ Hecht-Nachbar: Kannst Dir ja mal die Auslastung in der Kamenzer anschauen… Wer im Gründerzeitviertel wohnt, braucht sich nicht über fehlende Parkplätze beschweren – da prallen einfach zwei unvereinbare Lebensweisen von damals (Fahrrad + Handkarren) und heute (nach Möglichkeit 1-2 Kfz/ Haushalt) aufeinander…

  7. Tom
    11. Juni 2014 um 16:53

    völliger „Mist“ dieser Umbau. Sollen doch die Leute, die dieses wollten, einfach wegziehen. Aber die wohnen bestimmt nicht da oder haben eine Tiefgarage für 60 Euro im Monat. Vielleicht wird ja auch eine Spielstraße gebaut. Das braucht man ja oder Kinderwagenparkplätze:-)Das Viertel verändert sich zum totalem Nachteil. Vielleicht wird ja gleich die Lutherkirche zur KITA. Da wohnen irgendwann bloss noch reiche Schwaben oder der Rest vom anderen Deutschland. Das ist echt ein „Rotz“. Normalerweise müsste man das blockieren und die Leute vom Ortsamt verjagen.

    • 11. Juni 2014 um 17:03

      @Tom: Ich glaube, die Anwohner, mit denen das Konzept 2008 entwickelt wurde, wohnen tatsächlich größtenteils nicht mehr dort. Aber was genau stört Dich denn jetzt.

  8. FX
    11. Juni 2014 um 17:42

    @Tom: hast Du das ;-) vergessen? Sonst hilft Dir wohl nur noch wegziehen :-(

  9. wurschdbrühe
    11. Juni 2014 um 18:26

    Gibt ja immer jemanden der meckert -.-

  10. Tom
    11. Juni 2014 um 19:18

    das ist doch kein Konzept.es war vor 6 Jahren! Das sagt doch schon alles. Man muss einen Anwohnerparkausweis haben aber hat nachmittags keine Chance auf ein Parkplatz. Ausweichen geht nur am Rosengarten, weil man nur in einer begrenzten Zone Parken darf. Wozu braucht man 43 Fahrradparkplätze??Wir wohnen in einer Stadt und nicht auf dem Land. Durch den „Bewohnerwechsel“ ist so etwas mit entstanden. Das ist doch kein Schwabingen.

    • 11. Juni 2014 um 20:34

      @Tom: Dich stört also der Wegfall der Parkplätze, richtig? Und als Argument bringst Du, dass wir in der Stadt und nicht auf dem Land leben. Aha. Ich dachte immer, der Vorteil einer Stadt liegt darin, dass die Wege kürzer sind, man also mit dem Rad fahren oder zu Fuß gehen kann. Außerdem gibt es Bahnen und Busse in wesentlich größerer Anzahl als auf dem Land. Mit dem Anwohnerparkausweis kannst Du übrigens in beiden Neustädter Zonen parken. Der gilt zwar offiziell nur für jeweils eine, wird aber vom Ordnungsamt auch in der anderen Zone geduldet.

      Als ich so um 1991 rum das erste Mal über den Martin-Luther-Platz schlenderte, waren genügend Parkplätze frei. Irgendwie scheinen dann die Zugezogenen die Autos mitgebracht haben.

  11. anni
    11. Juni 2014 um 19:44

    das ist ja mal was Neues – dass etwas gegen Autos gemacht wird = Parkplätze zu Park / zu Fußgängerflächen umwandeln!
    —- nur weiter so!!! sehr gut. :D

  12. hortkind
    11. Juni 2014 um 20:31

    @ Tom, Parkplätze wird es nie genug geben, auch nicht am Lutherplatz, dafür ist aber das Parkhaus um die Ecke..

  13. christoph
    11. Juni 2014 um 21:25

    @ Anton… oder die Anwohner sind alle durch die Bank weg unfassbar reich geworden und können sich mittlerweile mehrere Fahrzeuge leisten … wenn man den Gerüchten glauben schenken kann, geht der Trend eh zum Zweitvolvo…

  14. S.Ebnitzer
    11. Juni 2014 um 22:47

    Also ich komme aus Schwabingen und bleibe so lange hier wohnen, bis ich ein Auto zum Wegfahren habe.

  15. Tom
    12. Juni 2014 um 00:12

    einfach eins kaufen und ab:-)

  16. rolle
    12. Juni 2014 um 12:44

    Innerhalb der Berliner Ringbahn haben 57,5% der Haushalte keinen Pkw oder ein motorisiertes Zweirad (http://www.zukunft-mobilitaet.net)
    Ich denke in der Neustadt ist der Anteil noch hoeher, von daher ist die Richtung, in die diese Umgestaltung geht, absolut richtig. Warum sollen 13 qm Platz fuer ein Auslaufmodell der staedtischen Mobilitaet vorgehalten werden, wenn mit diesem Platz viel vernuenftigere Dinge gemacht werden koennen?
    Wer in der Neustadt wohnen will, sollte sich halt auch an die Kiezregeln halten – zuerst zu Fuss Gehende, dann die Radfahrenden, zuletzt der Motorisierte Individualverkehr.

    • 12. Juni 2014 um 13:36

      @rolle: Wer zur Neustadt Kiez sagt, sollte aber auch nicht im Viertel wohnen dürfen. ;-)

  17. nepumuk
    12. Juni 2014 um 16:48

    kiez hört sich immer noch besser an als (…hust) hedonistischer kindergarten. (kleiner spasss)

  18. julia
    12. Juni 2014 um 17:14

    Nix Kietz. Bäh bäh. Und wie immer macht es der Blickwinkel, der ‚Ich Parke Direkt vorm Haus Typ‘, findet es freilich doof. Moderne Stadtkonzepte sollten die Möglichkeiten die ‚Einen‘ eine Stadt anbietet erhöhen. Also ist weniger Auto, ein guter Schritt. Zur BRN kann man Sonntagabends auf der Straße endlich mal wieder Federball spielen. Gott sei dank. Amen.

  19. christoph
    12. Juni 2014 um 22:50

    …. Kiezregeln… saukomisch!

  20. Tom
    13. Juni 2014 um 09:51

    kannst doch in den Alaunpark zum Federballspielen gehen. Straßen sind zum fahren da! Das sind mir die richtigen. vom Dorf in die Stadt. echt schlimm

  21. 13. Juni 2014 um 11:08

    @Tom zuliebe würde ich doch auf’s Auto umsteigen und immer auf’m Lutherplatz parken. Er hat mich überzeugt.

  22. nurmalso
    13. Juni 2014 um 11:57

    @rolle: seit wann gehen fußgänger vor radfahrer in der neustadt? keine ahnung, in welcher ecke du wohnst. viele radfahrer nehmen in der realität null rücksicht auf irgendwas oder irgendwen, ganz besonders nicht auf fußgänger.

    ich seh auch nicht das problem. da steht ein leeres parkhaus um die ecke, also warum sollen auf dem lutherplatz noch zig parkplätze vorgehalten werden. solange bei bedarf noch für ne weile da gehalten werden kann, zum ein- und ausladen, ist den meisten doch geholfen. autos ganz aus der stadt verbannen ist indes ein sinnloses anliegen. die kombination der verkehrsmittel machts eben.

  23. 13. Juni 2014 um 12:37

    Tom: Wenn schon Klischees, dann bitte richtig. Es gibt die Schwaben (die, es wird Dich überraschen, nicht alle in Geld schwimmen) und es gibt diesen Münchner Stadtteil, wo viele Reiche leben (vielleicht auch ein paar unter ihnen Schwaben); dennoch heißt er Schwabing.

  24. 13. Juni 2014 um 12:43

    S. Ebnitzer: Ich komme auch aus „Schwabingen“, aber selbst mit Auto würde ich hier bleiben wollen. :)

  25. 13. Juni 2014 um 12:47

    Kann sich eigentlich Jemand an die Zeit erinnern, als auf dem bzw. am Theaterplatz noch geparkt werden durfte? Gab’s damals auch so einen Aufschrei, als irgend so ein paar grüne Spinner entschieden, dass ein freier Blick auf die Semperoper wichtiger sei als grenzenlose Mobilität?

  26. 13. Juni 2014 um 12:57

    Tom: Du hast Dich in den Entscheidungsfindungsprozess bestimmt aktiv eingebracht, warst bei den Anwohnerversammlungen und hast Deine Alternativvorschläge unterbreitet?

    Wer sechs Jahre Planungsprozess für übertrieben hält, sollte nicht über einen Platz befinden, der schon 135 Jahre auf dem Buckel hat. Den gab’s nämlich schon, als es noch keine Autos gab und den wird’s auch noch geben, wenn wir alle permanent auf die Friedens-/Ecke Conradstraße umgesiedelt sind (schön grün da und sozial exzellent durchmischt, wie man hört).

    PS „Blockieren“ und „Jagen“ sind Taktiken der Kriegsführung, nicht der demokratischen Entscheidungsfindung.

  27. Tom
    13. Juni 2014 um 14:34

    @Muyserin
    der Vergleich ist völlig unsinnig. Ich rede hier über Anwohnerparkplätze und nicht über Touristenparkplätze. Überlege mal was du zu Blockieren und Jagen schreibst. Sehr lächerlich (Antinazi-Blockaden??*g*))) und damit ist diese lustige Gesprächsrunde beendet.
    Ich hoffe, das die Firma pleite geht oder das Geld schlagartig gestrichen wird, z.B für den Umbau der Lutherkirche zur KITA mit 400 Radparkplätzen( gegen Gebühr) Schöne BRN allen

  28. g.kickt
    13. Juni 2014 um 16:34

    @Muysinerin:
    Die Entscheidung des Parkverbotes auf dem Theaterplatz ist sicherlich nicht durch grüne Spinner gefallen. Ich bin ziemlich sicher, dass die Fraktion damals nicht im Stadtrat vertreten war.
    Ecke Conrad/Friedensstrasse bekommste aber noch schlechter nen Parkplatz als auf dem Lutherplatz. Die arbeitende Bevölkerung hat scheinbar längere Arbeitswege…
    @Tom:
    Das soll n Rollenspiel sein, oder? Du glaubst nicht wirklich was Du da zusammenschreibst? Falls doch: Auto schnappen und aufs Land ziehen, dort bekommst Du Deinen Parkplatz vorm Haus. Ganz bestimmt.
    @christoph:
    Die Gerüchte stimmen, Zweitvolvos erfüllen dabei aber hauptsächlich den Zweck, so viel Stellfläche wie möglich zu beschlagnahmen, um unerwünschten Partytouristen die Stellplatzsuche zu erschweren. :-)
    Oder optional solch fussfaulem Volk wie Tom das Leben zu erschweren.
    :-)
    Das fetzt!

  29. 13. Juni 2014 um 16:50

    @ Tom: Ach, bist Du jetzt hier neuerdings der Mod? Ansonsten: „Hä?“ zu restlos Allem.

  30. 13. Juni 2014 um 17:17

    gkickt: Vielleicht nochmal AUFMERKSAM lesen. Ironiesensoren ausfahren hilft. Und nen Stadtplan zur Hand nehmen, um das Areal zwischen Conrad- und Friedensstraße zu bestimmen, von dem hier die Rede ist. ;)

  31. Julia
    13. Juni 2014 um 19:58

    @Tom die Frage ist für was Städte da sind, sicher nicht zum Auto fahren. Der ‚Dorftrottel‘ bist wohl eher Du!

    Ach ja. Bäh

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