Gebt das Hanf frei!

Daniel organisiert den Global Marijuana Marsh in Dresden.

Daniel organisiert den Global Marijuana Marsh in Dresden.

Wer kennt sie nicht die legendäre Parole des Grünen-Politikers Christian Ströbele. So ähnlich fordern es auch die Organisatoren des „Global Marijuana March“, der am kommenden Sonnabend auf dem Alaunplatz stattfinden soll. „Geplant ist eine Kundgebung und Musik“, berichtet Daniel Lohse, der für die Anmeldung der Veranstaltung verantwortlich ist. Hintergrund der Veranstaltung ist der Wunsch nach Legalisierung von Cannabis-Produkten.

„Das reicht von der Erleichterung des Anbaus für Nutzhanf bis hin zur kontrollierten Abgabe von Haschisch“, erläutert Daniel. Nach Ansicht der Organisatoren ist die Kriminalisierung der Pflanze nicht mehr zeitgemäß. Mit der Kundgebung wollen sie auch in Sachsen eine öffentliche Diskussion über die Legalisierung von Cannabis anregen. Sie wollen einen Dialog zwischen Konsumenten, Patienten, der Politik und Außenstehenden fördern um eine vorurteilsfreie Aufklärung anzustoßen und um Wege und Lösungen für einen vernünftigen Umgang mit Cannabis als Medizin, Genussmittel und Rohstoff zu finden auch im Hinblick auf die momentan fortschreitende globale Entwicklung.

  • Die Kundgebung beginnt am Sonnabend um 14 Uhr auf dem Alaunplatz, das Programm gibt es auf Facebook, weitere Informationen unter: www.gmm-dresden.de

Während der Veranstaltung wird es auch einen Shisha-Verleih auf dem Alaunplatz geben. Daniel weist aber vorsorglich darauf hin, dass der Konsum in Deutschland zwar nicht verboten sein, der Besitz von Cannabis aber schon.

Der Alaunplatz kennt sich aus mit Cannabis, Foto: Archiv/2012

Der Alaunplatz kennt sich aus mit Cannabis, Foto: Archiv/2012

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7 Kommentare zu “Gebt das Hanf frei!

  1. Sahar
    29. April 2014 at 14:51

    Bin dabei!

  2. Strübi
    30. April 2014 at 04:47

    Ob das so gut ist? ……

  3. siggi
    1. Mai 2014 at 07:36

    hate schwarzmarkt – love konsumentInneneschutz

  4. nurmalso
    5. Mai 2014 at 11:31

    Konsument-Innenschutz? Konsumentinnen-Schutz? Konsum-Entinnen-Schutz?

  5. christoph
    5. Mai 2014 at 18:14

    @nurmalso… ganz bestimmt letzteres

  6. hortkind
    5. Mai 2014 at 20:36

    Schutz der Entität des Konsums

  7. julia
    6. Mai 2014 at 17:06

    Kiffen und *nen Hund haben. BäH

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