Morgen wieder Warnstreiks in Kitas

Wie der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen mitteilt, kann es morgen, Donnerstag, 27. März, zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst kommen. Davon können auch Dresdner Kindertageseinrichtungen betroffen sein. Dies haben die Gewerkschaften ver.di und GEW in Gesprächen mit dem Sozialbürgermeister, Martin Seidel, angekündigt.

Für Eltern, die keine anderen Betreuungmöglichkeiten organisieren können, wird die Stadt Dresden neun Not-Einrichtungen öffnen. Dort sollen Erzieherinnen und Erzieher tätig werden, die an diesem Tag keinen Gebrauch von ihrem Streikrecht machen. In der Neustadt ist das die Kita auf der Johann-Meyer-Straße 21, Telefon: 0351 4265690.

Alle Eltern in kommunalen Kindertageseinrichtungen sollten sich darauf einstellen, dass eine Betreuung ihres Kindes am Donnerstag nicht möglich sein kann und vorsorglich Betreuungsalternativen organisieren. Welche Kita genau bestreikt wird, lässt sich erst am Donnerstag ab 6 Uhr ermitteln. Ab 6.15 Uhr stehen Informationen dazu telefonisch unter 0351 4885084, 0351 4885041 und 0351 4885084 und ab 7 Uhr auf der Website www.dresden.de/kitas-streik zur Verfügung. Eine Aktualisierung erfolgt mindestens alle 30 Minuten.

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4 Kommentare zu “Morgen wieder Warnstreiks in Kitas

  1. Zschertnitzer
    26. März 2014 at 09:28

    Es wird morgen definitv wieder in den Kitas gestreikt. Ist zwar nicht in der Neustadt, aber dass unsere Kita morgen wieder zu ist, hat mir eine Erzieherin auf Nachfrage bestätigt. Als Eltern stellt man sich besser drauf ein, dass alle Kitas, die letzte Woche Montag zu waren, morgen auch wieder zu sind.

  2. Mami
    26. März 2014 at 10:00

    Der Hort in der 15. Grundschule ist definitiv auch zu. Und dafür gibt es keine Not-Einrichtung.

  3. Claudsch
    26. März 2014 at 20:15

    Fordert für die beiden bisherigen Streiktage doch das anteilige Betreuungsgeld zurück…Da kommt ne Menge zusammen wenn das alle machen. So entsteht vielleicht doch etwas Druck bei der Stadt…

  4. masser
    27. März 2014 at 08:05

    Der Bogen ist jetzt überspannt. So geht es einfach nicht. Das Betreuungsgeld zurückfordern ist ein guter Ansatz, jedoch deckt es nicht den Arbeitsausfall, der entsteht wenn man Urlaub nehmen muss oder die Arbeit in die Nachtstunden verlegen muss. Schließlich hat jeder Arbeitnehmer seine Termine zu halten. In unserer Kita wird dann zusätzlich am Freitag noch ein Teambildungstag gemacht und die Kita bleibt ebenfalls geschlossen. Das ist zuviel des Guten. Die Kosten des Arbeitsausfalls sollten ebenfalls bei der Stadt geltend gemacht werden. Wir bringen die Kinder ja nicht in die Kita um uns danach in die Harz-Hängematte zu legen.

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