Wenns mal wieder enger wird

Wer hat Vorfahrt?

Wer hat Vorfahrt?

Heute Morgen trafen sich zwei Straßenbahnen der Linie 13 zum Plausch auf der Görlitzer Straße. Die eine wollte nach Mickten, die andere nach Prohlis. Da war aber kein Vorbeikommen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) twitterten: „Störung“ und leiteten die anderen Bahnen der 13 über den Albertplatz und Bahnhof Neustadt um.

Kurz nach 9 Uhr war der Spuk dann vorbei, der Dispatcher half den beiden Bahnen wieder zweigleisig zu fahren und die DVB meldeten per Twitter: „Störung beendet!

Danke an Ronny für das Bild.

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31 Kommentare für “Wenns mal wieder enger wird

  1. nike
    20. Februar 2014 um 10:41

    Einfache Sache: die Leute aus der Bahn Richtung Mickten steigen alle in die Bahn in Richtung Prohlis. Und umgekehrt. Weiterfahren. :D

  2. nike
    20. Februar 2014 um 10:43

    das kann ich auch ohne Dispatcher.. :D

  3. Critter
    20. Februar 2014 um 11:10

    Ich finde diese Bahnlinie quer durch die Neustadt sowieso doof. Die sollen die 13 einfach über Königsbrücker und Albertplatz schicken. Diese 2 Querstraßen mehr zu laufen sollte doch kein Akt sein

  4. taiga wutz
    20. Februar 2014 um 11:45

    Brauchen die da extra nen Dispatcher, um den Rückwärtsgang fachgemäß einzulegen? Oder wurde er zur Mediation herangezogen, um zu klären, wer denn nun wirkich Vorfahrt hat?

  5. leni
    20. Februar 2014 um 12:24

    da beide im eingleisigen stehen muß der dispatcher eine der federweichen umstellen und verkeilen, damit die bahn auf ihr richtiges gleis kommt.
    da hat wohl ein/e fahrer/in was falsch gemacht…

  6. Mick Ten
    20. Februar 2014 um 12:46

    @Critter: mit Kinderwagen und/oder als gehbehinderter Bürger sind bei Schnee zwei Querstraßen in der Neustadt schon eine halbe Weltreise… Angesichts der Fußwege in der Neustadt teils auch schon ohne Schnee…

  7. E-Haller
    20. Februar 2014 um 13:10

    @ Critter: Außerdem fehlt da ne Weiche zwischen Königsbrücker und Bischofsweg…

    @ taiga: Das Problem ist, dass es sich um Rückfallweichen handelt – einmal in der Görlitzer, kommt man Rückwärts nicht mehr auf sein ursprüngliches Gleis, sondern nur in das Richtung Mickten bzw. Prohlis.

    @ nike: Dazu müssen es aber Bahnen mit Türen auf beiden Seiten sein (scheint ja zumindest die Eine gehabt zu haben…) ;)

  8. bernd
    20. Februar 2014 um 13:12

    naklar critter, wir können auch gleich alle Autos mit über Albertplatz und Kö umleiten, oder alle möglichen Neustädter parken im Parkhaus an der Bautzner Strasse und dafür bauen wir dann noch ein paar andere Parkhäuser, am Albertplatz und am Bischofsplatz, hm? ist doch alles nich weit zu laufen ..haha

  9. g.kickt
    20. Februar 2014 um 13:16

    @taiga wutz: So ne Bahn hat Elektromotoren ohne Getriebe, folglich gibt’s da auch keinen Rückwärtsgang.

    Mein Beitrag zur Sinnlosdiskussion.

  10. nike
    20. Februar 2014 um 13:27

    E-Haller, man, Du bist ein Fuchs ;)

  11. tom
    20. Februar 2014 um 14:54

    @Critter: Nur weil dir die Bahn dort nicht passt muss es noch lange nicht für alle so sein. Die Bahn in der Straße ist sehr praktisch und auch wichtig um die Menschenmassen am Wochenende schnell abzutransportieren.

  12. andy
    20. Februar 2014 um 17:04

    Man die wollten einfach nur mal KNUUUUUUUUUUUUUTSCHEN…….

  13. Balduin Hübenbecker
    20. Februar 2014 um 17:22

    Eingleisige Strecken sind ein Zeichen von Primitivität.

  14. Jens
    20. Februar 2014 um 17:44

    @Balduin:
    Das Stück war mal ‚zweigleisig‘. Das zweite Gleis ging den Bischofsweg weiter, bis zur Kamenzer. Dort rein und an der Louisenstrße rechts rum. Dort und an der schiefen Ecke sieht man im Straßepflaster noch gut, wo das Gleis lag.

    Weiß jemand, seit wann das zweite Gleis nicht mehr genutzt wurde, und warum?

  15. ali mente
    20. Februar 2014 um 18:11

    Länge des Beitrages war für mich ok.

    Gruß Ali

  16. christoph
    20. Februar 2014 um 18:38

    @ g.kickt… haste an nem Elektromotor schonmal die Kabel umgeklemmt… huiii schon haste nen Rückwärtsgang

  17. leniwui
    20. Februar 2014 um 18:51

    wann weiß ich nicht, müsste mit dem betriebsbeginn der tatrawagen passiert sein, weil die kurven für die tatras zu eng waren

  18. leniwui
    20. Februar 2014 um 18:53

    wann weiß ich nicht, müsste mit dem betriebsbeginn der tatrawagen passiert sein, weil die kurven für die tatras zu eng waren.
    im übrigen war der fahrweg andersrum, also von der rothenburger rechts in die louisen, links die kamenzer hoch und dann wieder links in den bischofsweg

  19. daPaule
    20. Februar 2014 um 20:56

    @Jens:
    Die letzte Fahrt auf der Strecke war 1948.
    http://www.dresden-neustadt.de/archiv/themen/straba_ex/inhalt.htm

  20. jochen
    20. Februar 2014 um 21:27

    @g.kickt. Hinten hat jede Bahn unter einem Deckel ein kleines Führerpult, Rückwärtsfahren geht also.

    Zudem: „… der Äußeren Neustadt befuhr am 15. Dezember 1948 ein Zug der Linie 13 in nördlicher Richtung letztmalig die Schleife über die Louisenstraße, Kamenzer Straße und den Bischofsweg (6). Seitdem fahren die Straßenbahnen in beiden Richtungen über die noch heute eingleisige Trasse durch die Görlitzer Straße. Die nicht mehr benötigten Gleise und Oberleitungen wurden für die Instandhaltung des übrigen Dresdner Straßenbahnnetzes abgebaut.“ (Quelle: http://www.dresden-neustadt.de/archiv/themen/straba_ex/inhalt.htm)

  21. oha
    20. Februar 2014 um 22:04

    @jochen Vorsicht…“Führerpult“ ;-)

  22. Mathias Strübing
    21. Februar 2014 um 02:18

    Politisch Korrekt: Fahrerpult ;-)

  23. E-Haller
    21. Februar 2014 um 08:55

    @ Critter: noch eine Anmerkung zum Vorschlag Königsbrücker. Vergiss nicht, dass es weiter östlich noch Leute gibt, die heute schon einen verdammt langen Weg zur Bahn haben (Prießnitzstraße, Jägerstraße,…) – gehören zu den am schlechtesten erschlossenen Gebieten.

  24. mybester
    21. Februar 2014 um 11:09

    @nike Straßenbahnen können auch Rückwärts fahren…es braucht an dieser Stelle tatsächlich einen Dispatcher aufgrund der Weichenart….

  25. ein anderer Stefan
    21. Februar 2014 um 11:22

    @ ali: das ist erfreulich.

  26. g.kickt
    21. Februar 2014 um 11:55

    @christoph und jochen: Klar, ihr Experten, ich hab ja auch nicht gesagt, dass ne Bahn nicht rückwärts fahren kann, sondern, dass es keinen Rückwärtsgang gibt.
    Weil Gang eben Getriebe voraussetzt, welches nicht vorhanden ist.
    Egal, das hat man dann eben davon wenn man Sinnlosposts verfasst.

  27. Basic
    21. Februar 2014 um 13:26

    Ich finde ja, dass man die Bahnen da hätte stehen lassen sollen und ein neues Gleis drumherumbauen. Eine authentische Kneipe mit Warteräumen mehr in der Neustatt. Oder als zentrale Garderobenabgabe nutzen oder oder oder…

  28. nike
    21. Februar 2014 um 14:02

    hallo mybester, für Dich füge ich gern das zwischen den Zeilen gelegene (ich dachte das würde sich von selbst erklären) Wort RÜCKWÄRTSFAHREN ein :)

    ja.., das mit dem Dispatcher kauf ich Dir ab..

  29. Sigrun
    22. Februar 2014 um 17:12

    Alle diskutieren hier über die Bahnen aber keinen fällt auf das das Fahrzeug DD VB 1141 (Dispatcher) 3fach gegen die StVO verstößt!
    1. Parken in falscher Richtung
    2. Parken auf Sperrlinien
    3. Parken zum teil auf dem Bürgersteig
    Ich glaub soviel Zeit wäre auch noch gewesen das auch die DVB sich an die Parkordnung hätte halten können. Aber scheinbar haben die ja in Dresden einen Freibrief und dürfen alles. Der normale Bürger hätte dort schon am Schlepper gehangen.

    • 22. Februar 2014 um 17:21

      @Sigrun: Und einen Parkschein hat der Dispatcher bestimmt auch nicht gezogen. ;-) Aber im Ernst: abgeschleppt wird in der Neustadt meines Wissens nach nur zur BRN und vor der Feuerwehr.

  30. christoph
    22. Februar 2014 um 18:08

    … und am Taxistand an der Chaoskreuzung wird auch gern mal abgeschleppt

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