Baumstriezel sommers und winters

Verkäuferinnen "Küken" und Julia - Striezel-Miezen forever!

Verkäuferinnen „Küken“ und Julia – Striezel-Miezen forever!

Ein Baumstriezel, das ist kein Schimpfwort und auch kein Fabelwesen, sondern ein aus Siebenbürgen stammendes röhrenartiges  Hefeteiggebäck. Der Striezelstreit um die Frage, ob das aufgedrehte Naschwerk nun aus Ungarn oder Rumänien stammt, ist bis heute nicht beigelegt. Fakt ist, dass er auf der Alaunstraße nach ungarischem Rezept zubereitet wird. Denn Julia, Teil des Gründertrios um Geschäftsinhaber Gregor Willwohl, kennt es noch von ihrer Großmutter und sorgte auch für den Import des Ofens Marke Eigenbau.

Drei Jahre lang verkauften Gregor, Julia und Annett den ungarischen Baumkuchen auf dem Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche. Die Kunden ermutigten sie, das wohlschmeckende Röllchen doch auch ganzjährig anzubieten. Julia erklärt sich die große Nachfrage mit der Qualität ihrer Zutaten. Mehl ohne Zusatzstoffe bezieht das Team aus Niederoderwitz in der Oberlausitz, der Teig wird mehrmals täglich frisch hergestellt. Zur Wulst gerollt wird er auf einen Zylinder aus Ahornholz aufgewickelt und ausgebacken, bis er außen schön knusprig und ihnen fluffig-weich ist. In Zucker, Kokos oder ähnlichen Süßkram gewälzt, kostet ein Baumstriezel 3,50 Euro. Herzhaft, zum Beispiel mit getrockneten Tomaten, Schinken/Käse oder Parmesan, sind es 5 Euro.

Für den Fall, dass die Popularität des osteuropäischen Nationalgebäcks per se nicht genügt, haben sich die Ganzjahres-Striezler B-prominente Unterstützung hinter den Tresen geholt: „Küken“ von „Berlin Tag und Nacht“ dreht nun nicht mehr vor der Kamera, sondern am Elektroöfchen. Für den guten Geschmack!

Informationen und Öffnungszeiten

  • Baumstriezelmanufaktur Dresden, Alaunstraße 25
  • Winteröffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 bis 20 Uhr, Sonnabend 12 Uhr bis open end
  • Baumstriezelmanufaktur hat auch eine Facebook-Site!
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13 Kommentare zu “Baumstriezel sommers und winters

  1. falky
    16. Januar 2014 at 20:46

    Hat Horst Seehofer schon vorbeigeschaut?

  2. nurmalso
    16. Januar 2014 at 20:58

    Oje, gesponserter Beitrag?
    Und dann auch noch mit Unterstützung aus dem Bildungsfernsehen.

  3. 16. Januar 2014 at 21:02

    @nurmalso: Wenn was gesponsert ist, steht es dran. Siehe hier.

  4. hortkind
    16. Januar 2014 at 22:26

    Sry, wer ist Küken?

  5. Seldon
    17. Januar 2014 at 07:31

    Berlin Tag und Nacht:
    Klingt ja spannend, dacht ich…

    „Aber was der Münchener Sender in der letzten Zeit absondert, ist schon wirklich ein Paradebeispiel für den Verfall der Fernsehlandschaft. Mit Geschichten über rumpoppende, saudumme und völlig unwichtige Persönchen wird die Sendezeit gefüllt, präsentiert wird das alles als real und praktisch non-stop ausgestrahlt, denn ob Berlin – Tag und Nacht oder sonst ein verwandtes Produkt, irgendwas in der Art läuft doch immer auf RTL II. Das Drama ist ja eigentlich, dass damit Quote erzielt wird, sonst gäbe es nicht dauernd solche Formate.“

    – Moviepilot.de

    (Küken hab‘ ich aber nicht gefunden…) Das sie da nicht mehr mitzumachen scheint und lieber Baumkuchen bäckt, spricht ja eigentlich für sie. Warum ihre Vergangenheit für erwähnenswert gilt, erschließt sich mir jedoch nicht…

  6. E-Haller
    17. Januar 2014 at 08:33

    Bei der Jugend kommt die Serie gut an – also müssen wir einsehen, dass wir einfach alt werden…

    Vom Dialekt her trägt die Beschäftigung einiger „Schaupieler“ auch zur Schrumpfung des Chemnitzer Raumes bei ;)

  7. Seldon
    17. Januar 2014 at 08:43

    Das mit dem Dialekt hab‘ ich nicht verstanden und ob’s wirklich eine Frage des Alters ist…ich glaub‘ nicht!

  8. E-Haller
    17. Januar 2014 at 08:59

    @ Seldon: Naja – ich hab da irgendwann mal reingeschaut (eben weil mir durch die Jugend zugetragen wurde, dass es regelmäßig geschaut wird): da sprachen fast alle „Chemnitzerisch“.

    Ansonsten: warum soll es nichts mit dem Alter zu tun haben? GZSZ läuft jetzt schon seit 21 Jahren, da kann doch mal was „nachkommen“, oder? Realität: Es liest nicht jeder Marx in seiner Freizeit ;)

  9. Seldon
    17. Januar 2014 at 10:19

    Ich wollt nur sagen, dass ich ich nicht denke, dass ein gewisses Mindestmaß an Anspruch (oder dessen Abwesenheit) keine Frage des Alters ist. Aber ja: diese Sendung wird sicher in erster Linie von jüngeren Personen konsumiert. Stellt sich die Frage, ob das auch die Zielgruppe für Baumkuchen ist…

  10. Seldon
    17. Januar 2014 at 11:23

    Doppelte Verneinung…immer wieder eine Herausforderung…
    :-(

  11. nepumuk
    17. Januar 2014 at 20:39

    fehlt da nicht noch der letzte satz, anton?
    „und zu verlosen gibt es ein exemplar…“
    mit verlaub, ich nehm ihn. danke.

    da das foto bissel wie dönerspieß ausschaut, ähm,
    wann kommt eigentlich der „neustädter dönerstriezel“?

    (juhuu, doppelte verneinung gekonnt gemeistert)

  12. Nico
    18. Januar 2014 at 09:47

    \o/ Endlich muss man dafür keine 1000 km mehr fahren

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