Bunte Republik Neustadt 2013 – ein Fazit

Martin-Luther-Platz im Abendlicht

Martin-Luther-Platz im Abendlicht

Die Feierlichkeiten zum 23. Geburtstag der „Bunten Republik Neustadt“ sind vorbei. Der Sonntag war aus meiner Sicht noch einmal wunderbar. Das meiste habe ich schon berichtet (Neustadt-Geflüster vom 16. Juni 2013), gemütlich konnte ich die BRN dann traditionell mit den „Ankern“ am Martin-Luther-Platz ausklingen lassen.

Abschlusskonzert mit dem "Goldnen Anker"

Abschlusskonzert mit dem „Goldnen Anker“

Natürlich ist es mir nicht gelungen, alles zu sehen, so habe ich das „Fest der Farben“ auch in diesem Jahr wieder verpasst. Bunte Bilder davon gibt es unter anderem im Blog von Christoph Spranger. Ebenfalls verpasst habe ich die feucht-flutschige Apfelsinen-Schlacht auf der Alaunstraße.

Apfelsinenschlacht auf der Alaunstraße. Danke an Christoph für das Foto.

Apfelsinenschlacht auf der Alaunstraße. Danke an Christoph für das Foto.

Vielleicht habe ich auch viele unangenehme Szenen in den Abendstunden im Ostteil der Republik verpasst. Möglicherweise hätte ich dann einen anderen Eindruck bekommen. Ein bekannter Neustädter Bartträger sagte: „Die kommen hierher, laufen die Alaunstraße hoch und runter und finden die BRN doof, kein Wunder.“ Die Aufteilung in gute und böse BRN scheint zum Ost-West-Konflikt zu werden. Im Osten rund um die Talstraße viel Kreatives und Kinderkram, im Westen die Bumm-Bumm-Musik und Billig-Bier. Aber diese Pauschalisierung wäre dann wahrscheinlich auch wieder zu einfach.

Klar ist, dass sich die Veranstalter nun schon bald über einige Fragen klar werden müssen.

Die Müllmenge war auch in diesem Jahr wieder extrem. Am deutlichsten sieht man das, kurz bevor die Stadtreinigung in den frühen Morgenstunden loslegt. Die Kosten werden wohl noch einmal gestiegen sein. Möglicherweise schlägt sich das dann im nächsten Jahr in höheren Standgebühren nieder. Ein großer Teil des Mülls machten Bierdosen aus. Da wurden nicht nur pfandfreie Dosen aus Tschechien verkauft, sondern zum Teil auch längst überlagertes Bier. Vielleicht gelingt es bis zum nächsten Jahr endlich mal ein Pfandsystem zu entwickeln? Möglicherweise kann die Standgenehmigung zum Ausschank von Getränken ja von der Teilnahme an einem solchen System abhängig gemacht werden?

Das Wildpinkeln hat trotz der vier Toiletten-Container, die fast zu jeder Zeit zumindest für Männer staulos aufsuchbar waren, weiter zugenommen. Am Montag Morgen hing über der Neustadt ein ziemlich penetranter Geruch. Möglicherweise sollten an den schlimmsten Ecken solch einfache Lösungen gefunden werden, wie die Pinkelrinne am Rande des Lustgartens.

Der Platz für das Fest wird immer kleiner. Im nächsten Jahr fallen höchstwahrscheinlich drei große Flächen weg: der Lustgarten, die Aluna-Bühne, die Rockbühne zwischen Katys und Schule auf dem sogenannten Lehrerparkplatz. Wenn sich die Leute alle noch auf den verbliebenen Straßen verteilen sollen, wird die Polizei die Zugänge wohl schon am Freitag Abend sperren müssen. Ein mögliche Lösung wäre eine Ausweitung des Festgebietes auf Försterei- und Prießnitzstraße – doch diese Ruhezonen sind nicht nur für die Rettungsdienste wichtig. Schon nachgedacht wird über den Russensportplatz, der vermutlich im nächsten Jahr den Alaunplatz gen Westen erweitert. Die Lustgarten-Aktivisten sind diesbezüglich mit den Behörden schon im Gespräch.

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83 Kommentare zu “Bunte Republik Neustadt 2013 – ein Fazit

  1. Paul
    17. Juni 2013 at 14:01

    Das Müll- und Pinkelproblem ist auf fehlende alternative Möglichkeiten zurückzuführen. Ich bin ständig mit meiner Essenschale, Bierbüchse oder Taschentuch rumgelaufen und hab ne Mülltonne gesucht…

    Mit Pinkeln das Gleiche. Ein paar kostenfreie Stehpinkeldinger (gab es auf einer Straße) würden das Problem minimieren. :)

  2. E-Haller
    17. Juni 2013 at 14:03

    Kann mich dem Fazit nicht anschließen: es war nicht wunderbar – es war einfach zu voll. Da ich natürlich Teil des Problems und auch konsequent bin: nächstes Jahr ohne mich.

    Folgendes fiel auf:

    ‚ die Loveparade ist nicht tot – sie existiert auf der BRN (weiter)
    ‚ dadurch kam jegliche andere Musik zu kurz; gute, kleine Bands hatten keine Chance oder waren seltene Perlen
    ‚ schon die Talstraße war zu voll (selbst am traditionell geruhsamen Sonntag)
    ‚ Stimmung wollte im Lustgarten auch nicht aufkommen – Dreckplatz ohne Charme, die Bagger nebenan
    ‚ Alaun- und Louisenstraße klemm ich mir schon länger.

    Vielleicht war ich nur schlecht drauf (hab dieses Jahr mal nix getrunken, DAS könnte es gewesen sein) – aber es hat mich genervt. Es ist eben kein Fest „der Neustädter“ mehr. Es war nichts richtig Kreatives mehr zu sehen – und es wäre auch kein Platz dafür gewesen.

    Vielleicht sollte man die BRN wirklich mal paar Jahre pausieren lassen oder zurechtschrumpfen oder vergrößern (dadurch mehr Raum geben) oder striktere Vorgaben machen, was Musik angeht (jaja, ich weiß: Vorgaben sind bäh) – aber es geht nicht an, dass gefühlt jede Bierbude ihren eigenen Techno spielt.

    Die BRN lebt m.E. von einem Image, dass es schon seit Jahren nicht mehr zu füllen vermag.

    Es verbleibt mir noch, für die nächsten Tage eines zu wünschen: Regen. Stinkt nämlich… ;)

  3. 17. Juni 2013 at 14:12

    @E-Haller: Zu voll, gebe ich Dir unbedingt Recht. Die Geschichte mit dem Techno-Bierwagen-Zeugs ist immer noch schlimm, aber meiner Meinung nach besser geworden. Sogar die Platten-Dreher vorm Farben-Voigt haben am Sonnabend mal kurz ausgeschaltet, als nebenan handgeklampft wurde. Vielleicht will ich auch einfach nur das Positive sehen …

  4. karlito
    17. Juni 2013 at 14:12

    ich kann mich dem kommentar vor mir, auf die musik bezogen nur anschließen! um wirklich wertvolle musik, nicht dieser fließbandmist von den djs, zu sehen und zu hören musste man schon ewig unterwegs sein…

  5. Seldon
    17. Juni 2013 at 14:30

    @Paul: Ich versteh‘ echt nicht, mit welcher Selbstverständlichkeit hier einfachste Regeln außer Kraft gesetzt. Offenbar ist individuelles Verantwortungsbewußtsein und -gefühl in der Masse komplett ausgeschaltet (@Anton: Soviel zu Mehrheiten, ;))
    An jedem Freßstand gab’s Müllbehälter, Pinkelcontainer gab’s auch, Bierbüchsen sind sowieso Mist. Wieso nicht das Zeug an Ort und Stelle in Ruhe aufessen/-trinken. Bier muß man nun wirklich nicht durch die Gegend tragen, gibt’s ja wohl alle 3Meter…und wenn Du es nicht schaffst, den Harndrang bis zum nächsten Clo-Container/Kneipe o.ä. zu beherrschen, solltest Du vllt. mal den Urologen Deines Vertrauens aufsuchen…Aber klar, Schuld sind nicht diejenigen, die in der Gegend rumpinkeln, sondern die, die den Touries nicht das Töpfchen hinterher tragen!

  6. Marddin
    17. Juni 2013 at 14:34

    teilweise muss man sagen wenn man unvoreingenommen hingeht ist es immer was schönes….egal ob techno oder geklampfe ich hab mich immer da gefreut wo ich mal gute tunes und schöne beats gehört habe. Manch einer will wohl gewisse Szenen verbieten was ich wieder sehr idiotisch finde. teilweise war es zu gewissen uhrzeiten auch schön angenehm leer. Was sich dann gen Nacht natürlich änderte aber ehrlich das ist nicht seit diesem jahr so. Ich hab mich daran gewöhnt und weiß ab wann ich wo nicht mehr bin so das ich mir das immer gut einplane ;) und wenn man auf die kleinen Dinge achtet so findet man immernoch krativität ohne ende auf der BRN. Samstag Freestyle Rap auf der Alaunstraße beim Harlem mit zeitgleicher Feuershow vom Jack Sparrow und vieles mehr. Man sollte nicht immer so miesepeter sein. das geht mehr an meine Vorschreiber hier^^

  7. 17. Juni 2013 at 14:35

    @Seldon: Wer Schuld ist, ist doch zweitrangig. Lösungen müssen her. Und wenn es offenbar eine große Menge an Besuchern mit unbeherrschbarem Harndrang gibt, nützt es wenig, sich darüber aufzuregen, vielmehr sollte man überlegen, wie man denen eine Chance gibt.

    Eine hübsche Idee kam übrigens am Sonnabend Abend auf: „Bierverbot für die drei Tage in der ganzen Republik“ – das würde mehrere Probleme lösen. Aber vermutlich auch wieder ein paar Probleme schaffen – siehe Kultur-Sponsoring.

  8. Daniel
    17. Juni 2013 at 14:36

    Nächstes Jahr bitte nur noch als Sauffest betiteln. Der Name BRN hat hier nichts mehr verloren.
    Auserdem allen Barbesitzern und Bierverkäufern die Standgebühren erhöhen. Grundreinigung von Hauseingängen und Spielplätzen können sie auch gleich gern übernehmen. Es ist traurig zu sehen zu was dieses Fest verkommen ist….

  9. Seldon
    17. Juni 2013 at 15:01

    @Anton: Die Schuldzuweisung kam ja wohl von Paul („fehlende Möglichkeiten“) Davon abgesehen bin grundsätzlich schon der Meinung, zunächst beim Problemverursacher zu schauen, und nicht zu gucken, „wo man unsere Menschen abholen“ sollte. Ich sehe es nicht als Aufgabe der Neustädter an, die ungerufenen Biertouristen auch noch an der Hand zum nächsten Örtchen zu geleiten.
    „Bierverbot“ klingt sympathisch, zumindest draussen, in den Kneipen kann man ja dann ggf. auch wieder auf’s Klo. Ob die „Nachbarschaftskleinkunst“ „Kultur-Sponsorei“ bekommen hat oder benötig, würd‘ ich mal bezweifeln, ob es tendenziell ’ne gute Idee ist, sich überhaupt Sponsoren auszuliefern, erst recht!

  10. don_huan
    17. Juni 2013 at 15:02

    Ich habe wertvolle Musik gefunden, obwohl ich sie nicht gesucht habe, weiss gar nicht was hier alle zu quängeln haben?
    Hab gehört, vor ein Paar Jahren sind hier noch hunderschaften auf Punks und umgekehrt zugegangen, brenende Straßenblockaden und Nazischlägereien, da ist doch wie in den letzten Jahren nichts mehr von zu sehen?

    Ich check echt nicht warum hier alle rumheulen, ich hatte wieder ein fantastischs wochenende, wem das zu voll ist, der muss soll sich halt von 18 bis 01 uhr ne Pause gönnen. Vorher und nachher gehts nämlich!

  11. Jackie
    17. Juni 2013 at 16:09

    Mich würde interessieren, ob der Freitagnacht/Samstagmorgen an der Ecke Louise/Alaun hinterhältigst bewusstlos geschlagene Typ wieder okay ist. Sah sehr übel aus.

  12. AW
    17. Juni 2013 at 16:12

    Meines Erachtens bekommt die Neustadt das Fest was zu Ihr passt. Ich meine soweit ich es in den letzten Jahren miterlebt habe, setzt sich die Neustadt aus immer mehr partywütigen Volk oder jungen Familien zusammen. Bei mir im alten Haus hat sich in den letzten 8 Jahren komplett die Besetzung geändert und die Partycrowd hat deutlich zugenommen. Gleichzeitig hat die weite Verbreitung von Soundsystemen dazu geführt, das mittlerweile jeder irgendwo dick und laut Musik machen kann.
    Die BRN wird halt sinnloser und glatter, weil die Bewohner glatter werden. Sich an dem Fest beteiligten heisst doch heute für viele, Soundsystem + Alkoholspiele. Mir ist es letztenendes wurscht. Sachsen ist schön und man kann das Wochenende für nen kleinen Urlaub nutzen (ich mache es mittlerweile so). Die Neustädter und Gäste können mal ein ganzes Wochenende ihren Konsumgelüsten fröhnen und alle sind Happy.
    Ich schließe mich also dem gesagten an das die BRN nicht mehr wie früher ist. Aber die Neustadt ist auch nicht mehr wie früher und das ist auch in Ordnung. Daher passt es doch dann wieder. Und es ist alle mal schöner die Masse der Leute macht auf Pseudoalternativ, als auf Pseudorechts, wie in Sachsen noch vor 10 Jahren ;)
    Btw. man wird auch Älter und nüchtern sehen die Dinge immer etwas anders aus.

  13. zeh
    17. Juni 2013 at 16:30

    @Danie und E-Haller: Danke! :)

    @don_huan: Schöne Konzerte gabs, da gebe ich dir recht. Aber wohnst du in der Neustadt?

    Ein Highlight wars auch gestern Abend noch auf der Alaunstraße: gefühlte 3 Stunden hat eine besoffene Gruppe (nun weiß ich, dass es Maria, ‚Ronnie‘, ‚Marßl‘ und noch ein paar andere verdrängte Namen waren) immerzu besoffen „Wir wolln den Marßl sehn, wir wolln den Marßl sehn, [usw]“ (mit wächselnder Besetzung) gegröhlt (Angeführt vom besoffenen Kampfgeschrei einer namenlosen Sängerin) um sich damit gegenseitig zu besoffenen Stumpfsinnigkeiten zu überreden – das Ganze raubte selbst die geringsten Anzeichen von Halbschlaft… Als ich dann noch mal auf die Straße bin haben sich meine Vermutungen um diese Personen bestätigt :)
    (es geht aber auch anders wie mir dann angenehm gelassene und ruhig musizierende Gruppen auf den Straßen weiter oben bewiesen)

  14. Frau Ast
    17. Juni 2013 at 16:30

    Ich kann mich nur Marddin und don_huan anschließen.
    Ich hatte ein wunderbares BRN-Wochenende! Wie immer übrigens…
    Ist wohl auch ne Frage, mit welcher Einstellung, Erwartung und mit wem man selbst hingeht.
    Klar gibt es Minuspunkte: Die Mülltüten an den Ständen waren tatsächlich überall zu klein / zu wenig, das geb ich zu. Und ich kübel mein Bier auch nicht hinter, nur weil da grad ne Tonne ist und ich 3 Meter weiter ein neues kaufen kann – ich stand dann auch mal da und fand keine Tonne, das kann aber sicher irgendwie geklärt werden. Und das Urinal auf der Talstraße fand ich gut, davon noch ein paar mehr aufgestellt und das Eckenpinkler-Problem sollte gelöst sein.
    Ich habe wieder sehr viel mehr ursprüngliche Neustadt-Kreativität erlebt und gespürt als noch vor 2, 3 Jahren. Ich finde, es war schon mal viel kommerzieller!

  15. okris
    17. Juni 2013 at 16:54

    @E-Haller: „Es war nichts richtig Kreatives mehr zu sehen – und es wäre auch kein Platz dafür gewesen.“

    Ich finde solche Aussagenden VIELEN NeustädterInnen absolut nicht gerecht, die sich viel Arbeit gemacht haben und viele Kreative Sachen einfallen lassen haben! Siehe z.B. Talstarße, Kamenzer Str. oder auch die wirklich große Anteilnahme beim Straßenfrühstück am Sonntag, was die BRN u.a. auch speziell macht.

    Und pauschal jede Art von elektronischer Musik als unkreativ laut und dumm abzustempeln wie das hier einige ständig tun, lässt tief auf das Toleranzniveau schließen. Es gibt eben auch viele Liebhaber dieser Musik.
    Klar gibt es auch viele negative Aspekte aber im Verhältnis zu früheren BRN’s wird es für mein Empfinden seit ein paar Jahren sogar von Jahr zu Jahr wieder besser! Aber der Grundtenor nur rumzumeckern a la: „Früher war alles soviel besser und heute ist alles schlecht scheint ja für einige zur Philosophie erhoben worden zu sein… ;-)

  16. eva
    17. Juni 2013 at 17:13

    Es war ganz okay dieses Jahr. Doch die erwähnte Bumm Bumm Musik sehe ich als ein großes Problem. An viel zu vielen Plätzen lief dieses aus meiner Sicht hirnlose Gekloppe. Und diverse Lacalitäten, die sich auch gern mit dem namen „kiez…“ schmücken, zeigen, dass sie mit der Kiezmentalität nichts gemein haben. Der Kommerz hält weiter Einzug und Betreiber die sonst Parties auf die Beine stellen wo einem nur das große Grauen kommt, versauen das Bild der Neustadt immer weiter!

  17. 17. Juni 2013 at 17:28

    ich fand die Talstrassen – BRN wieder super toll,
    da gabs auch mehrere Höhepunkte von Schattentheater, Feuershows, Konzerten, Entspannung, gutes leckeres Essen, Bars und Zauberei,
    wobei ich kaum von der Talstrasse runtergekommen bin.

    Sogar technische Rafinessen wie ein 3-D Drucker gab es zu bestaunen.

    Leider hab ich auch dort abundzu Wildpinkler angesaut die sogar neben das 4 Mann Pissorar auf dem Spielplatz oder die Strassenecke uriniert haben.

  18. René
    17. Juni 2013 at 18:00

    @Okris: Schön dass ich (wie immer) zu langsam bin – so hast Du das geschrieben, was ich eigentlich zu ePapier bringen wollte – vielen Dank! ;-)

  19. oha
    17. Juni 2013 at 18:01

    @Daniel die Idee mit den Standgebühren dann aber für „Wochenendgastronomen“ !!! Die stellen zur BRN weder eine Toilette, machen die Preise steuerbefreit(glaube nicht das die das am Ende des Jahres bei Ihrer Steuer angeben) und machen die restlichen 362 Tage auch nicht die Neustadt gastronomisch bunt…Somit sollte dann auch wieder mehr Platz sein, für kulturelle Highlights zwischen Neustätter Orginalen!!!

  20. JoeMalik
    17. Juni 2013 at 18:18

    ich gebe AW vollkommen recht… die neustadt bekommt die brn die sie verdient. es ist halt kein alternativer stadtteil mehr, sondern ein sogenanntes „szene“viertel… und szene heißt halt heute kneipen namens der lude und stände mit der massage: ficken nur 2 €…desweiteren finde ich, jedwede elektronische musik als stumpf und unkreativ zu bezeichnen als zu kurz gedacht. ich für meinen teil verbringe die brn wochenenden seit jahren möglichst weit weg von der neustadt… aber jedem wie es ihm/ihr gefällt… und wies aussieht gefällt es doch der mehrheit

  21. sylvia
    17. Juni 2013 at 19:16

    Ich fands dieses Jahr mal wieder recht gemütlich und schön. Was zum teil sicher daran liegt, dass ich dahin gehe, wo ich weiß, dass ich mich wohlfühle. ALLES von der BRN muss ich nicht haben … bass erstaunt war ich, als ich Samstagabend außer herum über die Königsbrücker zum Bischofsweg lief, dass es dort draußen fast genauso dicht besiedelt war wie auf den Feststraßen.

  22. falky
    17. Juni 2013 at 19:31

    Kommerz. Austauschbarkeit. Rumgepisse. Überranntheit.
    Alles nichts Neues.
    Ich habe keine großartigen Veränderungen zu den letzten Jahren feststellen können.
    Meine Ansprüche sind zugegebenermaßen auch nicht sehr hoch.
    Ich hab ein WE Party eingeplant und bekommen.
    Dass die ein oder anderen Veränderungen/Reformen nicht schaden würden, ist natürlich trotzdem richtig.

  23. gyhly
    17. Juni 2013 at 20:23

    ach all ihr misanthropen, die ihr jedes jahr über die gleichen dinge bzgl. BRN meckert, aber dabei eure schöne vergangende jugend beweint: ich hatte ein super BRN-Wochenende, indem ich mich an die Ostsee verpisst habe !!!

    ….und wenn die Hechtsuppe brodelt mach ichs genauso! ätsch

    Volksfest ! igitt igitt, bäh

  24. Eric
    17. Juni 2013 at 20:23

    Über die diesjährige BRN vermag ich nichts zu sagen, da ich schon seit Jahren davor flüchte. Das steht ja jedem auch frei, der in der Neustadt wohnt und wissen sollte, worauf er sich einlässt, hier zu wohnen. Aber der Erfolg kann sich dennoch sehen lassen: Ein zerstörtes Haustor, eine sinnlos besprühte, beschmierte und bepisste Jugendstil-Tordurchfahrt (wenn’s wenigstens ein schönes Graffiti gewesen wäre), eine vollkommen abgebrannte Müllecke (u.a. 2 gr. Papiercontainer)… Aber wer denkt denn schon daran, dass das Haus direkt nebenan Feuer fangen könnte – wohnen ja nur Familien mit Kindern drin… Stark – muss ein Klasse Fest gewesen sein…

  25. dave
    17. Juni 2013 at 20:45

    Also ich muss sagen, dass es auf jeden Fall schon schlimmere Jahre gegeben hat. Wo wirklich jede Fressbude eine billige Anlage bis zur Übersteuerung aufgedreht hat. Das war dieses Jahr nicht so und auch schon die letzten 2-3 jahre nicht so schlimm. Diejenigen die sich über die elektronische Musik aufregen, sollten aber auch mal dran denken, dass die Liebhaber der elektronische Musik auch mit Rock u.a. handgemachten Musik konfrontiert werden! Aber diese Leute regen sich darüber nicht auf!!! Nicht weil es keine Bands gab, sondern weil die Leute dort hingehen wo ihre Musik läuft. Ich für meinen Teil fand das Verhältnis Dj-Band ziemlich ausgeglichen. Ein bisschen Tolerant sollte man aber schon sein, wenn man auf der Brn unterwegs ist. Ich war alle 3 tage unterwegs und wohne mittendrin und bin absolut zufrieden. Es gab kreatives, handgemachtes, jeglichen Stil von Musik, Essen in allen Variationen usw. Das Kloproblem wird immer bestehen bleiben, solange die container geld kosten, weil leider sehr viele Männer sich die 50cent lieber in bier investieren. Aber der nächste regen kommt bestimmt;)

  26. don_huan
    17. Juni 2013 at 22:33

    Ja, ich wohne in der Neustadt.

    Ich habe gestern noch ein altes Ehepaar gesehen, so 70+, das an der Sebnitzer Bühne zu Elektro getanzt hat und sich freudig unter die Meute gemischt hat.

    An der Ecke zur Görlitzer konnte man zu Salsa tanzen, 15meter weiter, spielte eine Stoner Rock Band. Hoch zum „Asi-Eck“ wurde es dann tatsächlich etwas „kommerziell“, aber da kann man sich ja wohl ein paar Meter vor verchließen.

    Spaß ist, was man draus macht, was zu meckern findet man immer, Zeiten änder sich.

  27. Julia
    18. Juni 2013 at 00:42

    Also um das ma klar zu stellen:
    ‚Bäh‘, ist kein von mir autorisiertes Zitat. ;)

    Und der superlaute ‚moxxom‘ Balkon auf der Pulsnitzer am Freitag war von der Idee sicherlich gut nur getanz wurde da halt nicht, was den Sinn der irrwitzen Beschallung der sonst so niedlichen Strasse irgendwie in Frage stellt. Ich glaube mein Goldfisch ist ohne kausalen Zusammenhang daran, direkt danach verstorben.

  28. 18. Juni 2013 at 00:46

    Ich kann es nicht verstehen. Bin mit der BRN groß geworden, stand dieses Jahr auf der Bühne vor der Boys Bar. Fand es grandios, habe auch mehr positives als negatives Feedback bekommen.

    Ich wurde von einer anderen Travestie-Künstlerin gewarnt, im Fummel zur BRN zu gehen. Die tolerante Menge hat mir das Gegenteil bewiesen. Bin zwar erst 18 Jahre jung, war aber trotzdem bei jeder BRN dabei. Und wer Bands will kriegt Bands, aber wollt ihr der Generation 16-24 ihr „Scream and Shout“ wirklich verbieten? Das fänd ich sehr engstirnig.

  29. 18. Juni 2013 at 01:18

    Fotos – BRN @ Teilauto-Parkplatz (bei Görlitzer Str. 14)
    http://www.facebook.com/media/set/?set=a.495967180476302.1073741827.109728115766879&type=1

  30. Seldon
    18. Juni 2013 at 08:00

    @Lara Liqueur: Also ich für meinen Teil würde mich hüten, der JUgend ihr „Scream and Shout“ zu verbieten, zumindest solange ich nicht weiß, was dass überhaupt ist…Aber ich find’s auch nuicht engstirnig, aucvh und gerade der Jugend ein MInimum an zivilisatorischem Verhalten abzuverlangen wie gegenseitige Rücksichtnahme, nicht in Hauseingänge oder auf KInderspielplätze pinkeln, keinen Müll liegen lassen…Dieses Minimum nicht erbringen zu wollen, würde ich wiederum als engstirnig bezeichnen…
    Wie Du mit 18 JEDE der 23/24 BRN mitgemacht hast, würd‘ micch mal interessieren…
    ;)
    Nichts für ungut, aber einen repräsentativen Überblick dürftest Du maximal über die letzten 10 haben. Zu sagen, dass es davor auch was gab‘, ganz zu schweigen von den Anfängen vor 23 Jahren, hat nichts mit Nostalgie, sondern mit „historischer Vollständigkeit“ zu tun! Wenn wir hier schon BRN-Vergleiche anstellen, dann doch wohl auch da, wo’s was zu vergleichen gibt: Ein, zwei Bierwagen weniger, hier und da wieder ’ne Kreativecke mehr ist doch geschenkt: keinerlei politischer Anspruch, immer weniger Freiräume, das Bäh-Wort „Gentrifizierung“, das einem allerorten konkret gemacht wird…das sind Vergleichgrößen über die es nachzudenken gilt!

  31. Jens
    18. Juni 2013 at 08:34

    Tja die BRN, wie war sie doch schön, vor Jahren.
    Die BRN ist nicht mehr das für was sie steht. Ein Fest für die Bewohner der Neustadt, für Krative und Menschen die kein gewöhnliches Stadtfest wie das Dresdner haben wollen. Was ist daraus geworden? Ein „stinknormales“ Stadtfest. Es geht schon lange nicht mehr darum sich orginelle Dinge zu überlegen, schick Musik zu lauschen und sich mit Nachbarn und Anwohnern näher zu kommen. Ausschließlich der Besucher steht im Mittelpunkt und bei diesem aber auch nur die Frage „Was seine Geldbörse am Abend so hergibt.“
    Massen aus BZ, MEI, RG die sich sinnlos besaufen und aufspielen als wären sie in einer Dorfdisse. Touristen die mit Fotoapperaten rumlaufen und alles und jeden knipsen der entweder an der Scheune seinen Rausch ausschläft oder anders aussieht.
    Ein Fazit: Die BRN verdient ihren Namen nicht mehr, man sollte sie abschaffen und die Leute sollten doch besser alle zum Dresdener Stadtfest gehen. Dort haben sie dann auch noch mehr „Fressbuden“ und Getränkestände und können sich so richtig schön die Kanne geben.

  32. 18. Juni 2013 at 09:25

    @Jens: Warst Du da? Wieso hast Du offenbar ein ganz anderes Fest erlebt als ich? Und vor allem: Wer sollte Deiner Meinung nach die BRN abschaffen?

    Möglich, dass die BRN zu laut ist. Und ganz sicher waren zu viele Leute da. Und ebenfalls ganz sicher gab es zu viel Dreck, Müll und Urin. Aber die BRN ist ganz bestimmt kein stinknormales Fest. Wer das nicht sieht, ist entweder nur am Sonnabend Abend die Alaunstraße hoch und runter gelaufen oder er will es nicht sehen.

  33. hortkind
    18. Juni 2013 at 09:40

    ich fands toll, dass man in kurzer Zeit Konzerte/DJsets aus sämtlichen Musikrichtungen durchhören konnte..
    Danke für soviel gute Musik!!

  34. Hotte Hü
    18. Juni 2013 at 10:30

    Ich finde auch, dass hier teilweise falsch interpretiert wird. Wenn auf der BRN angeblich nichts „Kreatives“ (Was soll das eigentlich sein..?) mehr zu sehen ist, dann liegt das daran, dass die „Kreativen“ dieses Wochenende daheim auf dem Sofa oder auswärts verbringen. Zudem gab es durchaus privates, kreatives Engagement. Aber eben nicht Ecke Rothenburger/Louisenstraße.

    Wir „alten“ Neustädter, die seit der ersten BRN dabei sind/waren, haben uns eben schon lange emotional von diesem Stadt(teil)fest verabschiedet, weil die „Seele“ des Festes irgendwann durch Kommerz und Ufftata verloren ging. Wer die ersten BRN’s mit erlebt hat, wird mit da auf jeden Fall recht geben.
    Es gibt aber eben auch diese 18jährigen „Laras“, für die das Stadt(teil)fest schon immer so aussah und die mit meiner Definition nicht viel anfangen können. Diesen Blickwinkel muss man eben auch bedenken.
    Aber ich habe mir das Ningeln und Meckern abgewöhnt. Wenn die Bevölkerung das Fest so haben will, wie es schon seit Jahren stattfindet, dann muss sie es eben so bekommen. Demokratie quasi.
    Und ich habe eben immer die Möglichkeit, mich zu entkoppeln bzw. nur die Ecken zu besuchen, die für mich noch etwas mit der ursprünglichen Idee „BRN“ zu tun haben. Ganz einfach.

  35. Jens
    18. Juni 2013 at 10:34

    Sorry Anton das ich meine Meinung Kund getan habe. Ich weis nicht wie alt du bist bzw. seit wann du in der Neustadt wohnst.
    Die BRN war halt mal anders und hat den breiten Teil der Neustadt repräsentiert. Der Name Bunte Republik passt nicht mehr… . Wo war die BRN denn bunt, schrill, unkonventionell? Menschenmassen die nur saufen wollen, Hippster die bei ein paar Beats abgehen, Bierwagen, Fressbuden wie bei jedem Dorffest? Echt, sorry vieleicht bin ich mit meinen 35 Jahren nicht mehr up to date aber die BRN ist nicht mehr die die sie mal war. Wenn du sehen willst wie die BRN mal war, geh zum Hechtfest. Unkonventionell, bunt, schrill und das wichtigste von Bürgern für Bürger.

  36. dave
    18. Juni 2013 at 10:58

    Die BRN war ganz bestimmt kein stinknormales Stadtfest und die BRN war ganz bestimmt ein Fest für und von den Bewohnern , auch wenn man das nur am Sonntag deutlich sieht. Schon alleine wenn man die ganzen Fotos und Videos sieht, kann man von einem gelungenen und kreativen Fest sprechen. Das Wetter war super und die Leute waren bis auf ein paar Ausnahmen friedlich. Diejenigen die nicht da waren oder nur auf den Hauptstrassen sollten bitte nicht die ganze Brn beurteilen. Der Müll gehört bei so einem Fest leider dazu aber ist seit dem Flaschenverbot schon sehr viel angenehmer. Früher sind wir ab 0 uhr nur noch durch Scherbenhaufen gelaufen und nach Urin hat es auch schon gestunken. Also früher war nicht alles besser ;)

  37. 18. Juni 2013 at 11:15

    Jens, du darfst gerne Deine Meinung kund tun. Ich höre Jüngeren gerne zu. ;-) Aber antworte doch auf meine Fragen, also: Warst Du da? Wer sollte Deiner Meinung nach die BRN abschaffen?

    Ich sag Dir mal was ich erlebt habe, Menschenmassen, die sich besaufen. Neustädter, die meinen, dass die BRN nicht mehr so wie früher ist und alles voll kommerziell geworden sei. Viel zu viele Fressbuden und Bierwagen. Ach, und wann hab ich das erlebt — 1996 als ich mit anderen zum siebenten Mal BRN gefeiert habe.

    Die Aussage, die BRN ist nicht mehr so wie sie früher war, gibt es mindestens schon seit 20 Jahren. Aber wer das Schrille, das Unkonventionelle, das Bunte des Republikgeburtstages nicht sehen will, dem kann ich auch nicht helfen.

    Ich sah in diesem Jahr: Goldene Häuser, aufgehängte Gentrifzierungsopfer, ein zum Piratenschiff (Unsinkbar II) umdekoriertes Haus, Männer in Kittelschürzen, mobile Nagelstudios, Erwachsene mit Kinderschminke im Gesicht, Bierdosen-Kubb, Feuershow-Kids, Pinkelrinnen aus Abflussrohren, ein iluminiertes Parkhaus, Hinterhofkonzerte, Orangenschalenkunst, den Himmel voller Gitarren, Menschen, die Umarmungen gratis anbieten, Tangotänzer jenseits von Zeit und Raum, die wohl längste Frühstückstafel der Welt, Kater-Yoga, und nicht zuletzt Tausende Besucher, die sich extra für die Feierlichkeiten zurecht gemacht haben. Ach und natürlich Menschenmassen, die nur saufen wollen, die waren auch da.

    Entschuldige, dass ich mit dem Wort Hippster nichts anfangen kann, ich muss da immer an Hüfthalter denken, aber vermutlich bin ich dafür einfach zu alt.

    P.S. Beim letzten Hechtfest habe ich genau dieselben stumpfen Gesichtsausdrücke alkoholisierter Menschen auch gesehen.

  38. Ruth
    18. Juni 2013 at 11:40

    Danke für das Bild von der Orangenschlacht. Jetzt weiß ich wenigstens, warum es am Montagmorgen so übel auf unserer Straße aussah… Dass auch das jemand wegmachen muss, ist den Beteiligten dieser superwitzigen Aktion wahrscheinlich herzlich egal. Ebenso der Ärger bzw. Ekel über einen vollgepissten Hausflur, eine kaputte Tür und ein super ACAB-1953-Grafitti im Hinterhof. 50 Cent für einen Toilettengang ist vielleicht nicht ganz günstig, aber wie abgestumpft muss man denn sein, dass man anderen Leuten in den Flur pinkelt?
    Ich bin bereits am frühen Freitagabend „geflüchtet“ – obwohl ich dadurch sicher einige schöne Dinge der BRN verpasst habe. Ich mag halt keine Menschenmassen.
    Wenn man in der Neustadt wohnt, weiß man, was einmal im Jahr auf einen zukommt. Entweder man findet es gut, beteilgt sich bzw. bringt sich ein oder sucht eben das Weite.

  39. okris
    18. Juni 2013 at 11:54

    @Anton: Ich glaube die meisten die hier NUR Menschenmassen, die nur saufen wollen gesehen haben, sind wahrscheinlich (wenn sie überhaupt da waren & nicht in den Kurzurlaub gefahren sind) die ganzen drei Tage nicht über die Alaunstraße hinausgekommen…
    Du hast es ja in Ansätzen beschrieben was es alles „kreatives“ auf der BRN 2013 gab. Aber viele sehen eben nur das was sie sehen wollen, weil es in Ihr vorgefasstes Bild passt.
    Und ob auf den ersten BRN’s weniger wild gepinkelt wurde mag ich ja mal gaaanz stark bezweifeln! ;-)

  40. don_huan
    18. Juni 2013 at 12:36

    wer sagt, es sei nur saufendes Volk vorhanden, kann das ja z.B. mal den Leuten auf diesen Bildern erzählen, die werden sich sicher freuen -_-

    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.495967180476302.1073741827.109728115766879&type=1

  41. Michi
    18. Juni 2013 at 12:42

    @Jens, recht hast du, ändern wirst du nichts. Wie sich die Neustadt und deren Bewohner verändert haben so auch die BRN. Das ist der Lauf der Dinge. gentrification hält man nicht auf daran musst du dich gewöhnen.
    Am Besten gar nicht mehr hingehen und den Leuten von Ausserhalb das Ding überlassen (BZ,MEI,PIR,RG), irgendwann ist der ach so coole Hype vorbei.
    @Anton, Anzuzweifeln das jemand vor Ort ist/war ist noch immer das schlechteste Argument von allen und sagt viel über dich aus.
    Wenn du bei den früheren Festen dabei warst weist du selber das was du erzählst nicht der Wahrheit entspricht. Die BRN ist schon laaanngggg nicht mehr so wie ich/wir sie kennen. Irgendwann gibt es nur noch tannenzäpfle für 4 €.
    Ich freu mich aufs Dresdner Stadtfest und Helma O. und geh nicht hin :-) aber du Anton oder?

  42. Micha
    18. Juni 2013 at 13:04

    Hallo Anton:

    vielen Dank für deinen letzten Beitrag. Genauso und nicht anders ist es nun mal!
    Und wer es nicht sehen will, sollte einfach zuhause bleiben oder sich überlegen alles schlecht zu machen. Egal wo und was gefeiert wird – es gibt immer etwas zu tun (dafür oder dagegen)

    Ich fand es auf alle Fälle super! Man muss sich halt das suchen was man mag.

  43. alles was hecht ist
    18. Juni 2013 at 13:35

    mich störten diese kinder überall. ständig muss man sehen, wo man hintritt. und sie verkauften völlig schmuddlige glitzereinhörner und wollen allen ernstes 50cent dafür. und an die wasserflaschenfluganlage lassen sie einen auch nicht ran.
    gott sei dank waren die meisten nach null uhr im bett und die erwachsenen konnten vorm kukulida gepflegt betrunken ganzkörperkegeln und knutschen.

    hechtfest ist auch nicht besser.

    für die einführung einer konsequenten geburtenregelung für dresden!!!

  44. 18. Juni 2013 at 15:13

    Hallo Michi, nachdem was Jens geschrieben hatte, kamen mir eben Zweifel, ob er die gleiche BRN gesehen hat, die ich in den vergangenen drei Tagen besucht habe.

    Stimmt, die BRN ist nicht mehr so wie früher. Ich erinnere mich an eine BRN in den frühen 90ern, die von Nazis gestürmt wurde, ich erinnere mich an einen geplünderten Spar-Markt, an eingedroschene Scheiben auf der Alaunstraße (alles 1993), ich erinnere mich an Hooligans, die am Alaunplatz mit Flaschen warfen (1998-2005), ich erinnere mich an im Tiefflug über die Görlitzer fliegende Hubschrauber, an behelmte Einsatzkräfte, die das Fest aufgelöst haben. Hm, alles das gibt es nicht mehr. Willst Du das zurück?

    Aber nur noch Tannenzäpfle für 4,- Euro, das wäre doch super. Dann würde nicht so viele Leute mit trunkenem Blick durch die Straßen stolpern und in die Hausflure pinkeln.

  45. Nine
    18. Juni 2013 at 15:13

    deswegen hält man sich da auf, wo keine kinder sind und seine „ruhe“ hat

  46. grunge
    18. Juni 2013 at 15:32

    @ alle, die den guten alten Zeiten nachweinen:

    es ist immer und aber auch immer so, bei jeder Generation und heisst lediglich, dass Zeit nicht stehenbleibt und man alt wird :D

    für alle die mit meiner Aussage unzufrieden sind, gibts auch noch diesen hier: panta rhei!

  47. 18. Juni 2013 at 15:34

    @ don_huan:
    danke für deine anmerkung und das nochmalige verlinken der fotos.

    … der neustädter der mehr „kreatives“, etwas dem eigenen geschmack entsprechendes bzw. „wie früher“ wirkendes, zur brn möchte, hat doch die möglichkeit etwas „kreatives“, dem eigenen geschmack entsprechendes bzw. „wie früher“ wirkendes zur brn zu machen, anzumelden, zu organisieren!

  48. dave
    18. Juni 2013 at 16:25

    Bei uns wird auch an ganz normalen WE in den hausflur gepinkelt, da brauch man nicht mal eine BRN dazu. Es ist eklig aber war leider schon immer so. Ich freu mich schon auf die BRN 2014. Es gab echt schon schlimmere Jahre siehe Antons Beitrag

  49. maracus
    18. Juni 2013 at 17:33

    das war die beste BRN ever…

    es war sooooooo unglaublich viel los in den ganzen Hauseingängen/ Druchgängen und Plätzen… zu den 180 angemeldeten Ständen kamen bestimmt nochmal 200 „illegale“ Kultursachen dazu… einfach nur spitze…
    hab zwar nur die letzten 14 BRN´s mitgemacht… aber auf den Hippie-mist der frühen 90er kann ich sehr gern verzichten…

    btw… ist doch klar das 150.000 sich das bese Fest Mitteldeutschlands anschauen wollten… der Fluch des Erfolges… ^_°

  50. Pflasterkind
    18. Juni 2013 at 17:36

    Vielen Danke Anton, für die schönen Berichte!
    Und an all die, die jetzt hier nur kräftig meckern konnten: Ich kann Aussagen wie- „Früher war alles besser! BRN kann man sich nicht mehr antun, da hilft nur noch ausfliegen – aber muss ja jeder selber wissen! Die BRN ist ein Stadtteilfest wie jedes andere!“ – nicht mehr hören!
    Ja, es ist nicht mehr so, wie am Anfang, aber warum auch? Würde ihr euch auch für andere Sachen wünschen, dass alles immer beim alten bleibt? Ich find das irgendwie komisch, solche Aussagen von Leuten zu hören, die anscheinden ganz am Anfang dabei waren und nun solche völlig unrefelektierten Aussagen von sich geben!?
    Wenn ich was verändern will, dann muss ich mich bewegen und aufhören, mich im stillen Kämmerlein aufzuregen oder ich finde mich mit dem ab, was es gibt/ wie es ist und mach das beste draus.
    Aber sich hinzustellen und zu sagen, es gibt keinerlei Kreativität mehr auf der BRN finde ich einfach nur unangebracht gegenüber den Leuten, die viele, schöne Sachen auf die Beine gestellt haben!
    Wenn ich ein Stadtteil sein möchte, der Platz bietet für all die unterschiedlichen Menschen und Lebensentwürfe und weltoffen ist, dann musss ich auch offen sein, für all die unterschiedlichen Geburtstagsgäste zum BRN-Geburtstag!

  51. HannaS
    18. Juni 2013 at 19:26

    War dort wie ein Hering in der Fischbüchse, überall nur auf liegen gelassene Trinkbecher getreten.
    Ihr könnt das Fest umbenennen in Neustadt Fress & Sauf Meile das nächste mal ohne mich.

  52. hugo
    18. Juni 2013 at 19:38

    weshalb bringen sich diejenigen neustädter,
    die hier posten,
    dass ihnen die brn,
    so wie sie derzeit ist,
    nicht gefällt,
    nicht mit eigenen aktionen zur brn ein?
    REAGIEREN aber GENERVT WEGEN DENEN,
    die sich (mit was auch immer) einbringen?

    und … wer z.b. musikgenres als „gute“ und/oder „schlechte“ musik bewertet, den finde ich ****
    ansichten, geschmäcker und ansprüche sind etwas rein subjektives und somit völlig unterschiedlich … das **** einiger, die hier schreiben, scheint derart logische denkweisen leider nicht herzugeben!

  53. gyhly
    18. Juni 2013 at 20:18

    ich plädiere dringend für ein alternatives Stadtteilfest in der Neustadt !!!

  54. Alauner
    18. Juni 2013 at 20:39

    Die BRN ist ein typisches Stadtfest-Besäufnis. Nicht mehr und nicht weniger.

  55. ein anderer Stefan
    18. Juni 2013 at 21:40

    Spannend, wie breit die Meinungen auseinandergehen.

    Wenn es ein kreatives und alternatives Fest sein soll und nichts sonst, müsste das entsprechend organisiert sein und es müssten vor allem Ausschlusskriterien benannt und durchgesetzt werden – aber das wäre wohl gegen die Idee, dass sich das ganze quasi selbst organisiert. Mittlerweile ist die BRN so etabliert, dass sich das nicht mehr von selbst regeln wird, sprich, es wird immer Bierbuden und Wurstbuden etc. geben, die keinen Bezug zur Neustadt haben – es sei denn, mach schließt sie konsequent aus.

  56. christoph
    18. Juni 2013 at 22:27

    also in meinen Fischbüchsen hab ich bisher noch keine Bierbecher gefunden…
    Das kollektive Rumgejammer nach mehr Kultur von Leuten die scheinbar selber nix auf die Beine gestellt haben nervt und ich finds dreist sich hinzustellen und von anderen zu verlangen, möglichst alternativ, kreativ und neustadtartig unterhalten zu werden.
    Ich fands ein gelungenes Wochenende mit einem breitem Spektrum an musikalischer Unterhaltung von blockflötenden Kindern über Hardcore an der Scheune bis zum katertauglichen Akkordeonspieler am Sonntag in der Pulsnitzer..und natürlich die Anker zum Abschluss…. alles dabei… :)

  57. Jonk
    18. Juni 2013 at 22:33

    Hat jemand Fotos vom Ganzkörperkegeln, das habe ich nämlich leider verpasst.

    An alle Meckerer: Ich habe so viele schöne und kreative Dinge gesehen. Ich weiß gar nicht was ihr habt. Ich weiß von keinem Fest auf dem es so bunt zugeht.

  58. Jens
    18. Juni 2013 at 22:40

    „Wenn ich was verändern will, dann muss ich mich bewegen und aufhören, mich im stillen Kämmerlein aufzuregen oder ich finde mich mit dem ab, was es gibt/ wie es ist und mach das beste draus.“

    Falsch, denn es macht keinen Sinn sich einzubringen, da die achsogeilichwillsaufenundfressen lemminge wieder in die neustadt einfallen und wenn sie dann wieder zu hause sitzen in BZ,MEI,PIR etc. sind die leute aus der neustadt die ein anderes alternativeres leben versuchen zu leben wieder die ökos oder linken zecken, so sieht es aus und da kann der erfinder des blogs auch noch so oft versuchen mich uns zu bekehren.
    Wenn ich mich einbringe bringe ich nur noch mehr lemminge an die buden und das vermeide ich dann doch lieber.

  59. oha
    18. Juni 2013 at 23:52

    @don_huan
    schöne Bilder, hat sich einer Mühe gegeben. Ich geb mir nächstes Jahr !keine! Mühe und mach auf der !restlichen! Fläche an !verschiedenen! Orten hunderte Bilder, sogenannter Saufbolde…und auch nur in schwarz weiß….

    Auf welchen 100qm spielte sich das ganze ab und braucht es für sowas erst eine BRN?

    Kultur auf Komando!

    Für alle Stadtteilfestfreunde…

    http://www.westhangfest-gorbitz.de/

  60. Seldon
    19. Juni 2013 at 08:39

    Hallo Meckerer und Meckerer über Meckerer!
    Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, daß es beides gab: Kommerzkram (ganz viel, und dazu zähl ich auch alternativ aufgemachte „Kauf Dir was toll-alternatives“) und die „kreativen Ecken“ (und das man die „auch“ finden konnte, wenn man nur „gut hinguckte“, sagt schon Einiges über die Wichtung)
    Ich gebe Jens recht, was das Engagement angeht: Man will das für sich und Nachbarn und Freunde, nicht für 100.000 Würstchen-Esser (und die kommen nicht, weil’s so toll alternativ ist, sondern weil’s ganz viele Würtchenbuden gibt!)
    Lösung wäre in meinen Augen ganz klar, rigoros kommerzielle Verkaufsstände aller Art wegzulassen! Ein gewisser Ausschank von Kneipen im Staatsgebiet muß nicht ausgeschlossen werden, sollte aber mit saftiger „BRN-Steuer“ belegt werden, sodaß nur die was machen, denen der Stadtteil mehr am Herzen liegt als ihr Portemonnaie. (dito f. andere Läden) Der Erlös könnte an (im Stadtteil ansässige) alternative Projekte gehen…

  61. E-Haller
    19. Juni 2013 at 10:13

    @ Alle:

    Als der erste Meckerer nach der hitzigen Diskussion mal folgende Reaktion von mir:

    – Ich habe nichts gegen Techno an sich gesagt – sondern nur etwas dagegen, dass es scheinbar die simpelste Lösung für diverse Stände war, einfach etwas zu spielen. Bierverkauf scheint eben nur mit lauter Musik möglich zu sein…
    – einen eigenen Beitrag habe ich geleistet in Form einer kleinen Band, die wie jedes Jahr ohne Anmeldung an irgendeiner Ecke spielen wollte. Wir klemmten dann zwischen zwei Technoten… (ja, ich weiß: „hättet ihr euch mal vorher gekümmert“ – aber selbst mit Anmeldung weiß man ja noch lange nicht, was der Nachbar plant). Rücksicht des Djs („Kannste mal ne halbe Stunde etwas runterdrehen?“) – „Nö.“
    – Es soll nicht als Schlag ins Gesicht derer sein, die sich wirklich um etwas abseits des Mainstreams kümmern, die sind aber eben leider in der Unterzahl.

    Ich habe einfach etwas dagegen, die BRN per se immer super zu finden, weil es eben die BRN ist. Mich hat sie dieses Jahr genervt – fertig. Ich zieh meine Konsequenz, will aber niemandem vorschreiben, es mir nachzutun. Wir sind doch alle frei…

  62. Michi
    19. Juni 2013 at 10:40

    Fazit: Die Beste Zusammenfassung und statements haben meiner meinung nach, Seldon (19. Juni 2013 um 08:39)und E-Haller (19. Juni 2013 um 10:13)von sich gegeben.Sie bringen es auf den Punkt beschreiben die Problematik der BRN und dies in einem relativ objektiven Modus.
    Jungs ich pflichte euch beiden in allen Punkten zu

  63. 19. Juni 2013 at 11:03

    @E-Haller wenn es in der einen Strasse nicht geht geh in eine andere Strasse Talstrasse, Schoenfelder war es immer möglich, ebenso vermutlich Pulsnitzer und Sebnitzer.
    Selbst in unserem Springkraut e.V. Zirkuszelt war abundzu noch Platz

  64. okris
    19. Juni 2013 at 11:35

    @ E-Haller: Jetzt erschließt sich mir auch woher der Wind für deine Feststellung „Es war nichts richtig Kreatives mehr zu sehen – und es wäre auch kein Platz dafür gewesen.“ her rührt… ;-)
    Trotzdem finde ich hast Du dein eigens Erleben etwas zu sehr als allgemeingültig pauschalisiert denn an anderen Orten gab es den schon (selbst erlebt)!

  65. E-Haller
    19. Juni 2013 at 13:17

    @ Peter: ich war auf der Talstraße und auch auf der Schoenfelder. Logisch! Bei Starkes im Hof war es z.B. schön. Aber: die BRN sollte mehr sein als diese beiden Ecken. Und selbst die Talstraße war doch ordentlich gefüllt.

    Auf der Pulsnitzer saß z.B. ein Blockflötenmädchen – was sie gespielt hat, war aufgrund der umgebenden Musik nicht zu hören – Geld bekam sie trotzdem ;)

    @ Okris: Mein Erleben ist so wie ich es erlebe und ich habe es klar als solches gekennzeichnet. Da ich (noch) nicht der offizielle BRN-Fazit-Verfasser bin, muss meine Meinung nicht als die OFFZIELLE in die Geschichte eingehen ;)

  66. E-Haller
    19. Juni 2013 at 13:33

    Ach ja, gutes Event übrigens auf der Timaeusstraße: da wurden die Pisser (im warsten Sinne) von oben mit Wasser bespritzt. Waren aber teilweise so hacke, dass sie es nicht so richtig gerafft haben („Alter, ich bin voll nass ey!“ – „Scheisse, ich auch! Wie isn das passiert???“). Das war ein weiteres Highlight. Seht ihr – man muss nur kramen, und schon war die BRN top! :D

  67. julia
    19. Juni 2013 at 14:19

    jetzt mal ehrlich. Blockflöte ist aber nun wirklich bäh.

  68. rolle
    19. Juni 2013 at 14:29

    Mein Vorschlag wäre, dass die Standgebühr für Bierwagen 1500 Euro kostet, dann müsste die Leute mal aktiv werden und sich was Hübsches ausdenken.
    Und jeder der Bier ausschenkt muss auch für eine kostenlose Toilette sorgen.

  69. christoph
    19. Juni 2013 at 17:36

    natürlich ist Blockflöten bäh… kleine Kinder auch…. beides zusammen doppelbäh

  70. Jonk
    19. Juni 2013 at 18:00

    Ich würde auch mal aufhören, elektronische Musik PER SE se zu verteufeln. Lass die Leute doch auch ihren Spass haben. Schließlich haben sogar Marracash zwischen handgemachter Musik ordentlich elektro eingefügt.

    ABER: Ich bin absolut dagegen auf allen möglichen Strassen mit einer tierischen Lautstärke alles drumherum niederzuknüppeln. Zumal oft an Ständen gegenüber die Leute die da arbeiten das 3 Tage ertragen müssen. Dazu kommt noch, dass an gefühlten 90% der Technostände alle nur daran vorbeigehen und KEINER!!! tanzt. Die DJs kriegen das natürlich nicht mit. Auf der Rothenburger schien mir das Verhältnis von Lautstärke und Anzahl tanzender Menschen zu passen. Da hats auch weniger gestört. Außerdem tanzt es sich viel schöner wenn viele andere mittanzen.

    Liebe Schwafelrunde oder liebes Ordnungsamt. Kann man sich nicht auf eine Technomeile auf der Rothenburger einigen? Es gehen so viele kleine Sachen kaputt. Lautstärkenbegrenzung für Nichtbühnen oder PA-Anlagen nur an bestimmten Stellen oder so. Es muss doch dafür ne Lösung geben.

    Der Ostteil der BRN inclusive Lustgarten war dieses Jahr einfach toll!

  71. hugo
    19. Juni 2013 at 18:15

    E-Haller sagt:
    Wir klemmten dann zwischen zwei Technoten … (ja, ich weiß: “hättet ihr euch mal vorher gekümmert” – aber selbst mit Anmeldung weiß man ja noch lange nicht, was der Nachbar plant).

    wenn ich sowas lesen, kann ich nur wieder vermuten: das „bildungslevel“ einiger hier scheint mir = null

    @ E-Haller: hast du dich jemals nur ansatzweise mit brn-genehmigungen befasst? ich vermute: NEIN.
    denn wenn du dich damit befasst hättest, dann wüsstest du, dass du beim ordungsamt der stadt dresden im zusammenhang mit deiner anmeldung nachfragen oder bitten kannst, dass nicht direkt neben deinem stand bzw. deiner aktion ein weiterer stand bzw. eine weitere aktion mit musik genehmigt wird … oder man erfragt die kontaktdaten des anderen und kontaktiert denjenigen und bespricht im vorfeld was man machen/berücksichtigen kann.

    und @ jens:
    hast du hellseherische fähigkeiten, um hellzusehen was besucher aus bautzen, pirna, freital, meissen, kamenz usw. angeblich wollen und wie diese untweges sind.

    mit deiner einstellung, schiebst du den grund für dein nichteinbringen auf andere – DIE ANDEREN WOLLEN DAS JA NICHT, DIE MACHEN DIES UND DAS … realisierst du nicht, dass das alles nur deine vermutungen sind, deine einbildung, du machst doch genau das gleiche wie das was du den anderen – den lemmingen – unterstellst: aufgrund von vermutungen/einbildung sinnlos andere BEWERTEN und (VOR)VERURTEILEN. deine gedankengänge sind genauso unrealistisch und unreflektiert, wie die jener, die du beschreibst.

    realisierst du, was du für einen sinnlosen scheiss schreibst:

    zitat:
    „Falsch, denn es macht keinen Sinn sich einzubringen, da die achsogeilichwillsaufenundfressen lemminge wieder in die neustadt einfallen und wenn sie dann wieder zu hause sitzen in BZ,MEI,PIR etc. sind die leute aus der neustadt die ein anderes alternativeres leben versuchen zu leben wieder die ökos oder linken zecken, so sieht es aus.
    Wenn ich mich einbringe bringe ich nur noch mehr lemminge an die buden und das vermeide ich dann doch lieber.“

    mir erschliesst sich nicht, wie weltfremd einige schreiber hier sind … mit bestimmten aktionen ziehe ich bestimmtes publikum? für mich eine ganz simple logik!
    oder gehst du zu dingen, die dir nichts geben.

    klar gibt es untolerante „idioten“ die unter anderem ihren geschmack, ihr ansichten usw. zum „allgemeingültigen“ massstab erheben und das von anderen abwerten … derart untolerante „idioten“ gibt es aber durchweg in jedem stadtviertel, in jeder sozialen schicht, in jedem dorf, in jeder stadt … die gibt es nicht nur in bautzen, pirna, meissen usw., die gibt es auch unter den schreibern hier in diesem thread – gedanklich genauso einfältig unterwegs wie diejenigen auf die sie meckern.

    wenn ich selbst nicht lemmig-mässig unterwegs bin, kann ich mich gar nicht lemming-konform einbringen und treffe somit gar nicht den geschmack von lemmingen.

    @ jens, deine erklärung wirkt auf mich deswegen völlig lächerlich.

    jeder bringt sich mit dem ein, was seinem geschmack entspricht ..
    für mache ist das z.b. vom balkon eines hause an der rotheburger oder görlitzer str. (?) einen schlauch zum „saufen“ herunterlassen.

    oder

    ein einbürgerungstest auf der rothenburger str. a la „hau den lukas“ (wer so was initiiert zieht aus meiner sicht logischerweise „rummel-publikum“ an und diesen ständigen knallen krach habe ich alle 3 tage als extren störend und für eltern mit kleinkinder/kinder als eine zumutung beim vorgehen empfunden)

    oder sowas

    http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=12669&showNews=1307079

    trifft alles nicht meinen geschmack.

    und den beitrag auf dresden-fernsehen (siehe link) empfinde ich – als gern in der neustadt lebender – peinlich …

    und da sich die schwafelrunden-mitglieder (um ulla wacker & co.) mit ihrem tun ja nicht erst seit neuesten so massiv in alle möglichen medien drängen, ist es meiner sicht logisch, dass immer mehr (lemmige) zur brn kommen, die sich die „seltsamen“ neuststäder mal „ankucken“ wollen.

  72. oha
    19. Juni 2013 at 20:34

    @hugo
    was denn das fürn Pfeffer mit der Genehmigung zu BRN.. Der Typ vom Ordnungsamt wird Dir was husten. Ist so schon jedes Jahr überfordert. Was ist wenn vor meiner Tür, wo ich lebe 2 Technobuden sind, soll ich dann woanders hingehen, die Straße wechseln, aus meinem Umfeld ziehen? Was ist, wenn ich eher beantrage, weil ich sicher gehen will und danach meldet sich noch einer an und baut seine Boxen auf. Du glaubst im Leben nicht, dass er für Dich dann, diesen Leuten keine Genehmigung erteilt…

    Also mal schön realistisch bleiben, ansonsten beantrage ich für nächstes Jahr eine komplette „Alaunstraßenkunstinstallation“!!! „Die Straße der Stille“, vom Albertplatz zum Alaunpark.

    Möglich??? Nee!!

    Noch nicht mal für 50m.

    Somit Quatsch was Du erzählst…

  73. Teacher
    19. Juni 2013 at 20:54

    Kann man nicht jeden Bierwagen mit der Auflage versehen, je ein Dixie-Klo aufzustellen? Macht zusätzlich zwei Quadratmeter kommerzieller Stellfläche für die Stadt pro Bierwagen und bei Nichteinhaltung gibt’s Strafe, Sperre für die nächsten 100 BRNs, was weiß ich – irgendwas drakonisches …

  74. ein anderer Stefan
    19. Juni 2013 at 21:18

    Teacher: Dixis sind gerade auf Festivals etc. nicht gerade ein Hort des Wohlgeruchs, vor allem, wenn jede Menge Bier läuft. Und Dixies umkippen ist immer ein großer Spass für die ganze Familie… Halte ich für keine gute Idee.

    Allgemein: Wenn man bestimmte Erscheinungen verhindern will, muss man das organisieren. Sollen es z.B. nur Ortsansässige sein, weil es eben ein Stadtteilfest machen will, kann man das ja so ansagen. Nur: dann muss auch jemand festlegen, welche Grenzen gelten sollen, jemand muss das überwachen. Und bei den Stichworten – Grenzen – festlegen – organisieren – überwachen werden wahrscheinlich einige schon keine Lust mehr haben. Und dann läufts halt weiterhin bunt durcheinander, und das ist nicht immer schön. Zudem kann man es nicht jedem Recht machen, ist halt so.

  75. Peter Ka
    19. Juni 2013 at 22:15

    Interessant, wie die Meinungen hier auseinandergehen. Zu den Massen und Trinktouristen ist ja schon alles gesagt. Hier könnte man übrigens tatsächlich mal einen Einbürgerungstest machen. Mit einer einfachen Frage wie: „Nenne mir ein Theaterstück“. Das könnte schon reichen ;-) Jemand hatte auch die Idee, künftig Tickets zu verkaufen, die es nur in begrenzter Anzahl gibt, wie auf Festivals eben. Anwohner bekommen ihrs kostenlos, der Rest zahlt und sorgt damit auch für Toiletten und Entsorgung. Weiß nicht, ob das gut wäre, aber es würde den Andrang begrenzen.

    Zur Musik: Ich zähle sicher auch zu denjenigen, die bei bestimmten Techno-Muggen nicht anders können, als intolerant zu sein. Tut mir auch Leid, es gibt da sicher viele gute Sachen. Ich mag z. B. sehr, was jedes Jahr vom „Alexanderplatz“ gemacht wird (auf der Rothenburger). Leider war aber auch auf dieser Straße zu beobachten, dass man sich wohl lautstärkemäßig gegenseitig kaputtmachen will. Derjenige, der in diesem Jahr „verloren“ hat, wird dann eben nächstes Jahr eine größere Anlage auffahren usw.

    Leider gabs das Negativbeispiel (für mich) direkt vor meiner Haustür, auf dem Parkplatz Alaunstr. / Ecke Sebnitzer. Man hat praktisch nur noch Bass gehört. Nun ja, es gab viele, die es mochten, vor allem am Sonntag Abend, als überall sonst schon Ruhe war… Richtig böse fand ich das am Sonntag Vormittag, beim traditionellen Straßenfrühstück. 10.00 Uhr gings los, da wurden erstmal alle aus dem Bett geworfen und später beim Frühstück war Unterhaltung kaum noch möglich. Von mir aus soll dort jeder seine Musik haben und ich habe eben Pech mit dem Wohnort (haben ja Andere auch, die vor ihrem Haus die Musik ertragen müssen, die ich widerum mag), aber ein bisschen mehr Respekt vor den BRN-Traditionen würde mir schon gefallen.

    Zum Glück haben mich dann später die tollen Konzerte von Spun auf der Aluna (mit viel besserem Sound als am Freitag bei Katys) und von Goldener Anker mit dieser BRN versöhnt. Ich freue mich auf die nächste Ausgabe.

  76. 19. Juni 2013 at 22:19

    @Peter: Der Techno-Zirkus vor Deiner Haustür war neu und ich bin sicher, dass der Betreiber Probleme bekommen wird.

  77. Peter Ka
    19. Juni 2013 at 22:23

    @Anton: Da bin ich gespannt, am Sonntag Abend war dort schon ein großes Aufgebot an Polizei und Ordungsamt zu beobachten.

  78. HST
    20. Juni 2013 at 00:34

    nur so ein paar gelesene und eigene eindrücke…

    zitate:

    „gemütlich konnte ich die BRN dann traditionell mit den “Ankern” am Martin-Luther-Platz ausklingen lassen“
    – marmitas auf der `großen´ bühne haben nicht gespielt? dieses konzert ist wohl eher eine tradition…

    „dadurch kam jegliche andere Musik zu kurz; gute, kleine Bands hatten keine Chance oder waren seltene Perlen“
    – such dir deine ecken und straßen, du kommst auf deine kosten!

    „Es war nichts richtig Kreatives mehr zu sehen“
    – ebenda

    „Ein “stinknormales” Stadtfest“
    – schon einmal auf einem stadtfest in m-v gewesen?

    „Es geht schon lange nicht mehr darum sich orginelle Dinge zu überlegen, schick Musik zu lauschen und sich mit Nachbarn und Anwohnern näher zu kommen“
    – das machen wir in der neustadt fast jeden tag; nur merkt´s dann keiner, weil alle zu bio-grün beschäftigt sind…

    „BZ, MEI, RG die sich sinnlos besaufen und aufspielen als wären sie in einer Dorfdisse“
    – das kannst du auch jedes wochenende hier beobachten.

    „Technomeile auf der Rothenburger“
    – gute idee.

    „mehr Respekt vor den BRN-Traditionen“
    – vormittags lärmpause!

    weiterhin:

    – elektronische musik ist musik.
    – konsequente und verbindliche absprache zwischen
    nahegelegenen ständen/auftrittsorten/etc.,um
    gegenseitige beschallung zu vermeiden.
    – berliner problem: wer hier wohnt und sich
    über ein wochenende wegen lärm/alkoholkonsum/etc
    belästigt fühlt, muss urlaub machen, ist zu alt
    oder muss wegziehen (an manchen orten der
    neustadt ist´s normalen wochenenden nicht
    anders…)
    – super-schöne, kreative, gesellige stunden gibt´s
    immer auf´n sonntag abend/nacht. (nur wird man
    dann von anwohnern gestört: „die brn ist zu
    ende!“)

    und, müll/pisse/etc.:

    fast an jedem stand gab´s mülltüten. mülltonnen werden nachts 100prozentig umgeschmissen. müll wird produziert, um geld zu verdienen. warum nicht alle gleiche becher zum gleichen pfandpreis (von mir aus auch bierpreis) rausgeben? pissrinnen und toitois supergut; doch oft bermerkt, wie neustädter und touristen diese nicht benutzen wollten… . ergo: auf sich und andere achten; eingreifen, anhören, belehren. höhere gebühren für die, die krass-hohe umsätze/profite mit der brn machen! kreative anlaufpunkte damit unterstützen und finazieren! toleranz auch den touristen(„BZ,MEI,PIR etc“); jedoch bei schlechtem benehmen eingreifen!

    eigene bemerkung:

    konstruktive kritik bringt uns voran – nicht das gemecker. wer sich thematisch sinnvoll miteinbringt – das thema sei jedem selbst überlassen -, wird die brn bunter und fröhlicher machen. menschen nicht in schubladen stecken!

    ich fand´s schön. meide die bekannten gegenden (so, wie auch im neustadt-normal-zustand), und informiere mich vorher, wo was üüübelst schönes passieren wird.

    an alle alten:

    ach ja, nichts wird wie früher sein. das sollten die alten besser als die jungen wissen, oder???

  79. hugo
    20. Juni 2013 at 00:36

    oha sagt:
    was denn das fürn Pfeffer mit der Genehmigung zu BRN.. Der Typ vom Ordnungsamt wird Dir was husten. Ist so schon jedes Jahr überfordert. Was ist wenn vor meiner Tür, wo ich lebe 2 Technobuden sind, soll ich dann woanders hingehen, die Straße wechseln, aus meinem Umfeld ziehen? Was ist, wenn ich eher beantrage, weil ich sicher gehen will und danach meldet sich noch einer an und baut seine Boxen auf. Du glaubst im Leben nicht, dass er für Dich dann, diesen Leuten keine Genehmigung erteilt…
    Also mal schön realistisch bleiben, ansonsten beantrage ich für nächstes Jahr eine komplette “Alaunstraßenkunstinstallation”!!! “Die Straße der Stille”, vom Albertplatz zum Alaunpark.
    Möglich??? Nee!!
    Noch nicht mal für 50m.
    Somit Quatsch was Du erzählst…

    @ oha:
    ich unterstelle dir , dass du NOCH nie zur brn beim ordungsamt etwas angemeldet hast und falls ja, dass dir in diesem zusammenhang dann nicht wichtig war/ist, dass du deine aktion halbwegs ungestört oder im „einklang“ mit „deinen nachbarn“ machen kannst.

    du bist so uninformiert, aber vermutest … weshalb informierst du dich nicht erst mal im zusammenhang mit dem genehmigungsverfahren? anstatt dir etwas zusammenzuspinnen?

    ich kontaktiere – ich greife deine wortwahl mal auf – „diesen typ“ vom ordungsamt jedes jahr, seidem ich etwas mache, habe ihn NIE überfordert erlebt. und ich kontaktiere – wenn nötig – diejenigen im vorfeld, die neben der von mir beantragte area etwas machen/machen könnten. dadurch wurde das, was ich gemacht habe, ich all die jahre NIE durch musikalische fremdbeschallung beinträchtigt/gestört.

    wenn ich es richtig verstanden habe, haben die bewohner eines hauses vorrecht beim beantragen, nur wenn sie nichts beantragen, bekommen den platz jene, die woanders keinen platz hat haben bzw. die diesen platz beantragt haben.

    und wenn man ein e.v. etc. ist kann man – wenn ich das richtig mitbekommen habe – eine ganze str. für die eigennutzung beantragen. ich bilde mir ein, das hat 2012 ein verein gemacht (irgendwo talstr. oder kamenzer str. oder seifhennersdorfer str.). dann entscheide der e.v. etc., wer die str. oder den platz nutzen kann.

  80. hugo
    20. Juni 2013 at 00:43

    Genehmigungspraxis für das Stadtteilfest Bunte Republik Neustadt 2013
    http://www.dresden.de/de/02/035/brn-2013.php

  81. hugo
    20. Juni 2013 at 00:58

    … und noch etwas … anton hatte vermutet, dass auf dem (weiter oben mehrmals erwähnten) platz ein zirkus entsteht … ein klick auf banq.de hätte aufklärung gebracht und diese links:

    https://www.facebook.com/events/349847468471568/
    https://www.facebook.com/ouvertopenair

  82. oha
    20. Juni 2013 at 10:12

    @hugo

    1. Ich beantrage seit 2004 jedes Jahr 15m!!! Es gab schon mal vor vielen vielen Jahren eine Diskussion über Toilettengeld zur BRN, wo mir jemand erklären wollte, dass wir das dicke Geschäft machen als Gastronomen. Ich sag es also nicht einfach nur so, sondern es stimmt tatsächlich.

    2.Zum Thema Herr B. vom Ordnungsamt sage ich nur, netter Typ, aber wehe Deine Skizze ist nicht maßstabsgetreu. Vielleicht wird da auch zwischen Gastronomie und Kultur ein Unterschied gemacht? Kann ich nicht sagen…

    3.Die Alaunstr. hat früher Herr P. vom Katy´s komplett beantragt. Was aber keine Garantie ist, dass dann nur das gemacht wird, was der Antragsteller in dass Anmeldeformular einträgt. Anwohner die unmittelbar auf der jeweiligen Straße wohnen, können trotzdessen beantragen, was ja auch nur gerecht ist.

    4.Im Antragsformular auf welchem Du, Deinen Standort, Deine Fläche und Dein Angebot niederschreibst, gibt es keinen Punkt, wo ich diesen Sonderwunsch eintragen kann.
    In der Genehmigungspraxis, welche Du verlinkt hast, sehe ich auch nix davon! Ich behaubte jetzt mal, dass ein Anwohner nüchtern die 2 Seiten ausfüllt und gut ist. Da ja nirgendswo steht, dass das Ordnungsamt sich zuständig sieht, für Einklang unter den angeboteten Aktionen zu sorgen. Diese Praxis scheint ein Insider von Dir zu sein, kannst du anderen aber nicht vorwerfen.

    5.Habe vor Jahren gratis Flächen angeboten, damit Künstler was machen können und ein wenig Einklang mit der Idee BRN entsteht. Alle die Interesse hatten wollten Geld, oder haben dankend abgelehnt, Aufgrund unseres Umfeldes.

    Du solltest also bitte genauer sein, bei Deinen Behauptungen und nicht wild links reinstellen, wo da nix von dem steht, was Du erzählst.

    Deine privaten Aktionen mit Nachbarn zu reden, nachdem das Ordnungsamt Dir freizügig die Daten liefert, ist Dein Ding. Wenn Du Nachbarn hast, mit denen Du reden kannst ist Dein Glück. Wenn Du gut bist, im nett bitten beim Ordnungsamt und die bewegen was für Dich in diese Richtung, Hut ab!!!

    Aber stell es nicht so selbstverständlich hin, als wenn wir „alle zu blöde wären“ uns zu kümmern, Anträge zu lesen oder überhaupt schon was gemacht zu haben …

  83. E-Haller
    20. Juni 2013 at 10:13

    @ hugo: Mir mit Bildungslevel zu kommen – und selbst nicht mal die elementarsten Groß- und Kleinschreibregeln zu beherrschen, ist schon irgendwie ***. Ich weiß nicht, welchen Grund ich Dir gebe, so zu reagieren.

    Inhaltlich: Von „nachfragen oder bitten kannst, dass nicht direkt neben deinem stand bzw. deiner aktion ein weiterer stand bzw. eine weitere aktion mit musik genehmigt wird“ steht NICHTS auf der von Dir verlinkten Seite. Und klingt auch verdammt naiv. Wie würde die BRN denn aussehen, wenn das tatsächlich ginge – und das Ordnungsamt sich die Mühe macht, das so zu koordinieren?

    Da steht aber im Gegenteil, dass man nur dort spielen darf, wo man auch wohnt oder sein Geschäft hat. Wenn links und rechts daneben nun jemand ist, der laut Musik spielen will, ist da garnix mit „bitten“. Und vorherige Absprachen bringen auch nix – spätestens am BRN-Tag ist das vergessen.

    Also: vielleicht schauste selbst erstmal in die von Dir verlinkten Seiten rein – und vielleicht gewöhnst Du Dir auch einen anderen Tonfall an.

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