Einwohnerversammlung zur „Bautzner“

Am gestrigen Abend fand im großen Ballsaal im Parkhotel die Einwohnerversammlung zur Bautzner Landstraße und Bautzner Straße statt. Rund 200 Interessierte kamen und die FDP zeigte Präsenz vor Ort und verteilte Flugblätter.

Gut gefüllt: der große Saal im Parkhotel

Gut gefüllt: der große Saal im Parkhotel

Oberbürgermeisterin Helma Orosz leitet ein und wies darauf hin, dass die Ergebnisse dieser Versammlung dem Stadtrat für die nächste Sitzung am 28. Februar als Protokoll zur Verfügung gestellt werden. Neben der OB waren auch der Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz, Baubürgermeister Jörn Marx und DVB-Chef Reiner Zieschank anwesend. Der machte deutlich, dass es nicht um einen Neu- oder Umbau der Straße geht, außer im unteren Bereich zwischen Hoyerswerdaer und Martin-Luther-Straße. Auf der restlichen Strecke handele es sich ausschließlich um eine Gleissanierung, die im Bestand stattfindet. Das heißt, der Bordsteinabstand der Straße bleibt gleich. Weder werden Fußwege schmaler noch Grundstücke beschnitten.

Auf Kritik stießen die geplanten Umleitungen durch Bühlau und die Radeberger Vorstadt. Koettnitz erklärte jedoch, dass diese Varianten alternativlos seien. Im Bereich der Neustadt sollen die Umleitungen auch nur bis Ende Juni andauern. Für während der Umbauarbeiten wegfallende Parkplätze solle es ein wenig Ersatz geben, indem auf der Lessing- und der Melanchtonstraße Querparken erlaubt werden soll. Köttnitz konnte sich den Hinweis auf das neue Parkhaus auch nicht verkneifen.

Die Umleitung durch die Louis-Braille-Straße statt über die Waldschlösschenstraße sei nicht anders lösbar, da sonst der Knoten an der Stauffenbergallee zu überlastet wäre.

In der Zwischenzeit hat sich auch der Fahrgastrat der Dresdner Verkehrsbetriebe zu Wort gemeldet. Er weist auch noch einmal auf die Notwendigkeit einer grundhaften Sanierung der Schienen hin und auf die notwendige Verbreiterung auf die Standardwagenbreite von 2,65 Meter.

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27 Kommentare zu “Einwohnerversammlung zur „Bautzner“

  1. 15. Februar 2013 at 10:38

    Da haben sich die Herrschaften von der FDP wieder produziert…
    http://www.dresdner-rand.de/froehlich-dichtende-populisten/

  2. WS
    15. Februar 2013 at 15:04

    Komisch, ich dachte immer, ein leistungsfähiger ÖPNV sei ein Standortvorteil. Die Herrschaften, die ungeduldig hinter der Straßenbahn herfahren, können ja mal zum Vergleich mit dem Rad alle drei Ampeln am Albertplatz queren. Mal schauen, wer schlimmer ausgebremst wird.

  3. René
    15. Februar 2013 at 16:38

    @WS: Dieses ständige Aufeinanderhetzen der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer – ich der Radfahrer bin der Bessere und am meisten Benachteiligte – ist nicht zielführend und ehrlich gesagt, eher ätzend…

  4. ein anderer Stefan
    15. Februar 2013 at 17:43

    Ich denke, ein konsequenter Ausbau des ÖPNV ist der richtige Weg – wohin sollen die ganzen Autos in der Stadt? Zumal die heutigen Autos ja teils nicht mal mehr in die alten Parkhäuser passen, weil sie zu groß geworden sind.
    Wenn es eine Grundsatzentscheidung für die breiteren Straßenbahntrassen gegeben hat, sollte man das auch durchziehen. Sonst wird es ja absurd, wenn dann das Netz zu 3/4 ausgebaut ist – fahren dann die Bahnen nur 3/4 der Strecke in voller Breite und müssen sich dann „schmaler machen“? (So wie der Bus bei Harry Potter :-))

  5. René
    15. Februar 2013 at 17:51

    Muss denn ein konsequenter Ausbau des ÖPNV auch zwangsläufig ein Einschränken von anderen Verkehrsteilnehmern bedeuten? Ich finde – nein!

  6. Alauner
    16. Februar 2013 at 00:28

    >Komisch, ich dachte immer, ein leistungsfähiger ÖPNV sei ein Standortvorteil.
    Für wen denn bitte? Wenns wenigstens was gescheites wäre, aber in Dresden gibts doch nur Viehtransporter.

  7. 16. Februar 2013 at 08:46

    Editieren
    Natürlich geht ein Ausbau des ÖPNV zulasten des MIV und umgekehrt, schon deshalb, weil der zur Verfügung stehende Platz beschränkt ist. Dieser Beschränkung kann man freilich durch Absägen von Alleen (s. Leipziger Str.), Enteignungen, Abreißen ganzer Häuserzeilen entgegenwirken. Auch so simple Sachen wie Anpassung Ampelschaltungen, bevorzugen oder benachteiligen immer eine Gruppe. Aus ökologischer und stadtplanerischer Sicht sollte man einen möglichst höhen ÖPNV-, Fußgänger -u. Radfahreranteil anstreben, wobei Letztere leider in der Planungsrealität häufig unter den Tisch fallen. Wer etwas dazu beitaägen möchte, dass sich etwas zu seinen Gunsten verändert, kann sich gern an Planungsverfahren beteiligen. Es gibt dazu genügend Gelegenheiten (s.O.)
    (Infos für Dresden: http://www.dresden.de/de/08/02/04/050_Verkehrserhebung_SrV.php)

  8. Richard
    16. Februar 2013 at 12:20

    Hallo, ich Schreibe hier mal aus Bühlauer sicht, als Autofahrer sowie auch früherer Bahnfahrer:

    Meine Familie und ich haben ein Haus direkt an der Bautzner Landstraße (Familienbesitz seit mehreren Jahrzehnten). Das Haus würden wir natürlich sehr gern erhalten.
    Zum Ausbau: Direkt auf unserer Seite fehlen die vollen 50cm, die die Bahn herüberrücken will. Fahrspur vor unserem Haus wären dann genau 2,25m. Ich würde da nicht mit meinem Kleinwagen mit einer Spiegelbreite von 2,10m Vorbeifahren. Somit muss ich hinter der Bahn fahren, egal ob diese wirklich mal 50 fährt (in diesem Teil sind die Haltestellen sinnvolle 200m voneinander Entfernt), bremst oder beschleunigt. Derzeit kann man wenigstens beim Fahren und Anfahren noch überholen und muss somit keine Bahn an der nächsten Haltestelle fürchten.
    Der weitaus schwerere Grund ist aber, dass durch diese Aufstauung mehr Autos stehen, da sonst immer zwischen den Haltestellen einige Autos passieren können. Diese zusätzlichen Autos produzieren noch mehr Abgase und man kann gar nicht mehr im Garten sitzen oder mal die Fenster öffnen.
    Und der letzte Grund, weswegen die Bühlauer sehr stark gegen diese Sache protestieren, ist auf die Bürgerversammlung 2006 zurückzuführen. Dort wurde ein Bauprojekt mit eigener Bahntrasse, Fußweg, Radweg, Fahrbahn und behindertengerechten Einstiegen als „alternativlos“ vorgestellt und die Bürger mussten dafür 3m Ihrer Grundstücke abgeben (ich bitte dabei mal zu schauen, wie die Bautzner Landstraße bebaut ist, beim Wegfall von 3m Grundstück müssen nicht nur Wiesen und Bäume wichen, sondern auch Häuser! Der Gleisausbau war dabei die erste Stufe.

    Die Einwohnerversammlung hat ja auch einiges neues dahin gehend offengelegt, erst sagt Herr Köttnitz (welcher 2006 gesagt hat „mich kotzen diese Leute an die sich nicht von Ihren Grundstücken trennen können“ oder auch „Macht, was ihr wollt, die Grundstücke nehmen wir uns“) auf die nachfrage des Grundstücksschleifens, dass es dahin gehend keine Planungen gibt. Danach meldete sich ein Anwohner mit einem neuen Haus welcher beim Kauf der Stadt zusichern musste 3m seines Grundstückes abzutreten. Somit müssen ja Planungen vorliegen. Die Verantwortlichen wollten dies allerdings nicht öffentlich Erläutern!

    Zu der Umweltverträglichkeit, vor allem der steigenden Abgasbelastung und Ähnlichem wurde nicht weiter eingegangen.

    Als ehemaliger Bahnfahrer kann ich auch sagen das die Linie 11 zu keiner Zeit so überfüllt war, das die Türen nicht zu schließen waren. Außerdem sind 23 Sitzplätze mehr nun auch nicht so viel.

    Zu dem „Standartmaß“ würde ich noch anmerken, dass es dieses nicht gibt. Es wird nur erfunden, um dieses Bauvorhaben dringlich zu machen. Auch die bestandsnahe Sanierung gibt es nicht. Es gibt nur Sanierung im Bestand und außerhalb des Bestandes. Der Bestand beläuft sich bei der DVB auf die Schienen und nicht auf die ganze Straße.
    Aber zu dieser Thematik hat der Baubürgermeister Marx ja die schöne Aussage „Die DVB kann auf der Straße machen, was sie will“ gebracht.
    Weiterhin wird das Verkehrsaufkommen der Bautzner weiterhin stetig Steigen, die Nutzung der Linie 11 definitiv nicht. Dies kommt nicht nur von der Bequemlichkeit oder ähnlichen, sondern vor allem davon, dass immer mehr Menschen von außerhalb (Hochland, Rossendorf, Bautzen, …) in Dresden arbeiten und mit dem Auto fahren müssen, es aber jetzt gar keinen P+R Parkplatz mehr gibt!

    Zu den Umleitungsstrecken:
    Natürlich sind diese nervig, egal wo. Und die Louis-Braille-Straße dazu noch viel zu klein für diesen Verkehr. Allerdings möchte ich den Anwohnern von anderen Umleitungsstraßen noch auf den Weg geben, dass diese den Lärm nur etwa ein halbes Jahr haben, die Anwohner immer mit einer zusätzlichen Bahn welche die Gläser in den Schränken vibrieren lässt.

    Ach und zu der Aussage unserer Oberbürgermeisterin „Ich habe mich für diese Bürgerversammlung eingesetzt“ möchte ich nur soviel sagen: Sie hat diesen Antrag mehrfach abgewiesen! Durch den Druck der Bürgerinitiative Bühlau sowie der FDP wurde sie nun durchgeführt.

    Zuguterletzt möchte ich noch anmerken: Bitte hacken Sie nicht so auf der FDP herum, dies ist die einzige Partei, welcher der Sache kritisch entgegensteht (aus welchen Gründen auch immer). Die Grünen gehen erst auf die Barrikaden, wenn weitere Bäume absterben oder irgendein Wurm gefunden ist, Ihnen sind die Anwohner schlicht und einfach egal. Von den restlichen Parteien kann man eh nichts erwarten.
    Wobei eigentlich die Grünen bei diesem Thema am meisten zu Reden hätten.

  9. René
    16. Februar 2013 at 14:08

    Zitat: Aus ökologischer und stadtplanerischer Sicht sollte man einen möglichst höhen ÖPNV-, Fußgänger -u. Radfahreranteil anstreben…

    Sehe ich ganz und gar nicht so und außerdem bin ich durchaus der Meinung, dass unser (in Dresden) derzeitiger Verkehrsraum außreichend ist – größtenteils zumindest. Er müßte gar nicht groß erweitert werde, sondern nur mal grundlegend und dauerhaft saniert, sowie hier und da vernünftiger strukturiert werden.

    Aber dies wird wohl nicht möglich sein – da jede Gruppe auf seinen Vorteil beharrt – was man auch im täglichen „Verkehrsk(r)ampf“ deutlich sehen kann – Rücksichtnahme und vorrausschauendes Denken und Handeln sind echt abhanden gekommen….

  10. Richard
    16. Februar 2013 at 15:44

    achja noch etwas kurzes warum der neue Querschnitt auf der Linie 11 auch etwas schwierig realisierbar ist:
    Auf dem Weißen Hirsch, dem Hirschberg, am Mordgrund sowie in teilen der Neustadt ist die Schienenbreite gar nicht möglich. Vor allem auf dem Mordgrund müsste erst die Mordgrundbrücke verlegt werden, weil durch den neuen Abstand die Kurve zu eng werden würde (wurde bei einer Ortsratssitzung sogar von einem DVB Sprecher bestätigt).

    @René: sehe ich ganz genau so. Ich bin zwar großteils aus beruflichen Gründen Autofahrer, aber der Verkehr geht für mich eigentlich in Ordnung wie es jetzt ist. Klar gibt es hier und da ein paar Verbesserungsmöglichkeiten, aber die weiß man und umfährt diese Stellen.
    Auch mit dem Rad bin ich gern mal in meiner Freizeit unterwegs und habe da auch kaum Probleme, wenn ich in die Stadt fahre fahre ich eh nicht auf den Straßen, sondern eher durch die Heide und den Elberadweg.

    so und jetzt möchte ich mich noch für meinen vorherigen sehr langen Post entschuldigen, mir liegt das Thema halt auch ein bisschen am Herzen ;)
    Vor allem wenn man dann auf anderen Blogs völlig uninformierte Kommentare ala „Die böse Autofahrerlobby“ oder auch „wegen den 20cm weniger pro Spur gehts ja weiter“ ließt bekommt man etwas Wut :)

    • 16. Februar 2013 at 17:08

      @Richard: schwierig heißt nicht unmöglich. Mir wurde vom DVB-Leiter für Verkehrsmanagement und Marketing Jan Bleis auf Nachfrage erklärt, dass es auf der ganzen Strecke möglich sei, den neuen Gleisabstand einzurichten.

      Mag sein, dass die Breite der derzeitigen Bahnen für den Verkehr zwischen Albertplatz und Bühlau ausreicht, auf der restlichen Strecke der „11“ ist die Bahn jedoch ziemlich oft ziemlich voll und man kann ja wohl schlecht am Albertplatz umspuren, oder?

      Die Aussage „Zu dem „Standartmaß“ würde ich noch anmerken, dass es dieses nicht gibt. Es wird nur erfunden, um dieses Bauvorhaben dringlich zu machen.“ ist schlicht eine Unterstellung. Fakt ist, dass die Spurenbreite bei jeder Sanierung seit den 70er Jahren um 40 Zentimeter auf drei Meter verbreitert wurde.

  11. Richard
    16. Februar 2013 at 17:35

    @Anton Launer: Ja klar es ist mit Behinderung von anderen Verkehrsteilnehmern und ertüchtigung der Brücken und Querungen möglich, aber das ist eigentlich nach Stadtplan und Bundesvernstraßengesetz nicht zulässig.

    Nein kann man natürlich nicht. Aber habe nach Albertplatz früher nicht wirklich extrem volle Bahnen gesehen. Okay zu Sonderveranstalltungen, aber die kann man dabei ja nicht betrachten, oder? (Also die DVB beachtet seinerseits auch Winter, Müllabfuhr, Kurierdienste und Umzüge / Anlieferungen nicht in der Planung).

    Natürlich wurde die Bahn so gebaut, klar. Aber die DVB Verkauft dieses Maß als Standartmaß für Straßenbahnen Weltweit dem ich damit nur widersprechen wollte. Nichts mehr nicht weniger.

    Im großen und ganzen sehe ich es eh so: Es wird durchgesetzt, Die Bahn merkt das es doch etwas schmal ist an den Stellen, die Autofahrer beschweren sich und der Großausbau der Bautzner wird auf zwang durchgesetzt. Dagegen machen kann man eigentlich nichts, aber es ist gut das es einige Bürger machen.

    Achja kannst du bitte noch bei der DVB (irgendwann mal) anfragen wie Sie es mit der Müllabfuhr (oder anderen LKW) regeln möchten. Das Thema wurde immer Übergangen. Weil so ein LKW ist gut und gern über 2,70m Breit und dann steht auch die Bahn dahinter, oder sehe ich da etwas falsch?

    • 16. Februar 2013 at 17:58

      Interessanter Aspekt. Werde ich mal nachhaken. Andererseits sprichst Du von 2,10 Meter Breite, die gibt es derzeit auch auf der Königsbrücker und dort funktioniert es auch irgendwie. ;-)

  12. Richard
    16. Februar 2013 at 18:04

    okay das wusste ich nicht, ist halt ne strecke von ca. 500m und die Müllabfuhr ist da ja auch nicht sooo schnell ;) Beim ersten Stück wo es so und so schon zu eng ist fährt die Bahn jetzt schon hinter dem Müllfahrzeug, sind allerdings nur 4 Häuser.

    Danke fürs nachhaken! ;)

  13. Jonk
    16. Februar 2013 at 21:53

    Hallo,

    ich fahre Rad, Auto und Bahn. Ein Fördern des OPNV ist auch zu begrüßen. Jedoch passiert das manchmal einfach auf extrem unitelligente Weise.

    Beispiel Schauburg: Wenn man sich der Schauburg vom Bischofsplatz nähert und gerade in die Neustadt will hat man ein Problem. Stellt man sich in die rechte Spur muss man warten bis die Rechtsabbieger die ganzen Fußgänger durchgelassen haben. Stellt man sich in die linke Spur, kann es sein man hat einen Linksabbieger vor sich und muss auch warten (manchmal fällt denen das mit dem Blinken auch spät ein). Dann kommt es meistens so, dass von beiden Spruren welche gleichzeitig gerade wollen und auf der anderen Seite (auch noch Dauerbaustelle am Haus) gehts nur einspurig weiter, dann gibts Gehupe. Dabei wäre genug Platz. Aber nein, die Bahn die da maximal alle 10min langkommt braucht unbedingt eine Sperrfläche vor der Kreuzung. So was hirnrissiges! Warum kann man da nicht ne Linksabbiegerspur (nur Spur nicht Linksampel) hinmachen, das sind vielleicht 1-2 Autos pro Ampelphase. Weiterhin könnte die Bahn bevor sie da ankommt ne Ampelschaltung einleiten, die dem Gegenverkehr mal 10 sek eher rot gibt, dass auch wirklich alle Linksabbieger rum sind. Dann Grün für die Königbrücker, in der Zeit fein ein und aussteigen und dann beim nächsten Grün fröhlich über die Kreuzung fahren und nicht die nächsten 9 Minuten die Autos mit einer wirklich sinnlosen Sperrfläche nerven. Die Bahn ist davon keine Sekunde schneller, produziert aber ein Haufen sinnlosen Stress!

    Also bitte beim Bevorzugen der Bahn vorher auf Sinnfälligkeit prüfen!

    • 17. Februar 2013 at 12:32

      @Jonk: Die Kreuzung ist ohnehin eine Katastrophe, da aber der Ausbau der Königsbrücker ja bald (Achtung Ironie) kommt, wird die Kreuzung vorher nicht einzeln angefasst.

  14. Zschertnitzer
    16. Februar 2013 at 23:15

    Was Fülle der Bahnen angeht, bin mal eine Zeitlang (vor 3 Jahren) mit der 11 oft da oben im Berufsverkehr gefahren, und muss sagen, es war von Albertplatz bis Wilhelminenstraße immer extrem voll, da musste ich oft stehen, was für ältere Leute sicher eine Belastung ist.

    Die Ängste der Anwohner kann ich zum Teil verstehen, wer gibt schon gern Teile von seinem Grundstück her. Aber ich sehe keinen Automatismus zwischen Verbreiterung der Gleise und Ausbau der Bundesstraße. Im Gegenteil je besser die Bahn ausgebaut ist (irgendwann hoffentlich bis Weißig) umso weniger gibt es die Notwendigkeit mit dem Auto zu fahren. Ein Großteil des Verkehrs auf der Bautzner Straße kommt ja eher aus dem näheren Umland. Das heißt jeder Fahrgast der DVB mehr ist ein potentieller Autofahrer weniger. Am Ende gibt es dann hoffentlich gar keine Notwendigkeit für eine Verbreiterung mehr.

    Wenig Verständnis habe ich für die Anwohner die sich wegen Lärm und Umleitungen aufregen. Wir leben hier nun mal in einer Stadt und nicht auf dem Dorf und wer morderne Infrastruktur will, muss eben auch damit leben, dass die instand gehalten wird. Völlig egal ob das nun Wartung von Gleisen, Wasser-/Elektroleitungen und Fahrbahnbelägen sind. Da muss jeder Mal in den sauren Apfel beißen, ich habe auch schon 1 1/2 Jahre Straßensanierung mit Vollsperrung und Krach hinter mir. Es geht vorbei und mit der Straße ist jetzt die nächsten 20 Jahre erst mal wieder Ruhe.

  15. buxi
    17. Februar 2013 at 00:00

    das thema größerer „blockierender“ fahrzeuge wurde doch klar dargestellt: es trifft alle, also auch die bahn, und da kann man nichts machen, wurde gesagt. es ist einfach so. das betrifft aber nur 75 meter und auf der köni gehts ja auch.

    woher will richard wissen, dass die verkehrsbelastung steigen wird? der gesamte landkreis bautzen als hinterland schrumpft mittlerweile in dramatischer weise an bevölkerung und vergreist zudem. ausserdem will man sich um nen neuen P+R in bühlau bemühen, zumindest als interim bis zur weißiganbindung der staba.
    auf die anderen falschaussagen geh ich jetzt nicht ein.

  16. ein anderer Stefan
    17. Februar 2013 at 01:29

    Die Straßenbahnen sind auch deswegen öfter mal leer, weil viele Leute aus Bequemlichkeit lieber mit dem Auto fahren – und sich dann über verstopfte Straßen aufregen. Wie lange braucht man von Bühlau mit dem Auto in die Innenstadt im Berufsverkehr? Ich schätze mal, unter ner halben Stunde ist da kaum was zu machen. Da ist die Bahn ähnlich schnell unterwegs – wenn nicht zig Autos den Weg versperren.

  17. Richard
    17. Februar 2013 at 01:50

    @Buxi: Jetzt betrifft es 75m, was nicht viel ist und auch planbar ist. Nach dem Verschieben sind es rund 900m was weniger Planbar wird. (konnte man auch genauso lesen).
    klar trifft es alle, allerdings wäre es auf dieser Strecke nicht nötig wenn im Bestand Saniert wird.
    Die Verkehrsbelastung steigt, da in der Stadt mehr arbeitsplätze Geschaffen werden und mehr im Umkreis wegfallen. Diese Leute müssen dann in der Regel in der Stadt einkaufen. Klar gibt es auch abwanderer, aber nicht so viele wie einfach Pendeln. Und man muss es nicht nur auf Bautzen beziehen, schon allein das Schönfelder Hochland, Rossendorf, Ullersdorf und Radeberg, was durchaus Interessante Wohnstandorte sind sind anzuführen.

    Die weiteren Falschaussagen würde ich gern hören, aber es ist schön zu sehen wie man gleich als Lügner dargestellt wird wenn man (zumindest bei uns in der Stadt) nicht der Bahn huldigt *no offence*

  18. Killertofu
    17. Februar 2013 at 14:14

    @Anton: Da gibt es nocht mehr Beispiele für solche Katastrophen, z.B. St. Petersburger vom Hauptbahnhof zum Karstadt. Kann man Ruhig das Auto auf der Abbiegspur stehen lassen, da man eh nur Rot hat.

    @Buxi: also eigentlich sagen Sie doch jetzt wieder genau das gegenteil von dem was Richard schrieb (was abseits bemerkt definitiv keine Falschaussagen sind). Sie sollten Sich vllt. nochmal den Text durchlesen und nicht denken was er geschrieben haben könnte.

    @Richard: Naja ich finde die Straßenbahn ist schon stark bevorteilt in der Gesamten Stadt. Allerdings geht teilweise zu Weit wie man auf der Leipziger sieht. Sehr Lustig ist auch die Planung, dass die Behindertengerechte Haltestelle der Bautzner Rothenburger Haltestelle direkt vor die Einfahrt des Parkhauses kommt wo die Anwohner Parken sollen, da die Stellflächen ja deswegen wegfallen…

    Irgendwie scheinen in diese Bauarbeiten genauso viel Hirn gelaufen werden wie bei dem Bau des Waldschlösschenbrückentunnels mit 2 Linksabbiegerspuren nach Radeburg die immer Leer sind… Ich bin sehr gespannt wie der Stadtrat in der Sache Bautzner Landstraße entscheiden wird!

  19. René
    17. Februar 2013 at 19:12

    @Killertofu: Nimm bitte weniger Tofu zu Dir – nicht weil Du inhaltlich falsch liegst – nein eher…. ;-)

  20. E-Haller
    18. Februar 2013 at 09:19

    @ Killertofu: Also soviel Quark wie Du hier vom Stapel lässt…statt solche Halbwahrheiten in die Welt zu verteilen, solltest Du Dich erstmal informieren.

    Zum Parkhaus Bautzner folgender Plan: http://www.neustadt-ticker.de/wp-content/uploads/2011/08/2011-08-31-BautznerAusbauSkizze.jpg

    Wo ist da eine Haltestelle vor der Ausfahrt?

    Zur Bautzner: Ich vermute, Du meinst die Abbiegespuren in die Fischhausstraße, die weiter nach RadebEEEEEErg führt. Die werden jetzt vielleicht noch nicht gebraucht – sind aber so dimensioniert, dass der prognostizierte Verkehr der WSB darüber abgewickelt werden kann…

  21. Aline
    18. Februar 2013 at 11:00

    Ich finde es wirklich lustig, wie Autofahrer das Straßenbahnfahren einschätzen. Es ist nicht lustig. Selbst als schlanke Frau hat man teilweise Probleme zwischen den Sitzgelegenheiten sich zu bewegen. Schön ist es, wenn man sitzt und eine Tasche oder einen etwas breiteren Po an den Kopf bekommt. Übrigens zu Stoßzeiten ist die Bahn immer voll!

  22. schnee
    18. Februar 2013 at 13:08

    sind denn eigentlich auch Fahrradspuren auf der Bautzner- bzw. Königsbrücker Strasse eingeplant? Weiß jemand was?

    • 18. Februar 2013 at 13:18

      Ja. Auf beiden Straßen. Auf der Bautzner nur teilweise.

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