„Keine Wände, freie Gestaltungsflächen“ – Mitternacht mit den Twenty Freaks

Die Katzen wurden schon langsam grau, auf den Straßen torkelten die ersten Betrunkenen und die Bahnen kamen bereits im halbstündlichen Takt, als ich, dick eingepackt, Richtung Albertplatz stiefelte. Der war als Treffpunkt mit dem Street-Art-Kollektiv „Twenty Freaks“ ausgemacht, die seit einigen Jahren ihre Paste-Ups und Tags an Dresdner Wänden verteilen.

Vier von Zwanzig

Vier von Zwanzig


Was für ein ominöser Termin im juristischen Halbdunkel! Am Rand des Brunnens „Stille Wasser“ beziehe ich Position und äuge in die Dunkelheit, wobei ich mir ziemlich verdächtig vorkomme. Wie sehen Street Artists eigentlich aus? Ich erkenne Armand und „Das Zebra“, wie sich die zwei Künstler des Abends nennen, schließlich an Johannes. Er hatte sich bereit erklärt Fotos zu schießen und die beiden bereits erspäht.

Ausgerüstet mit Kleistereimer und bilderbepackter Schultertasche geht es los. Armand bestimmt die zu beklebenden Flächen, „Das Zebra“ reicht den zugematschten Eimer mit Farbrolle und Johannes und mir kommt die ehrenvolle Aufgabe zu das zu tun, was man in der Grundschule „Schmiere stehen“ nannte. „Auto von links! Fußgänger von vorn. Achtung, Taxi!“ Bei aufblitzenden Scheinwerfern oder nahenden Stimmen stellen wir uns unschuldig dreinblickend mit Händen in den Hosentaschen im Kreis und warten auf reine Luft.

Kopfsache!

Kopfsache!

Seit sieben Jahren betreibt Armand sein nächtliches Hobby. Der Name „twenty freaks“ rührt noch aus seiner Schulzeit her, wo er und seine Freunde durch ihre allabendlichen ungewöhnlichen Betätigungen als solche bezeichnet wurden. Aus Protest nannte sich die Gruppe schließlich selbst so und ergänzten die Nummer ihrer damaligen Klasse: 20.

Zum festen Kern hier in Dresden gehören sieben Menschen, die Korona zählt doppelt so viele. Könnten aber auch mehr sein. So genau will oder kann Armand das nicht sagen. Sie zeichnen ihre Werke in Heimarbeit mit Bleistiften, Markern oder Kuli auf Papier und Karton. Mindestens einmal pro Woche startet ein Teil des Kollektivs in die Nacht, um die Werke anzubringen und vormals beklebte Flächen zu kontrollieren. Bis jetzt wurden sie noch nie erwischt. Flinke Füße gehören zu dieser Kunstrichtung dazu.

„Twenty freaks“ haben sich zur Aufgabe gemacht, in ein immer mehr gentrifiziertes Viertel wie die Neustadt nonkommerzielle Kultur einzubringen. Für jedermann sicht- und kommunizierbar. Ihre Kunst soll eine Einladung sein. „Ich weiß, dass wir etwas Illegales tun. Aber ich sehe nicht ein, dass es illegal ist“ begründet Armand seine Tätigkeit. Er sieht Street Art als eine ästhetische Gestaltung der Umwelt, die als grundsätzliches Menschenrecht zu sehen sei. Gegen die Eintönigkeit der Hauswände und die Missbilligung ihrer Besitzer, im allerbestens gemeinten anarchisch-kommunistischen Sinne. Die Stadt wird zur Leinwand und gleichzeitig zum Revier. es gibt keine Wände mehr, nur freie Gestaltungsflächen.

Aber alles heimlich, Nacht und Nebel. Warum zum Teufel kommen diese Leute dann auf die Idee, einen Online-Artikel zu erfragen? Und wie kann man als Unsichtbarer eine Facebook-Seite betreiben? Nennt man das dreiste Cleverness á la „Catch me if you can“ oder sucht eigentlich niemand nach denen? Armand erklärt, mit gefälschter Mail sei das alles kein Problem. „Man kann uns erreichen. Aber niemals finden.“

Deshalb an dieser Stelle: Liebe Kinder! Street Art ist böse und kriminell! Man muss sehr schnell laufen können und sollte kreativ sein. Und sich gut verstecken können, auch im Netz. Das wollt ihr doch nicht, oder?

Tibetanischer Hausfrauendämon

Tibetanischer Hausfrauendämon

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45 Kommentare zu “„Keine Wände, freie Gestaltungsflächen“ – Mitternacht mit den Twenty Freaks

  1. Gerd Gensmann
    18. Oktober 2012 at 09:24

    Gegen „street-art“ ist man noch machtloser, als gegen Kaufhausmusik. Sie ist zwar genauso belanglos, aber man kann ihr leider nicht durch „Nichtbetreten“ entkommen.

  2. 18. Oktober 2012 at 09:33

    Ich finds’s schick! Weiter so! Ich wünschte, ich könnte sowas.
    In diesem SInne: „Waste your time with paste and Leim!“

  3. Vasilie
    18. Oktober 2012 at 09:59

    Street-Art bringt wenigstens ein bisschen mehr Leben in die belanglose Tristesse unserer trögen, angepassten, spießigen, von Geldgeiern gelenkten und von Banken und Konzernen ausgeschlachteten Welt. Insofern, mehr Street-Art für alle.

  4. urmenach
    18. Oktober 2012 at 12:25

    Gerd Gensmann fasst es gut zusammen.

  5. Low Isa
    18. Oktober 2012 at 14:01

    Ach, Ihr habt doch keine Ahnung, das sieht voll super aus, vor allem auf der Straße. Genau das ist die Neustadt, sie lebt von solchen Malereien und kleinen Gesten. Ich bin auf eurer Seite Twenty Freaks!

  6. Franz
    18. Oktober 2012 at 14:05

    Weiß gar nicht was ihr habt, ich finde solche Filigranen Sachen echt super, das ist wenigstens was zum gucken und traspotiert Botschaften, nicht wie manch anderes Geschmiere über das man sich nur ärgern kann. In diesem Sinne, Weiter so!

  7. HinzundKunz
    18. Oktober 2012 at 14:12

    Ich finde es gut gemacht! Es ist 1000x besser als diese sinnlosen Tacks! Wo würde es besser passen, als in der Neustadt? Was in Belgien als Kunstform Anerkennung findet, kann doch hier nicht wirklich ein Problem sein, schon weil es die besondere Stellung der Neustadt, die als alternativ künstlerische Hochburg Dresdens beschrieben wird, mehr als nur unterstreicht. Da ich finde, dass es das Viertel aufwertet, sage ich: „WEITER SO!“

  8. Philine
    18. Oktober 2012 at 15:14

    Ich finde die Sachen auch sehr ästhetisch und schmückend, vor allem weil sie filigran und aufwendig gezeichnet sind. Das hat nichts mit geschmierten tags zu tun, sondern ist künstlerische Handarbeit. Und so kleine Hingucker auf der Straße erheitern das Gemüt und stupsen die Denkmaschine an …

  9. HinzundKunz
    18. Oktober 2012 at 15:58

    @Philine
    G E N A U ! ;)

  10. Chrobot
    18. Oktober 2012 at 16:45

    mir geht legal angebrachte, unkreative werbung mehr auf die nerven

  11. Licht
    18. Oktober 2012 at 16:47

    Ich bin auch bei Gerd Gensmann, sehr gut formuliert und präzise auf den Punkt gebracht. Ich geh noch etwas weiter: Häuserwände und Mauern sind, „nur“ , weil sie in der Neustadt stehen, kein Freiwild für selbsternannte Street-art-Künstler. Gute Street art-Künstler bringen ihre Werke nicht ungefragt oder unbeauftragt an fremdes Eigentum. Diese Leute bekommen mittlerweile Aufträge und haben echt was drauf. Das unterscheidet Künstler von wildem Geklebe und Geschmiere. Warum heften sich beispielsweise die „Twenty freaks“ ihre Kunst nicht direkt an ihre Kleidung und tragen diese an ihrem Körper durch die Gegend, wenn es doch so toll ist? Dann können Interessenten die Künstler gleich ansprechen und Feedback geben. Aber da fehlt wahrscheinlich der Kick und/oder der A… in der Hose.

  12. s.
    18. Oktober 2012 at 17:12

    daumen hoch für twenty freaks und daumen runter für die verfechter der sauberen, eintöningen, eiscremefarbenen mauerntristesse!

  13. Glühbirne
    18. Oktober 2012 at 17:14

    Genau LICHT, Straßenkunst hat nichts auf der Straße verloren…ich würde dir die Bastelgruppe in der nächstgelegenen Kita empfehlen, ich denke da ist eine so ausgefallen kreative Seele wie du gut aufgehoben.

  14. Anaro
    18. Oktober 2012 at 17:19

    „Besitzverhältnisse“…ich glaube in der Politik gibt es genug Leute die euren Zorn und eure Empörung eher verdient haben als eine kleine Gruppe von Menschen die Papier mit wasserlöslichen Leim auf ne Wand kleben. Ein bischen Heuchlerisch sich auf so kleine Fische zu stürzen, LICHT und Gensmann

  15. Marie Rheuter
    18. Oktober 2012 at 17:22

    Coole sachen! :D Und wem es nicht passt kann ja in die Altstadt ziehen, da ist alles sauber und langweilig.

  16. Licht
    18. Oktober 2012 at 17:50

    Ob wasserlöslich geklebt oder geschmiert: Ungefragt getan ist das für mich eine Missachtung vor Werten anderer und anderer Leute Arbeit.

  17. Philine
    18. Oktober 2012 at 18:10

    Wenn ich Hausbesitzer wär, würde ich meine Hauswand freigeben. Dann könnten Street-Artisten auch bei Tag mit voller Konzentration und mit viel Zeit Sachen kleben, die den jetzigen künstlerischen Wert mit großer Wahrscheinlichkeit noch toppen

  18. Marie Rheuter
    18. Oktober 2012 at 18:17

    Außerdem verdienen doch die Leute denen die Häuser gehören mächtig an der Kultur die durch Streetart entsteht, oder wie sonst könnte man eine Immobilie zu spitzenpreisen in einem „Szeneviertel“ vermieten??? Also sollen die nicht rumjammern sondern viel eher still sein. Echt, profitieren von Leuten wie Twenty Freaks aber machen einen auf dicke Hose wenn sie eine Gelegenheit bekommen sich auf zu spielen, sowas kann ich leiden. LICHT aus!

  19. Scary G
    18. Oktober 2012 at 18:29

    I <3 the Twenty Freaks!

  20. Stempelboy
    18. Oktober 2012 at 18:30

    Sieht super aus!!! Weiter so!

  21. HinzundKunz
    18. Oktober 2012 at 18:39

    @Licht
    Die Leute, die diese Hauswände ertragen müssen, wurden auch nicht gefragt, ob sie diese so schön finden oder einfach abstoßend langweilig, und sind ja auch gezwungen mit ihnen zu leben, da sie ja nun einmal zum öffentlichen Blickfeld gehören. Missachtung anderer Leute Arbeit ist das für mich nicht, eher eine Korrektur, da wo nötig, also eine Art Selbstverteidigung, will man nicht in Sterilität und dem heutigen Einheitsbunt der Häuser untergehen. Dass es aber durchaus auch anders geht und Fassaden nicht langweilig sein müssen, kann auf der Hechtstraße 2 o. 3 (bin nicht sicher) bewundert werden!
    Das verstehe ich unter einer gelungenen Fassadengestaltung!

  22. Licht
    18. Oktober 2012 at 19:07

    @ Philine: Dein Posting kommt dem ja nahe, was ich versucht habe, hier in meinen Beiträgen auszudrücken. Wenn der Hausbesitzer dies möchte, ja, ansonsten nein. Nur glaube ich, dass das mit „dem Hauswand freigeben“ auch nicht so ganz einfach ist. Bsp.: Ich denke da an ein gut gemachtes Graffiti und wie die Stadt das sieht. Passt das Graffiti nicht in das Stadtbild oder wie auch immer, hat der Hausbesitzer ein Problem. Hatte hier nicht jemand mal geschrieben, dass eine Kneipe (glaube Görlitzer Straße nahe Ecke Louisenstraße) wegen einem bestimmten Farbanstrich ihrer Fassade ein Problem hatte? Ich weiß nicht, ob Hausbesitzer ihre Fassade in der Farbe streichen dürfen, wie sie gerade wollen und ob sowas genehmigungspflichtig ist. Ein anderes Beispiel: (Bestimmte?) große Werbetafeln an Hauswänden müssen vor dem Anbringen auch von der Stadt genehmigt werden.
    Besonders schlimm finde ich, dass nicht mal vor dem Beschmieren/Bekleben/Besprühen von Sandstein halt gemacht wird. Hat der Hausbesitzer an seiner Hauswand ein gut gemachtes Graffiti oder wie auch immer anbringen lassen, gibt es ja dann noch Türen, Rolläden, Fenstereinfassungen, wo sich ungefragte „Künstler“ unbedingt verewigen müssen.
    Dafür habe ich kein Verständnis.

    @HinzundKunz: Langweilig finde ich die Häuserwände in der Neustadt nicht. Hier gibt es doch kaum Plattenbauten, sondern teilweise sehr schön sanierte Altbauten. Langweilig, das ist bescheiden ausgedrückt, finde ich die Fassade an dem neuen Parkhaus an der Bautzner Straße. Trotz alledem gibt mir dies nicht das Recht, diese Fassade eigenständig irgendwie, z.B. mit street art, zu verändern.

  23. Stempelboy
    18. Oktober 2012 at 20:33

    Jetzt labber hier nicht rum, sondern sprich mal klartext junge, alles schön und gut was du da sagst, aber wenn ich mal deine Vorstellung von einer gemeinsamen Stadt mit der meinen vergleiche in der JEDER aktiv ist und nicht nur ein paar Leute die bestimmen was abgeht nur weil sie die Knete haben um uns Werbung und Cremefarbene Fassaden vor die nase zu setzen, dann muss ich sagen ist meine, oder besser unsere Idee die durchaus lebendigere. Klar entsteht auch mal was was hässlich ist, aber das nehme ich gerne in kauf für eine lebendige Kultur in der ich mich als Mensch wohl fühlen kann, egal wieviel geld ich habe. Also lass hier nicht den Moralapostel raushängen und lass die Menschen IHRE Umwelt gestalten. Das ist ihr Recht und da wirst weder du noch sonstirgendwer sie daran hindern können. Lebendigkeit setzt sich gegen starre starre muster und vorstellungen durch. STREETART IS NOT CRIME!!!

  24. Lukeda
    18. Oktober 2012 at 21:38

    @Licht
    Wie ich das gesehen habe werden vor allem Fronten „tapeziert“ die sowieso nicht frisch saniert sind. Das würde (denke ich mir) dem Prinzip der Gruppe widersprechen.
    Wenn Du es Dir genau anschaust werden unansehnlich Fronten/Wände beklebt an denen man sieht, dass es keinem wirklich kümmert. ODer gibt es da ein GEgenbeispiel.

    Ich rede hier nicht von Tacks, sondern von den originären Streetarts…

    Insofern gibt es da manchmal sogar keinen zu fragen oder man sieht es der Wand an, dass sich darum schon vorher nicht gekümmert wurde.

  25. 007
    18. Oktober 2012 at 21:58

    Es sind Bildchen an Hauserwänden, mehr nicht. Schick manchmal. Street ja, Art eher weniger. Puff paff peng.

  26. MS
    19. Oktober 2012 at 00:09

    Street Art ist cool und lustig und bringt an gesichts- und seelenlosen Häuserfassaden den perfekten Kontrast.

    Nur leider ist aus meiner Sicht das Gefühl für Menge und Ort bei den Künstlern mit der Zeit verloren gegangen.
    Die Wirkung entwickelt sich mit zunehmender Masse gegen Null. Wenn jeder Zentimeter beklebt, bemalt ist, geht die Überraschung und das Besondere verloren.
    Die mühevoll erhaltenen Gründerzeit-Fassaden in der Neustadt sind aus meiner Sicht gerade genau nicht die eintönigen Häuserwände, die nach lebendiger Gestaltung lächzen.
    Einen Einfluss auf Gentrifizierung oder Lebensqualität kann ich nicht erkennen. Die einen lieben es, die anderen ziehen deshalb weg.

    Was bleibt ist die Kunst, der der nonkommerzielle Aspekt äußerst gut tut.

  27. cul-de-jatte
    19. Oktober 2012 at 01:50

    Philine! Der Schluß?! Ich freu mich jetzt schon aufs nächste Bier!!! Hauste rein

  28. Licht
    19. Oktober 2012 at 10:01

    @ MS: Meine Rede.
    @ Lukeda: Wenn Du es Dir genau anschaust werden unansehnlich Fronten/Wände beklebt an denen man sieht, dass es keinem wirklich kümmert.
    Vielleicht sind die Hauseigentümer es auch nur leid, die ständigen Schmierereien zu überpinseln? Siehe das Eckhaus Kamenzer Straße/Sebnitzer Straße, wo vor den Wohnungen das Dolce Vita kurz beheimatet war. Wie oft wurde da die Fassade im EG überstrichen? Das ist weder eine lange Häuserfront noch wurde dieses Haus vernachlässigt.
    Bei Sandstein wird das ganze schon komplizierter und auch teurer, siehe hier oben im Neustadtgeflüster das Startfoto, welches das Musikhaus Meinel zeigt. Das ist und war auch keine seelenlose Häuserfront. Sansteinfassaden wurden beschmiert und beklebt.

  29. Pieschener
    19. Oktober 2012 at 11:55

    wieso fragt mich niemand ob ich mit eintönigen oder gar grauen wänden leben will? mir tun die augen schon fast weh wenn ich durch viertel komme wo kein streetart verbreitung findet.
    also dickes lob an die twenty freaks

  30. HinzundKunz
    19. Oktober 2012 at 11:57

    @Licht
    Niemand bestreitet den zerstörerischen Charakter von Lackfarbe auf Sandstein, darum geht es hier aber nicht! Ich persönlich führe seit Jahren einen Kampf gegen diese Verschandelung meines Hauses und wenn es wieder jemand nicht lassen konnte, nehme ich den Farbeimer und einen Pinsel und Ende. (Und die Farbe reicht noch 5-6 Jahre!) Doch es ist etwas anderes, wenn jemand Wände einfach zuschmiert oder, so wie ich es sehe, künstlerisch aufwertet, wie hier geschehen! Das sollte man schon unterscheiden. Auch sind es natürlich selbst ernannte Street-Art-Künstler, denn wer sollte sie denn dazu berufen/ernennen?

  31. urmenach
    19. Oktober 2012 at 12:09

    Zum Glück lassen sich diese Sachen auch mal schnell im vorbeigehen abreißen oder zumindest zerstören. streetart is for wimpys. Die Aussage mit dem anbringen der Teile am Körper find ich gut, macht euch doch einfach paar stoffbeutel oder patches, ist voll hip.

  32. googlehupf
    19. Oktober 2012 at 12:19

    Mir persönlich gefallen die Arbeiten zwar sehr gut aber es gibt eben auch Leute denen es nicht gefällt und die lieber ’ne Mauer haben. Wer hat den „gerechteren“ Anspruch?

    Das Schlagwort Gentrifizierung finde ich übrigens sehr passend, denn IMHO trägt Kunst dieser Art zur Gentrifizierung bei (NTTAWTT).

  33. HinzundKunz
    19. Oktober 2012 at 12:42

    @urmenach
    Wenn ich Dich erwische, wie du Sachen von meinem Haus abreißt oder zerstörst, wirst du das im selben Moment mehr als nur bereuen! Versprochen!

    • 19. Oktober 2012 at 13:01

      @HinzundKunz: Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich!

  34. HinzundKunz
    19. Oktober 2012 at 13:13

    @Anton Launer
    Ich habe leider keine Möglichkeit gesehen, es freundlicher auszudrücken! Sorry!

    • 19. Oktober 2012 at 14:35

      @HinzundKunz: Wie wäre es mit dieser Variante. „@urmenach: Lass die Finger von den Plakaten an meinem Haus, sonst klopfe ich Dir auf die selbigen!“

  35. HinzundKunz
    19. Oktober 2012 at 18:19

    @Anton Launer
    Nun, das mit dem „Klopfen“ hatte ich eigentlich bewusst weggelassen, denn direkt mit „Schlägen“ wollte ich eigentlich nicht drohen, nur damit, das ich dann sehr spontan reagieren werde, wie auch immer das dann aussehen mag, eine für ihn spürbare Reaktion von meiner Seite würde in jedem Fall erfolgen. ;)

  36. Lukeda
    19. Oktober 2012 at 18:30

    @Licht
    Aber es geht doch hier um die Gruppe mti der Papierkunst und nicht um Schmierereien, oder?

  37. urmenach
    19. Oktober 2012 at 18:36

    Haha geil.ich würde ein stück Papier abreißen und du mich dann hauen,oder was ?
    Die Drohung haha und dann dieses „Versprochen“ dahinter…ich geh kaputt.

  38. HinzundKunz
    19. Oktober 2012 at 19:39

    @urmenach
    Eben, es war keine Drohung, sondern ein Versprechen!
    Was Du jetzt dazu zu sagen hast, ist mir gleichgültig, versuche es einfach und warte ab! Ich habe nur von einer spürbaren Reaktion gesprochen, nicht wie diese aussieht und ob du dann dabei gleich kaputt gehst, wird sich zeigen.
    @Anton Launer
    Ich weiß, war auch nicht nett, aber mehr habe ich ihm auch nicht zu sagen.

  39. urmenach
    19. Oktober 2012 at 21:34

    Haha stark.Ich frage mich wieso hier Kommentare auf Freischaltung warten,wenn so ein Dünnpfiff gepostet werden kann.Lies dir das selber nochmal durch,deinen Post.

    • Philine
      20. Oktober 2012 at 11:43

      So Jungens,

      Schluss mit dem virtuellen Rosenkrieg. Ich würde sagen, ihr trefft euch morgen Mitternacht mal auf dem Kinderspielplatz und klärt die Sache wie Männer. Eimerchen und Schippe stelle ich.

    • 20. Oktober 2012 at 11:56

      Ich schließe jetzt die Kommentarspalte.

  40. 007
    19. Oktober 2012 at 21:43

    @ HinzundKunz sagt:

    >Wenn ich Dich erwische, wie du Sachen von meinem Haus abreißt >oder zerstörst, wirst du das im selben Moment mehr als nur >bereuen! Versprochen

    Zunächst, da niemand dein Haus kennt, wird auch niemand etwas abreisen können. Und wenn jemand was ankleben darf, darf man auch etwas abkleben. Und was soll dieses fiktive: wage es und Du wirst schon sehen, Versprechen.

  41. Peter
    20. Oktober 2012 at 08:55

    @ HinzundKunz:
    Haha. Du bist witzig.

    Vorschlag: Magst Du dieses Versprechen nicht auch all denen geben, die in Zukunft die S-Bahnhaltestelle am Bischofsplatz betreten? Würde passen …

    Peter

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