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Kein Trödel mehr bei Achim

Bald verwaist ... Achim's Trödelhof

Bald verwaist ... Achim's Trödelhof

Achim Schmidt-Beyer muss seinen Trödelhof auf der Louisenstraße zu machen. „Der Verwalter hat mir gekündigt, hier soll ein Haus gebaut werden und demnächst sollen erste Baumaßnahmen beginnen“, erzählt Achim. Er habe noch zwei Wochen Zeit bekommen, den Hof zu beräumen. Bis Ostern will er wie gewohnt jeden Nachmittag ab 14 Uhr seinen Trödelhof noch aufmachen. „Da jetzt alles raus muss, wird es wohl das eine oder andere Schnäppchen geben“, kündigt er an.

Der nette ältere Herr mit dem Zauselbart hatte sich in die Herzen der Neustädter getrödelt, vor allem als er den Hof zum Public Viewing Bereich zur WM vor zwei Jahren umfunktioniert hatte (Neustadt-Geflüster vom 14. Juni 2010). Ob Schmidt-Beyer an anderer Stelle weitertrödelt, ist noch unklar.

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87 Kommentare zu „Kein Trödel mehr bei Achim“
  • :-/ sagt:

    solche nachichten könn einem echt den tag versauen :-\

  • sylvia sagt:

    Dito. Hab’s zwar schon im Buschfunk verlauten hören, aber wenn es dann wirklich so weit ist… :-(

  • mumps sagt:

    Tja so ist es in der Neustadt, nach und nach verschwinden die Subkulturen und alternative Lebensweißen!!! Die großen Investoren kommen und bauen ihre super schicken Häuser,die Mieten steigen….echt schade alles :-(

  • rolle sagt:

    Gibt es denn keinen anderen Platz für das Häuschen? Muss es denn meistens immer da sein, wo es die Dinge, die den Kiez ausmachen,verdrängt? Warum kann mensch nicht dieser Investorenplanung nen Riegel vorschieben?

  • Romy sagt:

    2 Wochen? Das ist ja überaus großzügig … Warum nicht gleich vorgestern?

  • FX sagt:

    schon traurig – finde, sowas gehört einfach in die Neustadt!

  • E-Haller sagt:

    @ Romy: das kann einfach am Vertrag liegen, den die hatten. Günstige Miete gegen kurze Kündigungsfristen…

  • Mollinka sagt:

    Ich find es langsam auch ziemlich schlimm, was so los ist in der Neustadt.
    Alles muss irgendwie weichen.
    Ziemlich schade.

  • Ulla sagt:

    und ja keine Lücke lassen :-(

  • Adelina Horn sagt:

    Toi, Toi, Toi, dass es an anderer Ort und Stelle weitergeht!

  • Fred Phono sagt:

    Aber warum sucht er dann einen Nachmieter in der Cybersax ?

  • az sagt:

    das liegt dann aber weniger am investor/bauherr als am verwalter, der das grundstück und damit den trödelhof zum abschuss freigibt.

  • Someone Else sagt:

    ist zwar schade, aber mal ehrlich, das war eher müllkippe, denn trödelmarkt. ich möchte nur an den tisch rechts des eingangs erinnern, auf dem sich jahrealte blätter und in den darauf stehenden gläsern dreckiges regenwasser befand, ganz zu schweigen von durchgeweichten büchern, platten und angebrochenden geschirrteilen. mir ist klar, dass es dort gebrauchte dinge zu kaufen gab, aber ein mindestmaß an sauberkeit kann man auch dafür verlangen. wirklich gekauft habe ich da eigentlich nie.
    bleibt zu hoffen, dass dort nicht die nächste gipsbetonbutze entsteht.

  • s. sagt:

    @fred phono
    weil da keiner bauen wird. erstens ist das gelände elendig verseucht. eine bodensanierung elendig teuer. zweitens will der verpächter selbst penunze zur em machen.
    so wurde es schon vor zwei wochen erzählt.
    und ja, schade, der achim passte da hin. nicht nur weil es trödel gab, sondern zur brn und im sept. 2010 coole concerte stattfanden. und er dabei nicht unbedingt dem schnöden mammon anheim viel.

  • Fred Phono sagt:

    @ s.

    Das ergibt aber irgendwie keinen Sinn.

    „Der Verwalter hat mir gekündigt, hier soll ein Haus gebaut werden und demnächst sollen erste Baumaßnahmen beginnen“, erzählt Achim. Er habe noch zwei Wochen Zeit bekommen, den Hof zu beräumen.

    Und deshalb sucht Achim einen Nachmieter… Hä????

  • Jane sagt:

    Tja, was sagt man dazu? Noch ein Wohnhaus, bestimmt mit teuren Eigentumswohnungen und noch mal mindestens 20 neue Mieter, die die ohnehin überfüllten Parks, Kitas, Straßen und Spielplätze bevölkern. Klar, wir leben hier ja gerne übereinandergeschichtet! Ganz egal, ob das Viertel schon aus allen Nähten platzt und die Leute in ihrer Freizeit kaum noch wissen, wo sie ein ruhiges Plätzchen zum Entspannen außerhalb ihrer eigenen 4 Wände finden – baut noch mehr Wohnungen, die Nachfrage ist schließlich riesig, und mit ner Bude in der Neustadt lässt sich allemal bannig Geld verdienen!!!
    Die Folgen kriegen die Vermieter oder Verkaufenden ja eh nicht mit, die sitzen irgendwo im Landhaus im Spessart oder am Starnberger See. Da dreht sich einem der Magen um…
    Dass dafür nun auch noch eine der letzten mit so etwas wie Neustädter Charme behafteten Insitutionen weichen muss, macht das Ganze nur noch trauriger.

  • Fred Phono sagt:

    @ Jane

    Sonst gehts noch?

  • FX sagt:

    @Jane: jaja, böse Wessis kaufen die Neustadt – früher war eben alles besser!

  • LoL sagt:

    Was ihr euch aufregt? Gründet doch ne Kiez-Ini und werdet aktiv, wenn euch die Entwicklung in der Neustadt nicht gefällt. Im Internet rummotzen hilft niemandem.

    @Jane: Hast du dafür Nachweise? Wem gehört das Grundstück? Gibt es schon offizielle Pläne? Stört es hier irgendjemanden denn wirklich? …mal abgesehen davon, dass man zum public viewing jetzt ne andere location finden muss ?

    Die Neustadt ist eben nicht Berlin-Friedrichshain oder die Hamburger Schanze. Und ich nehme an, dass die Kinderwagenschieber und Caffe-Latte-Schlürfer das sehr angenehm finden. Die Konsequenz ist dann halt die Vermarktung von Wohnraum und die Verdrängung von allem was keinen Profit abwirft.

    Deal with it or “deal with it”!

  • Realertrag sagt:

    #mimimimi…

    wer von den jammerhanseln hier, hat denn auf achims trödelhof irgendwas großartig eingekauft? ein bunter strauß von crap, weder einladend noch wertvoll.
    Mein Gott, dann entsteht da halt ein Wohnhaus, was solls…und wegen mir mit Netto unten drin, dann ist der andere nicht mehr so überfüllt – weil der nämlich so böse ist gehen die ganzen biomuttis da trotzdem scharenweise einkaufen.

    Und wenn in dem Wohnhaus feine Wohnungen zu üblichen Preisen entstehen, werden einige der heutigen Jammerhanseln da trotzdem einziehen.

    Die Neustadt ist doch eh nix weiter mehr als ein dreiviertel gentrifizierter achso toleranter Möchtegernfreigeist-Stadtteil. An der Läden- und Clubkultur sieht man doch wie sehr multikulti die Neustadt schon seit Jahren nicht mehr ist. Frozen Joghurt, Bubble Tea, Devils Kitchen, 3+ Asia Fastfood, 7+ döner, Blacksheep, Metronom, Koralle…Hört auf zu jammern, die Neustadt ist tot. Mir fallen 6, 7 Läden ein, die das darstellen was die Neustadt vorgibt zu sein.

    Und die achso toleranten, bewussten, alternativen Superstudenten kriegen es nichtmal fertig ihren Müll aus dem A-Park mitzunehmen auf dass es nach jedem sonnigen Tag aussieht wie vor 5 Jahren nur nach Männertag.

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