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Sample City in der Galerie Raskolnikow

Am kommenden Freitag, dem 15. April um 20 Uhr, wird in der Galerie Raskolnikow die Ausstellung „Sample City“ eröffnet. Die Ausstellung beinhaltet drei verschiedene Arbeiten: „Hidden Cities“ „Berlin Viewfinder“ und „Fiasko“.

Bild aus „Fiasko“

Bild aus „Fiasko“- anklicken zum Vergrößern.

„Hidden Cities“ ist eine 20 minütige Projektion von Gusztáv Hámos, Katja Pratschke. Ausgangsmaterial sind Fotos von Gusztáv Hámos, die zwischen 1975-2010 in Berlin, Budapest und New York entstanden sind und essentielle Situationen urbaner Erfahrungen beschreiben.

„Berlin Viewfinder“ ist ein holografisches Stereogramm, eine Diaprojektion von Gusztáv Hámos. Diese Installation geht von einer einzelnen Einstellung des Ruttmann Films „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt.“ von 1927 aus. Die Originalfilmsequenz »Angestellte auf dem Leipziger Platz gehen zur Arbeit« wurde als holografisches Stereogramm auf Glas gespeichert und der exakte Drehort der Einstellung rekonstruiert und fotografiert. Auf das Stereogramm wird im Ausstellungsraum das Foto als Dia projiziert, so dass die Originalfilmsequenz inmitten des heutigen Ortes erscheint, exakt an der Stelle, an der sie in den 20er Jahren aufgenommen wurde. Die holografische Filmsequenz kann durch die Bewegung des Betrachters von links nach rechts, also vorwärts, oder von rechts nach links, also rückwärts, abgespielt werden. Das heißt, dass der Betrachter Richtung und Geschwindigkeit der Filmsequenz durch seine physische Bewegung bestimmen kann.

„Fiasko“ – Fragmente nach dem Roman von Imre Kertész, ist eine 32 minütige Projektion von 2010 von Janet Riedel, Katja Pratschke, Gusztáv Hámos. Kertész’ Protagonist Steinig verlässt Budapest, die Stadt seiner Kindheit, – zwangsläufig, er wird auf die Reise geschickt von ungarischen Nazis – und kehrt heim in eine fremde Stadt, in das Budapest der kommunistischen Diktatur. Die Stadtbeschreibungen von Budapest in Kertész Romanen und seinen Essays, sowie Gespräche mit dem Autor, waren die Grundlage für die fotografische Arbeit. Der Roman beschreibt eine Fiktion, die im Film in der Gegenwart an den Originalschauplätzen erzählt wird. Die Fotografien sind im Splitscreen angelegt, also als Bildpaare.

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