SPD: Polizeirevier Dresden-Nord auf die Stauffenbergallee

Die Neustadt-SPD schlägt vor, das künftige Polizeirevier Dresden-Nord auf die Stauffenbergallee zu verlegen. Derzeit befindet sich dort die Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge (OE-OE). Im Zuge der Polizeireform des Freistaates wolle die Regierung diese Polizeidirektion schließen. „Das ist ein idealer Standort für das Polizeirevier Dresden-Nord“, findet die Neustädter Landtagsabgeordnete Sabine Friedel (SPD). „Damit bliebe der Russensportplatz frei und die Erweiterung des Alaunparks kann endlich Wirklichkeit werden.“

Wie die Sozialdemokraten weiter mitteilen, wurde in den Standort der Polizeidirektion in den vergangenen Jahren kräftig investiert. Die Bauarbeiten im Umfang von 28 Millionen Euro wurden erst vor wenigen Wochen fertiggestellt. „Wenn das Gebäude jetzt leerstehen soll, dann wäre das ein Schildbürgerstreich“, erklärt Friedel.

Mit einer Kleinen Anfrage zu diesem Thema will die Abgeordnete Friedel der Staatsregierung auf die Sprünge helfen. „Teilt die Staatsregierung meine Auffassung, dass eine Nachnutzung des Gebäudes durch das
Polizeirevier Dresden-Nord eine prüfenswerte Alternative zur Errichtung eines Neubaus für das Polizeirevier Dresden-Nord bei gleichzeitiger Schließung des PD-Standorts OE-OE darstellt?“ heißt es darin unter anderem. „Die Staatsregierung wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie am Neubau des Reviers im Alaunpark festhält“, findet Friedel.

Hintergrund: Seit Jahren schon soll der sogenannte Russensportplatz den Alaunplatz gen Westen erweitern. Zuletzt war jedoch bekannt geworden, dass der Freistaat, dem das Grundstück gehört, dort das neue Polizeirevier Dresden-Nord errichten will. Inzwischen wurde aber bekannt, dass die Polizei höchstens ein Teilstück des Geländes braucht. Deshalb hatten im Januar die Grünen gefordert, dass die Stadt den Russensportplatz nun zügig kaufen soll (Neustadt-Geflüster berichtete).

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4 Kommentare für “SPD: Polizeirevier Dresden-Nord auf die Stauffenbergallee

  1. buxi
    12. Februar 2011 um 20:09

    das ändert nichts daran, dass es in jedem stadtgebiet eine dienststelle auch als nahe anlaufstelle geben sollte und wird. und diese soll in einen eigenen bau ziehen, wo auch immer. dann ist positiverweise der ständige streifenwagen-verkehr von und ins quartiersinnere zur heutigen wache passé und man hat nicht ständig etwas grün-weisses vor bzw. hinter sich.
    die schön sanierten kasernen an der stauffe sollten auf jeden fall genutzt werden und z.b das revier nord aufnehmen.

  2. 13. Februar 2011 um 12:15

    Eine Erweiterung des Alaunparks ist dringend nötig. Im gegensatz zu anderen Stadteilen besitzt die Neustadt viel zu wenig Naherholungs-Grünfläche. Die Übervölkerung des Parks im Sommer ist schon sprichwörtlich. Bravo, Sabine Friedel!

  3. information
    13. Februar 2011 um 19:17

    Was ist denn ein „Polizeireveier“, Änton?

  4. 13. Februar 2011 um 20:17

    „Polizei“ muss ich nicht erklären, „Rev“ ist die Abkürzung für Reverse – rückläufig, und „Eier“ – alles klar?

    Im Ernst, ich hab das überflüssige „e“ mal entfernt

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